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  • Rückblick 2016 - ich bin bereit für 2017

    Rückblick 2016 Eigentlich bin ich nicht der Typ, um einen Rückblick auf das vergangene Jahr zu wagen, aber 2016 war vollgepackt mit Highlights und spannenden Trips . Es war für mich ein sehr prägendes Jahr, also will ich mal einen Blick zurückwerfen: Als erstes finde ich es erstaunlich wie viele Urlaubsanträge ich dieses Jahr ausfüllen musste, 16 Stück ... für 27 Tage! So viele wie nie. Wer will rechnet sich die durchschnittlichen Urlaubstage aus. Man kann sich vorstellen, ein ruhiges Jahr war dieses 2016 auf keinen Fall. Dafür lebte ich meine Träume und Ziele vollkommen aus. Mein erster Ultra Ende 2015 entschloss ich mich in großer Panik meinen ersten Ultra über 65 km im April 2016 in Innsbruck zu laufen. Warum? Ganz einfach, irgendwie Gruppenzwang durch meine Lauffreunde Lena und Iris. Ich wollte dazu gehören und kneifen passt nicht zu mir. Es sollte mein Einstieg ins Trailrunning werden. Dennoch hatte ich Angst vor der Distanz, musste schnell lernen, es ist nicht die Entfernung, welche bei diesen Läufen weh tut, sondern die Höhenmeter. Wieder und wieder musste ich mir anhören, jeder Höhenmeter zählt und war dann immer enttäuscht, wenn man bei einem 5-6 Stunden Trainingslauf nur 25-30 km zusammenkamen. Mit Rückblick auf die Trainingswochen kann ich nun aber auch bestätigen, es ist tatsächlich nicht die Distanz und das lernte ich am eigenen Körper. Erstes Mal Pacemaker Eine Woche später durfte ich einen Lauf aus der Perspektive des Pacemakers erleben. Beim Wings For Life World Run in München musste ich lernen ein gleichmäßiges Tempo während einem Wettkampf beizubehalten. Die Rolle des Tempomachers hat mir übrigens sehr viel Spaß gemacht und es wird eine Wiederholung 2017 geben. Mein zweiter Marathon Ende Mai lief ich meinen zweiten Marathon in Luxemburg . Es war ein schönes verlängertes Wochenende. Dieser Marathon fand in den Abendstunden statt. Am Start stand ich allein und nahm die Eindrücke ganz anders wahr. Die Aufregung, welche in der Luft lag und das ganze drum herum konnte ich viel intensiver erleben. Eine Bestzeit kam leider nicht zustande, da mir auf den letzten Kilometern die Puste ausging bzw. meine Knie sich bemerkbar machten und ich dadurch viele Minuten verlor. Auszeit Ende Juni nahm ich eine kurze Auszeit und es ging mit einer Freundin nach Österreich zu einem Yoga-Wochenende und anschließendem Citytrip nach Bratislava . Als Yoga-Anfänger konnten wir viele neue Impressionen sammeln, u.a. auch eine Stunde SUP Yoga auf dem Neusiedler-See. Der Ausflug nach Bratislava war ein toller Abschluss eines viel zu kurzen Trips. Mein unbeschwertestes Rennen Eine sehr spontane Entscheidung veranlasste mich beim Zugspitztrail Ende Juni auf der Distanz über 39 km teilzunehmen. Sozusagen Last Minute, aber auch nicht weniger intensiv. Es war rückblickend gesehen mein bestes Rennen, ohne Beschwerden und für mich gesehen besseren Zielzeit als vorgenommen. Trainingswochen Es wurde langsam ernst und mein Training wurde vollkommen auf den Transalpine Run ausgerichtet. Deshalb nahm ich an einem Trailscout-Wochenende teil, um die Strecke der Etappen 3 & 4 ( Imst - Mandarfen - Sölden ) zu besichtigen. In Vorbereitung auf die Alpenüberquerung konnte man die einzelnen Etappen an vier Wochenenden ablaufen. Es lief nicht wirklich rund für mich. Im Verhältnis zu den anderen Teilnehmern war ich einfach zu langsam und dies bereitete mir richtig Angst nicht gut genug zu sein. Mehr Angst als erwartet, deshalb meldete ich mich auch für das darauffolgende Trailscout-Wochenende ab und wollte mich nur noch auf mich konzentrieren. Der Sommer war ruhig in Bezug auf Wettkämpfe, ich konzentrierte mich auf mein Training, jedes Wochenende nahm ich mir vor mindestens zwei Mal Bergtraining zu absolvieren und neue Gipfel zu erstürmen. Spaßlauf Am 09. Juli ging es mal spaßmäßig über die Isartrails beim #IsarFunRun organisiert durch Run_Munich_Run, Runskills und mich. Die Seite des Organisators eines Laufes zu erleben war interessant und herausfordernd zugleich. Wir hatten eine Menge Spaß und tolle neue Lauffreundschaften entstanden dabei zusätzlich. Meine erste Alpenüberquerung Anfang September war es soweit, dass Highlight des Jahres , der Transalpine Run fand statt. In Zahlen, einmal über die Alpen von Garmisch-Partenkirchen nach Brixen, 250 km und 15.000 Höhenmeter in 7 Etappen. Es lief natürlich nicht den Erwartungen entsprechend, ein ständiges auf und ab meiner Gefühlswelt, wie ich es zuvor noch nie erlebte. Zeitlimits und Übelkeit zerrten enorm an mir, dennoch mit starkem Laufpartner und hartnäckigem Kopf wurde es ein Erlebnis. Der Rückblick auf dieses Event erfüllt mich mit Stolz. Mein dritter Marathon Der Berlin Marathon sollte für mich das Event in 2016 werden, wurde leider vom Transalpine Run mehr als überschattet und ich hatte gar nicht mehr so recht Lust zu starten. Ich reiste trotzdem an, war ja alles gebucht und ließ mich von der Atmosphäre vor Ort anstecken. Dennoch rückblickend gesehen konnte ich keine Glücksmomente vom Marathon selbst mitnehmen, ein toller Trip und eine weitere Medaille ist alles was bleibt. Für 2017 werde ich voraussichtlich erst mal keinen weiteren Straßenmarathon in Angriff nehmen. Auch das gibt es Dann kam einige Wochen nichts, ich fiel in ein kleines bis mittleres Loch, vernichtete eine Menge Süßigkeiten und fühlte mich recht schnell nicht mehr wohl in meiner Haut. Bis dahin konnte ich mir nicht vorstellen, dass es mir passieren könnte. Die großen Ereignisse waren vorbei und zack ist man mit einer Leere beschäftigt, die man so nicht wollte. Ich bin bereit für 2017 Ich fing mich nach einiger Zeit wieder, es war wohl der Wunsch mich endlich wieder mehr zu bewegen und den Körper zu spüren. Es ging gemächlich aufwärts und ein Zufall wollte, dass ich ein neues Ziel in mein Blickfeld rückte. Nächstes Jahr möchte ich mich dann an meinen ersten Triathlon wagen, ich bin gespannt, ob aus einer Läuferin auch eine begeisterte Triathletin werden kann. Was meint ihr? Laufbekanntschaften, Laufkilometer und Laufevents, genau diese Punkte haben im Rückblick, 2016 so wunderbar für mich gemacht. Turbulent von Anfang bis Ende, aber alles andere wäre langweilig gewesen. Und was waren eure Erlebnisse 2016? War es ein gutes oder ein nicht so gutes Jahr?

  • Outdoor Against Cancer - ein Zeichen gegen Krebs

    Die Outdoor Against Cancer Staffel Vom 15. bis 16.07.2017 durfte ich ein wunderbares Wochenende rund um die Outdoor Against Cancer Staffel im Großglockner Gebiet, genauer gesagt zum Großglockner Berglauf, begleiten. Genau vor zwei Jahren war ich das erste Mal beim Großglockner Berglauf dabei und es war mein erster Lauf in den Bergen überhaupt. Damals fluchte ich schon sehr, da die 1500 Höhenmeter für mich unerwartet hart waren. Allein die letzten 250 HM auf weniger als einen Kilometer Strecke ins Ziel hatten es in sich. Der Großglockner Berglauf 2017 naht Das Wetter am Vortag des Laufes war niederschmetternd, kalt, Regen, es fühlte sich nach Winter an. Wir machten eine kleine Wanderung und erhielten ganz viele interessante Informationen zum Großglockner Nationalpark. Die Vorfreude auf den Lauf am nächsten Tag war dennoch schon sehr groß, bei dem einzigartigen Blick in die Berge. Das Wetter sollte am Lauftag selbst richtig gut werden. Outdoor against Cancer Staffel - worum geht es? Sieben Krebspatienten, sieben Schicksale, welche ein Zeichen für ein gesünderes Leben beim Grossglockner Berglauf setzen sollten. Als ich das erste Mal von der Outdoor Against Cancer (kurz: OaC) Staffel hörte war ich sofort davon überzeugt, dass es eine sehr gute Sache sein würde. Es braucht noch viel Aufmerksamkeit für ein Thema, was jeden von uns angeht. Die Wahrscheinlichkeit an einen bösartigen Tumor zu erkranken ist sehr hoch, neueste Studien besagen jeder Zweite (Quelle: OaC / Robert Koch Institut). Allerdings regelmäßige sportliche Aktivitäten bewirken ein geringeres Risiko an Krebs zu erkranken. Deswegen lasst uns Sport treiben. Das Großglockner Berglauf - OaC Projekt Krebskranke, ehemalige Krebspatienten sowie gesunde Begleiter sollten den Großglockner Berglauf mit 13 km und ca 1500 Höhenmeter gemeinsam bezwingen. Die Strecke führt von Heiligenblut bis auf die Kaiser-Franz-Josef Höhe. Eigens für die Staffel wurden Wechselpunkte aufgestellt. Der Lauf selbst ist auf 1200 Teilnehmer beschränkt und hat einen ganz eigenen familiären Charakter. Der Lauftag Die Vorbereitungen für die Staffel waren aufregend, anstrengend und vor allem sehr kommunikativ. Unterstützt wurde die Sache von VikingFootwear. Vieles musste durchgesprochen, geplant und vor allem zeitlich abgestimmt werden. Jeder Staffelteil sollte eine Strecke von 2 bis 3 Kilometer übernehmen. Begleitet wurde die Staffel von einem Kamerateam. Wie ich es erlebte Ich war an Position 6 (an der vorletzten Verpflegungsstation am Stausee) mit Waltraud stationiert. Waltraud Laznik, ehemalige Wettkampfläuferin und 2009 an Brustkrebs erkrankt. Wir hatten eine sehr kurzweilige Zeit, während wir auf unsere Staffel warteten. Sie erzählte mir einiges aus ihrem Leben, ihre ganz persönliche Geschichte nach der Diagnose Krebs. Ich empfand es sehr emotional und es ist wichtig sich nie im Leben unterkriegen zu lassen. Speziell an diesem Tag sprühte Waltraud eine Energie aus, was mir persönlich sehr imponierte. Während wir warteten kamen uns viele Athleten entgegen und es machte Spaß gemeinsam anzufeuern. Über eine WhatsApp Gruppe waren wir alle miteinander verbunden und über jeden Schritt informiert. Es war spannend zu erleben, was, wann und wo passierte. Übergabe des Staffelstabes Irgendwann schossen Rocco (5. Läufer), die Begleiter und das Kamerateam um die Ecke und es sollte endlich für uns losgehen. Waltraud lief nach Übernahme des Stabes schnell und voller Elan los. Unsere Kamerafrau Nora hatte meinen vollsten Respekt, dass sie mit kompletten Equipment so gut mit uns mithielt. Allerdings mussten wir für Filmaufnahmen immer wieder kurz anhalten, was mir ja eigentlich auch entgegenkam, denn Waltraud kann heute noch sehr schnell laufen. Die Stimmung an der Strecke war super, Helfer erkannten uns als Outdoor Against Cancer Staffel und zollten uns besondere Unterstützung. Zwischendrin blieben wir auch immer wieder kurz stehen und genossen einfach die Aussicht auf den Großglockner und auf die Pasterze. Wir hörten schon recht früh die Moderatoren, welche hoch oben im Ziel für gute Laune sorgten. Viel zu schnell kamen wir an die vierte Verpflegungsstation und somit zur letzten Übergabestation des Staffelstabes, welcher im Übrigen extra für die OaC Staffel angefertigt und mit einem GPS Sender ausgestattet wurde. Waltraud übergab den Stab an die 71 jährige Elisabeth, auch eine tolle Frau mit viel Lebensmut. Waltraud und ich mussten allerdings nochmals richtig Gas geben, um pünktlich im Ziel Elisabeth in den Empfang nehmen zu können. Es war der Plan, dass die gesamte Staffel gemeinsam ins Ziel einläuft. Einige Höhenmeter mussten wir noch hochrennen und dann wartete extra die Bergbahn auf uns, damit wir unverzüglich hochkamen. Zieleinlauf Es dauerte keine fünf Minuten mehr und Elisabeth kam mit ihrer Begleitung Helma ganz souverän die Treppen hoch. Alle jubelten und nahmen die letzte Läuferin in den Empfang für einen gemeinsamen Zieleinlauf. Zu diesem Zeitpunkt bekam wohl jeder Gänsehaut, es war ein Moment der ganz viel Mut in mir erzeugte und auch Stolz, denn ich durfte ein Teil dieser wunderbaren Staffel sein. Das Ergebnis der Staffel war im Übrigen mit einer Zeit von 2:58:16 hervorragend. Wenn ich meine Finisherzeit aus 2015 mit 02:45:58 Stunden dagegen setze, dann waren wir super schnell im Team. Die Buzzer Aktion Für jeden Läufer, welcher mit den Viking Footwear/OaC Stirnband (bekam jeder Läufer) ins Ziel einlief und auch noch den Buzzer drückte, sollten 5 EUR an Outdoor Against Cancer als Spende fließen. Die Unterstützer dieser Aktion waren Viking Footwear, Garmin und Uniqa. Insgesamt wurde über 450 mal gedrückt und es kam eine Spendensumme von EUR 2500,- zusammen. Der Viking Medvind Boa Es wurde sogar eine Special Edition des Medvind Boa Trailrunning Schuh eigens für OaC angefertigt. Dieser Schuh ist ohne Gore-tex Membran. Ab August kann der Schuh voraussichtlich bei Sporthaus Schuster, auch online erworben werden. Vom Verkaufspreis fließen EUR 20,- direkt an OaC. Mehr über Outdoor Against Cancer könnt ihr hier nachlesen. Ich möchte mich hier an dieser Stelle bei Viking Footwear bedanken, dass ich dieses einzigartige Wochenende, als Begleiter, Social Media Manager und Unterstützer erleben durfte. Fotocredit: Harald Wisthaler

  • #foryourpersonalbest – pure Kompression

    Bloggerevent - Bauerfeind AG - Sport- und Kompressionslinie Starnberger See 23.04.2016 - Bauerfeind hatte zum Bloggerevent eingeladen, um die neuesten Produkte der Sport- und Kompressionslinie made in Germany, welche im 1. Quartal 2016 auf dem Markt gekommen sind, vorzustellen. Die Location im Hotel LaVilla, war sehr schön gewählt und wir konnten uns in einer angenehmen Atmosphäre erst mal kennenlernen, nur das Wetter na ja. Geladen waren einige mir bekannte Blogger wie Runskills, Runmunichrun, Benjamin, Mandy, Lars, Paula,Sabine aber auch ein paar unbekannte Laura-Sophie,Nadine und Christian von laufen.de, was die Sache noch interessanter machte. Die Veranstaltung fand an zwei Tagen statt. Ich bin eher zufällig rein gerutscht und freute mich auf eine spannende Zeit bei meinem ersten Bloggerevent. Info Stützstrümpfe tragen heutzutage viele Läufer, nur werden sie Kompressionsstrümpfe genannt und müssen schön bunt sein und dann sind sie schon wieder hipp. Was es bringt könnt ihr in diesem Beitrag lesen. Bauerfeind bot ein tolles Rahmenprogramm unter dem Motto #foryourpersonalbest und lud Laufstars wie Florian Neuschwander und die Hahner Twins ein, mit uns zu laufen. Tag 01 Wir begannen mit einen feinen veganen Mittagessen und erfuhren interessante Dinge rund um die Ernährungsform von Aleksandra Keleman. Sie berät Spitzensportler in Bezug auf Ernährung. Mittlerweile gibt es eine große Bandbreite an Sportlern, die sich rein pflanzlich ernähren und damit erfolgreich Leistung abrufen können. Und ihre Häppchen waren ziemlich lecker und damit auch schnell verputzt. Weiter ging es mit einer Präsentation zum Thema „Performancesteigerung und richtiges Training“ von Tim Böhme (Radprofi). Interessant wie einfach Training sein kann. Die wichtigste Message, die mir hängen geblieben ist, arbeiten und reisen gehören definitiv nicht in die Regenerationszeit, also beherzigen! Und Ruhetage sind wichtig, um unsere Leistung zu steigern…. Cindy hat verstanden, ihr auch? Daraufhin folgte dann die Vorstellung der Bauerfeind Sports Line durch das Team. Wir wurden nochmals vermessen und konnten die einzelnen Produkte, wie Bandagen, Schuheinlagen und die Sleeves für Ober-/Unterschenkel auf Passform probieren, bevor es zum Trailrunning gehen sollte. Ich entschied mich für die Oberschenkelkompression (Compression Sleeves upper leg), da ich noch nie welche getragen hatte. Noch ein Hinweis, die Produkte haben unterschiedliche Kompressionsgrade, die Sportlinie verfügt über eine stärkere Kompression. Und dann ging es schon los, 19 km mit „The flow“ alias Florian Neuschwander auf und ab die trails. Die Oberschenkelkompression fühlte sich anfänglich ziemlich straff an. Die Sleeves sollten bis knapp unter den Po gezogen werden, am besten eine etwas weitere Laufhose drüber, die alles versteckt. Der Halt ist super, dank der Silikonnoppen am oberen Abschluss. Mit der Zeit wurde der Druck angenehmer und man fühlte sich rundum umsorgt. Noch ein Vorteil hatten die Sleeves, auf der zweiten Hälfte unseres Laufes kamen wir in starken Regen, aber meine Oberschenkel waren im Vergleich zum restlichen Körper schön warm eingepackt. Im Anschluss ging es erst mal unter die heiße Dusche, die etwas länger Zeit in Anspruch nahm als gewöhnlich, da ich richtig durchgefroren war. Die Zeit verging schnell und wir trafen uns schon zum Abendessen. Alle waren hungrig. Auch hier sorgte Bauerfeind für ein tolles Essen und es wurde sogar an die vegane Ernährung gedacht. Etwas später trafen die Hahner Twins ein, welche den Abend mit uns verbrachten. Bevor es zum gemütlichen Teil überging, gab es noch eine witzige Präsentation von Florian itself über seine Lauferlebnisse 2015, wie man ihn kennt, einfach sympathisch. Tag 02 Da die Nacht etwas länger ging, war es schwer morgens rechtzeitig aufzustehen, um zum Yoga mit Anne Kompenhans frisch und gut gelaunt zu erscheinen. Spannend wie gelenkig wir Blogger doch alle sind, es wird jetzt hier nicht gelästert, aber da ist einiges verbesserungswürdig bei jedem einzelnen von uns ;) . Nach dem Frühstück ging es dann zum kurzen Lauf mit den Hahner Twins, kurze aber knackige 10 km mit einigen Fotostopps standen auf dem Programm. Ich lief ein paar Kilometer mit Anna Hahner, bemerkenswert wie leichtfüßig sie bei einem Tempo von knapp über 5 Min dahinfliegt und dabei in einer ruhigen Atmung mit einem redet. Ich musste sie dann irgendwann ziehen lassen und reihte mich in der hinteren Reihen ein. Ich entschloss mich übrigens bei diesem Lauf für den Test der Sleeves für die Unterschenkel (Compression Sleeves lower leg). Da ich auf längeren Läufen immer Kompressionssocken trage, empfand ich diese sofort angenehm. Der etwas stärkere Druck ist gefühlsmäßig toll und die Sleeve liegen hauteng auf der Haut. Ein perfekter Sitz ist garantiert. Ob nun Kompressionsbekleidung tatsächlich einen positiven Effekt auf die Leistung hat, ist nicht bekannt. Sicher ist, dass viele Spitzen- und auch Hobbyläufer darauf schwören, sie sehen nicht nur „schick“ aus, die Kompression wirkt durchblutungsfördernd und hilft der Muskulatur schneller zu regenerieren und Energie abzurufen. Des Weiteren werden die Muskeln optimal gewärmt, erfahren weniger Vibration, sodass man vor Muskelkater und Verletzungen besser geschützt ist. Es wurde uns auch empfohlen die Kompressionssocken nach dem Sport oder sogar auf reisen, beim fliegen, langem sitzen zu verwenden, das Beingefühl sollte dadurch viel besser sein und ein sofortiger Trainingseinstieg wird ermöglicht. Abschließend trafen wir uns noch auf ein kurzes Mittagessen, bevor es dann schon wieder hieß Abschied voneinander zu nehmen. Es war schön so viele bekannte Gesichter wiederzusehen, einige nun endlich persönlich kennengelernt zu haben und andere unbekannte Menschen getroffen zu haben. Ich kann mich nur bedanken ein Teil dieser tollen Community gewesen zu sein und riesigen Dank an Bauerfeind und Profilwerkstatt für die Einladung und Organisation. Das Motto #foryourpersonalbest wird mich auf meinem weiteren sportlichen Weg begleiten – passt richtig gut zu #runfurther. In diesem Sinne, gebt immer euer Bestes. In freundlicher Zusammenarbeit mit Bauerfeind AG. Weitere Details: www.bauerfeind-sports.com Getestete Produkte:

  • Ein Yoga - Wochenende

    In ein paar Tagen verbringe ich als kompletter Yoga-Anfänger ein ganzes Wochenende beim SUP Yoga am Neusiedler See, Österreich. Und weil ich so gar nicht weis, was auf mich zukommt, habe ich mir ein wenig Inspiration von LittleYogaBunny, welcher ich seit einiger Zeit via Instagram folge, abgeholt Unser kleines Yoga-Interview: LittleYogaBunny heisst richtg Jacky und kommt aus Österreich. Sie ist 36 Jahre als, Grafikdesignerin und Social-Media-Manager von Beruf. Weitere Details zu ihrer Person könnt ihr über ihre Seite nachlesen. Wie kamst du zum Yoga? Zum Yoga kam ich eigentlich aus purer Not. Ich leide an Skoliose und hatte immer schlimme Kreuzschmerzen, noch dazu kommt, dass ich bei meiner Mama sehe wie schlimm es enden kann, wenn man nicht früh genug was dagegen macht. Sie kann mittlerweile kaum noch gehen, sitzen oder stehen ohne Schmerzen. Ich bin eigentlich schon jahrelang auf der Suche nach meiner sportlichen Seite und hab sie aber jetzt erst mit 35 Jahren im Yoga gefunden. Was bedeutet Yoga für dich? Yoga bedeutet für mich fitter und beweglicher durchs Leben zu gehen, außerdem reinigt es meine Gedanken. Wenn ich trainiere, schalte ich komplett ab, da sehr viele Übungen mit Konzentration zu tun haben. abgeholt. Ich praktiziere Yoga in Kombination mit Handstandtraining- zu meinem derzeitigen Training müsste man ja fast ein neues Wort erfinden. Es gibt verschiedene Yogastile, und ich wette, da ist für jeden Typ was dabei. Ich wusste damals noch nicht, dass es dann so ausarten wird. Yoga ist genau für alle, die Sport nicht mögen - hier bekommst du ein neues und großartiges Körpergefühl und findest immer wieder neue begeistere Menschen, die das gleiche Interesse mit einem teilen. Hat sich dein Leben durch Yoga verändert? Oh ja! Meine Kreuzschmerzen sind völlig verschwunden! Meine Haltung hat sich verbessert, ich fühl mich fitter und noch gesünder als vorher. Ich geh wieder mehr nach draußen (bin grundsätzlich ein Mensch der nicht gern unter Menschenmassen geht). Das hat sich heuer auf einmal irgendwie geändert. Was ist deine liebste Yoga Übung? Ich liebe eigentlich alle Übungen die mit Armbalance zu tun haben. Es ist ein tolles Gefühl seinen Körper so steuern zu können. Hast du Tipps, welche Yogaanfänger beachten sollten? Hmm, man sollte sich mindestens 3x die Woche die Zeit für Yoga nehmen, denn dann wird das Erfolgserlebnis sicher gegeben sein und das motiviert sicher auch zum weitermachen. Mit Yoga trainiert man ja seinen ganzen Körper und hält ganz nebenbei die Faszien geschmeidig. Also worauf noch warten? Kannst du in wenigen Worten erklären, wie man den Handstand lernen bzw üben kann? (interessiert mich sehr) Man muss sich einfach das Ziel setzen ihn zu können. Wenn man was wirklich will, dann schafft man das auch. Ich spreche aus Erfahrung, ich hab wirklich nie im Leben Sport gemacht! Wenn ich das schaffe, kann das wirklich jeder...Ich war wirklich ein hoffnungsloser Fall. Ein Handstand erfordert eine gute Körperspannung, Mobilität und Stabilität in den Handgelenken, ein ausgewogenes Kraftverhältnis in Armen, Rumpf und Schultern. Sehr wichtig für das Gleichgewicht ist das richtige Ausbalancieren durch die Finger. Wenn man die Kraft schon hat aber die Balance noch fehlt, empfehle ich diese Übung im Video: https://www.youtube.com/watch?v=W6WV0-Ig6f0 Die erste Zeit hab ich mich das nicht getraut alleine zu machen. Da schaut man, dass man es zu zweit machen kann. Das zeig ich hier in dem Video: https://www.youtube.com/watch?v=K3QsAVQnG44 Wie sieht deine Ernährung aus? Ich leide an Laktose- und Histaminintoleranz, bin schlimme Allergikerin und hatte früher Neurodermitis. Deswegen beschäftige ich mich seit 2007 sehr viel mit Ernährung. Ich fand heraus, dass ich Kohlenhydrate ganz schlecht vertrage, vor allem Weizenprodukte. Davon werde ich sehr müde und bekomme regelrecht die Schlafkrankheit und eine trockene Haut. Das kam meiner Neurodermitis damals nicht wirklich zugute. Hatte früher auch immer schlimme Magenprobleme, deswegen ernähre mich seit 2009 zu 80% Lowcarb wobei ich hier Weizenprodukte extrem meide. Stattdessen verwende ich dann glutenfreie Produkte. Ich bin aber nicht der Typ der sein Essen überall hin mitnimmt und anfängt Kalorien zu zählen oder die Panik bekommt, wenn doch mal mehr Süßes gegessen wird. Ich will ja bei aller Liebe doch noch leben. Wenn es sich ergibt, dann ess ich schon eine ganze Sachertorte allein.Ne, ohne Spaß. Ernährung muss eine Lebenseinstellung sein und ich kann jeden nur raten, sich nicht von einer Diät in die nächste zu wursteln. Ich hab meine Ernährung für mich so optimiert, dass ich sie gerne und freiwillig mache. Ich achte auf sehr viel Vitamine und esse viel Obst und auch gewisse Superfoods wie Moringa, Gojibeeren etc. Wenn ich Fleisch konsumiere, dann nur Bio oder ich kauf es direkt vom Bauern. Statt Haushaltszucker verwende ich nur mehr Birken-, Kokosblütenzucker oder Honig. Ich koche alles frisch, da ich von zu Hause aus arbeite ist das wirklich purer Luxus und ich bin echt froh darüber! Hab meinen eigenen Garten, da gibt's jetzt immer frischen Salat, Tomaten, Gurken etc. Hast du eine Macke ? Ja, ich steh so auf die Farbe "Pink", auf alles was glitzert und plüschig ist... Deine größte Schwäche ? Ich bin ein Kontrollfreak! Erklärt jetzt vielleicht auch warum es mir so viel Spaß macht "Herrin" über meinen Körper zu sein. :D Interessieren dich noch andere Sportarten? Die Frage is einfach: NEIN! Bin nach wie vor ein Sportmuffel! Was inspiriert dich? Dylan Werner ist mein großes Vorbild. Er hat mich ja dazu gebracht, mit dem Handstandtraining anzufangen. Im September kommt er nach Österreich, da hab ich einen Workshop mit ihm gebucht. Ich freu mich wie ein kleines Kind drüber, er ist ja wie ein Yogagott für mich. Abschließend, hast du einen Motivationsspruch, der dich begleitet? "...wenn du es nicht versuchst, wirst du es nie wissen." Egal in welcher Situation...Nach diesem Motto lebe ich schon lange und vor 10 Jahren hab ich mich mit dem Spruch in die Selbständigkeit als Grafikdesignerin gewagt. Und jetzt wage ich mich auch wieder an was Neues, meinem sogenannten Handstand 2.0. das ist mein nächstes Ziel, mich in den Handstand hochzuziehen. Ob und wie ich das schaffe, werden wir hoffentlich bald wissen. Wer mehr wissen will, findet Jacky in den Social-Media-Kanälen wie folgt: SnapchatInstagramFacebook

  • Cosinuss One - nie wieder Brustgurt

    Produkttest Cosinuss One Körperhitze und Puls, zwei Indikatoren, welche deine Leistung beeinflussen und im Training wichtige Anhaltspunkte geben können, deine Grenzen auszuloten. Diese Messwerte können nun mit dem Wearable Cosinuss One getrackt werden und Potentiale aufzeigen. Bereits der sehr erfolgreiche Triathlet Jan Frodeno sowie Anja Beranek arbeiten mit der Cosinuss Technik und behalten somit ihre Körpertemperatur im Blick. Interessant genug für mich, um mich selbst mit dem smarten Cosinuss One zu beschäftigen. Die Firma Cosinuss: Ich bin auf die Firma Cosinuss vor kurzem aufmerksam geworden, da ich genervt war von meiner Pulsuhr mit Brustgurt. Ständige Scheuerstellen und unangenehmes Reiben des Brustgurtes bewirkten, dass ich gar keine Auswertungen meines Pulses mehr vornahm. Im Internet suchte ich nach einer Möglichkeit meinen Puls ohne diesen unangenehmen Gurt aufnehmen zu können und unter anderem entdeckte ich dabei Cosinuss. Cosinuss ist noch ein junges Technologieunternehmen aus München, gegründet 2011 von den beiden Geschäftsführern Dr. Johannes und Greta Kreuzer. Das Startup versorgt uns Sportler seit letztem Jahr mit dem Wearable Cosinuss One, einen Fitnesstracker, der genannte Messdaten monitort und eine sehr gute Alternative zum unkomfortablen Brustgurt bietet. Der Cosinuss One Erhältlich seit September 2015. Es handelt sich um einen Sensor oder auch InEar Wearable, mit welchem man im Gehörgang den Puls sowie die Körpertemperatur messen kann. Es hat die Form eines Hörgerätes und ist in verschiedenen Farben erhältlich. Die Übertragung der Messdaten erfolgt kabellos über Bluetooth entweder auf das Smartphone, die Sportuhr (ANT+ fähig / Bluetooth fähig) oder aber auf den Radcomputer. Optimale Messbedingungen kann man durch die Messung am Kopf erreichen, da man diesen viel weniger bzw langsamer bewegt als das Handgelenk. Zusätzlich ist es möglich die Körpertemperatur zu messen. Die Parameter sind somit viel genauer. Im Lieferumfang enthält das ganze Package neben dem Cosinuss One, ein USB Kabel, eine Aufbewahrungstasche sowie eine Kurzbeschreibung. Der One im Einsatz: Durch Antippen wird der One angeschaltet. Das Gerät wird dann hinter das Ohr angebracht und der Silikonsensor in den Gehörgang eingeführt. Der Sensor ist klein und ultra leicht, sodass man ihn beim Tragen nicht wirklich bemerkt. Anfänglich musste ich immer ans Ohr fassen, um zu überprüfen, ob der One noch da ist. Die Handhabung ist einfach. Das erste Mal hatte ich Probleme das Gerät via Bluetooth mit meinem Iphone 6 zu verbinden. Nach längerem Suchen konnte ich die Geräte koppeln, demnach unbedingt am Anfang kurz Geduld aufbringen. Die folgenden Male hingegen funktionierte alles einwandfrei. Um die aufgezeichneten Daten abrufen zu können, nutzte ich während meines Tests die eigene und kostenlose Cosinuss One App. Diese ist einfach in der Handhabung und ohne viel Probieren sofort anwendbar. Aber wer die komplexeren Runningapps bevorzugt, kann den Cosinuss damit selbstverständlich verbinden. Die Cosinuss App führt die Daten Puls, Körpertemperatur, Distanz und Tempo. Alle updates des One können direkt über die App vorgenommen werden. Mein Fazit: Interessant finde ich die Möglichkeit die Körpertemperatur auswerten zu können. Diese Datenquelle war mir bisher nicht bekannt, irgendwo auswerten zu können. In welchem Zusammenhang der Wert meine Leistungsdaten steigern kann ist mir aber noch nicht so klar. Aber es ist definitiv informativ die Werte kennenzulernen bei Hitze oder aber auch bei Kälte (Stichwort Unterkühlung). Für alle von uns ist klar, dass unsere Leistung bei extremer Hitze abnimmt, aber auch bei extremer Kälte ist ein Abfall erkennbar. Diese Erfahrung habe ich beispielsweise bei Hindernisläufen gemacht, bei welchen man teilweise durch kalte Gewässer musste und dann einfach nicht mehr warm wird, ab solch einem Moment läuft der Wettkampf einfach nicht mehr rund. Ich bin gespannt, wie sich meine Körpertemperatur in den Wintermonaten verändert und der Vergleich zum Sommer aussieht. Die simple Handhabung empfand ich sehr angenehm, anschalten, anbringen und loslaufen. Das Wegfallen des scheuernden Brustgurtes ist für mich der größte Vorteil. Wer aber auf die vielen Daten einer Pulsuhr nicht verzichten will, muss hier unbedingt auf eine ANT+ fähige Sportuhr setzen, da die Nutzung mit der App nur wenige Messdaten darstellt. Die Verbindung des One mit einer Pulsuhr vereint die Vorteile beider Geräte und läßt so, so manche Scheuerstelle vermeiden. Nachteilig empfinde ich aber, dass der Cosinuss One nicht unbedingt als wasserfest gilt, bei starkem Regen beispielsweise vermeide ich damit zu trainieren. Der One gilt jedoch als spritzwasserfest. Wer Musik beim Laufen hört und gleichzeitig die Leistungsdaten aufzeichnen will, kann das derzeit leider noch nicht tun. Soweit ich informiert bin, soll aber die Erweiterung der Musik bereits in Bearbeitung sein. Der Cosinuss One ist für EUR 149,- zu erhalten. Derzeit sogar für EUR 99,- direkt hier Gewinnspiel: Zusätzlich habe ich aber noch eine kleine Überraschung für euch. Und zwar darf ich einen Cosinuss One verlosen. Und so nehmt ihr am Gewinnspiel teil: 1. Hinterlasst mir einfach einen Kommentar unter diesem Beitrag und verratet mir, für welches kommende Trainingsziel ihr den One einsetzen wollt. 2. Tragt euch rechts in der Sidebar mit eurer Email-Adresse ein, für weitere Posts und Gewinnspiele. 3. Teilnahmeschluß: 31.08.2016 4. Der Gewinner wird von mir schriftlich benachrichtigt. Dieser Beitrag ist in freundlicher Zusammenarbeit mit Cosinuss entstanden. Fotocredit: Peak Art Images

  • Vegane Blumenkohl-Kokos-Suppe mit Zitronengras

    Letztens auf dem Markt hat mich der Blumenkohl angelacht und der musste einfach mit und da ich Kokosmilch so liebe, habe ich eine leckere Blumenkohl-Kokos-Suppe mit Zitronengras gezaubert. Nach dem heutigen ersten Lauf der Winterlaufserie im Olympiapark war das genau das richtige zum Aufwärmen. Und so geht’s:Zutaten: 1 Blumenkohl (Handvoll davon extra) 1Stück Ingwer 1 Zwiebel 1 Stange Zitronengras 4 EL Öl 750 ml Gemüsebrühe 400 ml Kokosmilch 2-3 EL Kokosraspel 1 Karotte Salz Pfeffer Chiliflocken Zubereitung: Ingwer schälen und sehr fein würfeln, Zwiebel würfeln. Den Blumenkohl putzen und in Röschen trennen. 2 EL Öl erhitzen und zuerst den Ingwer und die Zwiebel glasig dünsten, den Blumenkohl (eine Handvoll Blumenkohl zurücklegen) hinzufügen und kurz weiter dünsten. Salzen und Pfeffern. Mit Brühe und Kokosmilch ablöschen. Zitronengras in Stücke schneiden und hinzugeben. Das ganze aufkochen und bei mittlerer Hitze ca 20-25 Min weiterkochen lassen. Nun in einer Pfanne ohne Fett die Kokosraspel anrösten bis sieleicht bräunlich sind, in einem Gefäß beiseite stellen. Die Karotte in kleine Stücke schneiden und zusammen mit dem restlichen Blumenkohl in 2 EL Öl anbraten und bei schwacher Hitze etwa 7-8 Min. weiter dünsten lassen. Mit Salz, Pfeffer und Chiliflocken abschmecken. Die Suppe nach der Garzeit von der Kochplatte nehmen, das Zitronengras entfernen und fein pürieren, Kurz nochmals abschmecken. Dann die Suppe mit der Möhren-Blumenkohlmischung und Kokosraspeln anrichten und guten Appetit.

  • Rückblick 2017 – das Leben hatte einige Überraschungen für mich

    Der etwas andere und nicht nur sportliche Rückblick 2017 2017 war anders. 2017 ist viel passiert. Die vergangenen 12 Monate waren ereignisreich wie keine anderen. Es gab bei mir viele Hochs und viele Tiefs, ich denke dieses Jahr bleibt mir lange in Erinnerung. Der Rückblick 2017 und ich bin bereit für 2018. Mein größter Erfolg: Triathlon kann ich abhaken Bereits Ende 2016 stand fest, ich werde einen Triathlon machen, Ziele setzen und verfolgen, das mag ich. Diese Reise war allerdings lang, sportlich intensiv und auch manchmal ein Kampf mit mir selbst. Vor allem mit der Schwimmdisziplin hatte ich mir mehr als schwergetan. Es nahm mir teilweise sehr viel Motivation und Spaß. Dennoch konnte ich gerade im Wasser die größten Erfolge feiern. Wer lernt schon in 6 Monaten das Kraulen? Von Perfektion spreche ich da nicht, aber fortbewegen, das funktioniert gut. Ich mag es aber immer noch nicht, nur irgendwann will ich einen Ironman machen und finishen. Irgendwann. Alle Berichte zum Triathlon, hier. Die Reise zu meinem ersten Triathlon spiegelt leider irgendwie das komplette Jahr wider, ein hoch und ein runter. Der Januar war ein scheiß Monat und das Jahr begann schon früh interessant zu werden. Ich erfuhr, dass meine Firma die Niederlassung in München schließen werden würde. Mein Gefühl kann ich nicht wirklich beschreiben, Angst hatte ich keine, aber Träume. Und genau an diesen hatte ich versucht zu arbeiten. Ich wollte die Social Media Welt erobern, bloggen ist mein Ding und ich stecke sehr viel Zeit und Liebe in meinen Blog und warum das Hobby nicht zum Beruf machen. Ist doch legitim? Und was kommt ? Mitte Juni war es soweit, ich bekam die Kündigung. Eine Erleichterung, das Warten hatte ein Ende und jetzt konnte ich versuchen, mal etwas anderes zu machen, neu zu beginnen. Während ich in den ersten Monaten des Jahres viel trainierte, meinen Urlaub abbaute bis nichts mehr übrig war, begann mit der Kündigung die ungewisse Zeit. Ich war frei und war noch mehr unterwegs. Dann bekam ich glücklicherweise eine Weiterbildung zum Content und Social Media Manager bewilligt. Schulbank drücken und trotzdem Zeit für Hobbys haben, jetzt weiß ich, wie schön die Schulzeit war, die wir doch alle so sehr hassten. Ende Oktober war ich fertig mit der Weiterbildung und hatte das Abschluß-Zertifikat in der Hand. Allerdings bekam ich auf all meine Bewerbungen als Quereinsteiger nur Absagen, mein positives Gefühl, wurde mit jeder weiteren Absage mehr zertreten. Ich bekam mittlerweile Ängste und war mir nicht mehr so sicher. Selbstzweifel kamen auf. Mir half der Sport abzuschalten, ich bildete mich in Blogthemen weiter und in der Fotografie. Quereinstieg ja oder nein? Durch Zufall bekam ich Ende November eine Stellenanzeige wieder in der Solarindustrie angeboten. Innerhalb von zwei Wochen hatte ich auch die Zusage, also zurück in den vorherigen Job. Das heißt ab 2018 ist bei mir alles wieder normal, weniger reisen und weniger Sport, dafür Sicherheit und weniger Ängste. Ich hatte ehrlich gesagt keine Lust mehr auf die eine Chance zu warten. Meine Träume sind dennoch nicht ausgeträumt, es gibt Dinge im Leben, die sollen vielleicht nicht so kommen. Ich werde weiterhin in meiner Freizeit meinen Blog entwickeln und Spaß am Sport zu haben und darum geht es, Spaß haben. Und ganz ehrlich auf so ein bewegendes 2018 kann ich verzichten. Ein kleiner Rückblick 2017 mit den schönen Momenten Bei einigen Punkten sind die Blogbeiträge oder Links mit näheren Details verlinkt (Erkennung durch Unterstrich) Süßester Zuwachs Spontan ist sowieso am besten, gesehen und bei uns eingezogen sind Paul und Bernd, die coolsten Mietzen von München. Der Blog Durch meine Weiterbildung wurde ich sehr inspiriert und habe viele neue Dinge ausprobiert. Vor allem ein neues Design hat der Blog erhalten und weitere Verbesserungen konnte ich umsetzen. Es kostete mich lediglich ein paar Nerven und ich konnte mehr als sechs Wochen keinen Blogbeitrag online stellen. Neues gelernt Ich bin fasziniert, im Rückblick 2017 ist vor allem das Erlebnis Klettersteig hängen geblieben. Meine erste Felswand (der Moni-Klettersteig) konnte ich Ende Mai im Dachsteingebiet empor steigen. Weitere folgten im Sommer. Schönster Sonnenuntergang und kälteste Nacht Meine erste Nacht unter freien Himmel ohne Zelt und nur mit Schlafsack. Die Vorbereitung dieses kleinen Abenteuers war sehr spontan und deshalb nicht perfekt. Die Nacht war kalt, kurz und ungemütlich, die Natureindrücke dafür umso grandioser und unvergesslich. Ich nehme euch hier nochmals mit. Bester Job Als Begleitung und im Auftrag von Viking Footwear konnte ich ein Mädelsteam beim Transalpine-Run begleiten und rund um das Event berichten. Das wäre übrigens auch ein Traumjob. Mein schönstes Foto Ein Schnappschuss vom Shooting für Bewerbungsfotos. Es sagt für mich so viel und zu 2017 aus, deshalb auch mein schönstes Foto bzw. Portrait. Tollster Wettkampf Das war definitiv der Stadtlauf in München. An diesem Tag hatte einfach alles gepasst und ich konnte meine Bestzeit auf der Distanz Halbmarathon aus 2014 einstellen. Höchster erreichter Punkt Die Besteigung meines ersten Viertausender konnte ich im Rückblick 2017 auch abhaken. Das Bishorn, einer der einfachen Berge dieser Größenordnung in den Alpen. Dennoch flößte mir der Aufstieg viel Respekt ein, denn einfach war es nicht. Der Blick vom Gipfel war allerdings Belohnung pur. Sportlich emotionalster Moment Richtige Worte zur Krankheit Krebs zu finden ist nicht leicht, aber jeder sollte dankbar sein, gesund zu sein. Beim Großglockner Berglauf konnte ich eine Staffel mit sieben Krebspatienten begleiten und auch einen Teil der Strecke als Begleitperson mitlaufen. Der wohl emotionalste Moment war der gemeinsame Zieleinlauf der letzten Staffelteilnehmerin sowie des gesamten Teams. Das war Gänsehaut-Feeling. Schönster Urlaub Im Rückblick 2017 war ich ständig unterwegs. Ich empfand jeden einzelnen Trip wahnsinnig schön und aufregend. Ein bisschen Abenteuer war immer dabei. Aber am liebsten erinnere ich mich an die Trailrunning Tage auf Mallorca zurück. Nur mit meinem kleinen Laufrucksack ausgestattet, liefen wir drei Tage auf dem GR221 Weg von Hütte zu Hütte, durch das Serra de Tramuntana Gebirge. Noch abschließend eine Sache, die ich 2018 ändern möchte Größter Fail: Die Ernährung! Mein Essverhalten hat sich immens verschlechtert. Ein Grund ist tagsüber der ständige Gang zum gut gefüllten Kühlschrank. Aber die ungesunde Ernährung wirkt sich leider auch auf meinen Körper aus. Ich bin nicht mehr zufrieden mit mir und möchte das unbedingt ändern. Vor allem die Reduzierung des Industriezuckers sowie der Verzicht auf Kohlenhydrate am Abend sind Dinge, die umgesetzt werden. Gesetzte Ziele 2018 Ich werde wieder Marathon laufen. Für März 2018 habe ich den Marathon in Limassol (Zypern) gesetzt und vielleicht ist ja sogar die sub 4 drin. Ich liebäugle mit einem weiteren tollen Marathon und einige Trailruns dürfen auch gern dabei sein. Meinen letzten Marathon lief ich September 2016 in Berlin. To be continued, Sport ist mir wichtig und auch Ziele, deswegen langweilig soll es auch nächstes Jahr nicht werden. Einen Rückblick 2018 gibt es dann in genau 12 Monaten wieder, ich bin gespannt, was kommt, mein Bauchgefühl ist noch unentschieden. Und was steht bei euch nächstes Jahr im Kalender? Fotocredit: Stefan Schaaf (PEAK ART IMAGES)

  • Parkrun München - kostenlose Läufe für jedermann

    Jeden Samstag, 9 Uhr, Treffpunkt Westpark, München findet der bisher einzige Münchner Parkrun statt. Das tolle an dieser Initiative, sie findet weltweit in diversen Parks statt und ist kostenlos. Einmal in der Woche zusammenlaufen und Gleichgesinnte treffen. Ich finde diesen Lauf bzw die Idee dahinter total gut und stelle den Parkrun hier gern vor. Erzählt hat mir Conny schon vor Monaten von den weltweiten Treffs und dem Westpark-Run im Speziellen. Conny ist eine Helferin des Parkruns und läuft regelmäßig mit mir dienstags in meiner Runfurther Laufgruppe mit. Seit Januar 2019 gibt es nun den Münchner Parkrun und Conny ist regelmäßig Samstagvormittag im Westpark anzutreffen. Egal wie das Wetter ist, sie hilft als freiwilliger Streckenposten, beim Aufbau oder Abbau oder als letzter Läufer ganzjährig aus. Was ist der Parkrun? Die Idee entstand aus einem Zufall heraus. 2004 traf sich der Engländer Paul Sinton-Hewitt mit Freunden im Bushy Park, London zum Laufen. Sie liefen 5 km für ein gesünderes Leben. Daraus entstanden ist ein Konzept und eine Lebensweise, welche immer mehr Menschen anzieht und begeistert. Parkrun ist ein Lauf, der jeden Samstagmorgen um 9 Uhr überall in der Welt stattfindet. Die Länge der Strecke misst immer 5 km. Deutschland ist als 19. Land der Parkrun-Bewegung beigetreten. Mittlerweile handelt es sich um die größte Veranstaltung weltweit. Es ist eine feine Möglichkeit Lauffreunde zu finden, sogar auf internationaler Ebene. Zahlreiche Läufer haben es sich zum Ziel gesetzt, möglichst viele Parkruns mitzumachen. Eine tolle Idee im Urlaub in Kontakt mit anderen Läufern zu kommen. Die aktuellen Standorte, wo Parkruns angeboten werden, findest du hier. Übrigens ohne die freiwilligen Helfer und Helferinnen wäre die Parkrun-Initiative überhaupt nicht möglich. Für wen ist der Parkrun geeignet? Jeder ist willkommen, die Walker, die Laufanfänger, aber auch die ambitionierten Läufer. In München sind ein paar ganz schnelle dabei. Durch die Zeitnahme wollen sich einige Teilnehmer von Woche zu Woche steigern, was durch die gleichbleibende Strecke sehr gut vergleichbar ist. Andere wiederum fangen erst an und freuen sich über ihre ersten durchgelaufenen fünf Kilometer. Der Parkrun ist für viele der Einstieg in ein sportlicheres Leben und in eine Community. Man kennt sich vor Ort und tauscht sich aus. Das Wichtigste dabei ist Samstag für Samstag Spaß am Laufen zu haben, egal wo auf der Welt. Eine schöne Art gemeinsam laufend ins Wochenende zu starten. Wie meldet man sich zum Parkrun an? Der Parkrun wird in vielen Ländern ausgerichtet. Die Registrierung ist einfach. Über den Link erfolgt die Anmeldung. Es ist möglich, den nächstgelegenen Parkrun als Heimlauf auszuwählen. Man bekommt einen Barcode (persönliche ID) angezeigt, welchen man ausdruckt und zu jedem Lauf mitbringt. Als Tipp, platziere den Strichcode in deiner Handyhülle, denn ohne Barcode kann keine Zeitmessung erfolgen. Das Scannen vom Handy ist nicht möglich, daher muss man den Barcode in Papierform dabeihaben. Mit der persönlichen Parkrun ID kann man bei jedem Parkrun Event teilnehmen. Wer nicht will, muss sich nicht zwingend anmelden, mitlaufen kann jeder ohne Wenn und Aber. Im Vordergrund steht immer die körperliche Aktivität und der soziale Aspekt. Der Parkrun München - im Westpark Wenn man zum Westpark kommt fallen sofort die bunten Hütchen (Streckenmarkierung), die grellgelbe Beschilderung und die Helfer in ihren Warnwesten auf. Dass die Idee aus England kommt, merkt man auch in München. Sehr viele Engländer nehmen teil und man spürt fast ein bisschen den englischen Charme. Conny hat vom Parkrun von ihrer Schwester erfahren, welche in England lebt. Wer das erste Mal zum Treffpunkt kommt wird begrüßt und man findet schnell Anschluss. Bevor es an den Start geht, bekommen die Teilnehmer ein kurzes Briefing. Dabei wird viel mehr mit den Teilnehmern kommuniziert als ein Monolog gehalten. Punkt 9 Uhr erfolgt der Startschuss. Die Strecke im Westpark führt zweimal um den Mollsee. Die engagierten Helfer vor Ort zeigen den Weg und feuern an. Fotos werden auch gern gemacht. Die Veranstaltung erlaubt Kinder und sogar Hunde sind zugelassen. Ich bin begeistert von der Atmosphäre und den lieben Menschen. Nachdem die zwei Runden geschafft sind, erhält man im Ziel einen weiteren Barcode mit der Platzierung ausgehändigt. Eine Helferin oder ein Helfer scannt beide Codes. Noch am gleichen Tag erhält man die Ergebnisse per Email mit weiteren Details. Ich persönlich nutze den Parkrun gern für einen längeren Lauf, indem ich zum Westpark laufe und auch wieder heim. Alternativ war ich aber auch schon nach der Veranstaltung mit Freunden zum Frühstück verabredet. Es waren bisher immer sehr schöne Vormittage. Wer nicht laufen möchte, kann sich als freiwilliger Helfer engagieren. Ebenso eine schöne Möglichkeit mit Menschen in Kontakt zu treten und die Laufbekanntschaften zu erweitern. Läufer muss man dafür übrigens nicht sein, es reicht dabei zu sein und Spaß zu haben. Fazit zum Parkrun Die Idee des Parkruns gefällt mir richtig gut: der internationale Aspekt und auch die Art der Organisation ohne viel Schnick Schnack und Werbung. Es hängt kein Großkonzern als Sponsor dahinter. Während der Veranstaltung bekommt man von vielen ein Lächeln entgegengebracht und die Atmosphäre ist familiär. Die Teilnehmer sind sehr motiviert und das spürt man auch. Die gute Laune steckt an. Ab jetzt kann man immer in der Gruppe aktiv ins Wochenende starten. Es ist toll, dass man mit dem Parkrun eine Möglichkeit hat, einfach überall in der Welt zu laufen und somit schöne Strecken präsentiert bekommt. Für die Statistik, Ende März 2019 gibt es 17 Standorte in Deutschland (mehr als 650 ausgetragene Veranstaltungen) und viele weitere werden folgen. Jeder kann mitlaufen, jetzt bist du dran. Auch für die Nicht-Münchner, falls du zu Besuch in München bist, empfehle ich dir mal beim Parkrun im Westpark vorbei zu schauen. Treffpunkt: samstags, 9 Uhr, Westpark, München oder andere Parkrun-Standorte in Deutschland Im Internet kannst du unter dem Hashtag #parkruntourism einen Eindruck davon bekommen, wie dieser Lauf die Läufer zusammen bringt.

  • Rovaniemi - Warum man im Sommer nach Lappland reisen sollte

    Es gibt Orte, die machen glücklich, Rovaniemi in Finnland am nördlichen Polarkreis ist für mich einer davon. Rovaniemi ist Hauptstadt von Finnisch Lappland und flächenmäßig sogar die größte Stadt Europas mit ca. 8000 km² inklusive der riesigen Land- und Waldflächen (Berlin hat ca. 890 km² Fläche). Dafür hat Rovaniemi aber nur ca. 60.000 Einwohner - und ca. 200.000 Rentiere. Die Universität Lappland ist hier und hat etwa 5.000 Studenten. Anzeige / Pressereise Ich verbrachte im Juli, vier Tage vor Ort, inmitten wilder Natur, voller Action, Abenteuer und endlos heller Sommernächte. Darüber berichte ich hier: Wo liegt Rovaniemi? Lappland und dessen Hauptstadt Rovaniemi liegt ziemlich weit im Norden, genauer gesagt etwa 2.800 km von München entfernt. In den Sommermonaten erlebt man einige Wochen die Mitternachtssonne und die Nächte sind hell. Im Winter dagegen ist es auch tagsüber sehr lange dunkel. Bis zum Nordcap, welches der nördlichste an das Straßennetz angegliederte Punkt Europas ist, sind es weitere 700 km. Das Nordcap ist beliebtes Reiseziel und viele Touristen auf dem Weg dorthin, machen Halt in Rovaniemi. Ich muss zugeben, in gewisser Weise, wenn ich an Lappland dachte, stellte ich mir bisher die romantisch kalten Nächte unter Nordlichtern vor, trinke in Gedanken heißen Tee und bewundere die schneebedeckten Bäume oder lasse mich von Huskys im Schlitten ziehen. Bekannt ist Rovaniemi vor allem als das offizielle Zuhause von Santa Claus, von Rentieren und für ganz viel wunderbare Natur hoch im Norden Europas. Eine wunderbare winterliche Vorstellung, findest du nicht auch? Lohnt sich also die Reise nach Finnisch Lappland auch im Sommer? Ich sage es mal so, ich werde definitiv nicht das letzte Mal dort gewesen sein und gerade die langen und hellen Sommertage sind traumhaft und aktiv. Anreise nach Rovaniemi Die Anreise ab München ist einfach. Wir fliegen mit Finnair nach Helsinki und mit kurzem Stopover fliegen wir weiter direkt nach Rovaniemi. Die reine Flugzeit beträgt rund 3:45 Stunden. Günstige Flugpreise sind nicht immer verfügbar und es lohnt sich zu recherchieren. Mein Flug hin und zurück kostete schlußendlich 340,- EUR / nur Handgepäck. Übernachtungstipp im Zentrum Rovaniemis: Wir übernachten im Arctic Light Hotel, ein wunderschönes Hotel unweit vom bekannten Lordi-Platz (früher Sampo-Platz, 2006 umbenannt nach der Musikgruppe Lordi, die den Eurovision Song Contest gewannen) und dem Zentrum sowie der Holzfällerkerzen-Brücke, dem Wahrzeichen der Stadt. Eine Reise in die Vergangenheit von Finnisch Lappland Um etwas mehr über die Region zu erfahren, besuchen wir zuerst das Arktikum. Das Museum und dessen Architektur sind sehenswert. Das lange Glasgewölbe (Glastubus) ist Richtung Norden gerichtet und 172 Meter lang. Gerade hier erfährt man viel über die Geschichte Lapplands und seine Bewohner, über Rovaniemi, dem Lebensraum Arktis und die Polarlichter. Wir erfahren hier viele interessante und historische Fakten zur Entstehung der Stadt, was mit der Stadt im Zweiten Weltkrieg passierte und über die Tierwelt. Wusstest du beispielsweise, dass Rentiere nicht wild leben und immer jemanden gehören? Elche dagegen sind wildlebende Tiere. Außerdem bekommen wir einen Einblick in das Leben der Samen (indigenes Volk), deren Siedlungsgebiet sich im Norden von Norwegen, Schweden, Finnland und Russland befindet. Einspartipp - der Culture Pass: Es gibt vergünstigte Eintrittspauschalen für Einzelpersonen oder Familien mit dem "Culture Pass", welcher 7 Tage gültig ist. Wer u.a. auch das Kulturhaus Korundi (Kunstausstellungen) besuchen möchte (eines der wenigen Gebäude, die den Weltkrieg überstanden haben) oder aber auch das Science Centre Pilke (Wissenschaftszentrum zum Thema: Wälder des Nordens). In Rovaniemi gibt es vielfältige Sportmöglichkeiten Finnland ist das Land der Seen und Flüsse und hat ganz viel Wald und Natur. Beste Voraussetzungen für viele Outdoor Aktivitäten also. Rovaniemi liegt am Zusammenfluß der Flüße Ounasjoki und Kemijoki, die das Bild des Ortes sehr bestimmen. Die Natur hier ist inspirierend und man will sie erkunden. Im Sommer kann man aktiv werden und den Alltag komplett vergessen. Ich nehme euch folgend mit zum Trailrunning, zum Bearhill Husky Kennel, zum Kanu fahren, auf eine Mountainbike Tour, zum Rovaniemi City Run & Lappland Marathon und zum Santa Claus ins Santa Village. In Rovaniemi kann man wirklich eine schöne Zeit erleben. Trailrunning mit Rovaniemi Running Tours Wir treffen unsere Guides Olli und Jyri in unserem Hotel. Es geht auf einen Trailrun in der nahen Umgebung. Trails gibt es hier ganz viele und vor allem ganz nah. Es geht über die Holzfällerkerzen-Brücke rüber ins Ounasvaara-Gebiet. Der Ounasvaara ist der Hausberg von Rovaniemi direkt gegenüber des Stadtzentrums und ist 204 Meter hoch. Das Naherholungsgebiet bietet vor allem viel Wald und Skipisten inklusive einer Skisprungschanze. Tolle Ausblicke hat man vom Ounasvaara Gipfelfelsen, der einen tollen Platz bei Sonnenuntergang bzw. bei Mitternachtssonne bietet. Wir laufen mit den Jungs etwa 10 km, die sanften Trails auf und ab, treffen dabei Rentiere und überqueren ein Sumpfgebiet über Holzstege, die sehr gut laufbar sind. Als Highlight laufen wir die Treppe der Skisprungschanze empor und haben von dort einen prima Ausblick. Rovaniemi Running Tours ist ein Spezialist vor Ort und bietet Laufrunden in unterschiedlichen Geschwindigkeiten und zu unterschiedlichen Themen (Stadt, Trail, Midnight, Winter) an, auch individuelle Strecken sind möglich. Erholungstipp nach dem Laufen: Nach einer anstrengenden Trailrunde kann man perfekt in der Kesärafla Sauna (Restaurant mit Sauna) entspannen und leckere Burger oder Salate auf der Terrasse genießen. Ein wunderschöner Ort, direkt am Kemijoki Fluß gelegen. Die Sauna ist kostenlos, wer sich ein Handtuch ausleihen will, muss eine Gebühr zahlen (EUR 5,-). Die Abkühlung danach im Fluß ist ein Muss. Einmal Huskies kuscheln und erleben bitte Das geht im Bearhill Husky Kennel. Dort kann man viel über das Leben der Alaskan Huskys erfahren und den Alltag dieser beeindruckenden Hunde kennenlernen. Wir werden von Valentijn begrüßt, ein Niederländer, der in Südafrika aufgewachsen ist und seit 2000 mit dieser Hunderasse arbeitet. Man kann die Leidenschaft und Kompetenz, die Valentijn für seine Arbeit und die Alaskan Huskys hat regelrecht spüren. Diese Husky Rasse wird vornehmlich für den Schlittenhundesport gezüchtet, der im Herbst, Winter und Frühjahr stattfindet. Der Alaskan Husky Die Alaskan Huskies haben einen unbändigen Willen zum Laufen. Sie können bis zu 32 km/h über 50 km halten und schaffen über 200 km am Tag. Kennst du deinen VO2max Wert? Ein Alaskan Husky kann VO2max Wert von 240 erreichen. Top-Atleten schaffen bis zu 90 und Hobbysportler liegen zwischen 30-50. Allerdings sind Temperaturen ab plus 15 Grad eine Herausforderung für die Hunde, daher gibt es im Sommer ein reduzierteres Laufprogramm. Der Alaskan Husky ist ein sehr liebebedürftiges Tier und eignet sich daher auch sehr gut als Familienhund. Auf der Bearhill Husky Farm bauen Valentijn und sein Team mit allen Hunden eine Beziehung auf. Jedes Tier hat einen eigenen Charakter und somit werden die Grundbedürfnisse erfüllt. Hier leben mehr als 100 Huskies (immer zwei zusammen in einer Hütte). Alle haben Pflichten, die täglich trainiert werden. Wir lernen auch die Welpen im Alter von 3 und 4 Monaten kennen. Vorallem hat es mir Sparkle angetan, ein kleiner Frechdachs, der noch etwas verspielt ist. Für die Welpen startet ernsthaftes Training jedoch erst im Alter von etwa sieben Monaten, wenn sie mehr Kraft und Energie haben und aufmerksam lernen kö nnen. Optimalerweise erreichen sie dieses Alter bei Wintereinbruch, dann können sie aufgrund der kühlen Temperaturen trainiert werden, den ein Husky verfügt nicht über das Menschen zueigene Körperkühlsystem über Schweißdrüsen. Mit Happy Fox zum Kanu fahren Wir treffen Mika und Kristina von Happy Fox auf ihrer Ranch am Ounasjoki Fluss, einer der längsten Flüsse Finnlands. Wir befinden uns inmitten eines ruhigen Waldes und sind nur etwa 15 Autominuten vom Zentrum Rovaniemis entfernt. An Hektik und Alltag denkt hier niemand, sondern viel mehr an Naturerlebnisse und Entspannung. Der Ounasjoki ist hier perfekt für Kanu Einsteiger wie mich, sehr ruhig und teilweise auch flach. Die Landschaft ist sanft, ruhig und schön und wir paddeln langsam vor uns her. Dabei erzählen uns Mika und Kristina einiges persönliches und viel über das Leben in Finnland. Danach trinken wir in deren Samen-typischen Tippi noch heißen Tee, essen typische Brote mit Käse (karjalanpiirakka / Karelische Piroggen) und Kristina erzählt uns lappländische Geschichten von Santa und den Rentieren. Die Zeit verging leider im Flug. Bist du schon mal Fatbike gefahren? Es ist schon erstaunlich, wie man mit einem Fatbike auffällt. Es sind wahre Monsterräder und ich hatte die Biker bisher immer als Freaks abgestempelt. Allerdings musste ich in Rovaniemi feststellen, dass auch Fatbikes ihre Berechtigung haben. Sie sind aufgrund der "fetten" Bereifung und eines niedrigen Reifendruck die richtige Wahl im Gelände. Grip und Stabilität sind ausgesprochen hoch und bieten bei schwierigem Terrain Sicherheit und Fahrkomfort. Dadurch sind vor allem die Abfahrten sicherer und auch softer für den Fahrer. Vor allem Anfängern vermittelt es ein gutes Gefühl. Außerdem bietet das Fatbike einen hohen Spaßfaktor. Wir sind mit Lauri von Roll Outdoors unterwegs auf einer Sundowner Ausfahrt. Auch hier fahren wir in das schon bekannte Ounasvaara-Gebiet. Es gibt Bike-Trails in allen Schwierigkeitsstufen (S0 bis S5), aber auch geeignete Strecken für nicht geübte Fahrer. Unser höchster Punkt ist der Tottorakka auf 210 m ü NN. Dieser bietet eine tolle Aussicht über Rovaniemi, die beiden Flüsse und den Sonnenuntergang (zur Erinnerung: die Sonne geht nicht ganz unter und es ist selbst um Mitternacht noch hell). Insgesamt fahren wir etwa 13 km kreuz und quer durch das Gebiet und erleben dabei eine wunderschöne Abendstimmung. Der Rovaniemi City Run & Lappland Marathon Was soll ich sagen, die Welt laufend zu erkunden ist etwas wunderbares und darum war ich begeistert über die Teilnahme beim Rovaniemi City Run & Lappland Marathon. Bei der Veranstaltung handelt es sich um einen Abendlauf, mit den möglichen Distanzen 10 Km, Halbmarathon und Marathon. Start und Ziel sind zentrumsnah in der Nähe des Hotels Pohjanhovi bzw. direkt neben dem Fluss Kemijoki mit Blick auf die Holzfällerkerzen-Brücke. Die Route ist flach und damit schnell. Sie führt teils am Fluß entlang, überquert ihn und führt über ruhige Vorortbereiche wieder zum Start / Ziel und Wendepunktbereich zurück. Das Besondere ist wieder: Die Sonne geht nicht unter. Die Teilnehmer des HM laufen zwei Runden, die Marathonis laufen vier Runden. Da ich Rundenlaufen nicht so mag, habe ich mich für den Halbmarathon entschieden. Die Anmeldegebühren für den Halbmarathon reichen von 25,- bis 45,- EUR (Marathon 35,- bis 55,- EUR) je nach Anmeldezeitpunkt. Die Registrierung zum Lauf und Abholung der Startunterlagen geht sehr schnell und die Helfer sind super freundlich. Unser Hotel liegt gerade mal fünf Minuten Gehzeit vom Veranstaltungsgelände entfernt. Das Starterfeld ist überschaubar und ich mache mir am Start schon etwas Panik deswegen. Dennoch ein sehr relaxtes Event mit wenig Trubel. Insgesamt sind 15 Nationen angemeldet. Ich gebe an diesem Lauftag alles, die Strecke liegt mir sehr und ich werde sogar von den Guides (Jyri und Olli) von Rovaniemi Running Tours entdeckt und angefeuert, alles sehr schön. Meine bisherige Bestzeit verpasse ich nur knapp um 28 Sekunden. Traurig bin ich deswegen aber nicht. Immerhin werde ich Dritte in meiner Altersklasse und darf sogar aufs Treppchen. Essenstipp - Die Café & Bar 21: Wir stärken uns übrigens einige Stunden vor dem Lauf in der coolen Cafe & Bar 21 mit herzhaften vegetarischen Waffeln, Kuchen und Eiscreme. Scheint eine gute Vorbereitung für den Halbmarathon zu sein und das Essen ist äußerst lecker und mit viel Liebe zubereitet. Übrigens empfehle ich den Lauf gerne weiter. Die Veranstaltung ist zwar klein und fein, aber genau deswegen auch sehr nett. Man kommt mit den Einheimischen ins Gespräch und auch die Organisatoren waren sehr interessiert. Die Strecke hat mir gefallen, die zweite Runde empfand ich nicht so schlimm, vielmehr konnte ich dadurch mein Rennen besser einteilen. Bereits am Start wusste ich, dass ich eine gute Tagesform habe und meine eigene Bestzeit angreifen wollte. Als Zielverpflegung gab es eingelegte Gurken, eine Seltenheit, hatte aber was Besonderes. Der Ort an dem jeden Tag Weihnachten ist Wer ist wohl der netteste Mann der Welt? Ganz klar der Weihnachtsmann und dieser wohnt in Rovaniemi im Santa Claus Village. Es ist ziemlich unpassend jetzt im Sommer über den Weihnachtsmann zu schreiben, oder ? Das Santa Claus Village (Weihnachtsmanndorf) ist allerdings eine Attraktion und viele Touristen strömen hier täglich hin. Das Dorf liegt etwa 8 km außerhalb vom Zentrum Rovaniemis und ist ein bekannter Ort, um den Polarkreis zu überqueren. Ich bin mir sicher, dass die Welt ohne den Weihnachtsmann ein bisschen schlechter wäre, ist er doch Symbol für eine friedliche Weihnachtszeit, Glück und ganz viele Geschenke. Er hat uns als Kinder viele lehrreiche Lektionen gelehrt und schöne Zeiten erleben lassen. Ja der Weihnachtsmann ist beliebt und ich mag die Vorstellung ihn jetzt "wirklich" zu kennen. Denn hier kannst du ihn persönlich treffen, ihm Fragen stellen, ihn umarmen und ganz wichtig deinen Wunschzettel überreichen. Das Postoffice von Santa Claus (wie er hier genannt wird) ist ein uriger Ort. Hier habe ich im Juli schon Weihnachtskarten geschrieben, die dann rechtzeitig zu Weihnachten bei den geliebten Menschen ankommen. Jährlich kommen etwa eine halbe Million Karten und Briefe von Kindern aus aller Welt hier an. Wie hat es mir in Finnisch Lappland gefallen? Viele haben Lappland nicht wirklich auf ihrer Reisewunschliste, meinen dass es trostlos und einsam ist und im Winter dazu noch sehr kalt und lange dunkel. Das möchte ich hier widerlegen. Die Tage im Norden von Finnland waren für mich was ganz Besonderes. Die Sonnenuntergänge sind kraftvoll und vermitteln eine unglaubliche Stimmung. Die langen Tage lassen den Tag sowieso unendlich erscheinen und man möchte nur erleben. Schlafen wird zur Nebensache. Gut organisiert reichen vier Tage, um einen Einblick zu bekommen und auch sportlich aktiv zu sein. Wer etwas mehr Erholung braucht oder auch einfach nur die Seele mal baumeln lassen will, kann gut eine ganze Woche bleiben. Die finnische Küche Die Finnen können übrigens sehr gutes Essen zubereiten, es schmeckte alles hervoragend. Wer hier Urlaub macht braucht nicht ans Abnehmen denken. Zum Frühstück wurden wir vom Arctic Light Hotel mit einem sehr variationsreichen Frühstücksbuffet verwöhnt und auch sonst gab es immer leckere Speisen zu kaufen. In Rovaniemi waren wir in 4 Tagen allein 3 Mal in der Cafe & Bar 21. Die Waffeln mit süssen oder deftigen Toppings sind ein Traum und das selbstgemachte Eis gab es immer noch To Go. Traditionell gibt es in der finnischen Küche sehr viel mit Kartoffel, Fleisch (Rentier) und Fisch (Lachs). Hat dir der Blogbeitrag gefallen? Planst du evtl. auch mal eine Reise nach Finnisch Lappland? Bist du lieber gern aktiv unterwegs oder genießt doch eher die Ruhe im Urlaub? Hast du weitere Tipps zu Rovaniemi und Umgebung? Ich freu mich auf Kommentare. An dieser Stelle möchte ich mich bei Rovaniemi Tourismus (Visit Rovaniemi) bedanken für die Einladung als Rovaniemi Summer Ambassador und die Möglichkeit meiner Recherchereise sowie die Teilnahme beim Halbmarathon. Meine Meinung bleibt davon allerdings unberührt. Es ist meine eigene Überzeugung. Möchtest du Lappland im Winter erleben, dann schau mal bei meiner Bloggerkollegin Sanne vorbei, sie hat einen tollen Blogbeitrag zum Schneemobilfahren verfasst. Auch in Rovaniemi gibt es einige Anbieter, die ein Schneemobil Abenteuer anbieten.

  • Hirschhörndlkopf - meine schönste Sonnenaufgangswanderung 2018

    Heute gibt es wieder einen Tourentipp für einen schönen Sonnenaufgang in den Bergen. Der Hirschhörndlkopf in den bayrischen Voralpen. Einzige Voraussetzung für diese Art von Wanderung ist, dass du dich nicht scheust zu einer ungewöhnlichen Zeit aufzustehen. Den Rest erledigt der Kaffee und die Vorfreude auf den Sonnenaufgang. Ich werde immer wieder nach Tipps gefragt, wo man die besten Sonnenaufgänge erleben kann, daher teile ich gern meine eigenen Erfahrungen und Touren, die ich bereits selbst gegangen bin. Heute möchte ich den Hirschhörndlkopf in den bayrischen Voralpen vorstellen. Für mich war es die atemberaubenste und schönste Sonnenaufgangstour 2018. An diesem Morgen war die Stimmung sehr magisch. Ich war in einer tollen Gruppe unterwegs und der Rundumblick vom Hirschhörndlkopf ist einzigartig. Wie schafft man es nachts aufzustehen? Diese Frage wird mir sehr oft gestellt. Häufig erhalte ich die Antwort, wenn ich mal jemanden mitnehmen möchte, nein so früh bekommst mich nicht aus dem Bett. Zugegeben es fällt niemanden einfach nach nur wenigen Stunden Schlaf das Bett zu verlassen. Gerade im Sommer komme ich gerade mal auf zwei bis drei Stunden Schlaf, bevor es auf eine Sonnenaufgangswanderung geht. Die Sonne geht so früh auf, was man mit früherer Bettruhe kaum auffangen kann. Wenn ich es auf die Beine geschafft habe, ist die Müdigkeit aber schnell verflogen und die Vorfreude auf einen wunderschönen Start in den Tag groß. Ich liebe es und hoffe dir hiermit ein bisschen Motivation für die kleinen Dinge mitgeben zu können, die das Leben so sehr bereichern. Diese Abenteuer und Erlebnisse kosten nicht viel Geld. Du musst nur ein bisschen Überwindung und Organisation mitbringen und dazu ein paar Freunde einpacken. Meine Tipps für Sonnenaufgangstouren kannst du hier nochmals nachlesen. Übrigens man kann ja am Nachmittag noch ein Schläfchen einlegen. Anfahrt Wir fahren ab München über die A8 Richtung Salzburg. Nehmen die Ausfahrt 97 Holzkirchen und folgen der Bundesstraße über Bad Tölz und Lenggries bis in die Jachenau. Der Parkplatz zum Hirschhörndlkopf befindet sich inmitten des Ortszentrum und ist kostenpflichtig, auch nachts. Zur Hilfe für die Eingabe ins Navigationsgerät bzw. die Googlemaps App habe ich die Koordinaten direkt vor Ort gespeichert. Parkplatz Jachenau Koordinaten Googlemaps: 47.60634910315275, 11.432971162721515 Ab München Zentrum beträgt die Anfahrtszeit etwa 1 Stunde 20 Minuten, je nach dem von wo du startest, auch etwas mehr oder weniger. Generell rechne ich immer 10 bis 15 Min mehr ein, da Zuspätkommen bei Sonnenaufgangstouren immer schlecht ist. Man sollte so planen, dass man rechtzeitig vor Sonnenaufgang auf dem Gipfel steht. Pack lieber noch eine Thermoskanne Tee ein, um eine eventuelle Wartezeit am Gipfel zu verschönern. Nachts verläuft man sich leider doch auch immer wieder mal, was zusätzliche Zeit kostet. Unsere Anfahrt in die Jachenau war übrigens interessant. Unterwegs sahen wir zwei Füchse und direkt an der Straße im Baustellenbereich stand eine größere Rehansammlung. Etwas spooky, wenn man nachts einem Reh genau in die Augen schaut. Die Anfahrt zum Ausgangspunkt mit den öffentlichen Verkehrsmitteln ist zu diesem Zeitpunkt nicht möglich. Die Wanderung zum Sonnenaufgang zum Hirschhörndlkopf 1514 m Der Hirschhörndlkopf ist im Allgemeinen nicht der bekannteste Berg in den bayrischen Voralpen und deshalb auch nicht extrem überlaufen. Daher ist der Hirschhörndlkopf auch für Wanderungen während des Tages sehr gut geeignet. Es handelt sich um eine leichte Bergwanderung mit phänomenalen Rundumblick. Wir wandern um 5:15 Uhr vom Wanderparkplatz los. Es ist November. In den Sommermonaten muss man entsprechend früher loswandern. Wir sind bei dieser Sonnenaufgangstour eine größere Gruppe. Mit Stirnlampen gehen wir durch die Dunkelheit. Die Beschilderung zum Gipfel ist sehr gut: Doch wie soll es anders sein, wir verlaufen uns doch kurzerhand schon auf dem Forstweg. In der Dunkelheit übersieht man schnell mal die Hinweisschilder. Das wir auf dem falschen Weg sind, fällt uns allerdings an der nächsten Gabelung sofort auf. Der zusätzliche Umweg kostet uns etwa zehn Minuten, was wegen meiner großzügigen Zeitplanung nicht wirklich tragisch ist. Als Empfehlung Benutze eine GPS App wie z.B. outdooractive, wenn du dir nicht sicher bist, ob du die richtige Route gehst. Die Route zum Hirschhörndlkopf Wir verlassen den breiten Forstweg nach links und es wird langsam steiler. Insgesamt weist diese Rundtour ca. 750 Höhenmeter auf. Der Wanderweg führt uns nach dem ersten Anstieg weiter auf einem schmalen, serpentinenartigen Pfad empor. Hinweisschilder zeigen uns den Weg. Es wird langsam heller und man erkennt die Nebelschwaden im Tal. Die Luft ist frisch. Aus dem Wald heraus, erreichen wir anschließend einen breiten Wiesenrücken. Es geht vorbei an der Pfundalm und ab hier trennen uns nur noch ein paar Höhenmeter vom Gipfel des Hirschhörndlkopf. Das Warten auf den Sonnenaufgang Wir haben noch viel Zeit, bevor die Sonne aufgeht. Der Himmel ist bereits rötlich und die Stimmung sehr schön. Es ist nur sehr kalt. Der Wind pfeift uns um die Ohren. Wir warten hinter einem Baum, dessen Schutz uns die Kälte viel besser aushalten lässt. Juliane hat Frauenpowertee dabei. Wir sind alle gut gelaunt. Gerade die Minuten vor dem Sonnenaufgang sind besonders und es ist nicht schlimm, wenn man 20 Minuten früher da ist. Allerdings frieren mir beim Fotografieren ziemlich meine Hände ein. Es ist an diesem Morgen ganz schön unangenehm. Um 7:19 Uhr ist es soweit und die Sonne zeigt sich endlich. Ein sehr gelungener Tagesanbruch. Wir können um uns herum viele bekannte Berggipfel erblicken. Wer sie nicht alle erkennt, kann z.B. mit der Peakfinder App die Namen der umliegenden Berge zuordnen. Vom Hirschhörndlkopf ist der Grat zwischen Herzogstand und Heimgarten sehr markant und leicht zu entdecken. Der Staffel, auch eine schöne Winterwandertour, liegt direkt vor uns. Auf der gegenüberliegenden Seite befindet sich der Jochberg, eine weitere gute Möglichkeit für eine Sonnenaufgangstour. Ich bin begeistert vom Hirschhörndlkopf. Abstieg über die Kotalm Wir bleiben wegen der Kälte leider nicht mehr allzu lange auf dem Hirschhörndlkopf und entscheiden abzusteigen. Das Frühstück ruft. Es gibt zwei Möglichkeiten für den Abstieg. Entweder geht es auf gleichem Weg zurück, was in diesem Fall gar nicht so schlimm ist, da man in der Dunkelheit nichts gesehen hat. Alternativ und auch die schönere Route ist dennoch den Abstieg über die Kotalm zu nehmen. Dieser Weg ist etwas länger. Kurz vor der Pfundalm befindet sich ein Hinweisschild mit der Abzweigung zur Kotalm. Wir queren unterhalb des Gipfels wiederum einen serpentinenartigen Weg. Ab der Kotalm treffen wir auf eine Straße, welcher wir aber nicht lang folgen.Nach ein paar hundert Metern biegen wir wieder auf einen viel schöneren Wanderweg ab. Alles ist sehr gut ausgeschildert und man kann sich nicht verlaufen. Der letzte Streckenabschnitt bringt uns über eine breite Forststraße wieder zum Parkplatz. Das Auto erreichen wir etwa 9:30 Uhr. Fazit Die Sonnenaufgangstour zum Hirschhörndlkopf war für mich die schönste Wanderung 2018. Diese Tour verspricht ein grandioses Bergerlebnis. Das Licht an diesem November Tag war magisch und wir erlebten trotz der sehr windigen und kalten Verhältnisse einen wunderschönen herbstlichen Sonnenaufgang. Die Aussicht vom Gipfel gekleidet in warmen Farben und beim Abstieg die schattigen Stellen bedeckt mit Taureif im winterlichen Glanz. Herbstliche und winterliche Impressionen nur ein paar Meter voreinander entfernt. Ich erlebte diese jahreszeitlichen Unterschiede mit Begeisterung. Daten zur Tour Diese Rundtour bereitet kaum größere Schwierigkeiten, gutes und festes Schuhwerk ist dennoch unabdingbar. Gerade der Aufstieg in der Dunkelheit sollte mit Vorsicht erfolgen. Besondere Kondition bedarf es nicht, aber zügiges Gehen ist von Vorteil. Wir benötigten für den Aufstieg 1:30 Std. Den Gipfel erreichen wir ab dem Parkplatz nach sieben km. Der Abstieg über die Kotalm ist wie bereits erwähnt etwas länger. Wir entschieden den Rundweg zu nehmen und sind insgesamt eine Strecke von 15 km gelaufen. Eine Einkehrmöglichkeit gibt es im November und zu dieser Tageszeit nicht. Wir entscheiden in Bad Tölz zu frühstücken, aber auch in der Jachenau gibt es Möglichkeiten für ein leckeres Frühstück. Mein Tipp das Cafe Love in Bad Tölz, ganz in der Nähe zum Das Bulle von Tölz Museum. Wer noch nicht müde ist, könnte das Museum nach dem Frühstück noch besuchen. Und hast du Lust bekommen diese Wanderung auch mal zum Sonnenaufgang zu gehen?

  • Tourentipp: Wallberg zum Sonnenaufgang

    Heute nehme ich euch mit auf den Wallberg am Tegernsee. Der Wallberg ist ein einfacher Gipfel, der Sommer wie Winter gut erreichbar ist. Mit der Wallbergbahn kann man auch per Seilbahn hoch- sowie runterfahren. Allerdings ist die Seilbahn erst ab 8:45 Uhr in Betrieb und somit für Sonnenaufgangstouren nicht unbedingt interessant. Wer Ruhe und Freiheit sucht, liest jetzt bitte weiter. Wer mir schon länger folgt, weis sicher wie sehr ich Sonnenaufgänge liebe, sie machen mich einfach glücklich. Dabei bedarf es keiner anspruchsvollen oder auch super schönen Wanderung, ist nicht wichtig, da der Aufstieg im Dunkeln stattfindet. Ich plane meist einfache Touren, zwischen 600-900 Höhenmeter, maximal zwei Stunden Aufstieg und idealerweise handelt es sich um einfache Forstwege. Mitte November sind ein paar Freunde und ich zum Sonnenaufgang an den Tegernsee, genauer gesagt, nach Kreuth gefahren, um zum Gipfel des Wallberges zu wandern. Das schöne an Sonnenaufgangstouren im November ist, dass man nicht ganz so früh starten muss. In diesem Fall hieß es erst um 3:30 Uhr loszufahren, ja immer noch früh, aber doch besser erträglich als 2 Uhr. Anfahrt nach Kreuth, Parkplatz Wallbergbahn Ab München ist man schnell am Tegernsee. Um nach Kreuth unseren Startpunkt zu gelangen, fährt man noch etwas weiter den Tegernsee entlang, Richtung Rottach-Egern. Insgesamt benötigen wir in der Früh aus der Münchner Innenstadt bis zum Parkplatz Wallbergbahn ca. eine Stunde. Die Anfahrtskoordinaten findest du hier: Google. Ich beschreibe nachfolgend die längere Wanderroute ab Parkplatz an der Talstation Wallbergbahn. Es gibt auch die Möglichkeit ab Wallbergmoosalm zu starten, allerdings nur mit Fahrt über eine Mautstraße (Kosten 4 EUR). In wie weit diese nachts befahrbar ist (Schranke), habe ich nicht geprüft. In diesem Falle wäre die Wanderung um ca. 300 HM kürzer. Durch die Dunkelheit auf den Wallberg Wir starten die Wanderung um 4:50 Uhr. Die Sonne wird um 07:19 Uhr an diesem Morgen aufgehen. Bei der Planung habe ich etwa 30 Minuten zusätzlich eingerechnet, um auch wirklich rechtzeitig den Gipfel vor Aufgang der Sonne zu erreichen. Gerade während der Blauen Stunde (Zeitspanne vor dem Sonnenaufgang) zeigt sich die Umgebung normalerweise in einem reizvollen Licht und bietet tolle Farbkontraste. Kurz nach Sonnenaufgang, in der Goldenen Stunde erscheint die Landschaft im stimmungsvollen und warmen Licht. Besonders intensiv sind die Farben im Herbst. Das ist die Zeit in der man fotografieren sollte, deswegen immer schon etwas vor dem tatsächlichen Sonnenaufgang auf dem Berg stehen. Wir marschieren los und sind alle warm eingepackt, mit Stirnlampen bewaffnet und sehr gut gelaunt. Zusammen mit mir sind wir eine Gruppe von 8 Leuten. Die Beschilderung der Wanderroute ist durchweg gegeben und auch sehr gut. Vom Parkplatz aus führt uns der Weg sofort steil in den Wald hinein. Im Dunklen ist die Umgebung nicht wirklich spektakulär, aber gerade für Wanderer, die das erste Mal eine Sonnenaufgangstour machen, sehr einfach zu gehen. Wir gehen serpentinienartig empor. Beschreibung Aufstieg Recht bald kommt eine Abzweigung. Hier muss man entscheiden, ob man über den etwas steileren Sommer- oder über den Winterweg gehen möchte. Wir entscheiden uns für den Sommerweg. Es liegt bereits Schnee in den bayrischen Bergen, aber noch nicht allzu hoch. Der Wallberg ist über die Forststraße und über die schmäleren Waldwege sehr gut erreichbar. Diese Wanderwege sind das ganze Jahr über zugänglich. Die Wallbergmoosalm ist übrigens über den Winterweg zu erreichen. Die Alm ist ganzjährig geöffnet, von 10-17 Uhr (Dienstag ist Ruhetag). Nach einer Stunde kommen wir aus dem Wald heraus und erreichen den Sattel zwischen Setzberg auf der rechten Seite und dem Wallberg auf der linken Seite. Es wird schon etwas heller und wir sehen, dass wir uns über einer dichten Nebeldecke befinden, die sich über das Tal gelegt hat. Sehr schön anzusehen. Wir setzen unseren Weg fort Richtung Wallbergkapelle und Bergstation der Wallbergbahn. Der zugefrorene Schnee unter meinen Füßen knackst, hat was von einem Expeditionsfeeling. Auch der Wind bläst hier auf dem Sattel deutlich heftiger. Die Wallbergkapelle ist sehr markant und man erkennt sofort wo man sich befindet. Der Wallberg ist übrigens der erste Berg, den ich in Bayern vor Jahren hochgewandert bin. Einer der bekanntesten Münchner Hausberge. Im Sommer finden in der Wallbergkapelle Berggottesdienste statt. Ein romantisches Plätzchen, zumindest am Morgen, wenn noch nicht die ganzen Seilbahn-Touristen den Weg kreuzen. Auf zum Gipfel des Wallberges, 1722 m Es ist nicht mehr weit zum Wallberggipfel. Allerdings erfordert der letzte Anstieg doch etwas Trittsicherheit. Wir nehmen teiweise unsere Hände, um Halt zu finden. Es liegt gerade hier ziemlich viel Schnee und mir graut es etwas vorm Abstieg. Aber darüber verliere ich nicht lange meine Gedanken. Ich freue mich sehr auf das Gipfelkreuz, denn das Panorama ist weit und die schneebedeckten Bergketten drumherum sehen sensationell aus. Der dichte Nebel unter uns macht den Moment irgendwie mystischer. Der Wallberg ist 1722 m hoch. Für die Strecke ab Parkplatz gehen wir ca. 6 km (one way), etwas mehr als 900 HM und brauchen zwei Stunden für den Aufstieg. Die Aussicht, die sich einem oben bietet ist wirklich schön. 360 Grad spektakuläre Rundumsicht. Eine Sonnenaufgangstour, die ich auch im Winter empfehlen kann. Während unseres Besuches haben wir allerdings ein bisschen Pech, ein richtiger Sonnenaufgang wird uns an diesem Tag nicht geboten. Die Wolken hängen tief und die Sonne kommt nur schwer hervor. Der Himmel färbt sich zwar rosa, aber dabei bleibt es. Wir trinken noch heißen Tee, bevor wir zum Abstieg aufbrechen. Es ist schon ziemlich kalt. Beim Abstieg sehen wir für einen kurzen Moment doch noch die Sonne erstrahlen, ein Glücksmoment, wie ich diesen wahrnehme. Ich schließe die Augen und atme mehrmals tief ein und aus. Der Rückweg ist der gleiche wie der Hinweg, alternativ könnte man den Winterweg gehen, machen wir aber nicht. Packliste für Winterwanderungen Wer gern eine Winterwanderung zum Sonnenaufgang in die Berge machen will, dem empfehle ich auf eine adequate Ausrüstung zu achten. Das allerwichtigste, bevor du einen Sonnenaufgangstour planst, schaue immer als erstes den Wetterbericht an. Denn es gibt nichts schlimmeres, als im Regen auf dem Gipfel zu stehen, so früh aufgestanden zu sein und keinen Sonnenaufgang zu erleben. Ist mir schon passiert. Letzten Endes war die Wanderung dann aber trotzdem irgendwie schön. Mit Freunden das gleiche Schicksal zu teilen und bei einem leckeren Frühstück wieder aufzuwärmen, hatte auch was. Packliste für die kälteren Sonnenaufgänge in den Bergen im Herbst / Winter Baselayer: hier gibt es Thermounterwäsche oder Merino-Longsleeves und Hose, die sich wunderbar eignen, um den Körper warm zu halten. Fleecejacke Winterjacke (windfest) Wanderhose (alternativ: ich trage immer Winterlaufhosen) Bufftuch / Mütze / Handschuhe Wandersocken (über Wade) Wanderschuhe /-stiefel mit gutem Profil, alternativ Trailschuhe Stirnlampe Wanderstöcke Gamaschen (wenn Schnee liegt) Grödel oder Spike Schuhe Kleiner Wanderrucksack Heissen Tee / Riegel Fazit Sonnenaufgang auf dem Wallberg Auf den Wallberg kann man nahezu das ganze Jahr wandern. Aufgrund der Seilbahn ist dieser Gipfel leider oft sehr gut besucht, aber das Panorama ist einfach zu schön, um es sich entgehen zu lassen. Daher gerade in den kalten Monaten oder morgens hat man die Möglichkeit wirklich allein auf dem Wallberggipfel zu stehen. Ich empfehle diese Tour gern. Die sehr gute Zugänglichkeit und Erreichbarkeit und ist ideal gerade hier einen Sonnenaufgang zu erleben. Wer nicht so trittsicher ist, kann bei der Wallbergkapelle einen tollen Blick erhaschen und erspart sich das Gekraxel auf den letzten Metern zum Gipfelkreuz. Wer diese Tour am Tag gehen will, wird sich den Gipfel leider mit vielen anderen teilen müssen. Ich empfehle in diesem Fall besser auf den benachbarten Setzberg auszuweichen, hier geht es bedeutend ruhiger zu und die Aussicht ist vergleichbar zu der des Wallberges. Diese Wanderung, vor allem im Winter ist nichts für gänzlich untrainierte Menschen. Tipp:Wer diese Wanderung im Winter macht, kann auch einen Rodel gut mitnehmen und sich beim Abstieg auf eine rasante Abfahrt bis zum Parkplatz freuen.

  • 11 Post-it Notes / 11 Fragen an mich

    Die liebe Franzi von run & yoga your life hat mir ein paar Fragen gestellt, here we go: Seit wann läufst du? Angefangen habe ich Ende 2013, weil ich ein bisschen was für die Fitness tun wollte, damals bin ich immer mit einer Freundin eine 6 km Runde gelaufen, das kam mir oft sehr lang vor. Durch meinen Umzug nach München im Februar 2014 habe ich durch Zufall einige sportbegeisterte Leute kennengelernt, welche gemeinsam beim ersten Spartan Race in München starten wollten. Während dem Training auf diesen Hindernislauf habe ich das Interesse für das Laufen entwickelt und bin total begeistert davon und die 6km Runde kommt mir inzwischen nicht mehr allzu lang vor. Wie bist du zum Laufen gekommen? Wie erwähnt bin ich eher durch Zufall zum Laufen gekommen, die Motivation immer weiter zu laufen entwickelte sich über das Jahr, es gab immer wieder ein Ziel was ich verfolgte, von 10 km auf 15 km bis hin zum Halbmarathon. Was war dein bewegendstes Laufevent bisher? Der Halbmarathon in München am 12. Oktober 2014, dies war mein zweiter Halbmarathon und ich wusste wie ich mir die 21,1 km aufteilen musste, um meine persönliche Bestzeit zu laufen, was ich tatsächlich dann auch schaffte, der Zieleinlauf war unbeschreiblich bewegend für mich. Ausserdem kannte ich an der Strecke immer wieder den einen oder anderen, das war sehr motivierend. Welche Sportarten übst du noch aus? Zum Laufen gehe ich regelmäßig ins Fitnessstudio und besuche oft einen TRX-Kurs oder trainiere in der Functional Area verschiedene Muskelaufbau-Übungen. Leider schaffe ich es noch nicht, mich an einen festen Trainingsplan zu halten, dass wird der nächste Schritt sein, um optimal den Körper zu stabilisieren. Läufst du lieber in der Natur oder durch die Stadt? Definitiv Natur! Allein die frische Luft ist es wert und man kann einfach abschalten und sich auf die Ruhe einlassen bzw. sich auf sich konzentrieren. Wie motivierst du dich, wenn du mal einen Durchhänger hast? Das kann ich bis jetzt noch gar nicht wirklich beantworten, ich hatte in der kurzen Zeit noch keinen Durchhänger, ich bin eher zu übermotiviert und wenn ich mal 2-3 Tage nicht laufen kann, werde ich hippelig. Aber definitiv hilft es sich mit Laufpartnern zu verabreden, da denkt man gar nicht darüber nach, nicht laufen zu gehen. Zu welcher Tageszeit läufst du am liebsten? In der Woche abends, allein vom aufstehen her, fällt mir da die Antwort leicht. Allerdings am Wochenende versuche ich früh aufzustehen und gehe direkt danach laufen, da habe ich einfach mehr vom Tag. Nach dem Laufen freue ich mich immer auf ein ausgiebiges Frühstück. Was ist deine Lieblings Laufstrecke? Ich liebe es an der Isar zu laufen, weil es relativ nah zu meiner Wohnung ist und man je nach Lust entweder stadteinwärts am deutschen Museum, Friedensengel, Müllersche Volksbad vorbei kommt oder stadtauswärts, dort ist es je nach Entfernung viel ruhiger und von der Natur wunderschön. Wie viele Wettkämpfe hast du 2014 absolviert? Puh, jetzt muss ich zählen, ok fertig 16 Wettkämpfe waren es. Die interessantesten waren sicherlich die Spartan Races in München, Mailand, Köln und Klinovec, dann drei Halbmarathonläufe am Tegernsee, am Simssee und in München und diverse andere Läufe wie den Womensrun, B2B-Run, Winterlaufserie und einige mehr. Was bedeutet das Laufen für dich? Zeit für mich und Freunde, Freiheit und Ziele erreichen, welche mir kaum einer zugetraut hätte. Im Endeffekt hat sich mein Leben durch das Laufen positiv verändert. Was sind deine Ziele für 2015? Der Marathon steht ganz oben auf der Liste, ich freue mich auf die neue Herausforderung. Das Training werde ich voraussichtlich ab Mai aufnehmen. So wie Franzi soll ich ja auch Fragen an andere tolle Sportler stellen, ich nominiere: Carolin Zendler von Life on Trails (welche als 5. platzierte Läuferin bei Getting Tough am 06.12.2014 das Ziel erreichte und mich damit sehr inspiriert) Viel Spaß beim Beantworten meiner Fragen: Wie bist du zum Laufen gekommen? Wie sieht eine normale sportliche Woche für dich aus? Hast du deine Ziele 2014 erreicht? Was sind deine Ziele für 2015? Was ist deine Lieblingslaufstrecke? Gibt es einen internationalen Wettkampf / Lauf bei welchem du unbedingt starten möchtest? Laufen lieber in der Gruppe oder alleine? Wie sieht dein Krafttraining aus? mit oder ohne Geräte? Hast du sportliche Vorbilder? Wie motivierst du dich bei einem Durchhänger? Wie sieht deine Ernährung aus? Ich freue mich auf die Antworten.

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