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- Vordere Grauspitze - eine Tagestour ab München
Die Vordere Grauspitze ist der höchste Berg Liechtensteins. Mit 2599 Metern nicht allzu so hoch und für eine Tagestour ab/bis München gut machbar. Aber vorab, eine gute Kondition und auch gutes Zeitmanagement braucht es dennoch. Wir nahmen die erste Äplibahn des Tages und retour auch die letzte. Wer diese nicht erreicht, darf dann gern noch ein paar Stunden für den Abstieg dranhängen. Im Rahmen meiner Vorbereitung des Transalpineruns nahm ich die Vordere Grauspitze am 27. August 2016 in Angriff, um letzte lockere Höhenmeter zu sammeln. Initiator der Tour war übrigens mein Kumpel Stefan (PEAK ART IMAGES), welcher das Ziel hat, die Seven Summits der Alpen zu erklimmen. Die Vordere Grauspitze war bereits der 5. Gipfel seines Projektes. Aber nun erst mal zum Ausgangspunkt. Ab München gehts nach Malans in der Schweiz. Wir brechen schon sehr früh auf, 3 Uhr aufstehen und 4 Uhr losfahren war unsere Planung. In Malans angekommen beginnt der erste Aufstieg ganz leicht mit der Äplibahn auf 1801 m (Erste Abfahrt 7 Uhr). Vorher buchen, sonst wandert man da hoch. Das Erlebnis mit der Äplibahn unbedingt mitnehmen. Die Fahrt in den sehr gelben, engen Gondeln ist nostalgisch und gehört einfach dazu. In der Bergstation (dem Bergbeizli) angekommen, kann man sich nochmals stärken oder einen Kaffee trinken. Den hatte ich mir da übrigens noch gegönnt, tat so früh am Morgen auch richtig gut. Und die Aussicht von hier oben bietet schon ein erstes grandioses Panorama. Dann geht die Wanderung schon los, die Vordere Grauspitze ruft Über Almwiesen, über Bäche schlängeln wir uns Richtung Vordere Grauspitze. Der erste Teil ist noch gemütlich und sehr gut machbar sowie bestens ausgeschildert. Ab der Alp Ijes (1934 m) beginnt der weglose und alpine Teil und die Besteigung zum Gipfel beginnt. Von hier sieht man nur die Hintere Grauspitze (mit Gipfelkreuz). Über große Steine und steile Anstiege geht es ca 600 Meter auf kurzer Strecke bis zum Gratrücken empor. Es gibt zwei Routen zu unserem Ziel, einmal über die Hintere Grauspitze und einmal vom Gratrücken die Querung (Mulde) direkt zur Vorderen Grauspitze. Wir hatten keine der Routen eingeschlagen, aus Versehen wohlgemerkt und ich erlebte ungewollt eine sehr "interessante" bis teilweise beängstigende Tour. Leider hatten wir den Weg ein wenig missverstanden und hatten uns am Kamm entlang zur Vorderen Grauspitze gekämpft. Teils senkrecht herabschauend kamen wir nur langsam voran. Diesen Weg bitte nicht gehen, wahrscheinlich waren wir auch die ersten die so gegangen waren. Am Gipfel der Vorderen Grauspitze angekommen hat man einen gigantischen Ausblick in alle Richtungen. Ein Gipfelkreuz gibt es allerdings nicht, lediglich ein Steinhaufen, in welchem man auch das Gipfelbuch entdeckt. Wir sind übrigens da jetzt auch drin verewigt. Einen großen Ansturm auf diesen Berg lassen die Eintragungen jedoch nicht vermuten. Im Generellen besteigen wohl eher Wanderer die Vordere Grauspitze, welche die Seven Summits der Alpen schaffen wollen. Zurück ging es fast identisch den gleichen Weg, bis auf das wir dieses Mal nicht am Grat entlang, sondern die geröllige Mulde genommen hatten: Dies bedeutet zwar ein paar zusätzliche Höhenmeter, ist aber schneller und leichter zu gehen. Am Ende zog es sich jedoch ziemlich bis zurück zur Bergstation. Wir schafften es rechtzeitig und konnten noch ein wohlverdientes Stück Kuchen sowie eine Cola schnabulieren, um die letzte Bahn zu nehmen. Alles in allem zeitplanmäßig perfekt getimed. Fazit Sehr anspruchsvolle Wanderung, benötigt Trittsicherheit und vorallem Schwindelfreiheit. Allerdings die Aussicht und das Erlebnis mit der Äplibahn machen es zu einer unvergesslichen Tour. Auch begegnet man bei dieser Wanderung nicht allzu vielen anderen Leuten, sodass man die Ruhe und die Natur genießen kann. Nicht allzu früh im Jahr die Vordere Grauspitze vornehmen, da die Begehbarkeit durch Schnee und Verwitterungen beeinträchtigt sein kann. Organisation Die Äplibahn unbedingt ein paar Tage im Voraus reservieren, da diese nur eine maximale Kapizität von 32 Personen in der Stunde tragen kann. Mit den zusätzlichen Höhenmetern bis zur Bergstation würde diese Tour fast nicht mehr an einem Tag machbar sein (ab München). Genug Proviant einpacken, eine Einkehrmöglichkeit gibt es unterwegs nicht. Mindestens 8-10 Stunden einplanen, damit ohne Stress und maximaler Auskostung der Natur die Wanderung ein Erlebnis wird. Achtung letzte Talabfahrt ist um 18 Uhr. Fotocredit: PEAK ART IMAGES
- Meine ersten Wochen Triathlontraining
Mein Einstieg in das Triathlontraining Es gibt noch eine Steigerung zum Marathontraining und das ist mir nach den ersten Wochen Triathlontraining schon sehr bewusst geworden. Triathlontraining ist nicht mal so nebenbei erledigt. Nein es erfordert doch ein wenig mehr Disziplin, Engagement und vor allem Motivation. Täglich aufs Neue, wie täglich grüßt das Murmeltier, muss man sein Organisationstalent unter Beweis stellen und Trainingseinheiten optimal in den Alltag einbinden. Und wofür das alles? Nun ja zu allererst möchte ich mich gern 2017 Tria-Girl nennen dürfen. Am 02.07.2017 findet der Tegernsee Triathlon statt und ich werde dort höchstwahrlich meine erste olympische Distanz absolvieren. In Zahlen bedeutet dies 1,5 km schwimmen, 40 km Radfahren und 10 km laufen. Eigentlich hört sich das für mich mehr als machbar an, dennoch rät mir jeder nicht gleich mit der Mitteldistanz (1,9 km / 90 km / 21,195 km) zu liebäugeln. Und es scheint wirklich auch die richtige Entscheidung zu sein, ich beherrsche zwar das Laufen sehr gut, aber schwimmen und radfahren und alles an einem Stück zu absolvieren, das wird eine wahre Herausforderung, denn ich starte in den zwei anderen Disziplinen als kompletter Anfänger. Ich habe mir zur Vorbereitung circa 6-7 Monate für das Triathlontraining eingeräumt. Man sollte meinen mit meiner sportlichen Vorgeschichte dürfte es mehr als genug sein. Allerdings ein paar Hürden sind noch zu nehmen und die Zeit fliegt ja bekanntlich. Mein Trainingsplan Ich trainiere nach den Plänen von HJUL-Training. Hierbei handelt es sich um ein Online Training für Triathleten, welches individuell auf meine Werte und meinen Alltag angepasst werden kann. Die Trainingsbetreuung beinhaltet alle drei Disziplinen Schwimmen, Radfahren und Laufen plus Krafttraining und Ernährungsempfehlungen und wird wöchentlich aktualisiert. Die Daten sind jederzeit abrufbar über eine Trainingsplatform. Zu den einzelnen Disziplinen: Schwimmen: Zum jetztigen Moment kann ich sagen, die größte Hürde wird das Schwimmen werden. Ich bin absolut keine Wasserratte und schwimmen kann ich lediglich ein bisschen, also eher über Wasser halten nennt man das dann. Wasser ist überhaupt nicht mein Element. Dies war Grund genug, dass ich seit ein paar Wochen einen Anfänger Kraulkurs für Erwachsene besuche. Derzeit lerne ich die Atmung im Wasser anzuwenden, Erfolg.... bleibt bisher aus, aber für Aufgeben ist es noch zu früh. Ich stelle mich gern dieser Herausforderung und es ist eine sehr große. Von Trockenübungen auf der Couch bis mimimi bevor es ins kalte Wasser geht, sind doch auch hin und wieder die Glücksmomente dabei. Vor ein paar Tagen habe ich mir eine Nasenklammer besorgt, in der Hoffnung das damit kein Wasser mehr in meine Nase eindringt. Allzu oft musste ich das Schwimmen unterbrechen und bekam unangenehme Schmerzen, da ich zuviel Wasser aufnahm. Ich berichte, ob es was bringt. Der Schlüssel zum Erfolg wird wohl das Schwimmen werden. Radfahren: Momentan trainiere ich nur auf dem Spinningrad, da es erstens draußen zu kalt ist und ich zweitens noch nie mit Klickschuhe geschweige denn ein Rennrad gefahren bin. Ja das Thema Klickschuhe wird noch interessant, aber hoffentlich verletzungsfrei. Einige Spinningkurse habe ich bisher besucht. Es ist leider gar nicht mit Rennradtraining zu vergleichen. Ich musste lernen, dass ich mich entgegen der Anweisungen des Trainiers beim Widerstand ein wenig zurückhalte und mich auf die Frequenz fokusiere. Denn bei Kombination von harten Rad- und Laufeinheiten als sogenanntes Koppeltraining macht meine Beinmuskulatur sonst regelrecht schlapp. Laufen: Zu Anfang sah mein Trainingsplan vor, dass ich vornehmlich im GA1 Tempo trainiere und zwischendrin 5-6 x 100 m Steigerungsläufe einbaue. Dadurch wird die Verbesserung von Muskelausdauer und aerober Energiegewinnung verfolgt. Leider ist deshalb ein Lauftraining in der Gruppe kaum noch möglich, weil ich doch sehr darauf achte das vorgegebene Tempo einzuhalten. Die letzten Laufeinheiten des Triathlonplanes gaben hin und wieder schnelle Einheiten im GA 2 Tempo vor. Kraft: Zur Kräftigung des kompletten Körpers trainiere ich nach Plan 1-2 Mal wöchentlich eine feste Abfolge von Übungen (Bein-/ Schulter-/ Brustpresse / Klimmzugstange und Rudermaschine). Insgesamt absolviere ich dann jeweils 3 x 12 Wiederholungen plus Aufwärm- und Cooldown-Programm. Die Einstiegsgewichte sind nach den ersten Wochen immer noch die selben, dafür wird Ausführung der Übungen sauberer. Mein Fazit zu den ersten Wochen Triathlontraining: 1. Ich bin gefühlt ständig mit Sporttasche unterwegs. 2. Es stehen nur noch Sporttaschen bei uns im Flur herum und ständig vergesse ich etwas, weil es gerade in einer anderen Tasche steckt. 3. Ich brauche mehr Schlaf, vornehmlich nach Spinningeinheiten bin ich mehr als platt und hungrig. 4. Ich habe für nichts mehr Zeit, wie machen das Sportler mit Familie? 5. Alles neu, ich lerne mit jeder Trainingseinheit neues über meinen Körper, über die Sinnhaftigkeit der einzelnen Trainingsinhalte und habe nicht immer Spaß dabei. 6. So ein Trainingsplan, wie ich ihn zuvor nie befolgt hatte, benötigt Disziplin und Zielstrebigkeit. Der Spruch von nichts kommt nichts begleitet mich doch schon sehr und ich kann mich damit auch immer wieder motivieren. 7. Triathlon ist besonders, die Abwechslung der Sportarten und die vielen Herausforderungen lassen es täglich zu einem Abenteuer werden. 8. Das Triathlontraining ist schmerzfreier. Ich empfinde viel weniger Schmerzen und kann entsprechend meiner Tagesverfassung alternativ auch auf eine andere Disziplin umschwenken. 9. Es benötigt einiges an Equipment, Klickschuhe, Radhose, Badeanzug, Schwimmbrille und Nasenklammer sind erste Dinge und vieles weiteres folgt. Ihr Triathleten da draußen, wie waren eure Erfahrungen ganz am Anfang? Freu mich über weiteren Input und auch Ideen. Fotocredit: PEAK ART IMAGES mit Bohnenkamp Bikes
- 6 Tipps für deinen Sommerurlaub in Saalbach Hinterglemm
Herzlich Willkommen in Saalbach Hinterglemm, Österreich. Herzlich willkommen in der Summer Storybase 2017. 20 Blogger und / oder Fotografen wurden nach Saalbach eingeladen, um gemeinsam in einer Lodge zu wohnen und 10 Tage lang den Saalbacher Sommer zu erleben. Im Zeitraum vom 30.06. bis 10.07.2017 konnten wir die Region erkunden und die komplette Action-Palette ausprobieren. Meine Erkenntis: Saalbach kann was und es war eine schöne, aber auch stressige Zeit, sozusagen die Jagd nach Abenteuer. Die Angebote sind zahlreich und der Slogan "Home of Lässig" ist ziemlich zutreffend. Bekannt ist die Region vorallem wegen der Wintersportmöglichkeiten. Durch den Zusammenschluss zum Skicircus Saalbach Hinterglemm, Leogang und Fieberbrunn mit etwa 270 km Piste ist das größte Skigebiet Österreichs entstanden. 2017 erhielt der Skicircus sogar die Auszeichnung zum Top Skigebiet verliehen (Quelle: Snowplaza). An der Wahl konnten Snowplaza-Leser u.a. aus Deutschland, aus der Schweiz, aus Frankreich und aus England teilnehmen und für ihren Favoriten abstimmen. Für Naturliebhaber und Abenteurer ist allerdings auch in den Sommermonaten einiges geboten. Ich möchte euch die schönsten Plätze und Aktivitäten, welche man in Saalbach erleben kann, vorstellen. Manchmal muss man nicht in die Ferne fliegen, um Natur und Action zu finden. Saalbach Hinterglemm für die ganze Familie 1. Sonnenaufgang Tristkogel Wer kein Problem mit wandern im Dunklen hat und mit dem frühen Aufstehen sowieso nicht, dem empfehle ich eine Sonnenaufgangstour auf den Tristkogel (2095m). Unsere Nacht war um 2 Uhr vorbei und um 2:45 Uhr startete unsere Tour an der Lindlingalm. Der Weg führte uns bis zum Gipfelanstieg über einige Serpentinen. Die Wegmarkierungen waren sehr gut und man konnte sich auch im Dunklen orientieren. Der etwas außergewöhnliche und leicht erkennbare Gipfel ist nicht unbedingt einfach zu erreichen. Es gibt zwei Wege, entweder der etwas schwierigere Direktanstieg oder der Normalweg. Wir nahmen den einfachen und etwas längeren Normalweg, auch wegen der noch herrschenden Dunkelheit. Zeit hatten wir noch genug bis die Sonne aufgehen sollte. Es war im Übrigen eisigkalt an diesem Morgen, aber es störte uns alle nicht wirklich. Lange hatten wir Zweifel, ob es einen schönen Sonnenaufgang geben würde. Immer wieder schoben sich Wolken vor die Sonne. Schlußendlich hatten wir aber Glück und es wurde ein wunderbarer Start in den Tag. Jeder Schritt und jede Minute, welche wir in den Aufstieg investiert hatten, war lohnenswert. Mein Tipp raus aus der Komfortzone, um solche Momente zu erleben. Einen Nachmittagsschlaf kann man ja gut einlegen. Ein Video von unserer Wanderung. Videocredit: Trailtouch, https://www.instagram.com/p/BWItVSSjB3B/ 2. Sonnenuntergang Hacklbergseen Ausgangspunkt für unseren Sundowner war die Hacklbergalm. Dort konnten wir das Auto parken (Achtung: besser anfragen). Von der Alm ist es etwa eine halbe Stunde bis zu den Hacklberger Seen auf 1964 m. Wirklich beeindruckend ist dieser malerische Ort und von hier hat man einen grandiosen Rundumblick. Dieser Anblick wird mir lange in Gedächtnis bleiben. Es ist einfach immer wieder ein Erlebnis, die Sonne untergehen zu sehen, einfach zurücklehnen und geniessen. 3. Die Seven Summits of Saalbach Hinterglemm Sieben Gipfel, 24 Kilometer und 1413 HM, na das hört sich doch nach einer tollen Tour an? Ein atemberaubendes Panorama mit alpinem Charakter für ambitionierte Wanderer. Der erste Aufstieg erfolgt mit dem Schattberg Xpress, Achtung es gibt eine Auffahrt montags bis freitags immer um 7:30 Uhr, danach erst wieder ab 9 Uhr. Mittwochs bietet Saalbach auch eine geführte Wanderung an. Die Tour führt über die sieben höchsten Gipfel des Glemmtals und man sollte eine gewisse Erfahrung sowie Kondition mitbringen. Auf dem Weg sind keine bewirtschafteten Hütten bzw Möglichkeiten vorhanden, um sich zu verpflegen. Dementsprechend muss genug Proviant und Trinkwasser eingepackt werden. Die Beschilderung (VII) ist hervorragend. Der Abstieg vom Geißstein (2363 m), dem letzten Gipfel, kostet nochmals richtig Kraft und sollte im Hinterkopf behalten werden. Trittsicherheit ist gefragt, da der Weg hinab ins Tal (Lindlingalm) nicht einfach ist. Eine Abstiegsmöglichkeit bietet sich ab der Murnauerscharte (zwischen 6. und 7. Gipfel) nach Lengau. Es dauert etwa 2 Stunden bis zur nächsten Bushaltestelle. Achtung es gibt kein Handyempfang durch das Tal, also es kann auch kein Taxi gerufen werden. Dafür gibt es viele Kühe und Murmeltiere. Insgesamt sollte man mindestens 9 Stunden für die Seven Summits Wanderung einrechnen. Die Gipfel in der Reihenfolge: Stemmerkogel 2123m / Hochkogel 2249 m / Hochsaalbachkogel 2212 m / Bärensteigkogel 2225 m / Manlitzkogel 2247 m / Mittagskogel 2092 m / Geißstein 2363 m (höchster Punkt). Ein Daumen hoch von mir für die Seven Summits Tour von Saalbach, ist zwar anstrengend, aber die Landschaft, die Aussicht und das Erlebnis entlohnen dafür. 4. Helicopterflug der anderen Art Ein ganz besonderes Erlebnis war der Helicopter Flug ohne Türen. Es ist ein Abenteuer während des Fluges die Füße rausstrecken zu können. Und ein Schuhselfie ist doch was cooles? Der Helicopter war ein Highlight, schwarz als wäre das A-Team höchstpersönlich vor Ort. Man muss sich zwar trauen (man ist ja gesichert), dann erwartet einen eine faszinierende Fernsicht aus der Vogelperspektive. Der Rundflug dauerte 20 Minuten, ich durfte vorne an der Seite des Co-Piloten mitfliegen. Insgesamt waren wir zu fünft plus Pilot. Die Route konnten wir mitbestimmen und wir flogen über das Tal hinweg und konnten u.a. auch den Tristkogel von oben bestaunen. Anbieter: Sennair / MySnapair, Location: Zell am See 5. Canyoning Auch das kann man in Saalbach Hinterglemm erleben. Ein einzigartiges Abenteuer durch einen actionreichen Schlucht. Zuerst wurden wir alle in einen engen Neoprenanzug gezwängt, der war wirklich eng. Bis zum Einstieg benötigten wir etwa eine halbe Stunde. Dank dem Anzug wurde es uns zu keiner Zeit kalt in dem doch recht kühlen Gebirgsbach. Ohne Neoschutz hätte man es sicher nicht lange ausgehalten. Ein Mix aus Zipline, Wasserrutschen, Absprungmöglichkeiten (bis 4,5 Meter) und Abseilpassagen (bis 20 Meter) erwartete uns und machten den Canyoning-Ausflug zu einem adrenaliengeladenen Spaß. Leider habe ich beim Absprung von 4,5 Meter in die Tiefe gepasst. Ich hatte zu lange gezögert und mir zuviele Gedanken gemacht. Im Nachhinein war ich zwar enttäuscht, aber jetzt ist es so. nser Guide Christian half wo er konnte und ich würde abraten so eine Tour ungeführt zu wagen. Die Anmeldung war unkompliziert und vorallem spontan möglich. 6. Kletterpark & Flying Fox Europas größter Hochseilpark ist genau hier, imitten einer traumhaften Bergkulisse. Genau gesagt im Talschluss von Saalbach Hinterglemm. Mit 9 Parcours, 8 Kilometern Länge und vielen Attraktionen und Ziplines ein Abenteuer für Jedermann. Zusammen mit Julia ging es über zwei Routen. Die Routen sind in unterschiedliche Schwierigkeitsstufen eingeteilt. Wir wagten uns an eine einfache und eine, mittlerer Schwierigkeit, aber einer Menge Ziplines, denn diese machen ja auch am meisten Spaß. Für Abenteuerlustige eine klare Empfehlung, denn es war Geschicklichkeit und Ausdauer gefragt. Als besonderes Highlight kann man hier auch mit dem Flying Fox mit 70 Km/h über das Tal sausen. Weitere Attraktionen die sich im Talschluss befinden, sind die Golden Gate Bridge (ja die steht nicht nur in San Franzisco) und der Baumzipfelweg. Es ist somit ein tolles Ausflugziel für die ganze Familie. Fazit Saalbach ist nicht nur ein Urlaubsgebiet für Wintersportler, wer gern wandert, die Region und ihre Küche kennenlernen mag und zudem Action sucht, ist hier auch richtig aufgehoben. Unterkünfte und Hotels gibt es in unterschiedlichen Kategorien bis 5 Sterne +. Auch Ferienhäuser, Almhütten und Bauernhöfe stehen für Übernachtungen zur Verfügung. Als zusätzliche Information möchte ich auch auf die Joker Card hinweisen. Diese Karte wird vom Beherbungsbetrieb ausgegeben und ermöglicht ermäßigten oder auch kostenlosen Zutritt zu vielen Attraktionen. Allerdings nicht jedes Hotel oder Unterkunft ist Partner und sollte vor Anreise geprüft werden. Generell sind die Partnerbetriebe mit dem Joker Card Logo markiert. Im Übrigen hat die Region auch kulinarisch was zu bieten, zumindest hat es mir immer geschmeckt. Vor allem die vielen gemütlichen Almen servieren regionale Köstlichkeiten und tolles Ambiente. Besonders gut gefallen hat es mir auf der Reiteralm und der Sonnalm. Warst du schon mal im Sommer in Saalbach Hinterglemm? Was waren deine Highlights, ab damit in die Kommentare? Eingeladen wurde ich vom Tourismusverband Saalbach Hinterglem, über eine Woche lang die Aktivitäten vor Ort zu erkunden und darüber zu berichten. Meine Meinung ist trotz der Einladung nicht zu kaufen, alles was hier steht, ist meine eigene Überzeugung. Fotocredit Beitragsbild: Martin
- Flexibles Training mit der Fitrate Mitgliedschaft
Die kommenden Wochen werden abwechslungsreich, denn ich bin auf Tour mit der Fitrate Gold Karte (www.fitrate.de) und teste verschiedene Sportarten und Sportclubs. Crossfit, Yoga, EMS oder Indoor-Cycling, alles Sportarten, die mir gefallen und bei den verschiedenen Partnern besucht werden können. Das Konzept ist interessant und ich hatte schon des Öfteren darüber gelesen, Grund genug es nun auszuprobieren. Und so funktioniert die Fitrate-Mitgliedschaft: Mit einer Karte ist es möglich je nach Stundenplan der einzelnen Einrichtungen bei den verschiedenen Partnern in der ganzen Stadt flexibel zu trainieren. Derzeit gehören mehr als 200 Partner dazu. Es gibt drei unterschiedliche Karten bzw Mitgliedschaften zu einem festen Pauschalbetrag, welche jederzeit kündbar sind. Die Mitgliedschaft entscheidet über die Nutzungsmöglichkeiten. Es gibt die Fitrate Blue - (monatlich EUR 33,-), welche zu unlimitierten Teamsport berechtigt, plus 4 Besuche bei den Partnern zulässt. Als Fitrate Silver Mitglied (EUR 66,-) ist es möglich zusätzlich unbegrenzt bei den Partnern zu trainieren, allerdings nur vier Besuche / Partner. Mit der Fitrate Gold Mitgliedschaft (EUR 99,-) hat man zu allen Einrichtungen immer Zutritt, sozusagen unlimited. Es gibt einzelne Einschränkungen bei z. B. EMS-Kursen oder Massagen, die sind nur einmal in der Woche inklusive bzw. nur ein Partner / Tag kann besucht werden. Des Weiteren ist es möglich mit der Karte auch in anderen Städten sportlich aktiv zu werden, in welchen die Fitrate seine Partner hat. Derzeit sind Augsburg und Nürnberg angeschlossen, eine Erweiterung ist für Köln und Stuttgart in Planung. Kosten der Mitgleidschaft, Stand Dezember 2017. Ein Versuch ist es wert: Ich mag ja mein Fitnessstudio, aber oft sind interessante Kurse nicht zu der Zeit, in der ich teilnehmen könnte und möchte. Mal sehen, ob das Konzept mich überzeugt. Und klar die Karte kann auch ein festes Studio nicht ersetzen, aber man hat die Möglichkeit das Training nach Lust und Laune zu gestalten. Und vor allem man kann Neues probieren. In den nächsten Wochen werde ich definitiv das Aerial Yoga, das Jumping Fitness probieren und wiederrum in das EMS Training einsteigen. Da ich im Dezember meinen Kraulkurs beginne, passt die Fitrate-Mitgliedschaft optimal rein. Damit ist der Zutritt in alle städtischen Bäder beinhaltet. Ausreden wird es definitiv keine geben. Ich nehme euch mit: Sport mit Abwechslung, wie findet ihr das Konzept? Ich werde über meine Erfahrungen berichten. Hier über den Blog oder aber auch in meinem Instagram Account könnt ihr zeitnah mitverfolgen, wo ich mit der Fitratekarte unterwegs bin oder war. Ich werde die Einträge unter dem Hashtag #fitraterunfurther markieren. Gutscheincode: Und wenn ihr den neuen Sporttrend auch ausprobieren wollt. Ich habe folgenden Gutscheincode für euch. Gebt auf www.fitrate.de einfach nur RUNFIT ein - dann bekommt ihr 20% Rabatt auf die ersten drei Monate. In freundlicher Zusammenarbeit mit FITrate GmbH
- Herbstlicher lauwarmer Herbstsalat
Herbstsalat gefällig? Warum immer Suppe im Herbst, ein Herbstsalat kann auch Soulfood sein. Wenn die kalte Jahreszeit Einzug hält, dann beginnt die Saison der leckeren Obst- und Gemüsesorten, ich liebe Rosenkohl, Granatapfel, rote Beete und ganz besonders den Kürbis. Es ist wieder die Zeit der Kürbisse, oft kaufe ich diesen direkt beim Bauern und sie leuchten so schön orange, zumindest der Hokaido, was sowieso mein Lieblingskürbis ist. Warum? Na den muss man nicht schälen und je nach Geschmack lässt er sich in eine leckere Suppe oder ein aromatisches Chutney verwandeln und als Ofenkürbis mag ich ihn sowieso. In der Herbstzeit ist für viele Suppenzeit angesagt. Mir hingegen schmecken Salate in allen Variationen viel besser. Je nach Lust und Laune kann man Gemüse kombinieren und Farbe auf den Teller bringen. Aber wenn man in der kalten Jahreszeit durchgefroren heimkommt, will man doch lieber etwas Warmes. Deshalb wie folgt mein Rezept für einen lauwarmen Herbstsalat. Rezept: Zutaten für 2 Portionen Ich empfehle keine übergroße Menge zuzubereiten, damit keine Reste übrigbleiben. Der typische Kürbisgeschmack kommt im warmen Zustand am besten zur Geltung. Nach einiger Zeit verfärbt sich der Salat durch die rote Beete rot, was etwas unschön aussieht. Deshalb frisch auf dem Tisch, mein Favorit. Alternativ zur frischen Rote Beete könnt ihr auch bereits vorgegarte und abgepackte Rote Beete verwenden, aber auch hier finde ich, dass der Geschmack leidet. Deshalb favorisiere ich immer die rohe Knolle. Tipp: Alternativ kann die frische Rote Beete auch im Backofen gebacken werden, Schale löst sich leichter und das Gemüse ist viiiiiel aromatischer. Aber dafür muss man Zeit einplanen, denn die Knollen müssen im Ofen bei 180-200 Grad für mindestens eine Stunde backen bis sie weich sind. Am Besten im Ganzen backen und sobald die Rote Beete abgekühlt ist, schälen und vierteln. So jetzt würde ich sagen, juhu Herbstsalat here we go, würde mich freuen, Feedback zum Rezept zu erhalten.
- Letzte Gedanken zum ersten Triathlon
Den ersten Triathlon vergißt man nie, morgen ist es soweit.... Ich werde am Start meines ersten Triathlon stehen. Wie die Zeit rennt. Bin ich doch erst vor kurzem, Mitte Dezember 2016 zur ersten Kraulstunde erschienen. Hier kannst du nochmals, wie meine ersten Wochen Triathlontraining liefen. Im Moment bin ich allerdings etwas skeptisch. Mein Gefühl sagt natürlich, dass ich nicht genug trainiert hätte. Habe ich auch nicht, den Trainingsplan so wie er bestand, konnte ich oft wegen anderer Termine nicht vollumfänglich gerecht werden. Schwimmen wird meine Schwachstelle bleiben. Ich habe natürlich Zweifel den Anforderungen nicht gerecht zu werden. In 50 Minuten müssen morgen 1,5 km erledigt sein. Hallo 50 Minuten.... das ist immer noch eine riesige Herausforderung für mich. Auch wenn ich bereits sub 50 geschafft habe, war es im ausgeruhten Zustand, war es in einem leeren Schwimmbad und ich hatte mir einfach keinen Kopf gemacht. Des Weiteren muss ich gestehen, dass ich mich zu sehr in den letzten Wochen auf meine Schwächen konzentriert habe, kraulen und radfahren, gelaufen bin ich selten, meist nur ein, manchmal zwei Mal in der Woche. Hoffentlich ist meine Stärke deshalb nicht eine Schwäche geworden. Letzte Trainingswochen Was habe ich in den letzten Wochen vorm ersten Triathlon eigentlich getrieben? Ich habe Koppeltraining ausprobiert, ich kann nur sagen, nach einer Ausfahrt und anschließendem Laufen tut jeder Schritt weh. Wichtig war mir, dies vor dem Wettkampf zu testen, hätte ich eventuell auch viel regelmäßiger tun sollen. Des Weiteren hatte ich mir in der letzten Woche vorgenommen sieben Tage am Stück zu schwimmen, um das Gefühl für das Wasser zu verbessern. Ich war das erste Mal in See kraulen und empfand es nicht so schlimm, wie vermutet. Also eigentlich gar nicht so schlecht die Vorbereitung. Den ersten Triathlon Jetzt fühle ich mich allerdings leicht unter Druck gesetzt. Mein Verstand triftet ein wenig in die negative Gedankenwelt ab. Das Triathlontraining war schon hart, Spaß ist manchmal was anderes. Oft wäre ich viel lieber einfach auf einen Berg gegangen. Alltag ausschalten, Natur genießen. Stattdessen viele Kilometer mit dem Rad abgerissen. Das Radfahren machte dennoch Spaß, aber mit dem Gedanken, man macht das alles nur für den ersten Triathlon, ist man nicht immer ganz so locker dabei. Wechselzone habe ich gar nicht trainiert, auf was muss ich alles achten? Keine Ahnung zum Zeitpunkt, wenn die Hektik morgen ausbricht, muss ich funktionieren und hoffentlich die gegebenen Regeln einhalten. Ganz wichtig Helm aufsetzen und erst dann das Rad anfassen. Den Wechsel bin ich theoretisch durchgegangen, war ein lustiger Abend, so mit Badekappe im Wohnzimmer. Checkliste mit Dingen was ich alles dabeihaben muss, existiert und wird heute Abend entsprechend abgearbeitet. Dinge vergessen fände ich etwas uncool, die Folge wäre eine nervöse Cindy. Ganz wichtig allerdings, dass ich meinen Kopf nicht vergesse. Zum Einschlafen werde ich mir noch ein paar Youtube Videos zum Thema Wechselzone anschauen, läuft oder? Warum mache ich es? Es muss jetzt einfach sein. Ich habe mir eine Herausforderung gesucht und das ist sie. Das Ziel ist ankommen und na klar habe ich einen zeitlichen Wunsch. Der ist allerdings meines Erachtens noch nicht realisierbar. Ich bin beim Schwimmen einfach noch nicht so weit. Dennoch bin ich stolz darauf, was ich geschafft habe, in diesem halben Jahr der Vorbereitung. Vom Rennrad- und Kraulanfänger zum Triathlon-Teilnehmer. Ich kann sagen, ich bin fähig die Distanzen zu packen. Allein als mich am 13.12.2016 meine Schwimmtrainerin fragte, warum ich den Kurs besuche, wurde ich schon eingebremst, dass 1,5 km nicht leicht werden würden und realistisch auch nicht unbedingt. Nun kann ich aber sagen, es ist möglich in 6 Monaten die Strecke zu schaffen, wie es technisch ausschaut, dass ist in diesem Fall völlig egal. Mein derzeitiges Gefühl? Ich habe Bammel. Innerlich blockiere ich mich schon selber ein wenig aus. Mein Verstand denkt gerade an all die Hindernisse, die da auf mich warten. Positive Gedanken her mit euch. Und drückt mir bitte die Daumen. An dieser Stelle muss ich mal allen einen Dank aussprechen. Die Kommentare und Motivation sind tolle Antriebe. Besonderen Dank an Freunde wie Helma, Stefan, Vivian. Regelmäßig haben mich ihre unterstützenden Worte und Tipps wiederaufgebaut, denn gezweifelt habe ich des Öfteren. Aber jetzt glaube ich, dass ich es schaffe, einzig das Zeitlimit oder ein Reifenplatzer können mich noch stoppen. Ich bin gespannt, was im Ziel auf mich wartet. Vielleicht das? To be continued.
- Schwimmen - wenn es einfach keinen Spaß macht
Schwimmen ...... wie ist der Stand. Ich packe meine Sporttasche für das Schwimmtraining. Und da fängt bereits meine Motivation an - na ja eher nicht. Aber dennoch gutes Equipment ist wichtig und letztens hatte ich mir einen Badeanzug bestellt, just um mich für die nächste Schwimmstunde zu motivieren. Was im Lauftraining funktioniert, muss doch auch bei den Schwimmern funktionieren. Ein neuer Badeanzug ist doch wie ein Paar neue Laufschuhe? Mein letzter Statusbericht zum Schwimmen: hier entlang Auf jeden Fall es läuft ja immer noch nicht wirklich und so langsam macht sich bei mir Panik breit. In den letzten Wochen habe ich keinen offiziellen Schwimmkurs besucht. Einfach aus dem Grund, da diese voll ausgebucht waren und ich einfach zu spät mit der Anmeldung war. Da hilft nichts, muss man alleine trainieren. Ich fand allerdings immer wieder Ausreden nicht zu gehen und habe viel lieber die Laufschuhe geschnürrt, die Radpedale geschwungen oder Eisen gestemmt. Es ist einfach so bzw es zeichnet sich irgendwie ab, Triathlon wird schwer für mich werden und wenn der Groschen nicht bald fällt, dann bleibt es auch bei diesem einem Wettkampf oder ich wechsle auf Duathlon. Das soll kein Jammern sein, aber ich finde einfach noch keinen Spaß am Schwimmen und ein Training mit Sinn und Aufbau würde einiges verbessern. Ab dem 31.05.2017 habe ich wieder einen festen Kursplatz. Mit regelmäßigen Terminen tue ich mich einfacher. Ich bin gespannt, welchen Status ich nach Kraulkurs zwei erreicht haben werde. Der Triathlon... Der Triathlon rückt näher, 6 Wochen sind es noch.... Puh jetzt wird mir noch schwindliger.... ahhhh nur noch 6 Wochen. Der Blick auf den Kalender bestätigt es und ich schaue lieber gleich wieder weg. In den letzten zwei Wochen bin ich wieder vermehrt ins Becken gestiegen und habe mir Tipps von Freunden geholt (danke an dieser Stelle an Lydia, Romina und Stefan). Und oh ja alle meine Hoffnung liegt zusätzlich auf das Schwimmen im Neoprenanzug. Schwimmen im Neoprenanzug Das habe ich nun letzten Sonntag getestet. Erkenntnis des Training: Cindy kann doch Wasserlage, zumindest habe ich ein viel besseres Gefühl und es gleitet sich mit Auftrieb viel besser. Allerdings ist leider nicht alles Gold was glänzt, schneller bin ich nicht geworden und durchkraulen schaffe ich auch nicht. Ich brauche immer noch ca 20 Min, um die 500 Meter abzuschwimmen. Da sind zwar einige Pausen drin, aber die brauche ich derzeit noch. Davon abgesehen diese Umschwungrolle (Rollwende) kann ich auch nicht, also anhalten, Richtung wechseln und wieder losschwimmen ist die Devise. Ich merke gerade da sind einige viele Pausen drin, für 50 Meter benötige ich 1:20 Min (gemessen Sonntag 21.05.2017). Das hiesse ja, dass ich so ziemlich am Beckenrand abchille mit ca 6-7 Minuten pro 500 Meter. Ihr seht, selbst vor jeder Bahn sträube ich mich loszuschwimmen. Ich sehe dennoch wieder ein bisschen mehr Licht am Ende des Tunnels. Aber wann kommt endlich der Spaß an der Sache? Das mit dem Badeanzugkauf hat leider nur für den Weg bis zum Schwimmbad gereicht, denn zusätzlich, dass ich mich schwertue Fortschritte zu machen, missfallen mir ein wenig volle Schwimmbäder. Es ist oft nicht möglich eine Bahn geradeaus zu schwimmen, ich gerate in Hektik und schlucke Wasser. Wir alle nehmen keine Rücksicht aufeinander und wenn mal jemand in einen reinschwimmt, versehentlich oder mit Absicht, ist die gute Laune vorbei. Freunde ich kann nur sagen, to be continued und drückt mir die Daumen.
- Der Berlin Marathon - jeder Marathon ist anders
Mein dritter Marathon sollte mir eine neue Bestzeit bescheren, doch dann kam unerwartet die Alpenüberquerung bzw. der Transalpinerun dazwischen und mein Start beim Berlin Marathon am 25.09.2016 war gar nicht mehr so sicher. Die Verlosung der Startplätze für den Berlin Marathon findet immer im Vorjahr statt, für mich stand zu diesem Zeitpunkt noch kein anderes Laufevent fest. Der Transalpinerun gerade geschafft und und ich hatte zwei Wochen Zeit zu regenerieren, fit zu werden und wieder Lust fürs Laufen zu bekommen. Denn vor allem Lust fehlte mir gänzlich. Elf Tage machte ich gar nichts, ging meinem Freund auf die Nerven und lag jeden Abend auf der Couch. Ich hatte ein richtiges Tief, wohl normal nach so einer mächtigen Alpentour. Ich raffte mich ein paar Tage vor dem Berlin Marathon auf und lief meine erste 5 km Runde, war sogar flott unterwegs, lief irgendwie super und ich fühlte mich wie eine Rakete. Zum Vergleich für einen Kilometer über die Berge benötigt man durchschnittlich 12/13 Min. Das kleine Hoch tat mir gut. Der Berlin Marathon Hotel und Flug für Berlin hatte ich bereits Ende 2015 gebucht, deshalb flog ich mit dem Gedanken eventuell nicht zu starten, trotzdem in die Hauptstadt. Der Berlin Marathon ist nicht nur für Läufer ein Highlight, sondern auch für die Zuschauer an der Strecke ist Party angesagt. Der Samstag wurde genutzt entspannt in den Tag zu starten und die Marathon-Messe zu besuchen. Die Entscheidung, ob ich starte oder nicht, stand noch aus. In der Messe angekommen wurde man direkt in die Startnummernausgabe gelotst. Na ja, eigentlich war es eh klar, die Startnummer war schnell abgeholt. Nach weiteren fünf Stunden Geschnatter, Lauffreunde treffen und Shopping ging es zurück Richtung Hotel, Futteraufnahme und früh schlafen. An Schlaf war allerdings nicht zu denken, dieser war recht unruhig und ich wachte mehrmals auf. Aufregung war es nicht, vielmehr der Gedanke, ist es richtig jetzt einen Marathon zu laufen. Die Nacht war um 6 Uhr zu Ende und für uns ging es direkt zum Brandenburger Tor, den Start und Zielbereich. Hier wurde einem erst mal bewusst, wie groß dieser Marathon ist. Jedes Jahr starten etwa 45.000 Läufer in das Abenteuer Berlin Marathon. Die Wege sind weitläufig, die Suche nach der Taschenabgabe etwas langwieriger und das lange Warten, um ein letztes Mal ein Dixie aufzusuchen. Die Marathonreise kann losgehen Ich verabredete mich mit Susi von runskills, Sabine aka runningbambiii und Stefan runningstefan in Block G. Der Start wurde in drei Startwellen geteilt und wir starteten mit der zweiten Welle. Bevor wir auf die Reise geschickt wurden, bekam ich doch ein wenig Gänsehaut, das runterzählen, 30 seconds…. 15 seconds…. ziemlich cool. Die ersten Kilometer liefen wir vier relativ nah beieinander und sahen uns immer wieder kurz. Susi und Stefan hatten das Ziel sub 4 zu laufen. Sabine und ich wollten nur ankommen. Die erste Hälfte des Berlin Marathon war ziemlich schnell für mich und es hätte mal wieder ein Bestzeitenmarathon sub 4 werden können. Aber wer 42,195 km bereits gelaufen ist, weis, dass man persönliche Bestleistungen vor allem auch auf den letzten zehn Kilometern laufen muss. Der Einbruch kam für mich schneller als bei meinen vorherigen Marathonläufen, schon ab Kilometer 23. Von da an hieß es für mich nur noch einen Fuß vor den anderen zu setzen. Es war so unglaublich mühsam. Marathon laufen ist nach wie vor nicht leicht. Die zweite Hälfte war für mich Kampf, mein Kopf war einfach leer, überdrüssig dem Laufen im Generellen und meine Beine schmerzten von Kilometer zu Kilometer mehr. Das Publikum an der Strecke war super, wenn nur nicht diese quälende Unlust mich begleitet hätte. Ich hatte einfach keinen Spaß durch die Straßen Berlins zu laufen. Ich würde sagen 2016 ist gelaufen und Konzentration auf 2017. Die Erkenntnis für mich, erstens jeder Marathon läuft anders, ist nicht planbar und man kann nichts erzwingen. Zweitens auch wenn der Kopf sagt, du willst laufen, der Körper aber nicht bereit ist, dann muss ich unbedingt lernen, auch mal zu rasten und zu ruhen. Ich glaube viele Laufverrückte da draußen, wissen wie schwer diese Aufgabe sein kann. Ein Lichtblick oder in der Sonne baden Im Zielbereich angekommen, konnte ich zumindest das Flair dieses wunderbaren Laufevents wieder genießen. Das Wetter konnte nicht besser sein, rund um den Reichstag lagen wir Läufer in der Sonne, waren stolz auf unsere Leistungen, ich auf meine neue Medaille und man traf sich zum Erdinger alkoholfrei trinken. Susi und Stefan haben übrigens ihre Zielzeit unter 4 Stunden geschafft. Und nach dem Marathon ist vor dem Marathon oder aber, schaun wir mal… To be continued. Und wie habt ihr den Berlin Marathon erlebt? Und Belohnung gab es trotzdem
- Die Outdoorjacke 4.0 - der Sympatex Hackathon
Sympatex und die Funktionsjacke 4.0 und was ich damit zu tun habe. Die Chance bei der Entwicklung einer Funktionsjacke mitzuarbeiten, kommt nicht alle Tage. Allerdings vom 18.-19.05.2017 lud Sympatex und das Outdoor Blogger Netzwerk einige Blogger ein, genau das zu tun. Für mich war klar, da wollte ich dabei sein. Ziel des Workshops war Performance, Design und Nachhaltigkeit in einer Jacke zu vereinen und das war spannend von Anfang bis Ende. Ein Experiment sozusagen. Für die bestmögliche Umsetzung sorgt dann Sympatex. Weitere Impressionen aller teilnehmenden Bloggern/Influencer können in den Social Medien (facebook/Instagram/Twitter) unter den Hashtag #SympatexHackathon gefunden werden. Teilnehmer Beim Sympatex Hackathon waren viele interessante Leute dabei, unter anderem Extrembergsteiger David Bacci, Bekleidungsdesigner Joe Stocker, CEO von Sympatex Dr. Rüdiger Fox samt Team, Bergführer von Vivalpin sowie eine ca 20 köpfige Bloggergruppe. Es war sehr schnell klar, dass jeder andere Ansprüche an eine Funktionsjacke hatte, da wir zusätzlich aus verschiedenen Sportbereichen stammten. Das Material Sympatex hat sich zum Projekt gesetzt, nachhaltig zu produzieren und vor allem einen geschlossenen Kreislauf (closed loop) anzubieten. Die künftige Jacke wird aus 27 PET Flaschen bestehen und klimaneutral hergestellt. Das Material ist aus 100% recycelten Laminat. Am Ende der Tragezeit kann die Jacke über ein Upcycling-Verfahren zu neuen Fasern ausgesponnen werden. Ich habe mir eigentlich in der Vergangenheit nie viel Gedanken über die Herstellung gemacht, aber ja auch Outdoorbekleidung ist vornehmlich aus umweltschädlichen Materialen und heutzutage wollen wir immer im Trend sein, ständig auf neue farbenfrohe Outfits zurückgreifen, ein Teufelskreis, wie ich finde. Der Sympatex Hackathon Über einen Klettersteig ging es auf die Mittenwalder Hütte, genau der richtige Ort in der Natur, um über Nachhaltigkeit fachzusimpeln und das Panorama ins Tal in den ruhigen Momenten zu genießen. Der Hackathon war für zwei Tage angesetzt und in mehrere Workshop-Sessions eingeteilt. Dazwischen immer wieder Zeit für Diskussionen. In den Workshops wurden Ideen aller Seiten gesammelt, Erfahrungen ausgetauscht und auch Wünsche zusammengetragen. Gadgets, die ein Must-Have sind und auch No Go's sind besprochen wurden. Wie wäre es beispielsweise mit einem Solar-Panel direkt auf der Jacke? Dabei kam auch raus, wie unterschiedlich wir doch alle ticken, jeder hat einen anderen Anspruch an eine Funktionsjacke, etwa die Extrembergsteiger oder die Trailrunner. Diese gesammelten Features gilt es nun gewissenhaft umzusetzen. Funktionalität und Nachhaltigkeit sind dennoch weitaus wichtigere Aspekte, da waren sich alle Teilnehmer einig. Es war eine produktive Runde und ich habe viel mitnehmen können. Die Diskussionen empfand ich äußerst angenehm. Und wann kommt die Jacke? Sympatex arbeitet nun mit Hochdruck daran, die erarbeiteten Ideen umzusetzen. Keine leichte Aufgabe, aber ein guter Ansatz. Die fertige Funktionsjacke 4.0 wird bereits auf der Outdoor im Juni 2017 in Friedrichshafen vorgestellt. Ich werde dabei sein und euch berichten. Die Jacke kann übrigens ab dem 18.06. unter dem Link direkt bezogen werden. Und das Beste, der Endverbraucher kann aus verschiedenen Farbmustern und Design-Möglichkeiten seine eigene individuelle Jacke zusammenstellen. Umweltfreundlich und dennoch modisch, den Ansprüchen der Verbraucher entsprechend, dass will Sympatex erreichen. Es bleibt spannend. Abschließend sehe ich mich als Naturliebhaber in der Position nachhaltig mit unseren Ressourcen umzugehen. Daher unterstütze ich dieses Projekt gerne. Die klimaneutrale Jacke kommt und ich bin ein Teil davon. Weitere Artikel zum Thema: Ich liebe Berge Wanderwütig Gerald Zhang-Schmidt Beuteltiere Lebedraussen Matschbar Einige Fotos wurden mir von Mehr-Berge.de zur Verfügung gestellt.
- Meine letzten Trainingswochen - ein Einblick und läuft es wie es soll?
Die Trainingswochen rennen, meine letzten Trainingswochen im Überblick. Zurück aus dem Urlaub, zurück in den Trainingsalltag, oder? Halt, es ist defintiv nicht so einfach wieder in ein regelmäßiges Training reinzukommen. Zumindest für mich momentan nicht. Ich möchte euch ein kleines Update meines derzeitigen Fitnesszustandes geben, meine Gedanken zu meinem ersten Triathlon und wie ich jetzt da weitermache, wo ich vorm Urlaub aufgehört hatte. Denn die letzten Trainingswochen waren nicht optimal bzw. ich bin aus dem Training ausgestiegen. Vor dem Urlaub Vor dem Urlaub, irgendwann Anfang Februar ging es mir einfach nicht gut, ich kam beim Training sehr schnell an meine Grenzen, Energie war kaum vorhanden und somit der Spaß relativ schnell verschwunden. Was war los mit mir, ich weiß es eigentlich jetzt noch nicht wirklich. Als Folge hatte ich mein Training ziemlich reduziert und hatte mich vom Arzt durchchecken lassen. Ergebnis? Gibt es kein wirkliches. Ich habe mir selbst die Diagnose gestellt, es wird wohl Übertraining sein. Die Symptome sprechen schon sehr dafür und das Pensum, welches ich absolviert hatte, war schon hoch. Außer für Sport und Alltag war nicht mehr viel Zeit für anderes zur Verfügung. Zusätzlich zu meinem Triathlonplan, hatte ich weitere Sporteinheiten absolviert, nicht zum Zweck, sondern zum Spaß. Denn Triathlontraining ist einsam, man muss viel in Pulsbereichen arbeiten und das heißt auch, dass man kaum in Begleitung unterwegs ist. Deshalb gab es immer wieder zusätzliche Early Bird Workouts oder Läufe mit Freunden, meine Einschätzung, es war zuviel. Jetzt kommt das Thema mit der Regeneration und ja eigentlich wissen wir es. Aber mein Kopf bzw. ich will nicht akzeptieren, dass die Spaßeinheiten nicht zur Regeneration zählen. So deshalb gab es weniger Sport und drei Wochen Urlaub im Februar / März. Was mir allerdings jetzt schwer fällt, ist in die Trainingsroutine wieder zurückzufinden. Die Zeit rennt Wenn ich auf den Kalender schaue, sind es nur noch 11 Wochen bis zu meinem ersten Triathlon. Ich ertappe mich immer wieder, dass ich mich mehr und mehr mit dem Triathlon stresse und lässig ist für mich aktuell nichts mehr. Viel mehr komme ich innerlich in Hektik und erstarre regelrecht, als es anzupacken. Seit zirka einer Woche bin ich wieder in München, noch ein wenig Urlaubsstimming behalte ich mir. Spätestens nach Ostern wird wohl der Alltag wieder komplett zuschlagen. Abschließend ein kurzes Update zu meinen derzeitigen sportlichen Einheiten oder auch Status. Im Urlaub selbst hatte ich nur kurze Läufe von bis zu sieben Kilometern absolviert. Ich lief vornehmlich auf La Reunion, eher unter erschwerten Bedingungen und oft nur der Fitness wegen. Denn eines kann La Reunion nicht: flach. Immer wieder waren Höhenmeter zu erklimmen bzw. Laufstrecken fehlten, oft war es nur möglich an der öffentliche Straße zu laufen. Die letzten drei Urlaubstage auf den Seychellen konnte ich auf ein kleines Fitnessstudio im Hotel zurückgreifen. Perfekt um auch der Hitze aus dem Weg zu gehen. Jeden Morgen um 7 Uhr ging ich nüchtern aufs Laufband und machte Krafttraining. Es stellte sich wieder ein wenig Regelmäßigkeit ein. Sogar ein ziemlich schnelles Intervalltraining war dabei. Eigentlich taten mir diese drei Tage richtig gut, es könnte immer so sein, morgens ins Training, dann gediegen frühstücken und den ganzen Tag nur abhängen. Hat was oder? Nun ja den abendlichen Wein hätte ich mir verbieten sollen, aber wir waren ja im Urlaub. Zurück in München Kaum zurück zu Hause, fand ich mich an der Startlinie des Spartan Race wieder. Es war zwar nur die kurze Sprinteinheit. Allerdings die Stimmung bei mir war nicht besonders und der Jetlag lag mir ziemlich im Nacken. Die Motivation fand ich dann irgendwann nach dem Start wieder und ich lief mit zwei Teammitgliedern ein gemütliches und spaßiges Rennen. Am nächsten Tag hatte ich Muskelkater, auch dass noch und vor allem von was? Wie auch immer, es läuft einfach nicht und ich brauche einen etwas längeren Anlauf, um in den Trainingsalltag reinzukommen. Diese Woche und das Osterwochenende sind noch locker laut Trainingsplan. Ich werde natürlich erst mal die spaßigen Sachen priorisieren und das andere auch irgendwie. Fotocredit Spartan Race: Running Geo Sommerzeit und der Frühling Was mir allerdings sehr entgegen kommt, es ist länger hell, die Temperaturen werden wärmer. Das Laufen und das Radfahren sollte so langsam wieder vorwärts gehen. Ich erblicke in meinem Trainingsplan immer so blöde Schwimmtermine. Oh ja das ist die Disziplin, welche mich am meisten plagt. Es ist Zeit das kraulen zu verbessern und weiter zu üben (Bericht), ich kann immer noch nicht lange am Stück durchkraulen. An die Münchner Sportsfreunde, wer Lust und Zeit und Überredungskünste hat, ich bräuchte feste Schwimmtermine und freue mich auf Begleitung. Kleines Fazit zu den kommenden Trainingswochen Was nehme ich aus meinem derzeitigen Trainingszustand und den letzten Trainingswochen mit? Nun ja, glücklich bin ich nicht, gelernt habe ich, dass ich keine Maschine bin, auch wenn ich es so gern wollte. Ich sollte das Training langsam wieder aufnehmen, ohne mich von der noch verbleibenden Zeit zu sehr unter Druck setzen zu lassen. Ihr seht, es läuft noch nicht. Aber reibungslos wäre auch langweilig. To be continued. Fotocredit Beitragsbild: PEAK ART IMAGES
- Die ISPO 2017 - Meine Highlights
ISPO 2017 Es war endlich wieder soweit und die Wintersportmesse ISPO 2017 machte vom 05.-08.02. 2017 halt in München. Auf der ISPO sind sie alle, von Outdoor- und Sportbegleidungsfirmen bis hin zu Technikunternehmen. Etwa 2700 Aussteller waren gemeldet, also langweilig wurde es deshalb nicht. Die ISPO hat sich bei mir mittlerweile zum festen Termin etabliert. Dieses Jahr meine zweite Teilnahme und dieses Mal als "Influencer" und damit aus einer ganz anderen Sichtweise. Letztes Jahr sind wir noch recht ziellos durch die Hallen gelaufen und haben nur uns bekannte Marken angeschaut. Doch m.E. empfinde ich, dass sich die Firmen gegenüber Bloggern weiter öffnen. Und so konnte ich dieses Jahr mit festen Terminen im Kalender einfach und unkompliziert mit den Firmen ins Gespräch kommen. Ganz klar nicht jedes Gespräch ist positiv bzw. bringt eigentlich dann doch keinen Mehrwert. Im Großen und Ganzen aber mag ich die Atmosphäre, das Networking und die eine oder andere Möglichkeit eine Kooperation einzugehen oder eine neue Idee für den Blog einzufangen. Und tolle Produkte sowie Trends gibt es eine Menge zu entdecken. Als Blogger war der Besuch bei der ISPO 2017 unkompliziert, da man sich als Pressevertreter akkreditieren konnte. Somit bekam man an allen Tagen freien Eintritt mit tollem Rahmenprogramm und Vorträge geboten und morgens einen leckeren Cappuchino im Pressezentrum. Am interessantesten empfand ich persönlich die ISPO 2017 Brandnew-Halle, dort konnte man 50 Neuheiten unter die Lupe nehmen, einige davon sind deshalb auf meiner Highlightliste gelandet. Nun zu meinen ISPO 2017 Highlights: Handgefertigte Schaumstoffrollen-Wasserflasche Mobot Los gehts mit der Mobot Trinkflasche und Foam Roller in einem. Ab sofort gibt es keine Ausreden mehr, rollen ist möglich, egal wo man unterwegs ist. Die Flasche ist leicht und handlich (es gibt drei Größen). Das Unternehmen sitzt in Kalifornien und ist derzeit auf der Suche nach einem Vertriebspartner. Ich bin gespannt, wann das Produkt auf dem deutschen Markt kommt, auf jeden Fall mit Potential. Aktuell kann man das Produkt online erwerben, allerdings kommen hohe Portokosten drauf. Tex-lock Ein Startup Unternehmen aus Leipzig. Drei Gründerinnen entwickelten das Fahrradschloss, was leicht in der Hand liegt (350 gr pro Meter) und gegen Feuer, Schnitt- und Schlagwerkzeugen schützt. Das funktionale und innovative Fahrradschloss besteht aus textilen Hightech-Materialen und fährt in einem schönen Design auf. Das Produkt "Made in Germany" soll ab August 2017 auf den Markt kommen. Derzeit bietet Tex-lock eine Kickstarter-Kampagne unter www.tex-lock.com/now an. Let's Bands Nun kommen die Elastikbänder in der Ladysversion auf den Markt. Das Ladyset umfasst drei verschiedene Powerbands mit unterschiedlichen Stärken, dazu kann man nach einem 4-Wochen Programm trainieren. Ich mag die Bänder, da man die Workouts gut in den Alltag einbinden kann, direkt vorm TV loslegen kann oder heimlich im Büro untern Tisch ein paar Übungen einbaut. Die neuen Farben sind ein Hingucker. Icebug Rasantes Trailrunning über Eisfläche bietet Icebug mit seinen Schuhen, welche mit Spikes ausgestattet sind. Ich habe den "Women's Pytho 3-L BUGrip" auf Eis getestet und bin vom Halt begeistert, sogar springen auf einen Eisblock ist kein Problem. Da kann der nächste Ausflug bei eisigen Verhältnissen kommen. Phantom Athletics Die Trainingsmaske, welche einem einen Schrecken einflößt, habe ich mir endlich mal näher angeschaut und auch aufgesetzt. Die Maske schränkt bei Benutzung die Luftzufuhr ein und soll somit die Atemmuskulatur stärken. Dies hilft tiefer einzuatmen und die Sauerstoffzufuhr im Körper zu erhöhen, was eine höhere Leistungsfähigkeit ermöglicht. Der Widerstandslevel kann in vier unterschiedlichen Stufen eingestellt werden. Nur ob ich mich trauen würde damit z. B. an der Isar entlang zu laufen, kann ich nicht so recht beantworten. Wer würde sich trauen? Antelope Club Die Firma entwickelt Sportbegleitung mit elektrischer Muskelstimulation (kurz EMS). Beim Training soll das integrierte EMS System in der Kleidung unterstützen Kraft, Koordination und Ausdauer zu verbessern. Hauptstück der Produktpalette ist der Antelope Suit bestehend aus Oberteil, Hose und dem Antelope Booster, der die Impulse auslöst. Während der ISPO habe ich die Antelope Calf Guards für die Waden ausprobiert. Mehrere Programme (z.B. Warm-up, Ausdauer, Kraft) sind einfach über eine App ein zu stellen und das Gefühl war prima. Durch die regelmäßige Anwendung sollen auch Wadenkrämpfen entgegengewirkt werden können. Derzeit sind die Produkte kurz vor dem Verkaufsstart. 6 Directions "Slide into a better shape" verspricht die dänische Firma mit ihren vorgestellten 6 Directions Pads. Nun gehören zweckentfremdete Waschlappen und Handtücher der Vergangenheit an. Mit den Pads ist ein hocheffektives Slide-Training für den gesamten Körper möglich. Auch hier finde ich die Idee dahinter prima, da ein kurzes effektives Home-Workout immer machbar ist, an Tagen mit wenig Zeit. Sled-Dogs Am Stand der Sled-Dogs hatte ich Begeisterung in den Augen. Sled Dogs Snowskates sind Kurzski. Das Fahren soll einfacher als Skifahren und Snowboarden sein. Anfänger können relativ schnell einsteigen und ohne großen Aufwand das Fahren damit erlernen und den Spaßfaktor auf der Skipiste geniessen. Flying Tents Mit einem Gewicht unter 2 kg ist das Flying Tent ein Alleskönner. Der Einsatz als Biwak- und Hängematten-Zelt, Hängematte und als Regenponcho ist möglich. Nur der Preis würde mich derzeit ein wenig abschrecken (EUR 349,-). Aber wer regelmäßig zeltet, weis wie aufwendig es sein kann. Das "fliegende Zelt" ist kompakt und der Aufbau kinderleicht und vor allem schnell. Für alle, die es unkompliziert mögen. Squash Ein Münchner Startup (Fun With Balls GmbH) will Squash revolutionieren und gestaltet den Sport interaktiv. InteractiveSquash bietet Training, Spielspaß und Leistungsanalysen. Es handelt sich um eine Mischung aus Computerspiel und Squash im klassischen Sinn, so kann man beispielsweise mittels einer vorgeblendeten Wand Monster abschiessen oder auch "Dart" spielen. Den Möglichkeiten sind fast keine Grenzen gesetzt. Die Spielweise ist präziser und Ergebnisse können weltweit geteilt werden. Mons Royale Auch meine neue Lieblingsmarke präsenierte die neuesten Produke aus Merino Wolle. Die bekannte Marke aus Neuseeland verwendet in der neuesten Kollektion die neue Faser Merino Air-Con in den Baselayern. Diese sollen somit schneller trocknen, leichter und langlebiger sein. Salming Laufanalyse Am Salming Stand konnte ich an einer 360° Ganzkörper Laufanalyse teilnehmen. Letztes Jahr war ich schon mit großem Interesse ständig dran vorbei gegangen, hatte mich aber nicht getraut zu fragen. Na ja aber das ließ ich mir dieses Mal nicht entgehen. Online konnte man einen Termin unkompliziert reservieren und los ging es. Anhand von Sensoren und Kameras wurden meine Bewegungen auf dem Laufband aufgenommen und danach von einem Experten ausgewertet und mit mir besprochen. Mit dem Ergebnis kann ich zufrieden sein, da ich einen gefestigten Laufstil mit einer sehr guten Schrittfrequenz habe. Schwachstellen sind leider auch vorhanden und Empfehlungen zu Übungen werden mit dem Ergebnisreport mitgeliefert. Fazit Ich bin überrascht wie gut man die ISPO Atmosphäre als Blogger geniessen konnte. Sogar eine Lounge zum treffen und vernetzen konnten wir nutzen. Ich konnte einige Kontakte mitnehmen und Trends einfangen. Es ist schon toll mit Gleichgesinnten einen Messetag zu verbringen und nur über Sport zu sprechen. Da freue ich mich auch schon wieder auf die ISPO 2018. Weitere Impressionen ISPO 2017 Fotocredit: Messe München
- Der Muenchen Marathon sucht dich
Muenchen ist eine Reise wert: Am 09.10.2016 findet der Muenchen Marathon zum 31. Male statt. Das Motto #herzklopfen so passend, da im Ziel die herzigste Medaille von allen, jeden Finisher erwartet. 2014 lief ich beim Halbmarathon meine bisherige Bestzeit und 2015 konnte ich aufgrund meiner ersten Marathonteilnahme in Amsterdam nur als Zuschauer dabei sein. Aber es ist immer wieder ein Highlight in Muenchen Marathon Luft zu schnuppern und dabei zu sein. Dieses Jahr werde ich endlich wieder aktiv angreifen und zusammen mit Dennis & Susi von Runskills, Isa & Laura von Run_Munich_Run und Florian von Runningflooo als Marathon-Botschafter dabei sein. Und jetzt kommst du, ich möchte das Erlebnis Marathon gemeinsam in einer Vierer Staffel erleben und suche Mitläufer. Das heisst auf 42,195 km darf jeder ca ein Viertel der Strecke, so mancher mehr oder weniger, laufen und wir laufen zusammen im Team ins Ziel. Und damit es nicht nur ein langweiliger Lauf wird, werden wir gegen die Staffeln von Florian, Dennis und Susi antreten. Bewerbe dich: Wenn du dich jetzt angesprochen fühlst im Team #runfurther entweder eine neue Bestzeit aufzustellen, deinen ersten offiziellen Lauf zu machen, einfach mal Marathonluft schnuppern willst, Spaß im Team erleben willst, eine Rennrakete bist oder was auch immer, dann würde ich mich freuen, wenn du dich bewirbst. Ich verlose 3 Startplätze in meiner Staffel. Wir alle werden versuchen die Staffeln gleich stark zu besetzen. Bitte dafür in eurer Bewerbung eure bisherigen Bestzeiten auf 5 Km oder 10 km angeben. Gern würde ich wissen, warum du in mein Team gehörst und eventuell welche Strecke bzw Abschnitt du laufen möchtest. Und nein es geht nicht nur um die Besten, es geht auch um die originellen Leute. Gerne bunt und wunderbar. Bewerbe dich jetzt in den Kommentaren. Also dann geht’s los den anderen Staffeln mal so richtig einzuheizen. Bewerbungsschluss ist der 01.08.2016. Ich bin gespannt auf euch.














