top of page
  • Instagram

15.2K

  • Facebook

2K

  • TikTok

1.9K

Strava logo black

450

Runfurther Logo

Suchen

246 Ergebnisse gefunden mit einer leeren Suche

  • Der erste Usedom Beach Marathon - So fühlt sich Laufen am Meer an

    Usedom im Juni. Ostsee, Sonne, weißer Sand so weit das Auge reicht. Klingt nach Urlaub. War es aber nicht, zumindest nicht ganz. Als ich mich angemeldet habe, dachte ich noch, wie schwer kann laufen schon im Sand sein? Ziemlich schwer, wie sich herausstellen sollte. Und gleichzeitig das Coolste, was ich in letzter Zeit gelaufen bin. Dieser Beitrag entstand im Rahmen einer Kooperation mit den Kaiserbädern Usedom. Meine Meinung und alle geschilderten Erfahrungen sind wie immer meine eigenen. Am 06. Juni 2026 war ich bei der ersten Ausgabe des Usedom Beach Marathon dabei, Deutschlands erstem echten Strandmarathon. Ich bin den Halbmarathon gelaufen, 21,1 Kilometer, komplett auf Sand, direkt an der Ostsee. Kein Asphalt, kein Straßenverkehr, kein gewohnter Rhythmus. Nur der Sand, das Meer und die eigenen Beine. Und ich bin als Zweite ins Ziel gelaufen. 26 Sekunden hinter der Siegerin. Herbert Steffny und mein Vorsatz, diesmal vernünftig zu laufen Am Vorabend gab es ein Briefing mit Herbert Steffny, einem der bekanntesten deutschen Laufautoren und selbst ehemaliger Weltklasse-Läufer. Ich hatte mit ein paar netten allgemeinen Tipps gerechnet, stattdessen ehrliche Ansagen. 87% aller Läuferinnen und Läufer starten zu schnell. Auf Sand potenziert sich das noch einmal. Tiefer Untergrund, keine stabile Abrollbewegung, die leichte Schräglage am Wasserrand, all das kostet Kraft, die in der zweiten Hälfte bitter fehlt. Sein Rat: Puls statt Pace. Nicht auf die Uhr schauen, sondern auf den Körper hören. Für mich beruhigend und beunruhigend zugleich. Ich bin mit einem ganz anderen Gefühl rausgegangen, als ich reingekommen bin. Der Morgen: Koserow, Seeluft und Rote-Beete-Saft Der Start für den Halbmarathon war in Koserow um 10 Uhr. Der Veranstalter (die Usedom Tourismus GmbH) hatte Sonderfahrten mit der UBB organisiert, sodass wir bequem an unsere jeweiligen Starts kamen. Das lief reibungslos. Neben der Halbmarathon standen auch ein Marathon, ein 10-Kilometer-Lauf sowie Bambini-Läufe auf dem Programm. Ich war als Kooperationspartnerin der Kaiserbäder Usedom dabei und durfte im Villa Strandschloss Hotel in Ahlbeck übernachten, direkt mit Blick aufs Meer. Beim Frühstück gab es Rote-Beete-Saft. Da schlägt das Läuferherz einfach höher. In startete gut versorgt und mit freiem Kopf in den Renntag. Der Morgen selbst: Sonne, frischer Wind, Rauschen der Ostsee. Ich lief bewusst langsam los und versuchte, den Wellen auszuweichen. Bis Kilometer 2 hat das sogar geklappt. Danach gab es nasse Füße bis ins Ziel. Der Sand am Wasser ist fester, das stimmt, aber trocken bleibt man dort leider nicht. Das Rennen mit Negative Split Steffny's Rat hatte sich in meinem Kopf festgesetzt. Kontrolliert starten, nicht mitreißen lassen, auf den Puls hören. Die ersten Kilometer ließ ich wirklich los. Kilometer 1 und 2 um die 5:45 Min/km, Kilometer 4 und 5 sogar über 6:00 Min/km. Für mich ungewohnt langsam. Aber ich hatte darauf vertraut. Ab Kilometer 6 fand ich meinen Rhythmus und dann begann das eigentliche Rennen. Ich ging als führende Frau ins Rennen, wurde zwischenzeitlich von zwei Läuferinnen überholt, konnte aber dranbleiben. An der Verpflegungsstation bei etwa Kilometer 10 zog ich an der Zweitplatzierten wieder vorbei. Danach versuchte ich auf dem Sand, den Abstand zur Führenden möglichst konstant zu halten, mich Schritt für Schritt heranzuarbeiten, um vielleicht doch noch einmal anzugreifen. Was dann in der zweiten Hälfte passierte, sehe ich noch heute in meinen Strava-Daten und staune selbst. Ab Kilometer 11 kontinuierlich schneller: 5:31, 5:24, 5:22, 5:18, 5:15, 5:10, 5:03, 5:00 und Kilometer 21 in 4:44 min/km. Mein schnellster Kilometer war somit der letzte. Der Puls kletterte von 158 bpm am Anfang auf 175 bpm Richtung Ziel. Das Ergebnis: 1:56:34 Stunden, zweite Frau, 26 Sekunden hinter Platz1. Ein echter negative Split auf Sand. Das habe ich vorher so nicht erwartet. Was der Sand mit dem Körper macht Sand ist brutal. Nicht sofort, sondern schleichend. Der Untergrund gibt nach, jeder Schritt verlangt mehr Stabilisierungsarbeit als auf Asphalt. Die Schräglage am Wasserrand belastet Füße und Beine asymmetrisch. Ich habe das schon ab Kilometer 5 gespürt. Gleichzeitig hatte dieses Rennen etwas, das ich auf keiner Straße je gefunden habe, diese Weite. Der Blick auf die Ostsee, Salz in der Luft, die weiße Bäderarchitektur der Kaiserbäder im Hintergrund. Historische Villen mit Türmchen und Veranden, viele davon unter Denkmalschutz. Orte, in die früher Kaiser und Berliner Sommerfrischler kamen. Heute laufen wir da vorbei, mit nassen Füssen und Meersalz auf der Haut. Ich fand das ehrlich gesagt ziemlich großartig. Usedom als Laufziel: Die Kaiserbäder lohnen sich Die Kaiserbäder, Ahlbeck, Heringsdorf und Bansin, sind weit mehr als eine schöne Kulisse. Wer hier zum Laufen hinkommt, bekommt eine Insel, die sich anfühlt wie eine Reise in eine andere Zeit. Die Promenade verbindet alle drei Orte miteinander und führt sogar bis nach Polen. Europaweit eine der längsten Strandpromenaden überhaupt. Die Seebrücke in Heringsdorf misst 508 Meter, die in Ahlbeck stammt ursprünglich aus dem Jahr 1882 und ist damit die älteste erhaltene Seebrücke Deutschlands. Im Ziel: Mein Name im Lautsprecher und meine Eltern daneben Als ich die Ziellinie überquert habe und meinen Namen gehört habe, verbunden mit dem zweiten Platz, das war ein Moment, den ich genießen wollte. AK-Platzierungen hole ich öfter, aber als Zweitplatzierte ins Ziel zu laufen, passiert mir selten. Das ist nochmal etwas anderes. Und dann war da noch etwas Besonderes, meine Eltern waren zum ersten Mal im Zielbereich dabei. Die haben das miterlebt. Das hat dem Moment nochmals schöner gemacht und ich bin froh, dass ausgerechnet der Usedom Beach Marathon ihr erstes war. Fazit: Würde ich wieder beim Usedom Beach Marathon mitlaufen? Ja. Sofort. Der Usedom Beach Marathon ist kein Rennen für Papierbestzeiten. Es ist ein Rennen für das Gefühl. Die Strecke, die Atmosphäre, das Meer, das gibt es so nirgendwo anders. Und wer bereit ist, mit dem Sand zu arbeiten statt gegen ihn, erlebt etwas Besonderes. Was ich mitgenommen habe, Kontrolle am Anfang ist keine Schwäche. Und ein sauberer Negative Split auf Sand gibt mehr Befriedigung als jede frühe Zwischenzeit, die mich aufgewühlt hätte. Beim ersten Usedom Beach Marathon gingen insgesamt rund 300 Teilnehmerinnen und Teilnehmer an den Start, davon allein 82 über die Halbmarathon-Distanz. Für eine Premiere war das eine beeindruckende Beteiligung und diese Energie war rund um die Veranstaltung deutlich zu spüren. 26 Sekunden hinter Platz 1. Das stachelt an. Aber ich weiß auch, ich habe mein Bestes gegeben und ich bin mehr als zufrieden damit. Die zweite Ausgabe findet am 05. Juni 2027 statt. Die Anmeldung ist bereits geöffnet. Vielleicht stehst du ja auch mit an der Startlinie. Warst du beim ersten Usedom Beach Marathon dabei oder bist du schon einmal auf Sand gelaufen? Wie waren deine Erfahrungen? Schreib es gerne in die Kommentare.

  • Hannover als Sportstadt: Meine Eindrücke zwischen Maschsee, Sightseeing und Spitzensport

    Hinweis: Dieser Beitrag entstand im Rahmen einer Pressereise in Zusammenarbeit mit der Hannover Marketing und Tourismus GmbH. Meine persönlichen Eindrücke, Erfahrungen und Meinungen bleiben davon unberührt und spiegeln ausschließlich meine eigene Sicht wider. Hannover stand für mich lange vor allem für Messehallen und Geschäftsreisen, bis ich die Stadt vor Kurzem von ihrer sportlichen Seite kennenlernen konnte. Ich war vor dieser Reise tatsächlich erst ein einziges Mal in Hannover und das ist inzwischen auch mehr als zehn Jahre her. Damals war ich beruflich dort, habe allerdings außer Büro und dem direkten Umfeld der Stadt kaum etwas gesehen. Entsprechend neutral war auch mein Bild von Hannover. Umso spannender war es, die Stadt jetzt im Rahmen einer Pressereise völlig neu zu entdecken. Denn je mehr ich von Hannover gesehen habe, desto klarer wurde: Sport ist hier nicht einfach nur ein Event oder ein Freizeitprogramm. Bewegung gehört ganz selbstverständlich zum Alltag und auch zum Stadtbild dazu. Zwischen Spitzensport, Vereinskultur, urbanen Sportprojekten und Natur entsteht eine Mischung, die überraschend vielfältig wirkt. Warum Hannover als Sportstadt immer wichtiger wird Hannover positioniert sich seit Jahren gezielt als Sportstadt. Und nach den Tagen vor Ort wurde gut nachvollziehbar, warum große Veranstaltungen hier regelmäßig stattfinden. Die Stadt liegt zentral in Deutschland, ist hervorragend erreichbar (ab München in 4,5 Stunden mit dem ICE) und verfügt über eine Infrastruktur, die für Großveranstaltungen ideal ist. Viele Sportstätten liegen nah beieinander, wodurch kurze Wege entstehen und sich die Stadt trotz ihrer Größe angenehm übersichtlich fühlt. Auch der öffentliche Nahverkehr mit der ÜSTRA sorgt dafür, dass man sich schnell und unkompliziert zwischen den verschiedenen Veranstaltungsorten bewegen kann. Ein sehr greifbarer Teil dieser Sportinfrastruktur war die Stadionführung durch die Heinz von Heiden Arena, die Heimspielstätte von Hannover 96. Dort wird deutlich, wie eng Profisport, Organisation und Stadtimage miteinander verbunden sind und wie viel infrastrukturell hinter einem einzigen Spieltag steckt. Einen ganz anderen Eindruck bekam ich später beim Bundesliga-Handballspiel der TSV Hannover-Burgdorf in der ZAG Arena. Die Atmosphäre in der Halle war laut, emotional und gleichzeitig viel näher dran, als man es aus TV-Übertragungen kennt. Sport ist in Hannover auch im Alltag sichtbar. Viele Läuferinnen und Läufern kennen die Stadt durch den ADAC Marathon Hannover, der mit über 33.000 Teilnehmenden zu den größten Laufevents Deutschlands zählt. Ein Blick auf die kommenden Jahre zeigt, wie stark sich Hannover als Sportstandort weiterentwickelt. Die Stadt wird unter anderem Austragungsort der Handball-Weltmeisterschaft der Männer 2027 sowie Spielort der Frauenfußball-Europameisterschaft 2028 sein. Auch die Finals spielen dabei eine zentrale Rolle. Dieses Multisportevent wurde erstmals 2019 ausgetragen und bringt innerhalb von vier Tagen zahlreiche Deutsche Meisterschaften verschiedener Sportarten in eine Stadt. Für die Ausgabe in Hannover (23. bis 26. Juli 2026) werden rund 4.000 Athletinnen und Athleten erwartet. Der Maschsee - Hannovers sportliches Wohnzimmer Wenn man über Sport in Hannover spricht, führt kaum ein Weg am Maschsee vorbei. Der rund sechs Kilometer lange Rundweg ist einer der beliebtesten Laufspots der Stadt. Egal zu welcher Tageszeit, der See ist belebt. Läufer/Innen, Spaziergänger, Radfahrende und Menschen, die einfach aktiv sind, teilen sich diesen Raum. Gleichzeitig spielt auch der Wassersport auf dem Maschsee eine wichtige Rolle, etwa Rudern oder Segeln. Der Maschsee wirkt dabei weniger wie ein klassischer "Sportort", sondern eher wie ein sozialer Treffpunkt für Bewegung. Ich hatte mein Hotel, das Courtyard, direkt am See und konnte dadurch die Atmosphäre zu unterschiedlichen Tageszeiten erleben. Besonders morgens war die Stimmung ruhig und angenehm. In meinen vier Tagen vor Ort bin ich selbst vier Mal gelaufen und habe insgesamt fünf Runden um den See gedreht. Für Läuferinnen und Läufer ist die Strecke ideal, da sie flach verläuft, größtenteils gut beleuchtet ist, sich intuitiv laufen lässt und sowohl für lockere Einheiten als auch für Tempoläufe sehr gut geeignet ist. Zwischen Tradition und Moderne: Hannovers Sportvereine Ein besonders spannender Programmpunkt war der Besuch beim Turn-Klubb zu Hannover. Der Verein zählt rund 10.000 Mitglieder und ist damit der größte Sportverein der Stadt. Gegründet wurde er bereits 1858 und verbindet bis heute Breiten- und Leistungssport. Vor Ort wurde schnell deutlich, welche Rolle Vereine weiterhin im Sport spielen, nicht nur als Trainingsorte, sondern auch als soziale Struktur, für Jugendarbeit und sportliche Entwicklung. Besonders informativ war auch der Austausch mit Henning Harnisch, dem ehemaligen Basketball-Nationalspieler und langjährigen Vizepräsidenten von Alba Berlin, der vor Ort war und Einblicke in seine Arbeit gab. Dieser Einblick war deutlich greifbarer als jede klassische Präsentation, weil man die Dynamik des Vereinsleben unmittelbar erlebt hat. Gleichzeitig wurde der Unterschied zwischen Freizeit- und Leistungssport sehr deutlich. Surfen mitten in der Stadt? Die Leinewelle Ein Ort, den ich in Hannover nicht erwartet hätte, war die Leinewelle. Mitten in der Innenstadt befindet sich eine künstliche Flusswelle, auf der ganzjährig gesurft werden kann. Bis zu dieser Reise dachte ich ehrlich gesagt, dass solche Surfspots vor allem von der Eisbachwelle in München bekannt sind. Die Idee existierte wohl bereits viele Jahre früher, eröffnet wurde die Welle schließlich 2023, finanziert unter anderem durch Sponsoren und mit viel Engagement aus der Community. Hinter der Leinewelle steckt jedoch mehr als nur eine Attraktion: Rund 550 Mitglieder engagieren sich im Verein, zusätzlich spielt auch Jugendarbeit eine wichtige Rolle. Das ist ein gutes Beispiel dafür, wie sich neben den klassischen Sportarten auch moderne, urbane Bewegungsformen etablieren. Hinter den Kulissen des Spitzensports Mit dem Besuch des Olympiastützpunkt Niedersachsen wechselte die Perspektive vom urbanen Sport hin zum professionellen Leistungssport. Dort werden rund 300 Athletinnen und Athleten aus zwölf Kernsportarten betreut, darunter beispielsweise Leichtathletik, Rudern oder Judo. Ziel ist es, optimale Rahmenbedingungen für den Spitzensport zu schaffen. Es war beeindruckend, selbst über den Campus zu laufen und die Trainingsstätten nicht nur aus den Medien oder Wettkämpfen zu kennen, sondern direkt vor Ort zu erleben. Dadurch entstand ein viel realistischeres Bild davon, wie komplex und professionell die Abläufe im Leistungssport heute sind. Es wurde auch deutlich, dass Leistung nicht nur aus Training besteht, sondern ebenso aus sportwissenschaftlicher Betreuung, Regeneration, medizinischer Unterstützung und strukturierten Trainingsbedingungen. Außerdem hatte ich die Möglichkeit, mit "Profis" wie Amanal Petros oder Fabienne Königstein ins Gespräch zu kommen. Gerade als Läuferin waren diese Einblicke in ihre Trainingswelt und den Alltag besonders inspirierend. Kaffee und Sport mehr als nur Genuss Dass Kaffee im Sport eine größere Rolle spielt, wurde auch wieder deutlich. Gemeinsam mit Amanal Petros besuchten wir die Hannoversche Kaffeemanufaktur und erhielten spannende Einblicke in die Wirkung von Koffein im Training und Wettkampf. Amanal ist selbst begeisterter Kaffeetrinker und nutzt die positiven Effekte von Kaffee gezielt im sportlichen Alltag. Dabei ging es unter anderem um Konzentration, Aufmerksamkeit, Schmerzempfinden und Ausdauerleistung, Faktoren, die im Ausdauersport unterstützen. Mehr zum Thema Kaffee und Sport sowie detaillierte Hintergründe zur Wirkung findest du außerdem in meinem separaten Blogbeitrag in Zusammenarbeit mit der Murnauer Kaffeerösterei. Natur und Bewegung rund um Hannover Was viele unterschätzen, Hannover ist überraschend grün. Die Eilenriede ist der größte Stadtwald Europas und bietet unzählige Wege zum Laufen, Radfahren oder Spazierengehen. Trotz der Größe wirkt die Stadt dadurch an vielen Stellen ruhig und aktiv. Direkt vor den Toren der Stadt liegt zudem der Deister, ein Mittelgebirge, das besonders für Trailrunning und Outdoor-Sport interessant ist. Die Nähe zwischen urbanem Stadtleben und schnell erreichbarer Natur macht Hannover aus sportlicher Sicht besonders attraktiv. Die Finals 2026 und warum Hannover perfekt dafür ist Nach den Tagen vor Ort wurde gut nachvollziehbar, warum Hannover als Austragungsort für die "Finals 2026" gewählt wurde. Die Stadt bietet kompakte Sportstätten, kurze Wege und eine sehr gut funktionierende Infrastruktur. Gleichzeitig wirkt sie erfahren im Umgang mit großen Sportveranstaltungen, ohne dabei überladen zu sein. Die "Finals" sind ein bewusst urban konzipiertes Multisportformat, dass Sport in den Stadtraum integriert. Seit 2019 werden hier an vier Tagen zahlreiche Deutsche Meisterschaften gebündelt. Für die Ausgabe in Hannover (vom 23. bis 26. Juli 2026) werden rund 4.000 Athletinnen und Athleten erwartet, die in 24 Sportarten um 143 Deutsche Meistertitel kämpfen. Besonders interessant ist, dass sich das Event über die ganze Stadt verteilt. Geplant sind unter anderem Hochsprung direkt vor der Oper, 3x3 Basketball am Neuen Rathaus sowie Rudern und Kanu auf dem Maschsee. Dadurch werden die Wettkämpfe an vielen markanten Orten gleichzeitig sichtbar und erlebbar. Ergänzt wird das Ganze durch eine außergewöhnlich starke mediale Präsenz mit rund 200 Stunden Liveübertragung durch ARD und ZDF. Weitere Informationen zu den Finals 2026 findet ihr im Link. Fazit: Hannover hat mich sportlich überrascht Vor dieser Reise hätte ich Hannover ehrlich gesagt nicht automatisch als eine der spannendsten Sportstädte Deutschlands gesehen. Zu sehr war die Stadt für mich mit Messe, Arbeit und einem eher funktionalen Bild verbunden. Dieser Eindruck hat sich verändert. Besonders aufgefallen ist mir, wie selbstverständlich Sport in ganz unterschiedlichen Formen im Stadtbild auftaucht, ohne große Inszenierung. Ob beim Laufen rund um den Maschsee, beim Blick in die Vereinskultur des TKH, in urbanen Projekten wie der Leinewelle oder im direkten Kontakt mit Spitzensport im Olympiastützpunkt: Sport gehört einfach zu Hannover. Nach dieser Reise bin ich gespannt: Welche Sportstadt hat euch persönlich schon einmal überrascht?

  • Laufmotivation - es ist nicht nur laufen

    Bei bestem Herbstwetter bin ich letztes Wochenende ein zweites Mal raus, um zu laufen. Dabei dachte ich über einige Dinge nach und vor allem darüber „warum bin ich eigentlich so „laufirre“ geworden? Wie alles begann: Unglaublich wenn ich 12 Monate zurückblicke, bestand mein Alltag aus Arbeit und spät heimkommen. Ich befand mich in einer Fernbeziehung, verbrachte viele Stunden auf der Autobahn und nahm mir kaum Zeit Sport zu treiben. Dann die Entscheidung aus der Fernbeziehung was Richtiges zu machen und ich zog Anfang 2014 nach München. Keine vier Wochen später meldete ich mich zum Spartan Race (Hindernislauf) an, eigentlich nur zum Spaß um Leute kennenzulernen. So begann meine Laufbegeisterung. Mittlerweile würde ich behaupten, bin ich Läufer durch und durch. Deshalb wollte ich eigentlich mal die Gründe dafür zusammen fassen zu wollen. Warum laufe ich: Anfänglich wollte ich Menschen in meiner neuen Umgebung kennenlernen und das tut man bekanntlich am besten beim Sport. Ein weiterer Grund war die Gesundheit, denn morgens kam ich kaum noch aus dem Bett und ich wollte fitter werden. Gewicht reduzieren war für mich erst mal nebensächlich. Mittlerweile achte ich schon sehr auf meine Ernährung. Im Gegensatz zu vor ein paar Monaten trank ich täglich Energydrinks. Aus diesen anfänglichen Gründen wurde jedoch eine Leidenschaft. Vor ein paar Wochen kam nun der Wunsch dazu für einen Marathon zu trainieren und ganz klar, dies hat nichts mehr mit Gesundheit zu tun. Dafür würde regelmäßige Bewegung und eine ausgewogene Ernährung ausreichen. Aber nachdem ich dieses Jahr bei drei Halbmarathon startete, will ich einfach mehr. Es ist unglaublich, welche Glücksgefühle man beim Zieleinlauf erlebt. Man fühlt sich gesund und stark, auch wenn man nur im Mittelfeld läuft, ist man doch schneller als der Großteil der Bevölkerung. Laufen In der Regel kann man beim Laufen wunderbar nachdenken, aber man kann auch abschalten und entspannen und einfach nur Natur erleben. Es gibt nichts Schöneres als dem Sonnenaufgang oder –untergang entgegen zu laufen. Findet ihr nicht auch? Die persönlichen Grenzen ausloten ist mir sehr wichtig, was bin ich im Stande zu leisten, diese Erfahrung gibt mir das Laufen. Rückschläge treiben mich nur an, es das nächste Mal besser zu machen. Man setzt sich immer wieder neue Ziele, welche man erreichen will. Trainingseinheiten werden angepaßt und somit kaum langweilig. Die Fortschritte im Laufsport sind immens und es braucht kein Talent dafür. Laufen ist uns angeboren und es kann jeder. Des Weiteren sind die Menschen, welche einen begleiten, zu erwähnen. Sie feuern einen an, motivieren, führen uns zu Bestleistungen oder aber trösten uns, wenn es mal nicht läuft. Es ist eine kleine Gemeinde, man kennt sich und das finde ich toll. Selbst Zuschauer am Streckenrand pushen einen zu Höchstleistungen und applaudieren, egal wie schnell man ist, ist doch toll, oder? Ich kann meine neue Leidenschaft in diesen Worten beschreiben „i love to run“ Fazit: Abschließend möchte ich meine Gründe, warum ich laufe einfach mal ungefiltert auflisten: Ganz wichtig! Ich liebe bunte Laufsachen, vor allem in Pink. Ich liebe die frische Luft und die Natur Am Wochenende steht man früher auf und hat mehr vom Tag Man ist selten allein unterwegs Läufer sind interessante Menschen Man bekommt tolle Beine Bei der Arbeit freue ich mich schon auf den abendlichen Lauf Ich liebe die Wettkämpfe und die Zieleinläufe Ich liebe den Halbmarathon Man lebt gesünder Der Körper wird fitter und stärker Man kann über vieles nachdenken Es gibt also genügend Gründe und noch viele mehr sich Laufschuhe anzuziehen und loszulaufen! Ich würde sagen, raus mit euch.

  • Übungen mit dem TRX Band - das Läufer-Workout

    TRX steht für „ T otal (Body) R esistance e X ercise“ und ist für einige der Inbegriff von Folter, aber sehr effektiv. Wer sich darauf einläßt, wird merken wie sinnvoll das Training auf den Körper wirkt. Wer viel läuft, sollte auch Kraft, Ausdauer, Beweglichkeit und Koordination trainieren. Ein Training, das spezifisch nur auf eine Fähigkeit basiert, stellt ein Ungleichgewicht dar. Die Verletzungsanfälligkeit steigt und das Potential der Leistungsfähigkeit kann nicht ausgeschöpft werden. TRX Training speziell für Läufer Speziell bei Läufern ist ein zusätzliches Bein‐und Rumpfkrafttraining sehr wichtig. Ein Trainingsbestandteil, das ergänzend in jede Trainingsplanung eines Läufers zu berücksichtigen ist. TRX- oder Schlingentraining eignet sich dazu hervorragend. Trainiert wird immer mit dem eigenem Körpergewicht, Variationen sind möglich. Durch Veränderung der Körper‐ und Standposition kann die Schwierigkeit erhöht oder verringert werden. Immer mit dabei: die Core Muskulatur, die Basis aller motorischen Fähigkeiten. Ein gut trainierter Kern erhöht die Effizienz und Kraft von Bewegungen, trägt dazu bei das Gleichgewicht zu verbessern und senkt die Verletzungsgefahr. Ein großer Vorteil des TRX Trainings ist die Arbeit in Muskelketten. Anders als bei Krafttraining an Geräten, wird das Zusammenspiel unterschiedlicher Muskeln und Muskelgruppen trainiert. Hört sich doch gut an, oder ? So und jetzt geht’s an die Übungsauswahl: Übungen 1. Rudern: Oberer Rücken, Bizeps und Schultern 2. Brustpresse : Brustmuskulatur, Trizeps, Schultern und Rumpf 3. Ausfallschritt: Beine und Rumpf 4. Pike: Durch Stabilität des Oberkörpers und Rumpfmuskulatur werden Bauch und Schulter gestärkt. Bei dieser Übung musst du darauf achten, dass die Beine komplett gestreckt sind und der Rücken gerade. 5. Plank (höhere Schwierigkeit - ein Bein heranziehen): Schultern, Rumpf und Beinkraft Die Ausführung Diese Übungen sollte man für eine Verbesserung der Kraftausdauer etwa 15-20 Mal wiederholen, als Anfänger auch weniger. Viel wichtiger als die Quantität ist die Qualität der Ausführung. Fortgeschrittene können gern auf 3 Sätze à 8-12 Wiederholungen erhöhen. Die Schwierigkeit kann erhöht werden, wenn man sich für die ein oder andere Übung schräger stellt und so den Körperschwerpunkt verschiebt. Während der Ausführung müssen immer Hände oder Füße in den Schlingen sein. Viele weitere Übungen lassen sich auf das TRX übertragen, eurer Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Als Anfänger würde es allerdings Sinn machen, die ein oder andere professionelle Einweisung mitzunehmen. Zusätzlicher Pluspunkt ist die Förderung des Gleichgewichts und die Körperhaltung. Leider braucht ihr für das Training entweder ein eigenes TRX Band (nicht unbedingt günstig) oder ihr macht die Übungen im Fitnessstudio, ich trainiere meine Stabilität ca 1-2 mal pro Woche unter anderem mit dem TRX. Ein weiterer positiver Effekt bei entsprechend gesunder Ernährung, ihr werdet eine gute Figur beim nächsten Strandurlaub machen sowie eine tolle aufrechte Haltung zeigen können. Also ran an das Schlingentraining, von nichts kommt nichts. Viel Spass beim Ausprobieren. Eure Cindy In Zusammenarbeit mit Manuela Schauder (Selbständige Fitness- und Personal Trainerin) Foto Credit: PEAK ART IMAGES (Stefan Schaaf)

  • Vegane Dampfnudeln in einer Heidelbeer-Zitronengras Sauce

    Dampfnudeln oder auch Hefeklöse, leckere und traditionelle Küche und ich kann mich noch erinnern, dass ich Dampfnudeln regelmäßig als Kind gegessen hatte, aber lange ist es her. Ich esse wahnsinnig gerne Mehlspeisen, aber durch die Umstellung auf die vegane Ernährung habe ich mich da eher selten drangetraut und auswärts gegessen schon gar nicht. Letztens nun habe ich aber nicht widerstehen können und Dampfnudeln selbst hergestellt. Ich warne mal vor, die Zubereitung dauert ein bisschen, weil der Teig mehrmals gehen muss. Aber beim Essen machen Sie umso glücklicher. Zutaten für 2 Portionen: Hefeteig /Dampfnudeln: 250 gr Weizen- oder Dinkelmehl ½ Würfel frische Hefe 3-4 EL Zucker 1 Pr Salz 2 x 2 EL Rapsöl 125 ml Hafermilch ca ½ l Hafermilch Sauce: 250 gr gefrorene oder frische Blaubeeren 1-2 Stangen Zitronengras Vanillemark Zucker je nach Süsse / bitte abschmecken 0,5-1 EL Stärke Zubereitung Zunächst muss erst der Hefeteig hergestellt werden. Das Mehl in eine Schüssel geben, eine Mulde in der Mitte eindrücken und die Hefe zerbröckelt beigeben und mit 1-2 EL lauwarme Hafermilch und dem Zucker verrühren. Hierbei nur ein bisschen vom Mehl mit verrühren, der Rest wird später untergerührt, dann erst mal 15-20 Min gehen lassen. Zur Unterstützung den Ofen auf 50 Grad erwärmen und den Teig abgedeckt reinstellen. Danach die restliche Milch, das 2 EL Öl und die Prise Salz in die Schüssel beigeben und alles zu einem Teig verrühren, wiederum muss der Teig 30-45 Min gehen. In der Zwischenzeit die Blaubeeren mit Vanille und etwas Zucker und bisschen Wasser in einem Topf aufkochen. Das Zitronengras in Stücke schneiden und beigeben und bei niedriger Temperatur köcheln lassen. Die Stärke mit etwas Wasser mischen und die Sauce damit abbinden. Die Sauce wäre damit fertig. Nachdem der Teig gegangen ist, diesen in 6 gleich große Portionen teilen und in Kugeln formen. In einen eingefetteten Topf die Teigkugeln mit ein bisschen Abstand platzieren. Weitere 20 Minuten bei geschlossenem Topf gehen lassen. Nach dieser Zeit sollten sich die Kugeln so vergrößert haben, dass keine Lücke mehr zu sehen ist. Nun die Milch hinzufügen, sodass sie Dampfnudeln in ca 1 cm in Flüssigkeit liegen. Ca 20-25 min auf niedriger Stufe garen, den Topf mit dem Deckel schließen und nicht mehr öffnen, sonst fallen die Dampfnudeln zusammen und bleiben klein und fest. Für einen knusprigen Boden zum Schluss die Temperatur nochmal kurz aufdrehen und die Dampfnudeln leicht anbraten. Beim Abnehmen des Deckels aufpassen, dass keine Flüssigkeit auf die Dampfnudeln tropft. Nun sollten die Dampfnudeln fertig sein. Die Dampfnudeln mit der Sauce anrichten und genießen.

  • Die etwas andere Auszeit

    5to9 Afterwork hike Stellt euch vor, du nimmst dir einfach mal an einem Dienstag Abend eine Auszeit vom Alltag? Hört sich gut an, oder? Ich habe es ausprobiert und bin beeindruckt. Am 07.06.2016 um 17 Uhr stand ich auf Einladung von The North Face in Wandersachen und bester Laune vor dem TNF Store in der Sendlinger Strasse in München mit vielen wanderbegeisterten, darunter auch einige Freunde von mir. Wir bekamen alle eine Komplettausrüstung inkl. Rucksack, Matte, Kissen, Schlafsack und Zelt gestellt und sollten den Abend und die Nacht in der Natur verbringen, sowas nennt man dann "from 5 to 9" After Work Hike. Für wenige Stunden den Alltag vergessen und das völlige Kontrastprogramm zum öden Alltag, super das passt zu mir. The North Face organisierte uns einen Bus ab München zum Samerberg im Chiemgau, von wo wir mit unserem Gepäck plus Proviant die Weyerer Alm ansteuerten. Am Parkplatz angekommen, gab es noch eine kleine Lockerungseinheit von Ulli, dem Mountain Athletics Coach (Regelmäßige Trainings: jeden Dienstag 18:30 / Treffpunkt The North Face Store, Sendlinger Strasse, München). Kurz noch ein Gruppenbild und ab ging es auf einen kleinen Marsch zu unserer Übernachtungsstätte. Wir waren ca 45 Minuten unterwegs und das Wetter war geradezu perfekt. Gemütlich schlenderten wir dahin und direkt bei Ankunft an der Weyerer Alm schlugen wir erst mal unsere Zelte auf, breiteten Matratze und Schlafsack aus und dann ging es zum Lagerfeuer und damit zum gemütlichen Teil des Abends über. Auszeit weg vom Alltag Mit von der Partie war the North Face Global Athlete Hansjörg Auer, welcher interessante Fakten aus seinem sehr unabhängigen Leben als Vollzeitkletterer und Abenteurer erzählte. Viel zu schnell vergingen die paar Stunden am Feuer mit einer Kleinigkeit zu essen, dem einen oder anderen Bier und tollen Gesprächen. Recht spät gingen wir schlafen, vorher bewunderten wir den schönen und dunklen Nachthimmel und die Sterne, ferner als sonst von den Lichtern der Stadt. Die Nacht war kurz und meines Erachtens nicht ganz so gemütlich wie das eigene Bett. Um 5:30 Uhr wurden wir geweckt und krabbelten beim ersten Licht des Tages aus unseren Zelten. Ich atmete erst mal durch und genoss die Ruhe, ohne hektisch mit dem ersten klingeln des Weckers, ab ins Bad und auf zur Arbeit. Gemütlich bauten wir unsere Zelte ab und brachen eine Stunde später Richtung Bus und Heimfahrt nach München auf. Ein bisschen verschlafen und doch innerlich ausgeruht und freudig kam ich kurz nach 9 Uhr in der Arbeit an. Tolle Idee – wir sollten viel öfter so eine Auszeit vom Alltag nehmen: Durchatmen, runterkommen und einfach mal Hektik hinter uns lassen. Dazu muss man auch nicht gleich einen dreiwöchigen Urlaub nehmen. Kurze Trips in die Natur, geben Energie zurück und zaubern einem wieder ein Lächeln ins Gesicht. Probiert es aus. Noch ein Hinweis an die Münchner, Never Stop Munich bietet künftig monatliche Wanderungen an, Details und Termine kann man via Facebook erfahren. Vielen Dank auch an Kate von wildandfit.net und THF Never Stop Munich Koordinator – für die Organistion dieser wundervollen Auszeit. Abschliessend "Alpinism is a passion always swinging between sanity and insanity, I love playing passion" von Hansjörg Auer In freundlicher Kooperation mit The North Face Fotocredit: Sandra Steh Fotocredit Startrail: PeakArtImages

  • 6 Tipps für deinen Sommerurlaub in Saalbach Hinterglemm

    Herzlich Willkommen in Saalbach Hinterglemm, Österreich . Herzlich willkommen in der Summer Storybase 2017. 20 Blogger und / oder Fotografen wurden nach Saalbach eingeladen, um gemeinsam in einer Lodge zu wohnen und 10 Tage lang den Saalbacher Sommer zu erleben. Im Zeitraum vom 30.06. bis 10.07.2017 konnten wir die Region erkunden und die komplette Action-Palette ausprobieren. Meine Erkenntis: Saalbach kann was und es war eine schöne, aber auch stressige Zeit, sozusagen die Jagd nach Abenteuer. Die Angebote sind zahlreich und der Slogan "Home of Lässig" ist ziemlich zutreffend. Bekannt ist die Region vorallem wegen der Wintersportmöglichkeiten. Durch den Zusammenschluss zum Skicircus Saalbach Hinterglemm, Leogang und Fieberbrunn mit etwa 270 km Piste ist das größte Skigebiet Österreichs entstanden. 2017 erhielt der Skicircus sogar die Auszeichnung zum Top Skigebiet verliehen (Quelle: Snowplaza). An der Wahl konnten Snowplaza-Leser u.a. aus Deutschland, aus der Schweiz, aus Frankreich und aus England teilnehmen und für ihren Favoriten abstimmen. Für Naturliebhaber und Abenteurer ist allerdings auch in den Sommermonaten einiges geboten. Ich möchte euch die schönsten Plätze und Aktivitäten, welche man in Saalbach erleben kann, vorstellen. Manchmal muss man nicht in die Ferne fliegen, um Natur und Action zu finden. Saalbach Hinterglemm für die ganze Familie 1. Sonnenaufgang Tristkogel Wer kein Problem mit wandern im Dunklen hat und mit dem frühen Aufstehen sowieso nicht, dem empfehle ich eine Sonnenaufgangstour auf den Tristkogel (2095m). Unsere Nacht war um 2 Uhr vorbei und um 2:45 Uhr startete unsere  Tour an der Lindlingalm. Der Weg führte uns bis zum Gipfelanstieg über einige Serpentinen. Die Wegmarkierungen waren sehr gut und man konnte sich auch im Dunklen orientieren. Der etwas außergewöhnliche und leicht erkennbare Gipfel ist nicht unbedingt einfach zu erreichen. Es gibt zwei Wege, entweder der etwas schwierigere Direktanstieg oder der Normalweg. Wir nahmen den einfachen und etwas längeren Normalweg, auch wegen der noch herrschenden Dunkelheit. Zeit hatten wir noch genug bis die Sonne aufgehen sollte. Es war im Übrigen eisigkalt an diesem Morgen, aber es störte uns alle nicht wirklich. Lange hatten wir Zweifel, ob es einen schönen Sonnenaufgang geben würde. Immer wieder schoben sich Wolken vor die Sonne. Schlußendlich hatten wir aber Glück und es wurde ein wunderbarer Start in den Tag. Jeder Schritt und jede Minute, welche wir in den Aufstieg investiert hatten, war lohnenswert. Mein Tipp raus aus der Komfortzone, um solche Momente zu erleben. Einen Nachmittagsschlaf kann man ja gut einlegen. Ein Video von unserer Wanderung. Videocredit: Trailtouch, https://www.instagram.com/p/BWItVSSjB3B/ 2. Sonnenuntergang Hacklbergseen Ausgangspunkt für unseren Sundowner war die Hacklbergalm. Dort konnten wir das Auto parken (Achtung: besser anfragen). Von der Alm ist es etwa eine halbe Stunde bis zu den Hacklberger Seen auf 1964 m . Wirklich beeindruckend ist dieser malerische Ort und von hier hat man einen grandiosen Rundumblick. Dieser Anblick wird mir lange in Gedächtnis bleiben. Es ist einfach immer wieder ein Erlebnis, die Sonne untergehen zu sehen, einfach zurücklehnen und geniessen. 3. Die Seven Summits of Saalbach Hinterglemm Sieben Gipfel, 24 Kilometer und 1413 HM, na das hört sich doch nach einer tollen Tour an? Ein atemberaubendes Panorama mit alpinem Charakter für ambitionierte Wanderer. Der erste Aufstieg erfolgt mit dem Schattberg Xpress, Achtung es gibt eine Auffahrt montags bis freitags immer um 7:30 Uhr, danach erst wieder ab 9 Uhr. Mittwochs bietet Saalbach auch eine geführte Wanderung an. Die Tour führt über die sieben höchsten Gipfel des Glemmtals und man sollte eine gewisse Erfahrung sowie Kondition mitbringen. Auf dem Weg sind keine bewirtschafteten Hütten bzw Möglichkeiten vorhanden, um sich zu verpflegen. Dementsprechend muss genug Proviant und Trinkwasser eingepackt werden. Die Beschilderung (VII) ist hervorragend. Der Abstieg vom Geißstein (2363 m), dem letzten Gipfel, kostet nochmals richtig Kraft und sollte im Hinterkopf behalten werden. Trittsicherheit ist gefragt, da der Weg hinab ins Tal (Lindlingalm) nicht einfach ist. Eine Abstiegsmöglichkeit bietet sich ab der Murnauerscharte (zwischen 6. und 7. Gipfel) nach Lengau. Es dauert etwa 2 Stunden bis zur nächsten Bushaltestelle. Achtung es gibt kein Handyempfang durch das Tal, also es kann auch kein Taxi gerufen werden. Dafür gibt es viele Kühe und Murmeltiere. Insgesamt sollte man mindestens 9 Stunden für die Seven Summits Wanderung einrechnen. Die Gipfel in der Reihenfolge: Stemmerkogel 2123m / Hochkogel 2249 m / Hochsaalbachkogel 2212 m / Bärensteigkogel 2225 m / Manlitzkogel 2247 m / Mittagskogel 2092 m / Geißstein 2363 m (höchster Punkt). Ein Daumen hoch von mir für die Seven Summits Tour von Saalbach , ist zwar anstrengend, aber die Landschaft, die Aussicht und das Erlebnis entlohnen dafür. 4. Helicopterflug der anderen Art Ein ganz besonderes Erlebnis war der Helicopter Flug ohne Türen . Es ist ein Abenteuer während des Fluges die Füße rausstrecken zu können. Und ein Schuhselfie ist doch was cooles? Der Helicopter war ein Highlight, schwarz als wäre das A-Team höchstpersönlich vor Ort. Man muss sich zwar trauen (man ist ja gesichert), dann erwartet einen eine faszinierende Fernsicht aus der Vogelperspektive. Der Rundflug dauerte 20 Minuten, ich durfte vorne an der Seite des Co-Piloten mitfliegen. Insgesamt waren wir zu fünft plus Pilot. Die Route konnten wir mitbestimmen und wir flogen über das Tal hinweg und konnten u.a. auch den Tristkogel von oben bestaunen. Anbieter: Sennair / MySnapair , Location: Zell am See 5. Canyoning Auch das kann man in Saalbach Hinterglemm erleben. Ein einzigartiges Abenteuer durch einen actionreichen Schlucht. Zuerst wurden wir alle in einen engen Neoprenanzug gezwängt, der war wirklich eng. Bis zum Einstieg benötigten wir etwa eine halbe Stunde. Dank dem Anzug wurde es uns zu keiner Zeit kalt in dem doch recht kühlen Gebirgsbach. Ohne Neoschutz hätte man es sicher nicht lange ausgehalten. Ein Mix aus Zipline, Wasserrutschen, Absprungmöglichkeiten (bis 4,5 Meter) und Abseilpassagen (bis 20 Meter) erwartete uns und machten den Canyoning -Ausflug zu einem adrenaliengeladenen Spaß. Leider habe ich beim Absprung von 4,5 Meter in die Tiefe gepasst. Ich hatte zu lange gezögert und mir zuviele Gedanken gemacht. Im Nachhinein war ich zwar enttäuscht, aber jetzt ist es so. nser Guide Christian half wo er konnte und ich würde abraten so eine Tour ungeführt zu wagen. Die Anmeldung war unkompliziert und vorallem spontan möglich. 6. Kletterpark & Flying Fox Europas größter Hochseilpark ist genau hier, imitten einer traumhaften Bergkulisse. Genau gesagt im Talschluss von Saalbach Hinterglemm. Mit 9 Parcours, 8 Kilometern Länge und vielen Attraktionen und Ziplines ein Abenteuer für Jedermann. Zusammen mit Julia ging es über zwei Routen. Die Routen sind in unterschiedliche Schwierigkeitsstufen eingeteilt. Wir wagten uns an eine einfache und eine, mittlerer Schwierigkeit, aber einer Menge Ziplines, denn diese machen ja auch am meisten Spaß. Für Abenteuerlustige eine klare Empfehlung, denn es war Geschicklichkeit und Ausdauer gefragt. Als besonderes Highlight kann man hier auch mit dem Flying Fox mit 70 Km/h über das Tal sausen. Weitere Attraktionen die sich im Talschluss befinden, sind die Golden Gate Bridge (ja die steht nicht nur in San Franzisco) und der Baumzipfelweg . Es ist somit ein tolles Ausflugziel für die ganze Familie. Fazit Saalbach ist nicht nur ein Urlaubsgebiet für Wintersportler, wer gern wandert, die Region und ihre Küche kennenlernen mag und zudem Action sucht, ist hier auch richtig aufgehoben. Unterkünfte und Hotels gibt es in unterschiedlichen Kategorien bis 5 Sterne +. Auch Ferienhäuser, Almhütten und Bauernhöfe stehen für Übernachtungen zur Verfügung. Als zusätzliche Information möchte ich auch auf die Joker Card hinweisen. Diese Karte wird vom Beherbungsbetrieb ausgegeben und ermöglicht ermäßigten oder auch kostenlosen Zutritt zu vielen Attraktionen. Allerdings nicht jedes Hotel oder Unterkunft ist Partner und sollte vor Anreise geprüft werden. Generell sind die Partnerbetriebe mit dem Joker Card Logo markiert. Im Übrigen hat die Region auch kulinarisch was zu bieten, zumindest hat es mir immer geschmeckt. Vor allem die vielen gemütlichen Almen servieren regionale Köstlichkeiten und tolles Ambiente. Besonders gut gefallen hat es mir auf der Reiteralm und der Sonnalm . Warst du schon mal im Sommer in Saalbach Hinterglemm ? Was waren deine Highlights, ab damit in die Kommentare? Eingeladen wurde ich vom Tourismusverband Saalbach Hinterglem, über eine Woche lang die Aktivitäten vor Ort zu erkunden und darüber zu berichten. Meine Meinung ist trotz der Einladung nicht zu kaufen, alles was hier steht, ist meine eigene Überzeugung.  Fotocredit Beitragsbild: Martin

  • Flexibles Training mit der Fitrate Mitgliedschaft

    Die kommenden Wochen werden abwechslungsreich, denn ich bin auf Tour mit der Fitrate Gold Karte (www.fitrate.de) und teste verschiedene Sportarten und Sportclubs. Crossfit, Yoga, EMS oder Indoor-Cycling, alles Sportarten, die mir gefallen und bei den verschiedenen Partnern besucht werden können. Das Konzept ist interessant und ich hatte schon des Öfteren darüber gelesen, Grund genug es nun auszuprobieren. Und so funktioniert die Fitrate-Mitgliedschaft: Mit einer Karte ist es möglich je nach Stundenplan der einzelnen Einrichtungen bei den verschiedenen  Partnern in der ganzen Stadt flexibel zu trainieren. Derzeit gehören mehr als 200 Partner dazu. Es gibt drei unterschiedliche Karten bzw Mitgliedschaften zu einem festen Pauschalbetrag, welche jederzeit kündbar sind. Die Mitgliedschaft entscheidet über die Nutzungsmöglichkeiten. Es gibt die Fitrate Blue - (monatlich EUR 33,-), welche zu unlimitierten Teamsport berechtigt, plus 4 Besuche bei den Partnern zulässt. Als Fitrate Silver Mitglied (EUR 66,-) ist es möglich zusätzlich unbegrenzt bei den Partnern zu trainieren, allerdings nur vier Besuche / Partner. Mit der Fitrate Gold Mitgliedschaft (EUR 99,-) hat man zu allen Einrichtungen immer Zutritt, sozusagen unlimited. Es gibt einzelne Einschränkungen bei z. B. EMS-Kursen oder Massagen, die sind nur einmal in der Woche inklusive bzw. nur ein Partner / Tag kann besucht werden. Des Weiteren ist es möglich mit der Karte auch in anderen Städten sportlich aktiv zu werden, in welchen die Fitrate seine Partner hat. Derzeit sind Augsburg und Nürnberg angeschlossen, eine Erweiterung ist für Köln und Stuttgart in Planung. Kosten der Mitgleidschaft, Stand Dezember 2017. Ein Versuch ist es wert: Ich mag ja mein Fitnessstudio, aber oft sind interessante Kurse nicht zu der Zeit, in der ich teilnehmen könnte und möchte. Mal sehen, ob das Konzept mich überzeugt. Und klar die Karte kann auch ein festes Studio nicht ersetzen, aber man hat die Möglichkeit das Training nach Lust und Laune zu gestalten. Und vor allem man kann Neues probieren. In den nächsten Wochen werde ich definitiv das Aerial Yoga, das Jumping Fitness probieren und wiederrum in das EMS Training einsteigen. Da ich im Dezember meinen Kraulkurs beginne, passt die Fitrate-Mitgliedschaft optimal rein. Damit ist der Zutritt in alle städtischen Bäder beinhaltet. Ausreden wird es definitiv keine geben. Ich nehme euch mit: Sport mit Abwechslung, wie findet ihr das Konzept? Ich werde über meine Erfahrungen berichten. Hier über den Blog oder aber auch in meinem Instagram Account könnt ihr zeitnah mitverfolgen, wo ich mit der Fitratekarte unterwegs bin oder war. Ich werde die Einträge unter dem Hashtag #fitraterunfurther markieren. Gutscheincode: Und wenn ihr den neuen Sporttrend auch ausprobieren wollt. Ich habe folgenden Gutscheincode für euch. Gebt auf www.fitrate.de einfach nur RUNFIT ein - dann bekommt ihr 20% Rabatt auf die ersten drei Monate. In freundlicher Zusammenarbeit mit FITrate GmbH

  • Herbstlicher lauwarmer Herbstsalat

    Herbstsalat gefällig? Warum immer Suppe im Herbst, ein Herbstsalat kann auch Soulfood sein. Wenn die kalte Jahreszeit Einzug hält, dann beginnt die Saison der leckeren Obst- und Gemüsesorten, ich liebe Rosenkohl, Granatapfel, rote Beete und ganz besonders den Kürbis. Es ist wieder die Zeit der Kürbisse, oft kaufe ich diesen direkt beim Bauern und sie leuchten so schön orange, zumindest der Hokaido, was sowieso mein Lieblingskürbis ist. Warum? Na den muss man nicht schälen und je nach Geschmack lässt er sich in eine leckere Suppe oder ein aromatisches Chutney verwandeln und als Ofenkürbis mag ich ihn sowieso. In der Herbstzeit ist für viele Suppenzeit angesagt. Mir hingegen schmecken Salate in allen Variationen viel besser. Je nach Lust und Laune kann man Gemüse kombinieren und Farbe auf den Teller bringen. Aber wenn man in der kalten Jahreszeit durchgefroren heimkommt, will man doch lieber etwas Warmes. Deshalb wie folgt mein Rezept für einen lauwarmen Herbstsalat. Rezept: Zutaten für 2 Portionen   Ich empfehle keine übergroße Menge zuzubereiten, damit keine Reste übrigbleiben. Der typische Kürbisgeschmack kommt im warmen Zustand am besten zur Geltung. Nach einiger Zeit verfärbt sich der Salat durch die rote Beete rot, was etwas unschön aussieht. Deshalb frisch auf dem Tisch, mein Favorit. Alternativ zur frischen Rote Beete könnt ihr auch bereits vorgegarte und abgepackte Rote Beete verwenden, aber auch hier finde ich, dass der Geschmack leidet. Deshalb favorisiere ich immer die rohe Knolle. Tipp: Alternativ kann die frische Rote Beete auch im Backofen gebacken werden, Schale löst sich leichter und das Gemüse ist viiiiiel aromatischer. Aber dafür muss man Zeit einplanen, denn die Knollen müssen im Ofen bei 180-200 Grad für mindestens eine Stunde backen bis sie weich sind. Am Besten im Ganzen backen und sobald die Rote Beete abgekühlt ist, schälen und vierteln. So jetzt würde ich sagen, juhu Herbstsalat here we go, würde mich freuen, Feedback zum Rezept zu erhalten.

  • Meine letzten Trainingswochen - ein Einblick und läuft es wie es soll?

    Die Trainingswochen rennen, meine letzten Trainingswochen im Überblick. Zurück aus dem Urlaub, zurück in den Trainingsalltag, oder? Halt, es ist defintiv nicht so einfach wieder in ein regelmäßiges Training reinzukommen. Zumindest für mich momentan nicht. Ich möchte euch ein kleines Update meines derzeitigen Fitnesszustandes geben, meine Gedanken zu meinem ersten Triathlon und wie ich jetzt da weitermache, wo ich vorm Urlaub aufgehört hatte. Denn die letzten Trainingswochen waren nicht optimal bzw. ich bin aus dem Training ausgestiegen. Vor dem Urlaub Vor dem Urlaub, irgendwann Anfang Februar ging es mir einfach nicht gut, ich kam beim Training sehr schnell an meine Grenzen, Energie war kaum vorhanden und somit der Spaß relativ schnell verschwunden. Was war los mit mir, ich weiß es eigentlich jetzt noch nicht wirklich. Als Folge hatte ich mein Training ziemlich reduziert und hatte mich vom Arzt durchchecken lassen. Ergebnis? Gibt es kein wirkliches. Ich habe mir selbst die Diagnose gestellt, es wird wohl Übertraining sein. Die Symptome sprechen schon sehr dafür und das Pensum, welches ich absolviert hatte, war schon hoch. Außer für Sport und Alltag war nicht mehr viel Zeit für anderes zur Verfügung. Zusätzlich zu meinem Triathlonplan, hatte ich weitere Sporteinheiten absolviert, nicht zum Zweck, sondern zum Spaß. Denn Triathlontraining ist einsam, man muss viel in Pulsbereichen arbeiten und das heißt auch, dass man kaum in Begleitung unterwegs ist. Deshalb gab es immer wieder zusätzliche Early Bird Workouts oder Läufe mit Freunden, meine Einschätzung, es war zuviel. Jetzt kommt das Thema mit der Regeneration und ja eigentlich wissen wir es. Aber mein Kopf bzw. ich will nicht akzeptieren, dass die Spaßeinheiten nicht zur Regeneration zählen. So deshalb gab es weniger Sport und drei Wochen Urlaub im Februar / März. Was mir allerdings jetzt schwer fällt, ist in die Trainingsroutine wieder zurückzufinden. Die Zeit rennt Wenn ich auf den Kalender schaue, sind es nur noch 11 Wochen bis zu meinem ersten Triathlon. Ich ertappe mich immer wieder, dass ich mich mehr und mehr mit dem Triathlon stresse und lässig ist für mich aktuell nichts mehr. Viel mehr komme ich innerlich in Hektik und erstarre regelrecht, als es anzupacken. Seit zirka einer Woche bin ich wieder in München, noch ein wenig Urlaubsstimming behalte ich mir. Spätestens nach Ostern wird wohl der Alltag wieder komplett zuschlagen. Abschließend ein kurzes Update zu meinen derzeitigen sportlichen Einheiten oder auch Status. Im Urlaub selbst hatte ich nur kurze Läufe von bis zu sieben Kilometern absolviert. Ich lief vornehmlich auf La Reunion, eher unter erschwerten Bedingungen und oft nur der Fitness wegen. Denn eines kann La Reunion nicht: flach. Immer wieder waren Höhenmeter zu erklimmen  bzw. Laufstrecken fehlten, oft war es nur möglich an der öffentliche Straße zu laufen. Die letzten drei Urlaubstage auf den Seychellen konnte ich auf ein kleines Fitnessstudio im Hotel zurückgreifen. Perfekt um auch der Hitze aus dem Weg zu gehen. Jeden Morgen um 7 Uhr ging ich nüchtern aufs Laufband und machte Krafttraining. Es stellte sich wieder ein wenig Regelmäßigkeit ein. Sogar ein ziemlich schnelles Intervalltraining war dabei. Eigentlich taten mir diese drei Tage richtig gut, es könnte immer so sein, morgens ins Training, dann gediegen frühstücken und den ganzen Tag nur abhängen. Hat was oder? Nun ja den abendlichen Wein hätte ich mir verbieten sollen, aber wir waren ja im Urlaub. Zurück in München Kaum zurück zu Hause, fand ich mich an der Startlinie des Spartan Race wieder. Es war zwar nur die kurze Sprinteinheit. Allerdings die Stimmung bei mir war nicht besonders und der Jetlag lag mir ziemlich im Nacken. Die Motivation fand ich dann irgendwann nach dem Start wieder und ich lief mit zwei Teammitgliedern ein gemütliches und spaßiges Rennen. Am nächsten Tag hatte ich Muskelkater, auch dass noch und vor allem von was? Wie auch immer, es läuft einfach nicht und ich brauche einen etwas längeren Anlauf, um in den Trainingsalltag reinzukommen. Diese Woche und das Osterwochenende sind noch locker laut Trainingsplan. Ich werde natürlich erst mal die spaßigen Sachen priorisieren und das andere auch irgendwie. Fotocredit Spartan Race: Running Geo Sommerzeit und der Frühling Was mir allerdings sehr entgegen kommt, es ist länger hell, die Temperaturen werden wärmer. Das Laufen und das Radfahren sollte so langsam wieder vorwärts gehen. Ich erblicke in meinem Trainingsplan immer so blöde Schwimmtermine. Oh ja das ist die Disziplin, welche mich am meisten plagt. Es ist Zeit das kraulen zu verbessern und weiter zu üben ( Bericht ), ich kann immer noch nicht lange am Stück durchkraulen. An die Münchner Sportsfreunde, wer Lust und Zeit und Überredungskünste hat, ich bräuchte feste Schwimmtermine und freue mich auf Begleitung. Kleines Fazit zu den kommenden Trainingswochen Was nehme ich aus meinem derzeitigen Trainingszustand und den letzten Trainingswochen mit? Nun ja, glücklich bin ich nicht, gelernt habe ich, dass ich keine Maschine bin, auch wenn ich es so gern wollte. Ich sollte das Training langsam wieder aufnehmen, ohne mich von der noch verbleibenden Zeit zu sehr unter Druck setzen zu lassen. Ihr seht, es läuft noch nicht. Aber reibungslos wäre auch langweilig. To be continued. Fotocredit Beitragsbild: PEAK ART IMAGES

  • Die Outdoorjacke 4.0 - der Sympatex Hackathon

    Sympatex und die Funktionsjacke 4.0 und was ich damit zu tun habe. Die Chance bei der Entwicklung einer Funktionsjacke mitzuarbeiten, kommt nicht alle Tage. Allerdings vom 18.-19.05.2017 lud Sympatex und das Outdoor Blogger Netzwerk  einige Blogger ein, genau das zu tun. Für mich war klar, da wollte ich dabei sein. Ziel des Workshops war Performance, Design und Nachhaltigkeit in einer Jacke zu vereinen und das war spannend von Anfang bis Ende. Ein Experiment sozusagen. Für die bestmögliche Umsetzung sorgt dann Sympatex. Weitere Impressionen aller teilnehmenden Bloggern/Influencer können in den Social Medien (facebook/Instagram/Twitter) unter den Hashtag #SympatexHackathon gefunden werden. Teilnehmer Beim Sympatex Hackathon waren viele interessante Leute dabei, unter anderem Extrembergsteiger David Bacci, Bekleidungsdesigner Joe Stocker, CEO von Sympatex Dr. Rüdiger Fox samt Team, Bergführer von Vivalpin sowie eine ca 20 köpfige Bloggergruppe. Es war sehr schnell klar, dass jeder andere Ansprüche an eine Funktionsjacke hatte, da wir zusätzlich aus verschiedenen Sportbereichen stammten. Das Material Sympatex hat sich zum Projekt gesetzt, nachhaltig zu produzieren und vor allem einen geschlossenen Kreislauf (closed loop) anzubieten. Die künftige Jacke wird aus 27 PET Flaschen bestehen und klimaneutral hergestellt. Das Material ist aus 100% recycelten Laminat. Am Ende der Tragezeit kann die Jacke über ein Upcycling-Verfahren zu neuen Fasern ausgesponnen werden. Ich habe mir eigentlich in der Vergangenheit nie viel Gedanken über die Herstellung gemacht, aber ja auch Outdoorbekleidung ist vornehmlich aus umweltschädlichen Materialen und heutzutage wollen wir immer im Trend sein, ständig auf neue farbenfrohe Outfits zurückgreifen, ein Teufelskreis, wie ich finde. Der Sympatex Hackathon Über einen Klettersteig ging es auf die Mittenwalder Hütte , genau der richtige Ort in der Natur, um über Nachhaltigkeit fachzusimpeln und das Panorama ins Tal in den ruhigen Momenten zu genießen. Der Hackathon war für zwei Tage angesetzt und in mehrere Workshop-Sessions eingeteilt. Dazwischen immer wieder Zeit für Diskussionen. In den Workshops wurden Ideen aller Seiten gesammelt, Erfahrungen ausgetauscht und auch Wünsche zusammengetragen. Gadgets, die ein Must-Have sind und auch No Go's sind besprochen wurden. Wie wäre es beispielsweise mit einem Solar-Panel direkt auf der Jacke? Dabei kam auch raus, wie unterschiedlich wir doch alle ticken, jeder hat einen anderen Anspruch an eine Funktionsjacke, etwa die Extrembergsteiger oder die Trailrunner. Diese gesammelten Features gilt es nun gewissenhaft umzusetzen. Funktionalität und Nachhaltigkeit sind dennoch weitaus wichtigere Aspekte, da waren sich alle Teilnehmer einig. Es war eine produktive Runde und ich habe viel mitnehmen können. Die Diskussionen empfand ich äußerst angenehm. Und wann kommt die Jacke? Sympatex arbeitet nun mit Hochdruck daran, die erarbeiteten Ideen umzusetzen. Keine leichte Aufgabe, aber ein guter Ansatz. Die fertige Funktionsjacke 4.0 wird bereits auf der Outdoor im Juni 2017 in Friedrichshafen vorgestellt. Ich werde dabei sein und euch berichten. Die Jacke kann übrigens ab dem 18.06.  unter dem Link direkt bezogen werden. Und das Beste, der Endverbraucher kann aus verschiedenen Farbmustern und Design-Möglichkeiten seine eigene individuelle Jacke zusammenstellen. Umweltfreundlich und dennoch modisch, den Ansprüchen der Verbraucher entsprechend, dass will Sympatex erreichen. Es bleibt spannend. Abschließend sehe ich mich als Naturliebhaber in der Position nachhaltig mit unseren Ressourcen umzugehen. Daher unterstütze ich dieses Projekt gerne. Die klimaneutrale Jacke kommt und ich bin ein Teil davon. Weitere Artikel zum Thema: Ich liebe Berge Wanderwütig Gerald Zhang-Schmidt Beuteltiere Lebedraussen Matschbar Einige Fotos wurden mir von Mehr-Berge.de zur Verfügung gestellt.

  • Letzte Gedanken zum ersten Triathlon

    Den ersten Triathlon vergißt man nie, morgen ist es soweit.... Ich werde am Start meines ersten Triathlon stehen. Wie die Zeit rennt. Bin ich doch erst vor kurzem, Mitte Dezember 2016 zur ersten Kraulstunde erschienen. Hier kannst du nochmals, wie meine ersten Wochen Triathlontraining liefen. Im Moment bin ich allerdings etwas skeptisch. Mein Gefühl sagt natürlich, dass ich nicht genug trainiert hätte. Habe ich auch nicht, den Trainingsplan so wie er bestand, konnte ich oft wegen anderer Termine nicht vollumfänglich gerecht werden. Schwimmen wird meine Schwachstelle bleiben. Ich habe natürlich Zweifel den Anforderungen nicht gerecht zu werden. In 50 Minuten müssen morgen 1,5 km erledigt sein. Hallo 50 Minuten.... das ist immer noch eine riesige Herausforderung für mich. Auch wenn ich bereits sub 50 geschafft habe, war es im ausgeruhten Zustand, war es in einem leeren Schwimmbad und ich hatte mir einfach keinen Kopf gemacht. Des Weiteren muss ich gestehen, dass ich mich zu sehr in den letzten Wochen auf meine Schwächen konzentriert habe, kraulen und radfahren, gelaufen bin ich selten, meist nur ein, manchmal zwei Mal in der Woche. Hoffentlich ist meine Stärke deshalb nicht eine Schwäche geworden. Letzte Trainingswochen Was habe ich in den letzten Wochen vorm ersten Triathlon eigentlich getrieben? Ich habe Koppeltraining ausprobiert, ich kann nur sagen, nach einer Ausfahrt und anschließendem Laufen tut jeder Schritt weh. Wichtig war mir, dies vor dem Wettkampf zu testen, hätte ich eventuell auch viel regelmäßiger tun sollen. Des Weiteren hatte ich mir in der letzten Woche vorgenommen sieben Tage am Stück zu schwimmen, um das Gefühl für das Wasser zu verbessern. Ich war das erste Mal in See kraulen und empfand es nicht so schlimm, wie vermutet. Also eigentlich gar nicht so schlecht die Vorbereitung. Den ersten Triathlon Jetzt fühle ich mich allerdings leicht unter Druck gesetzt. Mein Verstand triftet ein wenig in die negative Gedankenwelt ab. Das Triathlontraining war schon hart, Spaß ist manchmal was anderes. Oft wäre ich viel lieber einfach auf einen Berg gegangen. Alltag ausschalten, Natur genießen. Stattdessen viele Kilometer mit dem Rad abgerissen. Das Radfahren machte dennoch Spaß, aber mit dem Gedanken, man macht das alles nur für den ersten Triathlon, ist man nicht immer ganz so locker dabei. Wechselzone habe ich gar nicht trainiert, auf was muss ich alles achten? Keine Ahnung zum Zeitpunkt, wenn die Hektik morgen ausbricht, muss ich funktionieren und hoffentlich die gegebenen Regeln einhalten. Ganz wichtig Helm aufsetzen und erst dann das Rad anfassen. Den Wechsel bin ich theoretisch durchgegangen, war ein lustiger Abend, so mit Badekappe im Wohnzimmer. Checkliste mit Dingen was ich alles dabeihaben muss, existiert und wird heute Abend entsprechend abgearbeitet. Dinge vergessen fände ich etwas uncool, die Folge wäre eine nervöse Cindy. Ganz wichtig allerdings, dass ich meinen Kopf nicht vergesse. Zum Einschlafen werde ich mir noch ein paar Youtube Videos zum Thema Wechselzone anschauen, läuft oder? Warum mache ich es? Es muss jetzt einfach sein. Ich habe mir eine Herausforderung gesucht und das ist sie. Das Ziel ist ankommen und na klar habe ich einen zeitlichen Wunsch. Der ist allerdings meines Erachtens noch nicht realisierbar. Ich bin beim Schwimmen einfach noch nicht so weit. Dennoch bin ich stolz darauf, was ich geschafft habe, in diesem halben Jahr der Vorbereitung. Vom Rennrad- und Kraulanfänger zum Triathlon-Teilnehmer. Ich kann sagen, ich bin fähig die Distanzen zu packen. Allein als mich am 13.12.2016 meine Schwimmtrainerin fragte, warum ich den Kurs besuche, wurde ich schon eingebremst, dass 1,5 km nicht leicht werden würden und realistisch auch nicht unbedingt. Nun kann ich aber sagen, es ist möglich in 6 Monaten die Strecke zu schaffen, wie es technisch ausschaut, dass ist in diesem Fall völlig egal. Mein derzeitiges Gefühl? Ich habe Bammel. Innerlich blockiere ich mich schon selber ein wenig aus. Mein Verstand denkt gerade an all die Hindernisse, die da auf mich warten. Positive Gedanken her mit euch. Und drückt mir bitte die Daumen. An dieser Stelle muss ich mal allen einen Dank aussprechen. Die Kommentare und Motivation sind tolle Antriebe. Besonderen Dank an Freunde wie Helma, Stefan , Vivian. Regelmäßig haben mich ihre unterstützenden Worte und Tipps wiederaufgebaut, denn gezweifelt habe ich des Öfteren. Aber jetzt glaube ich, dass ich es schaffe, einzig das Zeitlimit oder ein Reifenplatzer können mich noch stoppen. Ich bin gespannt, was im Ziel auf mich wartet. Vielleicht das? To be continued.

bottom of page