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  • Und es geht doch - Mein Transalpine-Run 2022

    Let's get out of comfort zone - Ich laufe über die Alpen beim Transalpine-Run 2022 Ich glaube, viele Menschen fühlen sich im Alltag oft gelangweilt. Tägliche Routine, die gleiche Abläufe vorsehen. Dadurch bleiben die Menschen auch gerne in Ihrer Komfortzone, ist ja easy und man weiß was zu tun ist. Mir geht es in vielen Situationen ähnlich. Allerdings bietet mir das Laufen eine Möglichkeit, mich meinen Abenteuern zu stellen und hin und wieder die Komfortzone zu verlassen. Die Dinge anders zu machen und Neues auszuprobieren. Erwähnenswert ist auch das Eisbaden im Winter , dabei muss ich mich schon sehr überwinden, um mich ins kalte Wasser zu wagen. Im Alltag wähle ich oft den einfacheren Weg. Dinge, die mir Angst machen oder unbequem sind, umgehe ich gern. Ein solches "Ding" war tatsächlich der Transalpine-Run in den letzten 6 Jahren für mich. Wie du sicherlich schon gelesen hast, ich verlinke gern nochmals meinen Blogbeitrag zum TAR 2016 , war meine Teilnahme 2016 eine Katastrophe. Nie wieder wollte ich meine Komfortzone in solchen Maßen verlassen und ich wollte auch nie wieder aus Verzweiflung Tränen vergießen. Nun gut, dieses Jahr stellte ich mich erneut der Herausforderung, den Transalpine Run ein zweites Mal zu laufen. Bis zum Start hatte ich große Zweifel, ob ich das zweite Mal die Alpenüberquerung schaffen würde. Ich fragte mich, ob ich hin und wieder den Genießer-Modus einschalten könne. Allerdings bis der Gedanke: „Du kannst das" im Kopf ankam, dauerte es. Deshalb stand ich mit Zweifel, aber auch mit starkem Willen am 03. September 2022 an der Startlinie in Garmisch-Partenkirchen. Nachfolgend möchte ich kurz die acht Tages-Etappen anreißen und Details zu den Strecken nennen. Um es vorwegzunehmen, die ursprünglich geplanten 286 km + 17.000 Höhenmeter (kurz Hm) wurden aufgrund diverser Wetterkapriolen gekürzt und somit sind wir am Ende "nur" ca. 240 Km / 15.000 Hm gelaufen. Das hat aber die Herausforderung nicht geschmälert, aber nachfolgend mehr dazu. Es geht los - Etappe 1: Garmisch - Nassereith Der Startschuss fiel 8 Uhr. Ein erstes Mal ertönte die tägliche TAR Hymne "Highway to Hell". Da wir spät dran waren, mussten wir auch von hinten loslaufen. Der erste Tag führte uns um das Zugspitzmassiv, dabei liefen wir 43,6 km und 2.350 HM. Meine Teampartnerin Iris und ich brauchten 07:21 Stunden. Es ist die Etappe mit den lustigsten Begegnungen und viel Sonnenschein. Unsere Freundinnen Caro und Helma überraschten uns an der Strecke, hatten dabei aber Masken mit unseren Haustieren aufgesetzt. Bei Iris war es ihr Hund Bertl und bei mir mein Kater Paul. Ich musste dreimal schauen, um zu verstehen, wer da steht. Eine witzige Idee und wir waren danach motiviert für die letzten Kilometer. Der erste Downhill der Woche war ein hartes Brett für mich. Die Untergründe wechselten, meine Konzentration bei 100%, um unverletzt bzw. unfallfrei ins Ziel zu gelangen. Das gelang mir auch. Im Ziel wartete schon mein Freund Marcel auf uns, der den RUN2 (die ersten zwei Etappen) mitlief. Ich freute mich sehr als wir in Nassereith ankamen. Die Erste von acht Etappen war auf jeden Fall ein Fest und meine Zweifel wurden kleiner. Wir erreichten die Ziellinie als 10. Team in der Master Women Kategorie. Ich finde die Trailfurther Girls (unser Teamname) hatten den ersten Tag mal so richtig gerockt, mit viel Spaß. Ist das geil - Etappe 2: Nassereith - Imst Die bevorstehende Strecke kannte meine Teampartnerin Iris schon, es standen Teile des Tschirgant Sky Runs an und sie stimmte mich schon mal auf spektakuläre Aussichten ein. Sie sollte Recht behalten. Von Anfang an hatte mir die Strecke gefallen. Die Aufstiege waren gut verteilt und ich hatte einen lockeren Tag, also bis zum Downhill am Schluss. Insgesamt waren es 31,4 km und knapp 2.000 Hm. Der Aufstieg zum Zwölferkopf war mein absolutes Highlight, es wurde zu meinem Glücksmoment und ich glaube auch die schönste Erinnerung der ganzen Woche. Ich hatte Tränen in den Augen, war dankbarer denn je und genoss das wirklich herrliche Panorama, die Stimmung und Anfeuerungsrufe der Zuschauer oben vom Gipfel, die uns kilometerweit trugen und motivierten. Der erste Teil des Downhills war sehr technisch, wir befanden uns in einer Mädelsgruppe und überholten sogar das ein oder andere Männerteam. Das spornte an. Irgendwann mussten wir die schnellen Mädels allerdings ziehen lassen. Über die Forstwege wurde ich bedeutend langsamer und entsprechend frustriert kam ich deshalb ins Ziel. Den Frust hatte ich aber auch schnell wieder vergessen. Wir schafften an diesem Tag den 7. Platz in unserer Kategorie. Die Sonne schien und wir genossen einen sehr warmen September Nachmittag. Locker flockig über die Ultrastrecke - Etappe 3: Imst - Mandarfen Die längste Etappe stand auf dem Plan. Die Angst war wieder da. 2016 fluchte und kämpfte ich mich über 12 Stunden auf der über 50 km langen Ultra-Etappe durch. Ich war damals mehrmals der Aufgabe sehr nahe. Und dann gibt es diese Tage, die sind dann einfach besser als gedacht. Meine Tagesform war super, natürlich hat man auf einer so langen Strecke diverse Up- und Downs, aber das ist auch normal. Im Großen und Ganzen kann ich aber sagen, dass es ein einfach schöner Ultra war. Unterwegs konnte ich an diesem Tag mit einigen Teams interessante Gespräche führen (z.B. Wie trainiert man auf den TAR, wenn man in Rostock wohnt?). Ich war fit bis zum Schluss. Auf den letzten 5 Kilometern überholten wir sogar ein Frauenteam, das in der Wertung vor uns rangierte, da war ich sofort wieder im Wettkampfmodus. Nach 09:35 Std, 54,3 km und 2.900 Hm erreichten wir Mandarfen relativ relaxt und selbstbewusst. Ich bin beeindruckt, was mein Körper alles leisten kann, satte 2,5 Stunden schneller als noch sechs Jahre zuvor. Du kannst dir nicht vorstellen, wie schön sich das anfühlte. Nach den ersten drei Etappen sind wir mittlerweile Südtirol auch schon um einiges näher gekommen. Die Kurze - Etappe 4: Bergsprint Rifflsee und Erholungstag Wir konnten etwas ausschlafen und ein gemütliches Frühstück genießen. Hört sich nach Urlaub an, oder was meinst du? Ich freute mich auf den vierten Tag sehr. Es stand die sogenannte Bergsprint-Etappe (7,2 km / 690 HM) an. Dafür mussten wir keine Pflichtausrüstung packen und unser Start war für 10:36:30 Uhr terminiert. Laut Regeln starteten die langsamsten Teams an diesem Tag zuerst, erstes Team um 10 Uhr und das schnellste Team wurde als letztes auf die Strecke geschickt (jede 15 Sekunden). Die Teams durften dieses Mal getrennt laufen, ansonsten galt ja die ganze Woche die 2-Minuten-Regel. Ich war etwas zügiger unterwegs als Iris. Alles in allem aber auch nur drei Minuten Unterschied. Nach einem Kilometer flachem Einlaufen begann direkt der Aufstieg, knappe 700 HM lagen vor uns, bevor wir den ersten Blick auf den Rifflsee erhaschen konnten. Es folgten weitere zwei bis drei Kilometer um den Rifflesee herum und dann ging es schon ins Ziel mit einem nochmals kleinen, aber fiesen Anstieg zur Sunna Alm. Ich hatte mir 01:15 Std als Ziel gesetzt, am Ende leider verpasst mit 01:16 Std. Lange hielten wir uns nicht im Zielbereich auf, fuhren mit der Bergbahn ins Tal und ruhten uns den Rest des Tages aus. Vom Hubschrauber verweht - Etappe 5: Mandarfen - Obergurgl Es ist der Tag angebrochen, an dem ich mein Lieblings Cappi verlor. Der Start der fünften Etappe wurde wegen des Wetters um 1,5 Stunden vorverlegt. Um 6:30 Uhr sollte der Startschuss erfolgen. 4 Uhr aufstehen war aber kein Problem. Wir konnten sogar im Hotel noch ein schnelles Frühstück zu uns nehmen. Es stand eine anstrengende Etappe auf dem Plan. Der erste Anstieg zur Braunschweiger Hütte und zum Pitztaler Jöchl sollte über 1.200 Hm sein. Ich kannte die Strecke schon und erinnerte mich, es wird alpin, aber lohnenswert. Wir erreichten knapp die 3.000 m Marke am Pitztaler Jöchl. Am Gipfel staute es sich allerdings und ein Hubschrauber gesellte sich dazu. Bis ich die Situation begriffen hatte, vergingen 1 bis 2 Minuten. Eine Teilnehmerin erlitt einen Schwächeanfall bzw. Zusammenbruch, war in Rettungsdecken gepackt und sollte vom Rettungshubschrauber herausgeflogen werden. Krasse Erfahrung, sag ich dir. Nach einigen Minuten konnten wir weiter absteigen, ein sehr technischer Abschnitt folgte, durch die Nässe auch sehr glatt. In diesem Moment flog der Hubschrauber maximal 10 Meter über mich hinweg und wehte dabei mein Cappi vom Kopf. Ich war traurig, aber zu retten war es leider nicht mehr. Wir erreichten die erste Verpflegungsstation 20 Minuten vor Cutoff und gerieten das erste Mal etwas in Hektik. Es folgte ein einfacher Downhill, sanfte trailige Pfade, Waldabschnitte und ein paar Gegenanstiege. Die Strecke zog sich insgesamt etwas, 37,7 km und 2.600 HM. Der Abstieg nach Obergurgl war technisch interessant, aber eindeutig auch mit spektakulären Blicken gespickt. Nach 07:59 Std erreichten wir das Ziel durchnässt, ich mit einer Spur Anstrengung im Gesicht, aber doch glücklich. Übrigens, das Cappi ist nicht mehr bestellbar. Wenn du es irgendwo entdeckst (gebraucht oder neu), ich bin dankbar für jeden Tipp. WM Feeling - Etappe 6: Obergurgl - Neustift Was soll ich sagen, die nächsten zwei Tage waren mit Änderungen versehen. Das Wetter in den Bergen wurde schlechter und die 6. Etappe von Obergurgl nach Neustift konnte nicht wie geplant gelaufen werden. Sie wurde komplett von Plan B abgesagt und es wurde eine Alternativstrecke aus dem Boden gestampft. Die Prognosen waren äußerst dramatisch und dementsprechend war die Entscheidung für uns alle auch vollkommen in Ordnung. Am Morgen wurden alle TeilnehmerInnen mit Bussen ins Stubaital / Neustift gefahren. Wir konnten direkt in unsere Unterkunft einchecken, bevor es am Nachmittag zum Austragungsort der Alternativstrecke ging. Der Plan war, die Trail- und Berglauf WM Strecke für 2023 ( Stubai Vertical ) zu laufen. Es warteten somit zwar nur 13 km / 1.050 Hm auf uns, aber ich freute mich riesig drauf. Hallo WM Strecke ! Um 14 Uhr sollte es losgehen und pünktlich kam auch die Sonne raus. Wir liefen los, enge Passagen bremsten uns etwas aus. Aber das Highlight war der gnadenlose Anstieg über eine Skipiste hoch zur Elferhütte. Ich liebe solche Passagen. Hart und gnadenlos und etwas aus der Komfortzone raus , das tut so gut. An der Elferhütte war der Wendepunkt und es ging wieder über tausend Höhenmeter runter. Ich lief den Downhill meines Lebens. Iris sagte mir im Nachhinein: "Ich hatte so Angst um dich." Es war für meine Verhältnisse wirklich schnell, ich hatte einen Flow und lief Iris einfach nur hinterher. Aber es musste kommen, wie es sollte, kurz vor dem Ziel knickte ich an einer harmlosen Stelle einfach um. Tränen liefen mir sofort das Gesicht runter und ich dachte der Transalpine-Run ist hiermit beendet. Die letzten Meter rannte ich noch ins Ziel und stolperte sofort zur Medical Crew ins Zelt rein. Dort wurde ich versorgt, bekam ein Kühlpack (Kältekompresse) und beruhigte mich erst mal. Am Abend blieben wir in unserer Unterkunft. Ich war eigentlich sicher, obwohl mein Knöchel dick war, am nächsten Tag würde ich wieder an der Startlinie stehen. Abbruch - Etappe 7: Stubaital - Gossensass (Bremer Hütte) Das Wetter blieb schlecht in den Bergen und deswegen wurde abermals ein früher Start um 06:30 Uhr angeordnet. Es war noch dunkel und der Regen kam unaufhaltsam runter. Wir waren alle müde und ich glaube, die meisten wären gern im Bett liegen geblieben. Im Startbereich stellten wir uns alle zum Schutz vor dem Dauerregen unter die aufgestellten Pavillons, eigentlich ein lustiges Bild. Ich gähnte mehrmals und suchte noch nach Motivation für die anstehende Etappe. Kurz vor 06:30 Uhr bewegten wir uns Richtung Startblock und der Renndirektor Martin Hafenmair wurde von der Bremer Hütte zugeschaltet. Er klang nicht sehr optimistisch und kündigte bereits einen eventuellen Rennabbruch an. OK, wir waren vorgewarnt, dass es nass werden würde, anspruchsvoll und vielleicht auch ein bisschen unberechenbar. Wir liefen mal los, eigentlich bestes Laufwetter. Die Luft war kühl, herbstlich und man konnte schön durchatmen. Wir schlängelten uns in einer langen Karawane den Anstieg rauf, überholen und überholt werden war nicht möglich. An Wettkampf dachte sowieso keiner zu diesem Zeitpunkt. Das Gelände wurde technischer, die Engstellen und seilversicherten Passagen nahmen zu und je weiter wir hochkamen, desto nebliger wurde es. Wir passierten die Nürnberger Hütte und es wurde Zeit, sich wärmer anzuziehen. Ich holte sogar die Handschuhe raus. Immer wieder mussten wir anstehen und warten. Das Zeitlimit lag uns im Nacken, obwohl wir uns gefühlt in der vorderen Hälfte bewegten. Der Rest ist schnell erzählt! Wir trafen am Simmingjöchl (höchster Punkt der Etappe) auf den Renndirektor Martin und er teilte uns mit, dass an der Bremer Hütte das Rennen vorbei sein würde (12 km / 1.500 HM). Traurig waren wir nicht über diese Entscheidung, sondern eher erleichtert. Mir persönlich war es sehr kalt, ich rutschte mehrmals aus und es war wahrlich kein Spaß, bei diesen Verhältnissen zu laufen. Von der Bremer Hütte mussten wir allerdings noch weitere 8 Kilometer bis ins Gschnitztal absteigen und wir kamen nur langsam voran. Von Gschnitz wurden wir abermals mit Bussen geshuttelt und erreichten Gossensass in Südtirol am frühen Nachmittag. Freundinnen - Etappe 8: Gossensass - Vals Boom! Ich stehe am letzten Tag noch gut gelaunt an der Startlinie des Transalpine Run. Kein Vergleich zum Transalpine Run 2016. Ich bin stärker als je zuvor und weiß, was ich kann. Aber die letzte Etappe sollte uns nochmals alles abverlangen. Wir mussten alle Kräfte mobilisieren, um die letzten 34 km und 2.700 Höhenmeter zu laufen. Der erste Anstieg hatte es schon mal in sich und ich merkte, dass mein Körper den "Pause Button" drücken wollte. Das Wetter war fabelhaft und wir versuchten mit dem Strom mitzuhalten, Energie regelmäßig aufzunehmen und weiter durchzuhalten. Schnell waren nur noch 1.000 Hm zu überwinden und ich dachte: "Nur noch 1 x die Rotwand rauf und wir sind im Ziel". Leider wurde mir nichts geschenkt, diese letzten Höhenmeter waren steil, zäh und kamen mir unendlich vor. Dann noch 100 Höhenmeter bis zum höchsten Punkt (Sandjöchl bei 2.657 m), die waren ziemlich fies. Oben angekommen, die Erleichterung. Wir hatten über 15.000 Hm in acht Tagen überwunden. Hach und dann nur noch abwärtsrollen. Der Blick ins Grüne, aber hochalpine Tal war im wahrsten Sinne des Wortes einfach nur "geil", entschuldige die Wortwahl. Ich genieße die letzten 10 Kilometer. Auf den letzten 5 Kilometer erblicke ich Marcel, der schon am Tag zuvor angereist war und uns unterstützte. Ich wollte ins Ziel: Die Woche war intensiv, die Natur einzigartig und der Support meiner Freunde und Community großartig. Nun nur noch zwei Kilometer und ich erblicke eine gelbe und mir sehr bekannte Daunenjacke! Nein, das ist jetzt nicht wahr? An der Strecke stehen meine Freundinnen Margo und Karla, ahhh ich könnte heulen. Die Zwei waren extra aus München angereist, um uns anzufeuern. Wir liefen gemeinsam weiter nach Vals Richtung Ziel. Auch Marcel war wieder bei uns. Es waren zwar nicht mehr die fluffigsten Kilometer, aber die schönsten, die man sich vorstellen kann. Beim Zieleinlauf hatte ich nur noch Tränen im Gesicht, genoss meinen/unseren Triumph und kann sagen: Wir haben es geschafft, gemeinsam über die Alpen zu laufen. An dieser Stelle, danke an alle, die so großartig mit uns mitgefiebert haben. Fazit zum Transalpine-Run 2022 Ich habe einiges mitgenommen, finde wir haben viel richtig gemacht und ich kann sagen, dass ich meinen zweiten Transalpine-Run mit einer viel besseren Vorbereitung und positiven Mindset angegangen bin. Die größten Gamechanger waren definitiv die Energieversorgung während und nach dem Wettkampf (Verpflegung mit Dextro Energy Produkten) sowie das Training und der Einsatz von Trailstöcken. Weitere Details zur Vorbereitung kannst du im Blogbeitrag " Teampartner, Ernährung und Training für den Transalpine-Run " nachlesen. Leicht war der Transalpine-Run aber auch beim zweiten Mal nicht, aber ich habe Frieden mit ihm geschlossen, genossen, gekämpft, gelitten, gelaufen und alles gegeben. Ein ganz wichtiger Punkt ist, wenn der Kopf sagt "Ich kann das nicht", wird es einfach nur ein langer, schwieriger Weg. So unfassbar lang, dass man sich nur selbst bemitleidet und oft der Aufgabe nahe ist. Ich habe gelernt, dass ich vieles erreichen kann, klar alles ist nicht möglich, aber einfach vieles und meinen Kopf versuche ich vorzugeben, daran zu glauben. So ein Etappenlauf ist ein Auf und Ab. Man fragt sich immer wieder mal: Wieso tue ich mir das eigentlich an? Und dann kommen wieder die Begegnungen und Ausblicke und ich weiß: Dafür! Neben uns, mit uns, kämpften viele andere Teams jeden Tag um das gleiche Ziel. Man fühlte sich verbunden. Das gemeinsame Erleben wurde geteilt. Manchmal, das muss ich allerdings auch zugeben, spürte ich schon etwas wie Wettkampf-Feeling, wollte schneller im Ziel sein, wollte alles geben. Das war ein komplett neues TAR Gefühl: Im Vergleich zur 2016er Teilnahme ging es damals ums nackte Überleben, dieses Mal hatte ich Spaß, fühlte mich stark und bin einen Wettkampf gelaufen. Sportlich haben wir, wie ich finde, gar nicht so schlecht abgeliefert: 7. Platz in der Master Women Kategorie von 23 Teams insgesamt. Für mich ein großartiges Ergebnis, auf das ich stolz bin. Was für eine verrückte und tolle Reise über die Alpen. Das war mein Transalpine-Run 2022 - und es geht doch ! Ich hoffe ich konnte mit meiner erneuten Teilnahme beim Transalpine-Run 2022, den einen oder anderen ermutigen, sich seinen eigenen Herausforderungen zu stellen. Erzähl doch mal, hast du ebenso "Dinge", an die du dich nicht herantraust bzw. immer wieder vor dir herschiebst, weil du den einfachen Weg wählst?

  • Tourentipp: Schönberg zum Sonnenaufgang

    Hier folgt ein Tourentipp für die Bayerischen Voralpen: Eine Sonnenaufgangstour auf dem Schönberg (1.620 m) bei Lenggries - ein eher unbekannter Gipfel, der im Schatten des benachbarten Seekarkreuz steht, aber mit grandioser Aussicht belohnt. Dieses Jahr habe ich mir vorgenommen, wieder öfter den Sonnenaufgang in den Bergen zu erleben. Doch neue Gipfel zu entdecken, ist gar nicht so einfach, vor allem wenn gewisse Voraussetzungen erfüllt sein müssen. Die Tour sollte nicht mehr als 700 bis 900 Höhenmeter haben, um nicht noch früher aufbrechen zu müssen. Und das wichtigste Kriterium bei einer Auswahl: ein freier Blick nach Osten. Der Schönberg war eher ein Zufallstreffer. Da ich wenig Zeit bei der Planung hatte, habe ich einfach darauf vertraut, dass es passen wird und wir wurden nicht enttäuscht. Sonnenaufgang auf dem Schönberg, Schau dir diesen Beitrag auf Instagram an Der Gipfel punktet mit einer tollen Aussicht und bietet eine angenehme Wanderung, zumindest wenn kein Schnee mehr liegt. Der Anstieg führt über die Nordseite, wo sich der Schnee relativ lange hält. Mitte März lag deutlich mehr als erwartet, während die Südhänge bereits schneefrei waren. Dadurch wurde der Auf- und Abstieg anstrengender als gedacht und am Ende kamen wir mit nassen Füßen sowie durchnässten Schuhe zurück. Anfahrt nach Fleck - Wanderparkplatz Schönberg Der Ausgangspunkt für die Wanderung ist der Wanderparkplatz in Fleck (Googlemaps Koordinaten Wanderparkplatz) Wir fahren über die A8 Richtung Salzburg und nehmen die Ausfahrt Holzkirchen. Von dort weiter über Bad Tölz und Lenggries bis nach Fleck. In der Ortsmitte bei der Kirche biegen wir links ab und folgen der Straße bis zum Ende. Der Parkplatz befindet sich am Waldrand. Das Parkticket kostet 3 Euro pro Tag (Stand März 2025). Für die Anreise ab München solltest du mindestens eine Stunde einplanen - aus dem Stadtzentrum oder vom nördlichen Stadtrand entsprechend etwas mehr. Eine Anreise mit Bus & Bahn ist ebenfalls möglich, jedoch nur für Wanderungen am Tag, da es in der Nacht keine passenden Verbindungen gibt. Daher gehe ich auf diese Option hier nicht näher ein. Hinweis Wildschutzgebiete beachten Ein wichtiger Aspekt bei Bergtouren, insbesondere in den Wintermonaten, ist der respektvolle Umgang mit der Natur. Bitte meide ausgewiesene Wildschutzgebiete, da sie essenziell für den Schutz der Tierwelt sind. Generell gilt: Verhalte dich rücksichtsvoll, vermeide Lärm in der Nacht, nutze wenig Licht (Stirnlampe), hinterlasse keinen Müll und passe dein Verhalten der Umgebung an. Aktuelle Informationen zu Wildschutzgebieten findest du jederzeit beim Deutschen Alpenverein (DAV) (Was ist ein Wildschutzgebiet? - Alpenverein München & Oberland) Zeitplanung und Aufstieg zum Schönberg Für den frühen Sonnenaufgang im März (vor der Zeitumstellung) gegen 06:15 Uhr war ein sehr früher Start notwendig - mein Wecker klingelte bereits um 2:30 Uhr. Den Aufstieg begannen wir um 04:15 Uhr und kalkulierten dafür etwa zwei Stunden. Auch wenn auf den ersten Wegweisern eine Gehzeit von 3,5 Stunden angegeben ist, benötigen fitte Wanderer in der Regel nicht mehr als zwei Stunden. Allerdings hatten wir an diesem Tag die Schneeverhältnisse unterschätzt. Der noch tief liegende Schnee verlangsamte unseren Aufstieg, sodass wir letztlich etwas mehr Zeit benötigten. Wie bereits erwähnt: Aufgrund der nordseitigen Ausrichtung kann der Schnee hier länger liegen als erwartet. Die Aufstiegsroute zum Schönberg Wir wandern los. Es ist kurz nach 04:15 Uhr. Am Wanderparkplatz weisen Schilder den Weg zum Schönberg und Mariaeck, doch im Dunkeln sind sie nicht immer gut zu erkennen. Ich habe die Strecke auf meiner Garmin Uhr gespeichert - so vermeiden wir unnötige Umwege. Zunächst folgen wir dem Weg geradeaus in den Wald, entlang des Almbachs. Nach einigen Minuten biegen wir links ab und orientieren uns an der Beschilderung bzw. Markierung Weg Nr. 624. Der Weg führt nun steiler weiter. An einer markierten Weggabelung verlassen wir den breiten Forstweg (gehen rechts), um auf einem direkteren Pfad durch den Wald aufzusteigen. Immer wieder kreuzen wir den Forstweg, nutzen jedoch die steileren Abkürzungen und kürzen so ab. Nach einiger Zeit (etwa einer Stunde Aufstieg) lichtet sich das Gelände und wir queren eine weitläufige Wiese, die den Übergang zum Kamm (Mariaeck 1.468 m) markiert. Diese Wiese ist überraschenderweise noch tief schneebedeckt, was unser Tempo spürbar drosselt. Die Bedingungen sind alles andere als ideal und ich würde an dieser Stelle definitiv wasserfeste und knöchelhohe Schuhe empfehlen. Am Mariaeck angekommen (von der Wiese links hoch), überqueren wir einen Zaun und biegen direkt dahinter rechts ab. Achtung: Zwei Wege führen hier nach rechts - wir nehmen den oberen, der parallel zum Zaun verläuft. Der weitere Anstieg führt entlang des Kammes, über wurzeliges und stellenweise anspruchsvolles Gelände. Ein Verlaufen ist eigentlich nicht mehr möglich. Nach weiteren 15 bis 20 Minuten erreichen wir schließlich den Schönberg auf 1.620 m. Der Schönberg ist schön Und der Berg macht seinem Namen alle Ehre: Die Aussicht ist wirklich schön. Wir haben eine weitreichende Sicht und freien Blick auf den Sonnenaufgang. Besonders imposant ist der Kontrast zwischen den bereits schneefreien Südhängen und den noch verschneiten Nordseiten der umliegenden Gipfel. Buchstein und Roßstein mit der Tegernseer Hütte stechen besonders ins Auge - auch ein toller Tourentipp für eine Sonnenaufgangstour. Anstelle des Gipfelkreuzes markiert ein einfacher Wegweiser den höchsten Punkt. Das eigentliche Gipfelkreuz befindet sich etwas weiter unten und ist auf den ersten Blick nicht zu sehen. Um es zu erreichen, folgen wir dem Gipfelrücken ein Stück weiter (hier zieht ganz schön der Wind drüber) und steigen dabei ein paar Meter ab. Während das Kreuz einen wunderbaren Blick ins Tal bietet, ist die freie Sicht auf den Sonnenaufgang verwehrt. Wer also den perfekten Moment einfangen möchte, bleibt besser am höchsten Punkt - für eine Aussicht ins Tal hingegen lohnt sich der kurze Abstieg zum Holzkreuz schon. Abstieg Schönberg - Fleck Wanderparkplatz Wir steigen auf demselben Weg ab und folgen der bekannten Route ins Tal. Da der Aufstieg größtenteils im Dunkeln stattfand, wirkt der Weg auch völlig anders auf uns. Wer eine abwechslungsreichere Variante bevorzugt, kann über die sonnige Südseite absteigen. Vom Gipfelkreuz aus wendet man sich mit Blick ins Tal nach links und folgt dem gut sichtbaren Weg hinunter zur Schönbergalm, anschließend weiter bis zur Aperthalalm. Dort biegt man links ab und bewältigt einen kurzen Gegenanstieg zurück zum Maria Eck. Ab diesem Punkt verläuft der restliche Abstieg identisch zur Aufstiegsroute. Frühstückstipp - Café Konditorei Schwarz in Lenggries Nach unserer Wanderung ging es zum wohlverdienten Frühstück nach Lenggries - ins Cafe Konditorei Schwarz. Das charmante Café ist sehr gut zu erreichen und direkt gegenüber gibt es einen kostenlosen Parkplatz (mit Parkscheibe für bis zu zwei Stunden). Das Ambiente ist gemütlich, mit einer einladenden Terrasse für sonnige Tage. Auch der Service war ausgesprochen freundlich und aufmerksam, sodass wir uns wohlgefühlt haben. Die Speisekarte bietet eine große Auswahl - von verschiedenen Frühstücksvarianten, über Pancakes bis hin zu hausgemachten Kuchen und süßen Teilchen. Wir haben uns für Rührei und unterschiedliche Frühstückskombinationen entschieden, die alle frisch zubereitet und lecker waren. Die Preise sind fair und die entspannte Atmosphäre macht das Café zu einem idealen Zwischenstopp auf dem Weg nach Hause. Fazit – Ein perfekter Start in den Tag Die Sonnenaufgangstour auf den Schönberg ist eine klare Empfehlung für alle, die Lust auf ein frühmorgendliches Abenteuer haben. Der moderate Aufstieg von unter 900 Höhenmeter und die traumhafte Aussicht machen diese Tour zu einem "schönen" und unvergesslichen Erlebnis. Kaum zu glauben, dass man von einem Berggipfel dieser Höhe (knapp über 1.600 Meter) so einen weitreichenden Blick bekommt. Außerdem ist der Schönberg ruhiger und somit eine wunderbare Alternative zu den bekannteren Bergen der Region. Die beste Jahreszeit ist ab Mai und bis der erste Schneefall erfolgt. Es gibt keine Hütten bzw. Einkehrmöglichkeiten auf der Route. Technisch gesehen würde ich die Wanderung eigentlich als leicht einstufen, aber die letzten Höhenmeter und die schneebedeckte Wiese sind auch gut als "mittelschwer" zu bezeichnen. Festes Schuhwerk solltest du auf jeden Fall priorisieren. Die Markierung würde ich durchweg als gegeben und gut bezeichnen, aber die Strecke auf der Uhr / Handy zu haben minimiert Unsicherheiten bei Dunkelheit. Wir sind insgesamt ca. 12 Kilometer und 850 Höhenmeter im Auf-/Abstieg gegangen. Also, Wecker stellen, Rucksack packen und los geht’s – der Schönberg wartet.

  • Warum Fußreflexzonenmassage wichtig ist - Das Full Balance Massagebrett

    Anzeige: Dieser Beitrag entstand in Zusammenarbeit mit Full Balance GmbH, Tirol Das Full Balance Massagebrett Pine & Stone bietet eine innovative Methode zur Förderung eines gesunden Gleichgewichts und gezielte Behandlung von Beschwerden durch Fußreflexzonenmassage. Was ist das Full Balance Massagebrett Pine & Stone? Was macht man mit einem Brett das zwei Fußabdrücke mit Steinen besetzt hat? Bei dem Produkt handelt es sich um ein einzigartiges und handgefertigtes Massagebrett, das bei regelmäßiger Anwendung die Organfunktionen verbessern und die Durchblutung des Körpers aktivieren kann. Das Zauberwort heißt Fußreflexzonenmassage . Folgender Beitrag stellt das Produkt: Pine & Stone Fußreflexzonenmassage Brett von dem Tiroler Unternehmen Full Balance GmbH vor. Über die Full Balance GmbH Das Unternehmen wurde 2014 von den Sportlern Kurt und Bernhard Wallner gegründet. Vater und Sohn ist es wichtig Naturprodukte mit Individualität herzustellen, die gesunde Füße fördern. Mit jahrelanger Erfahrung in Heilmethoden und Fußreflexzonen Therapie (u.a. im Ausland) bieten sie Naturprodukte für Jedermann an und es ist ihnen ein Anliegen, die einfache Anwendung für zu Hause zu ermöglichen. Das Produkt: Pine & Stone Fußreflexzonenmassage Brett Für Außenstehende mag es zunächst lediglich wie ein schickes Holzbrett mit aufgeklebten Steinen erscheinen. Doch dahinter steckt eine aufwendige Handwerkskunst. Das Pine & Stone Fußreflexzonenmassage Brett wird maßgeschneidert, basierend auf der individuellen Form und Größe der Füße gefertigt. Jedes Brett ist ein Unikat. Das verwendete Holz stammt aus der Zirbe und die Steine werden in den Zillertaler Alpen gewonnen. Ein Produkt, das vollständig in Österreich hergestellt wird. Verpackung und Lieferumfang Das Full Balance Brett wird mit viel Liebe zum Detail in einem hochwertigen Stoffbeutel geliefert. Zudem enthält das Paket eine ausführliche Produktbeschreibung sowie weitere Informationen zur Anwendung. Die Produkte stehen für Handarbeit und Qualität - Made in Austria. Einsatzgebiet von Fußreflexzonenmassage Im Alltag neigen wir oft dazu, gleiche Bewegungen auszuüben und dabei wenig auf unsere Mobilität zu achten. Der Stress macht uns zudem steif und verspannt. Die Fußreflexzonenmassage wirkt positiv, fördert Wohlbefinden, Entspannung und Schmerzlinderung. Das Massagebrett Pine & Stone von Full Balance setzt genau an diesem Punkt an. Es ermöglicht eine effektive Anwendung ohne die Notwendigkeit eines teuren Masseur oder eines Partners, der erst um Hilfe gebeten werden muss. Jetzt liegt es an dir, selbst aktiv zu werden. Was sind Fußreflexzonen? Das Wort Fußreflexzonen bekommt immer mehr an Bedeutung und ist als Heilverfahren durchaus sehr beliebt . Die gezielte Behandlung durch Druck an gewissen Fußpunkten kann Besserungen bei Schlafstörungen, Schmerzen oder auch Verdauungsstörungen bedeuten . Die Fußreflexzonen sind genau definierte Punkte, welche jeweils mit bestimmten Organen im Körper in Verbindung stehen und durch Stimulation (Fußreflexzonenmassage) eine positive Wirkung ausüben. Ist ein Organ in seiner Funktion gestört, kann der Druck auf den entsprechenden Punkt am Fuß, Blockaden lösen und Schmerzen reduzieren. Eine solche Behandlung kann fachmännisch durch einen Therapeuten erfolgen. Ist aber kostenintensiv. Wer nicht sofort zum Experten will, kann deshalb die Anwendung mit dem Massagebrett Pine & Stone ausprobieren und eine persönliche Beratung bei Full Balance einholen. Gezielte Massage der Füße Wie bereits erwähnt, spiegeln unsere Füße den gesamten Körper wider. Durch die gezielte Aktivierung dieser Punkte wird die Durchblutung in den entsprechenden Körperregionen angeregt. Mit der Fußreflexzonen Tafel von der Full Balance Seite kannst du ganz einfach nachvollziehen, welcher Punkt welche Körperregion anspricht. So erkennst du gezielt deine Problemzonen und kannst sie direkt behandeln. Diese Übersicht steht dir außerdem auf der Webseite des Unternehmens zum kostenlosen Download bereit. Anwendung der Fußreflexzonenmassage Ich persönlich habe das Pine & Stone Massagebrett direkt bei mir im Bad neben dem Waschbecken platziert. Mein Morgenritual besteht nun aus Zähneputzen und auf das Brett stehen. Dabei erledige ich gleich noch ein paar Kniebeugen und balanciere mit einem Fuß. Durch einfache Gewichtsverlagerung können gezielt bestimmte Punkte der Füße bearbeitet werden. Anfänglich wird man erstaunt sein wie weh es tut auf den Steinen einfach nur ruhig zu stehen. Als Hilfestellung bietet sich da sogar das Überlegen eines Handtuches an oder man zieht Socken drüber. Es ist nicht schlimm immer wieder abzusteigen und aufzusteigen, die Wirkung ist die gleiche und die Füße müssen sich erst mal daran gewöhnen. Es wird sich für viele am Anfang als sehr unangenehm anfühlen. Der Druck ist aber wichtig um die Schmerzpunkte zu lindern. Die tägliche Anwendung wird empfohlen. Auf die Frage ist Fußmassage nach dem Laufen zu empfehlen oder auch Gründe für die tägliche Fußmassage , bietet Full Balance weitere interessante Informationen und Blogartikel an. Einfach auf den firmeneigenen Blog nachlesen. Meine Erfahrung mit dem Full Balance Massagebrett Das Pine & Stone Fußreflexzonenmassage Brett hinterlässt einen durchweg positiven Eindruck - auch wenn die ersten Anwendungen etwas schmerzhaft sein können und man sich überwinden muss, dranzubleiben. Beginnen wir mit der Verarbeitung: Das Brett ist ein echter Hingucker und wertet den Raum auf, in meinem Fall das Badezimmer. Es wirkt äußerst hochwertig und die verwendeten Materialen sind sorgfältig ausgewählt. Erst durch die Nutzung des Massagebrettes wurde mir bewusst, wie essentiell unsere Füße für unser Wohlbefinden sind welchen Einfluss sie auf unseren Schlaf haben können. In der ersten Jahreshälfte hatte ich mit Schlafmangel und schlechter Schlafqualität zu kämpfen, doch mittlerweile hat sich mein Schlaf deutlich verbessert. Ob die Fußreflexzonenmassage der entscheidende Faktor war, lässt sich schwer sagen - fest steht jedoch, dass man sich danach spürbar entspannter fühlt. Fazit zum Produkt Pine & Stone: Effektive Fußreflexzonenmassage jederzeit und überall Ein entscheidender Vorteil des Full Balance Brettes ist, dass man nicht auf externe Hilfe angewiesen ist und es zu jeder beliebigen Zeit verwenden kann. Schon wenige Minuten täglich reichen aus, um von den positiven Effekten zu profitieren. In meinem Fall bspw. während des morgentlichen Rituals beim Zähneputzen. Besonders beeindruckt mich die hochwertige Verarbeitung und Langlebigkeit des Produkts. Dank der erstklassigen Qualität ist anzunehmen, dass es eine lange Lebensdauer hat. Zusätzlich bietet die Firma Full Balance eine lebenslange Garantie auf alle Zirbenholz Produkte, was das Vertrauen in die Marke weiter stärkt . Das familiengeführte Unternehmen legt großen Wert auf persönliche Beratung und nimmt sich dafür viel Zeit. Preis vs. Nutzen - lohnt sich die Investition? Ich persönlich kann kein wirklich negatives Feedback geben. Einzig der Preis könnte auf den ersten Blick abschreckend wirken. Doch die entscheidende Frage ist: Was ist teurer - langfristige Schmerzen oder eine einmalige Investition in Prävention? Wer Beschwerden lindern will hat meist zwei Optionen: regelmäßige Besuche beim Therapeuten oder eine langfristige Selbstbehandlung mit dem Massagebrett. Eine professionelle Behandlung ist mit hohen Kosten verbunden, während das Brett eine nachhaltige Möglichkeit bietet, Verspannungen, Erschöpfungszuständen und Fußproblemen vorzubeugen. Wer Schmerzen in den Griff bekommen will, dem bleibt der Therapeut oder das Massagebrett. Die fachmännische Behandlung ist sicherlich kostenintensiver. Als präventive Maßnahme, bevor Schmerzen, Verspannungen oder sonstige Erschöpfungszustände entstehen, bietet das Produkt jedoch eine gute Möglichkeit vorzubeugen. Fazit: Ideal für alle, die natürliche Gesundheit schätzen Wer Naturprodukte liebt und aktiv etwas für sein Wohlbefinden tun möchte, wird mit dem Full Balance Massagebrett rundum zufrieden sein. Regelmäßige Anwendung kann dazu beitragen, Verspannungen dauerhaft zu lösen, die Durchblutung zu fördern und die Fußgesundheit zu verbessern - für mehr Entspannung und Wohlbefinden im Alltag. Weitere Tipps zum Produkt Pine & Stone Das Full Balance Board Pine & Stone lässt sich problemlos auch auf Reisen mitnehmen. Ich hatte es im Koffer während meines Aufenthalts in Griechenland dabei. Dank seines geringen Gewichtes und der kompakten Größe ließ es sich optimal zwischen der Bekleidung verstauen. So kann man die wohltuende Fußreflexzonenmassage jederzeit und an jedem Ort genießen. Personen, die oft unter kalten Füßen leiden, können die Produkte von Full Balance ganz einfach erwärmen - dafür reicht es, sie 5 Minuten bei 60 Grad in den Ofen zu legen. Die erwärmten Steine sorgen nicht nur für ein angenehmes Gefühl, sondern stimulieren die Nerven noch effektiver. Ein zusätzlicher Pluspunkt: Das Zirbenholz verströmt dabei einen angenehmen Saunaduft, der für eine entspannende Wellness-Atmosphäre sorgt. Erlebe Full Balance live und sichere dir 10% Rabatt Wer die Wirkung der Full Balance Fußreflexzonenmassage selbst testen möchte, kann zum Beispiel in die Therme Erding besuchen. Dort ist der Tile & Stone Fußreflexzonen-Parcours fest integriert und bietet die ideale Möglichkeit, die Stimulation der Reflexzonen am eigenen Körper zu erleben. Auch einige Wellnesshotels setzen mittlerweile auf die Full Balance Produkte, um ihr Angebot zu erweitern und ihren Gästen eine noch intensvere Entspannung zu ermöglichen. Exklusiver Rabatt: Mit dem Code " Cindy10 " erhältst du 10% Rabatt auf alle Fußreflexzonenmassage-Produkte aus Zirbenholz bei Full Balance .

  • Lacherspitze - Sonnenaufgang mit Blick auf den Wendelstein

    Wandern im Wendelsteingebiet - die Lacherspitze 1724 m Bist du auch so sonnenaufgangsverrückt wie ich? Dann macht dir folgendes Programm an einem Wochenende sicher nichts aus, oder? Mein iPhone weckt mich am 10. November um 2:35 Uhr, ein perfekter Herbstwandertag ist vorausgesagt. Ohne das alltägliche Schlummern gehe ich direkt ins Bad, versorge meine Katzen und koche Kaffee. Pünktlich um 3:15 Uhr sitze ich im Auto auf dem Weg in die Berge. Vorher hole ich noch meine Freundinnen Juliane und Lisa ab. Hört sich das verrückt für dich an? Eigentlich ist das alles nicht wirklich schlimm, denn es steht uns einer der schönsten Starts in einen Tag bevor: das Erleben eines Sonnenaufganges in den Bergen. Für mich bedeutet das Auszeit und Glücksgefühl zugleich. Meine Tipps für Sonnenaufgangstouren habe ich hier beschrieben, falls du noch keine Erfahrung hast, zumindest ein paar Punkte, die du beachten solltest. Ein weiterer Tourentipp für eine Sonnenaufgangswanderung Es geht ins Mangfallgebirge, unser Ziel die Lacherspitze ,1724 m. Wenn man nachts in München aufbricht, sind die Straßen im Zentrum noch ganz schön bewegt. Es ist Freitag Nacht und Partypeople überall. Ich muss an einigen roten Ampeln halten. Aber ein Vorteil hat diese frühe Zeit dann aber schon, man ist antizyklisch unterwegs und hat somit auf der Autobahn auf dem Hin- und dem Rückweg freie Fahrt. Anfahrt Sudelfeld Wir fahren ab München über die A8 Richtung Salzburg. Nehmen die Ausfahrt 98 Weyarn und folgen der B307 über Miesbach, Schliersee Richtung Sudelfeld. Nach den letzten Kurven nähern wir uns dem Parkplatz, der sich links im Dunkeln direkt an der Straße / Straßenrand befindet. Am besten die folgenden Koordinaten ins Googlemaps eingeben. Kann man nicht verfehlen. Parkplatz Ausgangspunkt Koordinaten Googlemaps: 47.684406,12.039417 Ab München Zentrum solltest du etwa 1 Stunde 10 Minuten einplanen, je nach dem von wo du startest, auch etwas mehr oder weniger. Die Wanderung zum Sonnenaufgang auf die Lacherspitze 1724 m Der Wanderweg zur Lacherspitze ist kaum mit Schilder versehen und ein wenig Orientierungssinn oder aber ein GPS Track helfen sehr den Gipfel zu erreichen. Vom Parkplatz aus (Straßenrand) starten wir mit Stirnlampen über eine offene Stelle im Stacheldrahtzaun. Es ist 5 Uhr. Der Weg führt uns über eine Wiese. Ein plattgetretener Pfad ist schnell erkennbar und dient als Orientierung. Gut gelaunt und hellwach gehen wir den doch sehr angenehmen Anstieg hoch bis wir auf die Forststraße treffen. Die Nacht ist sternenklar und für November sehr warm. Es ist ein wunderschöner Herbst dieses Jahr. Ich bin unterwegs mit meinen Freundinnen und zwei Hunden Cooper und Penny. Das macht die Wanderung einfach noch schöner. Langeweile kommt mit Hunden sowieso nicht auf. Wir laufen nun erst mal eine Zeitlang auf der Forststraße weiter, als Orientierungspunkt dienen uns Seile einer Materialseilbahn. Hier kann man alternativ nochmals den Wiesenpfad, der direkt verläuft hoch gehen. Nehmen wir auch, bis wir wieder auf die Teerstraße treffen. Die Straße führt uns bis zu einer Alm (Obere Lacheralm) und kurz danach endet diese auch an einem Parkplatz auf der linken Seite. Hier trifft man auf einen Wegweiser und und wir biegen Richtung Lacherkar links ab. Der Pfad wird schöner als der Abschnitt zuvor und führt uns empor. Allmählich nimmt auch die Steigung zu und die beginnende Morgenröte begleitet uns. Es wird heller. Der letzte Anstieg zum Gipfel auf die Lacherspitze Der Weg führt uns nun in ein kleines Waldstück, hier teilt sich dieser auch nach rechts und links. Wir folgen rechter Hand und gelangen kurz darauf zu einer freien Wiese. Wir  verlaufen uns kurzerhand, da wir geradeaus Richtung Wildalpjoch gehen. Das Wildalpjoch eignet sich übrigens auch sehr gut für eine Sonnenaufgangstour . Beim Zurückschauen erkenne ich dann sofort die zwei Spitzen unseres Zieles und wir kehren um. Umso näher wir kommen, versteckt sich der Gipfel wieder. Der Einfachhalber dreht man einfach nach dem Waldstück nach links ab. Mit dem letzten Anstieg erreichen wir die Bergstation eines Schleppliftes. Von hier ist der Blick auf den viel bekannteren Wendelstein bereits möglich. Wir steigen noch ein paar Meter über einen felsigen Abschnitt und erreichen den Gipfel der Lacherspitze. Wir sind oben - die Lacherspitze Unser Zeitmanagement war bestens kalkuliert oder wir hatten einfach Glück. Die Sonne sollte am 10. November um 7:11 Uhr aufgehen. Wir erreichen den Gipfel bereits um 6:45 Uhr. Da der Herbst an diesem Tag milde Temperaturen mitbringt, ist es recht angenehm auf der Lacherspitze. Lediglich die Hände sind kalt, was allerdings auch dem Fotografieren geschuldet ist. Ein Sonnenaufgang ist immer wieder ein wunderschönes Erlebnis. Ich kann es jedem nur empfehlen, zumindest einmal im Leben die Sonne auf einem Berg zu begrüßen. Gegen 8 Uhr machen wir uns auf den Rückweg. In diesem Fall gehen wir die andere Seite der Lacherspitze abwärts. Der Versuch aus der Wanderung einen Rundweg zu machen, scheitert ein bisschen. Wir steigen doch etwas abseits ab und gelangen erst nach der Oberen Lacheralm wieder auf dem ursprünglichen Wanderweg. Alles im Allem kann man sich aber kaum verlaufen. Um 09:15 Uhr sind wir wieder am Auto und hungrig. Auf dem Rückweg nach München machen wir noch Halt zum Frühstück beim Cafè Dinzler, Irschenberg. Gegen 12 Uhr bin ich wieder daheim. Den Nachmittag nutze ich übrigens für ein Schläfchen, denn die kurze Nacht steckt mir ziemlich in den Beinen. Fazit zum Sonnenaufgang auf der Lacherspitze Diese Sonnenaufgangstour war bei Weitem die schönste, die ich bisher gegangen bin. Es hat einfach alles gepasst, von der Begleitung, über den sternenklaren Himmel, der wunderschöne Herbsttag und die astreine Zeitplanung. Der Panoramablick von der Lacherspitze ist beeindruckend und man kann weit schauen. Der Blick rüber zum benachbarten Wendelstein ist ein Highlight. Wer Lust hat kann natürlich im Anschluss noch zum Wendelstein wandern, denn der Weg ist nicht mehr weit. Die Lacherspitze ist wenig begangen und somit kann man davon ausgehen auch am Tag, weniger Wanderer anzutreffen. Allerdings ist es auf dem Gipfel nicht wirklich bequem. Es ist sehr felsig und wenig Platz vorhanden. Wir haben während unserer Sonnenaufgangstour Gämsen gesichtet. Die Alpendohlen am Gipfel sind sehr zutraulich und betteln nach Futter. Sie stibitzen Futter direkt von der Hand, wenn man ein bisschen Geduld hat. Und wie sieht es bei dir aus, schon mal einen Sonnenaufgang in den Bergen erlebt? Wenn ja, was ist deine bisherige Lieblingstour?

  • Lauf doch einfach - Tipps für Laufanfänger

    Mein Erlebnis als Laufcoach Vor ein paar Wochen durfte ich als "Laufexperte" ein Presseevent der Marke 361° begleiten. Einerseits freute ich mich auf die neue Herausforderung, andererseits war ich aber auch ein wenig aufgeregt, denn einen Lauf einfach mal so zu leiten ist gar nicht so einfach, vor allem beim ersten Mal. Einige Journalisten fragten mich nach meinen Tipps für Laufanfaenger, welche ich hier auch mit euch teilen will. Kurz zu 361°: 361° ist einer der führenden Sportartikelhersteller aus Asien, welcher auf dem europäischen Markt Fuß fassen möchte. Der Hersteller, 2003 gegründet, mittlerweile auch in Brasilien und USA etabliert, entwickelt innovative Produkte mit Fokus für den Running, Trailrunning und Fitnessbereich. Die 361° Technologie Qu!ckfoam bietet einen langlebigen Dämpfungseffekt durch drei übereinanderliegende und unterschiedlich harte Sohleneinlagen. 361° gibt sogar an, dass das Qu!ckfoam Material mit der Zeit besser und haltbarer wird, anstatt nachzulassen. Ich habe übrigens den 361° Ortega am Fuß. Der Slogan - "One degree beyond" - für mich übersetzt, immer am Limit und darüber hinaus, ich bin gespannt wie die Marke sich noch entwickelt und den europäischen Markt aufmischt, denn die Schuhe sind in Optik, Tragegefühl und Technologie nicht schlechter als die der großen Player.   Nun aber zu meinen Tipps für Laufanfaenger: 1. Wer mit dem Laufen anfangen will, wird schnell feststellen, 30 Min am Stück zu laufen ist gar nicht so einfach. Anfänglich ist es gut möglich, dass man zwischendurch immer mal wieder gehen muss und das ist auch völlig OK. Ein guter Ansatz wäre zum Beispiel 2 Minuten laufen oder auch traben, 1 Minute gehen. Recht schnell bei regelmäßigen Training stellt sich Besserung ein und man kann 30 Min durchlaufen. Dann kann die Dauer des Laufes auf 60 Minuten und mehr erhöht werden. 2. Man sollte anfänglich nicht zuviel erwarten und sich unter Druck setzen, der Erfolg kommt von alleine. 3. Eine gute Art rein zu kommen, sind Lauftreffs, welche zumindest in Großstädten immer mehr vorhanden sind oder aber von Vereinen angeboten werden. Hier gibts viele Tipps und Antworten auf persönliche Fragen und eine Packung Motivation dazu. 4. Tempo so einstellen, dass man sich dabei noch unterhalten kann, dann läuft man richtig. 5. Gutes Equipment (wie auf den Fuß abgestimmte Schuhe/ GPS Uhr etc.) macht nicht schneller, aber sollte evtl bei erhöhten Training angeschafft werden. Man hat mehr Spaß und Motivation damit. 6. Nicht immer die gleiche Strecke laufen, denn das wird auf Dauer langweilig. Und eigentlich gibt es nichts schöneres seine Umgebung laufend zu entdecken. Wichtig: 7. Dehnen ist eine gute Art der Regeneration und gehört nach dem Training dazu, also fest einplanen. Des Weiteren sollte man sich vom anfänglichen Enthusiasmus nicht zu sehr anstecken und freie Tage zum Entspannen einplanen, das braucht der Körper. 8. Trinken ist auch ein wichtiger Faktor, also davor und danach den Wasserhaushalt vernünftig versorgen. Nicht selten muss man im Sommer mit unzureichender Wasseraufnahme einen Lauf gänzlich abbrechen. Ich empfehle sich einen Trinkrucksack anzuschaffen, meine beste Anschaffung überhaupt. 9. Wer Spaß am Laufen gefunden hat, kann sich ein Ziel setzen, worauf er hin arbeitet, anfänglich der erste 5 km oder 10 km Lauf, irgendwann kommt vielleicht der Halbmarathon. Und nach und nach auch bei dem einen oder anderen der Wunsch einen Marathon zu laufen. Aber lasst euch Zeit mit dem Marathon, denn von nichts kommt nichts, eine adequate Vorbereitung ist ein Muss, um keine Verletzungen davon zu tragen. Ich würde mich freuen, wenn euch meine Tipps etwas bringen und ab in die Laufschuhe, sehr schnell kann sich eine Laufliebe entwickeln. In freundlicher Zusammenarbeit mit 361° Fotocredit: Peak Art Images

  • 30 Tage vegan - Fazit 2. Woche

    Die zweite Woche war wieder ratz-fatz vorbei, ich habe noch kein einziges Mal gesündigt oder die Entscheidung bereut, das hätte ich so wirklich nicht erwartet. Was ich auch nicht so erwartet hätte ist die Teilnahme meines Freundes bei der Challenge. Anfänglich verhielt er sich sehr skeptisch der veganen Ernährung gegenüber, Aussage „ ich mach mal mit und schaun wir mal“. Ich hätte gewettet, er bricht ab, aber nein auch er hat die zwei Wochen mit mir durchgestanden und bei ihm sieht man schon die ersten Erfolge. Somit habe ich weiterhin einen Begleiter auf meiner Reise in die vegane Ernährungsumstellung. Insgesamt fällt mir vieles leichter als in der ersten Woche, obwohl ich wieder arbeite und man somit weniger Zeit zum Einkaufen und kochen hat. Mittlerweile sehe ich kaum Probleme die vegane Ernährung im Alltag zu praktizieren. Ich hätte nur gerne Bioläden wie Veganz und Alnatura in der näheren Umgebung. Die Einkäufe müssen schon ein bisschen geplant werden. Deshalb erstelle ich mir nach wie vor einen groben Ernährungsplan, um die Einkäufe zu minimieren. Dadurch kann ich auch weiterhin meinen sportlichen Aktivitäten mindestens 3-4 x unter der Woche nachkommen. Alles in allen sind meine Tage im Moment ziemlich durchgetacket, morgens aufstehen, dann zur Arbeit und direkt nach der Arbeit ins Fitnessstudio oder raus zum Laufen oder Einkäufe erledigen. Danach verbringe ich 1-2 Stunden in der Küche und koche das Abendessen und bereite das Mittagessen für den nächsten Tag vor. Ich kann mich recht gut entspannen dabei und mag es total. Mittlerweile setze ich Kopfhörer auf und tanze und summe auch dabei, ich muss mich weniger konzentrieren, da Routine einkehrt. Einfach klasse. Ja und es werden wieder Lunchboxen gepackt. Einzig ein bisschen mehr Freiraum fehlt mir, dies geht momentan nur am Wochenende. Um alles unter den Hut zu bekommen, essen wir leider auch relativ spät, was ja völlig der Vorgabe von Attila Hildmann entgegen spricht. Toll sind die Dinge, welche man nun selbst herstellt und vorher nur als Fertigprodukte kaufte. Zum Beispiel habe ich das erste Mal Pesto hergestellt und auch selbstgemachtes Müsli schmeckt mir viel besser, irgendwie hat man ein ganz neues Lebensgefühl bzw auch Verhältnis dem Essen gegenüber, was mich auch ein wenig stolz macht. Es gibt unzählige Lebensmittel, welche ich nicht mehr missen möchte und somit viel mehr Abwechslung mit sich bringen. Was ich gar nicht kann ist Kaffee schwarz… Sojamilch im Kaffee ist ekelhaft, da die ziemlich flockt, somit bin ich erst mal auf Tee umgestiegen. Ausserdem fehlt mir leider Käse, ich habe damit immer meine Salate aufgepeppt, jetzt ist es Tofu, geröstete Nüsse oder Granatapfelkerne. Beim Tofu hatten wir unsere Anlaufschwiergkeiten, geschmacklich ziemlich unspektakulär und auch die Konsistenz gewöhnungsbedürftig. Erst durch den Tipp einer Freundin z.B. mit Sojasosse zu arbeiten oder in Tofu zu marinieren, schmeckt es tatsächlich sehr gut. Auf unserer Probierliste steht nun noch Seitan, Tempeh und Lupinenschnitzel. Bin schon gespannt auf den Geschmack. Eine Veränderung auf meine sportlichen Leistungen habe ich leider noch nicht wirklich feststellen können, dies werde ich weiter beobachten. Einer meiner Hauptgründe, warum ich vegan ausprobieren wollte, war meine Fitness zu steigern bzw. wie mein Körper darauf reagiert. Ich bin starker Hoffnung das sich da noch was bewegt. Einzig mein Körpergefühl ist anders, irgendwie positiv und stark fühle ich mich. Ist es ein stärkeres Selbstbewusstsein? Vielleicht weis ich bald die Antwort darauf. Auf geht’s in die dritte Woche.

  • 30 Tage vegan - Fazit 1. Woche

    Das neue Jahr hat begonnen und jeder hat so seine Vorsätze, welche er umsetzen mag, für mich startete am 01.01.2015 eine 30-tägige Vegan Challenge. Ein besonderer Grund stand für mich nicht im Mittelpunkt, ich habe von vielen Läufern allerdings vornehmlich gutes gehört, zum Beispiel „man fühlt sich fitter“, sozusagen ein Wohlfühlprogramm für den Körper. Ich bin ein Mensch der gerne Herausforderungen annimmt, um an Ihnen zu wachsen und ich rede gerne mit, also entstand für mich das Projekt „30 Tage vegan“.   Nachstehend möchte ich einen kurzen Rückblick meiner ersten veganen Woche geben: Ein paar Tage vor dem neuen Jahr versuchte ich mir erst mal einen Überblick zu schaffen, da gibt es eine Menge Zutaten von welchen ich noch nie gehört hatte (Flohsamenschalen, Hefeflocken usw), welche Nahrungsmittel sind eigentlich vegan und welche nicht. Ausserdem blätterte ich in einigen bekannten veganen Kochbüchern und versuchte zumindest für die erste Woche einen Ernährungsplan zu erstellen. Ich war überfordert. Gut das war ja klar, dass es nicht leicht wird, aber ich hatte ja glücklicherweise noch eine Woche Urlaub und so konnte ich von Tag zu Tag planen bzw es erleichterte mir den Einstieg. Der Plan steht letztendlich und es konnte losgehen. In der Silvesternacht musste ich allerdings noch den Sekt leertrinken. Am Morgen des ersten Januars ging es dann mit voller Motivation an die Frühstückvorbereitung. Mein erstes veganes Frühstück waren Pancakes. An freien Tagen esse ich generell kein Mittag und deshalb gibt zum Abendessen die bekannten Zucchini-Spaghetti. Der erste Tag war alles im allen prima. Ich probierte mich durch die verschiedenen Milchsorten, Hafer-, Reis, Sojamilch. Am besten schmeckt mir die Kokos-Reismilch von Provamel. Es zeichnet sich jetzt schon ab, dass ich künftig die normale Milch weglasse. Der süssliche Geschmack der Alternativsorten passt gut zu selbstgemachten Latte Macchiato oder Matcha-Latte. Bereits am dritten Tag erleide ich einen kleinen Motivationsrückschlag, ich habe das Gefühl, dass sich der Tagesablauf vornehmlich um die Zubereitung des Essens dreht. Es geht eine Menge Zeit in der Küche drauf und mir fällt es oft schwer einige Zutaten zu finden. Die Küche sieht oft aus, als hätte eine Bombe eingeschlagen. Vermehrt habe ich Heisshunger auf Süsses. Da mussten Marzipan und die Challenger Pralinien aus Vegan-For-Fit herhalten. Zum Ende der ersten Woche hin wurde ich relaxter, während zu Beginn man sich tatsächlich fest an die Rezepte hält, beginne ich doch schnell zu variieren. Meine Sicherheit in der Küche kehrt zurück. Die Rezeptanleitungen von Attila Hildmann sind so aufwendig das man im Berufsalltag kaum noch Zeit findet für die sportlichen Aktivitäten. Eins ist klar die Challenge ist nicht das Essen, sondern vielmehr das Kochen und das Einkaufen. Ich hoffe sehr, dass sich der Aufwand durch die Erfahrung reduziert. Generell kann ich nach den paar Tagen noch nicht behaupten das ich eine unbändige Energie verspüre, aber müde und ausgelaugt fühle ich mich auch nicht, ich werde sehen wie sich die Ernährungsumstellung auf den gewöhnlichen Arbeitsalltag ab Woche 2 auswirkt. Aber trotz der paar negativen Punkte bin ich fest entschlossen in die zweite Challenge Woche zu starten.

  • Energiespender: Vegane Hafer-Cookies

    Diese Kekse liefern schnelle Energie für unterwegs, nach dem Training oder einfach nur als Snack am Nachmittag. Sind total lecker und gesund und so schön knusprig. Best cookies, welche mich durch den Januar begleitet haben und herhalten mussten, wenn die Lust auf Süsses kam. Rezept: Vegane Hafer-CookiesZutaten: 250 gr Haferlocken (Dinkelflocken oder ähnliche) 100 gr Cranberries (alternativ Rosinen / Feigen / Aprikosen etc.) 100 gr Vollkornmehl 75 gr Mandeln 100 gr brauner Zucker oder auch weniger Zimt / Kardamon / Ingwer / Vanille etc nach Geschmack ½ TL Backpulver Salz 200 ml Sonnenblumenöl 200 ml Hafermilch Den Ofen auf 200 Grad vorwärmen, ich benutze Ober-/Unterhitze. Alle Zutaten bis auf das Sonnenblumenöl und die Hafermilch in einer Schüssel vermengen. Langsam das Öl beigeben und rühren. Die Milch anschließend separat hinzufügen und wiederrum verrühren. Die Mischung auf ein Backblech mit Backpapier ausgelegt, esslöffelweise geben und platt drücken. Die Größe bleibt euch überlassen, von groß bis klein ist alles erlaubt. Ich habe ca 20 Kekse aus der Masse geformt. Dann die Kekse im Ofen etwa 15 Minuten backen. Auskühlen lassen und genießen. Am besten die Kekse nicht in eine Tüte oder ähnlichen aufbewahren, da sie dann weich werden. Da die Köstlichkeiten bei uns auch nicht lange überleben, liegen sie normalerweise auf einen Teller und behalten so ihre Knusprigkeit. Bin gespannt, ob ihr die Kekse auch so mögt?

  • 1 Monat vegan - mein Fazit

    Vegan Challenge completed und total glücklich, dass ich es gemacht habe. Auch wenn es immer mehr Menschen gibt, die sich vegetarisch oder vegan ernähren, meinen die meisten, dass man in jeglicher Hinsicht verzichten muss. Ein Trugschluss, was ich selbst überhaupt nicht erwartet hätte. Die vegane Ernährung ist nicht langweilig, nicht umsonst bleiben viele nach dem Selbstversuch der veganen Ernährung treu. Aber erst mal der Reihe nach, gewichtstechnisch hat sich nichts verändert, wobei ich aufgrund meiner Laufeinheiten auch darauf verzichtet, die Kohlenhydrate zu reduzieren, denn ich wollte mich fitter fühlen und nicht abnehmen. Dennoch habe ich ein anderes Körpergefühl, ob es mit der Ernährung zu tun hat, ist schwierig zu urteilen. Generell schlafe ich schon immer zu wenig, was ist eigentlich ausschlafen? Ich bin ziemlich aktiv und es muss immer etwas gehen, allgemein war das Aufstehen im Januar irgendwie einfacher sonst. Ich fühlte mich motivierter und begeisterungsfähiger in vielerlei Hinsicht. Zusätzlich hatten wir eine sehr abwechslungsreiche Vielfalt an Gerichten zubereitet. Das Kochen hat einen völlig neuen Stellenwert bekommen und das Experimentiren mit den vielen neuen Produkten macht unheimlich Spaß, es gab bisher kaum etwas was nicht geschmeckt hat, aber vieles hingegen außerordentlich gut. Mittlerweile ist auch unser Vorrat ziemlich veganisiert wurden und es warten noch viele Dinge darauf probiert zu werden. Wenn wir beim Einkaufen sind, bleibe ich immer wieder bei etwas hängen und es muss gekauft werden. Für mein Verständnis habe ich mich einen Monat zu 100% vegan ernährt, aber ich bezweifle, dass nicht hier und da mal ein Produkt mit tierischem Ursprung dabei war. Eigentlich kann man als Anfänger nur Fehler machen. Vegan erlernt man leider nicht in 30 Tagen, dafür braucht es Geduld und viel Interesse für die Details. Die anfängliche Angst, dass wir hier und da Hunger erleiden werden, weil was nicht schmeckt oder wir keine Mahlzeit hinbekommen, hat sich schnell in Luft aufgelöst. Schnell war ich begeistert, denn vegan ist vor allem farbenfroh und sehr geschmacksintensiv, man muss nur ein bisschen Zeit investieren. Mit der Zeit sammelt man Erfahrung und damit kommt die Routine von ganz alleine. Und noch eine Sache beschäftigt mich immer mehr, denn durch diese Challenge wurde ich im Hinblick auf die Tierquälereien der Tierindustrie, welche nur nach dem Maximum zum günstigsten Preis strebt, wachgerüttelt. Ich als Einzelner werde kaum was ändern, viele Menschen hingegen schon, aber ich finde wer Tiere liebt, sollte ihnen nicht so ein Leid zufügen. Und mein Fazit, ich bleibe dabei!

  • Veganes Kichererbsen-Curry

    Mittlerweile fühle ich mich sauwohl mit der veganen Ernährung und koche freestyle, hole mir Inspirationen in Facebook, Instagram und diversen Blogs und koche je nach meiner Lust und Laune, ich möchte euch deshalb hin und wieder meine Rezepte vorstellen und fange mit meinem Veganen Kichererbsen-Curry an: Zutaten 1 Zwiebel 1 kleine Chilischote 50 gr Sellerie 1 St. Ingwer 2 Karotten 150 gr Rosenkohl Kokosfett 2 TL Currypulver Prise Kurkuma 1 Dose Kokosmilch (400 ml) 150 ml Gemüsebrühe 100 gr Spinat (tiefgefroren) 1 Dose Kichererbsen Salz & Pfeffer Zubereitung Zwiebeln würfeln, frischer, geschälter Ingwer und Chilischote sehr klein würfeln. Karotten schälen und würfeln. Dann Zwiebeln, Ingwer, Chili und Karotten in etwas Kokosfett ein paar Minuten dünsten. 2 TL Currypulver darübergeben und kurz mitdünsten. Den Rosenkohl hinzufügen. Dann 400 ml Kokosmilch und 200 ml Gemüsebrühe zugießen und aufkochen. Spinat, 1 Dose abgespülte und abgetropfte Kichererbsen untermischen und 10-15 Min. köcheln. Mit Salz, Pfeffer und 2-3 TL Limettensaft abschmecken. Passend dazu kann man Reis, Cous-Cous oder auch Quinoa essen.

  • Trailrunning und Wellness, was will man mehr? Der Viking Women’s Trail

    Ein ganzes Wochenende Trailrunning und Wellness das bietet der Viking Womens Trail, für Frauen rund um den Zeller See in Tirol und dieses Jahr zum vierten Male. Ich plane ja 2016 mehr in den Bereich des Trailrunning zu wechseln und freute mich auf Zell am See deshalb besonders. Der Veranstalter Plan B, welchen ich schon bei der Viking Hero Challenge kennenlernen konnte und hpkreidl luden zu drei Tagesetappen ein, wir traten lediglich zur Woly Sport Challenge am Samstag den 19.08.2015 aufgrund zeitlicher Engpässe an. Des Weiteren wurde die Silva Women’s Night on Trail (Freitag) und 2XU Bergsprint (Sonntag) geboten. Mit dabei das Viking Footwear Team mit knowhow rund um Trailschuhe, welche ich beim Großglockner Berglauf im Juli begleitete, ein schönes Wiedersehen war garantiert. Mit drei laufbegeisterten Freundinnen, Monika, Parastoo und Jasmin sollte es am Samstag um 6:45 in München losgehen, der frühe Start um 10 Uhr fiel uns erst ein paar Tage vorher auf, entsprechend lustig bzw chaotisch war unsere Organisation zur Anreise nach Zell am See. Jeder hatte einen Auftrag, Kaffee kochen, Muffins backen, Brezeln besorgen und gute Laune mitbringen, letztendlich starteten wir mit leichter Verspätung um 7:15 Uhr. Die Fahrt war sehr unterhaltsam und angenehm, ein traumhafter Sonnenaufgang inklusive. Wir kamen kurz nach 9 Uhr in Zell am See an und waren entsprechend aufgeregt, da Toilettengang nötg war, Parkplatzsuche und die Registrierung auch noch gemacht werden musste. Aber was soll ich sagen, um 10 Uhr standen wir am Start mit ca 100 Startern, ein kleines, aber feines Event. Das Wiedersehen mit dem Plan B und Viking Footwear Team war herzlich und toll fand ich, dass ich die liebe Lena S., welcher ich seit ein paar Monaten via Instagram folge, persönlich kennenlernen konnte. Punkt 10 Uhr ging es schon los, glücklicherweise waren meine aufgeregten Freundinnen Jasmin, die leicht Kränkelnde unter uns, Paro, welche einfach nur Respekt vor der Strecke hatte und Monika, welche viele kleine Verletzungen in den letzten Monaten erlitt, alle gut gelaunt und wir wollten den Trail geniessen und vor allem zusammen laufen, einzig als Letzte durften wir nicht durchs Ziel kommen, so Parastoo. Eine traumhafte Route rund um den Zeller See wurde geboten, die Strecke von 16,8 km und ca 500 Höhenmeter, führte zuerst direkt am See vorbei, bevor wir nach ein paar Kilometern den ersten Berg erklimmen mussten, viele der Teilnehmer gingen, ich für meinen Teil, konnte hochlaufen, dank des Bergtrainings der letzten Monate. Tschaka. Die Atmosphäre war ganz besonders, mit viel Liebe zum Detail bei den Verpflegungsstationen, es gab Nutellabrote und der kurzen Gespräche zu anderen Läuferinnen während dem Lauf. Interessant war die Abwechslung zwischen hoch und runter, Wiesen-, Waldabschnitte und wieder durch Teile von Zell am See und wir erfreuten uns an den winkenden Zuschauern, welche hin und wieder am Rand standen.   Nach der letzten Verpflegungsstelle hatten wir schon den Blick auf das Ziel, freuten uns auf das wartende kalte Red Bull und Nusszopf, aber der Streckenplaner meinte es besser und führte die Teilnehmer nochmals ordentlich am Ziel vorbei mit mehreren „netten“ Anhöhen, welche zu dieser Zeit ziemlich in die Wadeln gingen . Ein richtiger Spass. Irgendwann kamen wir wieder an die Uferpromenade, mussten eine Verfolgerin abhängen, ihr habt es ja gelesen, letzter sein ging nicht und die eine Läuferin, wollte Parastoo auch unbedingt hinter sich wissen. Ihr Ehrgeiz war geweckt und wir ließen sie von Dannen ziehen, allerdings auch nur ein paar Meter und wir drei liefen ihr nun hinter her. Der Zieleinlauf war wunderbar, hach wir alle Hand in Hand und extra fürs Bild schön dynamisch, fast sprintend ab durch die Mitte. Laufen macht mich glücklich, diese Veranstaltung hat es mir mal wieder vor Augen geführt, die Strecke, die Begegnungen während des Laufes und die Begleitung meiner Freundinnen, ohne Hektik und Bestleistungen, das war pures Läuferglück. Die Veranstaltung kann ich jedem nur zu Herzen legen, ich hoffe nächstes Jahr, das komplette Wochenende zu erleben. Who is in runfurthergirls?

  • Hallo München, wie sehr würde ich dich vermissen

    Blogbeitrag zur aktuellen Blogparade von München.de Das Portal München.de hat dazu aufgerufen, zu beantworten, was einem fehlen würde, wenn man aus München wegziehen würde bzw müsste? Mir schwebt da so einiges vor, denn München ist meine Heimat geworden und ganz klar meine Traumstadt. Keine andere Stadt würde ich gegen München eintauschen wollen, höchstens eine Weltreise könnte mich für längere Zeit vielleicht noch weglocken. Als Zuagroaste bin ich Anfang 2014 in die bayrische Hauptstadt gezogen und viele Male hatte ich mich gefragt, wieso habe ich diesen Schritt nicht früher gewagt. Viel zu lange hatte ich gezögert den Job zu kündigen, den Umzug zu planen und dann ging alles irgendwie schnell. Nach vier Jahren Fernbeziehung ging es nach Bayern und bis heute habe ich es nicht bereut. Was würde ich denn vermissen? Den Sonnenuntergang vom Olympiaberg Der wunderschönste Sonnenuntergang überhaupt. Im Sommer würden mir die Abende auf dem Olympiaberg schon sehr fehlen, ein Ort voller Gewusel und doch entspannten Eindrücken während die Sonne untergeht. Das Panorama ist grandios und wird bei Folgebesuchen auch nicht langweilig. Danach in die Olympia-Alm auf ein kühles Radler und ein perfekter Feierabend geht zu Ende. Den Viktualienmarkt: Für mich das Wahrzeichen Münchens und im Herzen der Altstadt zu finden. Ich würde am liebsten jeden Samstag Morgen hier verweilen und das farbenfrohe Treiben beobachten. Für jeden gibt es hier Schmankerl aus der Gegend, aber auch exotische Sachen werden angeboten. Mit einem Coffee to go in der Hand, am liebsten von Starbucks kann ich Stunden drüberschlendern. Als Abschluß unweit des Viktualienmarktes, den Alten Peter besteigen und nach vielen vielen Treppenstufen bietet er einen tollen Rundumblick über München. Kann ein Samstag Vormittag besser sein? Die Sommer und Winter-Tollwood Ich freue mich immer schon Wochen vorher auf die Sommer- bzw Winter-Tollwood Festivals, welche halbjährlich stattfinden im Olympiapark bzw. auf der Theresienwiese. Es erwartet einen immer ein kunterbuntes Programm und ich mag es über die Feste zu flanieren, im Sommer mit einem kühlen Weißwein oder einen Cocktail und im Winter natürlich mit einem heißen Glühwein. Oft nach Feierabend geht es direkt los, man trifft sich mit Freunden und/oder Partner und manchmal auch Arbeitskollegen. Die Lauf- und Fitnesscommunity So verrückte Dinge wie sich morgens um 7 Uhr zum Bootcamp im Englischen Garten treffen, wäre mir früher nicht passiert. Im Sommer genieße ich es, vor der Arbeit mit Power in den Tag zu starten. Man kann sich fast täglich irgendeiner Laufgruppe anschließen und muss nicht alleine laufen. Also zu einer Couchpotato kann man in München definitiv nicht mutieren. Die Isar Die Isar gehört zu München wie die Brezl. Es ist ein besonderer Ort für mich, da ich viele viele Kilometer hier schon auf und ab gelaufen bin, Freundschaften geschlossen habe, Gedanken schweifen lassen konnte. Besonders hier kann man die vier Jahreszeiten erleben und die Isar schenkt München einen einzigartigen Charakter. Die Eisbachwelle Dies ist einer meiner Rückzugsorte, mit viel Action und Touristenmassen, aber hier kann ich vor mich hinträumen, den Surfern zuschauen und denke über vieles nach. Unglaublich klein ist die Welle und dennoch so schwer zu beherrschen. Ich beobachte gern die Surfer, wie einer nach dem anderen sich in den Eisbach "stürzt" abwechselnd von linker und rechter Uferseite und früher oder später von der Welle mitgerissen wird. Die Berge und Seen Die Natur in Bayern und die Nähe zu München ist Luxus und mein Lebenselixier. Ich könnte mir gar nicht mehr vorstellen irgendwo zu wohnen, wo es flach ist. Denn die regelmäßigen Kurztrips auf einen Gipfel geben Kraft und es sind die lohnende Momente. Wer in München lebt, muss nicht weit fahren, um ein Urlaubsgefühl zu entwickeln. Auch die Nähe zu Österreich und Südtirol sind besonders. Und zu guter Letzt Die Menschen und der Dialekt haben es mir angetan, Worte wie "dohoam" "mia san mia" "Schmankerl" oder "Pfiat euch" und die gemütliche Mentalität passen zu mir. Ich habe zwar immer noch Probleme alles zu verstehen, frage auch ungern um Wiederholung des Gesagten, aber der Dialekt ist schon "sexy". Trotz Großstadt treffe ich regelmäßig bekannte Gesichter an Orten, wo man nicht dran denken würde. Für mich ist München doch irgendwie nur ein großes Dorf. Heute betrachte ich München als mein Zuhause, als den Ort den ich nie mehr verlassen will. Es hat mich zu einem "glücklicheren" Menschen gemacht. Ich fühle mich, als wäre ich angekommen. Habe einen Partner, den ich nie mehr missen möchte, habe einen Ort der hektisch und doch ausgleichend zugleich auf mich wirkt. Wenn ich woanders bin, fehlt es mir unheimlich und ich kehre immer wieder gern zurück, Urlaub das eine, aber München ist meine Stadt. Und liebe Münchner was sind eure Highlights? Was würdet ihr am meisten vermissen? Oder auch alle anderen habt ihr Lieblingsorte, die euch nach einem eventuellen Umzug fehlen würden?

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