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Blogbeiträge (246)
- Der erste Usedom Beach Marathon - So fühlt sich Laufen am Meer an
Usedom im Juni. Ostsee, Sonne, weißer Sand so weit das Auge reicht. Klingt nach Urlaub. War es aber nicht, zumindest nicht ganz. Als ich mich angemeldet habe, dachte ich noch, wie schwer kann laufen schon im Sand sein? Ziemlich schwer, wie sich herausstellen sollte. Und gleichzeitig das Coolste, was ich in letzter Zeit gelaufen bin. Dieser Beitrag entstand im Rahmen einer Kooperation mit den Kaiserbädern Usedom. Meine Meinung und alle geschilderten Erfahrungen sind wie immer meine eigenen. Am 06. Juni 2026 war ich bei der ersten Ausgabe des Usedom Beach Marathon dabei, Deutschlands erstem echten Strandmarathon. Ich bin den Halbmarathon gelaufen, 21,1 Kilometer, komplett auf Sand, direkt an der Ostsee. Kein Asphalt, kein Straßenverkehr, kein gewohnter Rhythmus. Nur der Sand, das Meer und die eigenen Beine. Und ich bin als Zweite ins Ziel gelaufen. 26 Sekunden hinter der Siegerin. Herbert Steffny und mein Vorsatz, diesmal vernünftig zu laufen Am Vorabend gab es ein Briefing mit Herbert Steffny, einem der bekanntesten deutschen Laufautoren und selbst ehemaliger Weltklasse-Läufer. Ich hatte mit ein paar netten allgemeinen Tipps gerechnet, stattdessen ehrliche Ansagen. 87% aller Läuferinnen und Läufer starten zu schnell. Auf Sand potenziert sich das noch einmal. Tiefer Untergrund, keine stabile Abrollbewegung, die leichte Schräglage am Wasserrand, all das kostet Kraft, die in der zweiten Hälfte bitter fehlt. Sein Rat: Puls statt Pace. Nicht auf die Uhr schauen, sondern auf den Körper hören. Für mich beruhigend und beunruhigend zugleich. Ich bin mit einem ganz anderen Gefühl rausgegangen, als ich reingekommen bin. Der Morgen: Koserow, Seeluft und Rote-Beete-Saft Der Start für den Halbmarathon war in Koserow um 10 Uhr. Der Veranstalter (die Usedom Tourismus GmbH) hatte Sonderfahrten mit der UBB organisiert, sodass wir bequem an unsere jeweiligen Starts kamen. Das lief reibungslos. Neben der Halbmarathon standen auch ein Marathon, ein 10-Kilometer-Lauf sowie Bambini-Läufe auf dem Programm. Ich war als Kooperationspartnerin der Kaiserbäder Usedom dabei und durfte im Villa Strandschloss Hotel in Ahlbeck übernachten, direkt mit Blick aufs Meer. Beim Frühstück gab es Rote-Beete-Saft. Da schlägt das Läuferherz einfach höher. In startete gut versorgt und mit freiem Kopf in den Renntag. Der Morgen selbst: Sonne, frischer Wind, Rauschen der Ostsee. Ich lief bewusst langsam los und versuchte, den Wellen auszuweichen. Bis Kilometer 2 hat das sogar geklappt. Danach gab es nasse Füße bis ins Ziel. Der Sand am Wasser ist fester, das stimmt, aber trocken bleibt man dort leider nicht. Das Rennen mit Negative Split Steffny's Rat hatte sich in meinem Kopf festgesetzt. Kontrolliert starten, nicht mitreißen lassen, auf den Puls hören. Die ersten Kilometer ließ ich wirklich los. Kilometer 1 und 2 um die 5:45 Min/km, Kilometer 4 und 5 sogar über 6:00 Min/km. Für mich ungewohnt langsam. Aber ich hatte darauf vertraut. Ab Kilometer 6 fand ich meinen Rhythmus und dann begann das eigentliche Rennen. Ich ging als führende Frau ins Rennen, wurde zwischenzeitlich von zwei Läuferinnen überholt, konnte aber dranbleiben. An der Verpflegungsstation bei etwa Kilometer 10 zog ich an der Zweitplatzierten wieder vorbei. Danach versuchte ich auf dem Sand, den Abstand zur Führenden möglichst konstant zu halten, mich Schritt für Schritt heranzuarbeiten, um vielleicht doch noch einmal anzugreifen. Was dann in der zweiten Hälfte passierte, sehe ich noch heute in meinen Strava-Daten und staune selbst. Ab Kilometer 11 kontinuierlich schneller: 5:31, 5:24, 5:22, 5:18, 5:15, 5:10, 5:03, 5:00 und Kilometer 21 in 4:44 min/km. Mein schnellster Kilometer war somit der letzte. Der Puls kletterte von 158 bpm am Anfang auf 175 bpm Richtung Ziel. Das Ergebnis: 1:56:34 Stunden, zweite Frau, 26 Sekunden hinter Platz1. Ein echter negative Split auf Sand. Das habe ich vorher so nicht erwartet. Was der Sand mit dem Körper macht Sand ist brutal. Nicht sofort, sondern schleichend. Der Untergrund gibt nach, jeder Schritt verlangt mehr Stabilisierungsarbeit als auf Asphalt. Die Schräglage am Wasserrand belastet Füße und Beine asymmetrisch. Ich habe das schon ab Kilometer 5 gespürt. Gleichzeitig hatte dieses Rennen etwas, das ich auf keiner Straße je gefunden habe, diese Weite. Der Blick auf die Ostsee, Salz in der Luft, die weiße Bäderarchitektur der Kaiserbäder im Hintergrund. Historische Villen mit Türmchen und Veranden, viele davon unter Denkmalschutz. Orte, in die früher Kaiser und Berliner Sommerfrischler kamen. Heute laufen wir da vorbei, mit nassen Füssen und Meersalz auf der Haut. Ich fand das ehrlich gesagt ziemlich großartig. Usedom als Laufziel: Die Kaiserbäder lohnen sich Die Kaiserbäder, Ahlbeck, Heringsdorf und Bansin, sind weit mehr als eine schöne Kulisse. Wer hier zum Laufen hinkommt, bekommt eine Insel, die sich anfühlt wie eine Reise in eine andere Zeit. Die Promenade verbindet alle drei Orte miteinander und führt sogar bis nach Polen. Europaweit eine der längsten Strandpromenaden überhaupt. Die Seebrücke in Heringsdorf misst 508 Meter, die in Ahlbeck stammt ursprünglich aus dem Jahr 1882 und ist damit die älteste erhaltene Seebrücke Deutschlands. Im Ziel: Mein Name im Lautsprecher und meine Eltern daneben Als ich die Ziellinie überquert habe und meinen Namen gehört habe, verbunden mit dem zweiten Platz, das war ein Moment, den ich genießen wollte. AK-Platzierungen hole ich öfter, aber als Zweitplatzierte ins Ziel zu laufen, passiert mir selten. Das ist nochmal etwas anderes. Und dann war da noch etwas Besonderes, meine Eltern waren zum ersten Mal im Zielbereich dabei. Die haben das miterlebt. Das hat dem Moment nochmals schöner gemacht und ich bin froh, dass ausgerechnet der Usedom Beach Marathon ihr erstes war. Fazit: Würde ich wieder beim Usedom Beach Marathon mitlaufen? Ja. Sofort. Der Usedom Beach Marathon ist kein Rennen für Papierbestzeiten. Es ist ein Rennen für das Gefühl. Die Strecke, die Atmosphäre, das Meer, das gibt es so nirgendwo anders. Und wer bereit ist, mit dem Sand zu arbeiten statt gegen ihn, erlebt etwas Besonderes. Was ich mitgenommen habe, Kontrolle am Anfang ist keine Schwäche. Und ein sauberer Negative Split auf Sand gibt mehr Befriedigung als jede frühe Zwischenzeit, die mich aufgewühlt hätte. Beim ersten Usedom Beach Marathon gingen insgesamt rund 300 Teilnehmerinnen und Teilnehmer an den Start, davon allein 82 über die Halbmarathon-Distanz. Für eine Premiere war das eine beeindruckende Beteiligung und diese Energie war rund um die Veranstaltung deutlich zu spüren. 26 Sekunden hinter Platz 1. Das stachelt an. Aber ich weiß auch, ich habe mein Bestes gegeben und ich bin mehr als zufrieden damit. Die zweite Ausgabe findet am 05. Juni 2027 statt. Die Anmeldung ist bereits geöffnet. Vielleicht stehst du ja auch mit an der Startlinie. Warst du beim ersten Usedom Beach Marathon dabei oder bist du schon einmal auf Sand gelaufen? Wie waren deine Erfahrungen? Schreib es gerne in die Kommentare.
- Hannover als Sportstadt: Meine Eindrücke zwischen Maschsee, Sightseeing und Spitzensport
Hinweis: Dieser Beitrag entstand im Rahmen einer Pressereise in Zusammenarbeit mit der Hannover Marketing und Tourismus GmbH. Meine persönlichen Eindrücke, Erfahrungen und Meinungen bleiben davon unberührt und spiegeln ausschließlich meine eigene Sicht wider. Hannover stand für mich lange vor allem für Messehallen und Geschäftsreisen, bis ich die Stadt vor Kurzem von ihrer sportlichen Seite kennenlernen konnte. Ich war vor dieser Reise tatsächlich erst ein einziges Mal in Hannover und das ist inzwischen auch mehr als zehn Jahre her. Damals war ich beruflich dort, habe allerdings außer Büro und dem direkten Umfeld der Stadt kaum etwas gesehen. Entsprechend neutral war auch mein Bild von Hannover. Umso spannender war es, die Stadt jetzt im Rahmen einer Pressereise völlig neu zu entdecken. Denn je mehr ich von Hannover gesehen habe, desto klarer wurde: Sport ist hier nicht einfach nur ein Event oder ein Freizeitprogramm. Bewegung gehört ganz selbstverständlich zum Alltag und auch zum Stadtbild dazu. Zwischen Spitzensport, Vereinskultur, urbanen Sportprojekten und Natur entsteht eine Mischung, die überraschend vielfältig wirkt. Warum Hannover als Sportstadt immer wichtiger wird Hannover positioniert sich seit Jahren gezielt als Sportstadt. Und nach den Tagen vor Ort wurde gut nachvollziehbar, warum große Veranstaltungen hier regelmäßig stattfinden. Die Stadt liegt zentral in Deutschland, ist hervorragend erreichbar (ab München in 4,5 Stunden mit dem ICE) und verfügt über eine Infrastruktur, die für Großveranstaltungen ideal ist. Viele Sportstätten liegen nah beieinander, wodurch kurze Wege entstehen und sich die Stadt trotz ihrer Größe angenehm übersichtlich fühlt. Auch der öffentliche Nahverkehr mit der ÜSTRA sorgt dafür, dass man sich schnell und unkompliziert zwischen den verschiedenen Veranstaltungsorten bewegen kann. Ein sehr greifbarer Teil dieser Sportinfrastruktur war die Stadionführung durch die Heinz von Heiden Arena, die Heimspielstätte von Hannover 96. Dort wird deutlich, wie eng Profisport, Organisation und Stadtimage miteinander verbunden sind und wie viel infrastrukturell hinter einem einzigen Spieltag steckt. Einen ganz anderen Eindruck bekam ich später beim Bundesliga-Handballspiel der TSV Hannover-Burgdorf in der ZAG Arena. Die Atmosphäre in der Halle war laut, emotional und gleichzeitig viel näher dran, als man es aus TV-Übertragungen kennt. Sport ist in Hannover auch im Alltag sichtbar. Viele Läuferinnen und Läufern kennen die Stadt durch den ADAC Marathon Hannover, der mit über 33.000 Teilnehmenden zu den größten Laufevents Deutschlands zählt. Ein Blick auf die kommenden Jahre zeigt, wie stark sich Hannover als Sportstandort weiterentwickelt. Die Stadt wird unter anderem Austragungsort der Handball-Weltmeisterschaft der Männer 2027 sowie Spielort der Frauenfußball-Europameisterschaft 2028 sein. Auch die Finals spielen dabei eine zentrale Rolle. Dieses Multisportevent wurde erstmals 2019 ausgetragen und bringt innerhalb von vier Tagen zahlreiche Deutsche Meisterschaften verschiedener Sportarten in eine Stadt. Für die Ausgabe in Hannover (23. bis 26. Juli 2026) werden rund 4.000 Athletinnen und Athleten erwartet. Der Maschsee - Hannovers sportliches Wohnzimmer Wenn man über Sport in Hannover spricht, führt kaum ein Weg am Maschsee vorbei. Der rund sechs Kilometer lange Rundweg ist einer der beliebtesten Laufspots der Stadt. Egal zu welcher Tageszeit, der See ist belebt. Läufer/Innen, Spaziergänger, Radfahrende und Menschen, die einfach aktiv sind, teilen sich diesen Raum. Gleichzeitig spielt auch der Wassersport auf dem Maschsee eine wichtige Rolle, etwa Rudern oder Segeln. Der Maschsee wirkt dabei weniger wie ein klassischer "Sportort", sondern eher wie ein sozialer Treffpunkt für Bewegung. Ich hatte mein Hotel, das Courtyard, direkt am See und konnte dadurch die Atmosphäre zu unterschiedlichen Tageszeiten erleben. Besonders morgens war die Stimmung ruhig und angenehm. In meinen vier Tagen vor Ort bin ich selbst vier Mal gelaufen und habe insgesamt fünf Runden um den See gedreht. Für Läuferinnen und Läufer ist die Strecke ideal, da sie flach verläuft, größtenteils gut beleuchtet ist, sich intuitiv laufen lässt und sowohl für lockere Einheiten als auch für Tempoläufe sehr gut geeignet ist. Zwischen Tradition und Moderne: Hannovers Sportvereine Ein besonders spannender Programmpunkt war der Besuch beim Turn-Klubb zu Hannover. Der Verein zählt rund 10.000 Mitglieder und ist damit der größte Sportverein der Stadt. Gegründet wurde er bereits 1858 und verbindet bis heute Breiten- und Leistungssport. Vor Ort wurde schnell deutlich, welche Rolle Vereine weiterhin im Sport spielen, nicht nur als Trainingsorte, sondern auch als soziale Struktur, für Jugendarbeit und sportliche Entwicklung. Besonders informativ war auch der Austausch mit Henning Harnisch, dem ehemaligen Basketball-Nationalspieler und langjährigen Vizepräsidenten von Alba Berlin, der vor Ort war und Einblicke in seine Arbeit gab. Dieser Einblick war deutlich greifbarer als jede klassische Präsentation, weil man die Dynamik des Vereinsleben unmittelbar erlebt hat. Gleichzeitig wurde der Unterschied zwischen Freizeit- und Leistungssport sehr deutlich. Surfen mitten in der Stadt? Die Leinewelle Ein Ort, den ich in Hannover nicht erwartet hätte, war die Leinewelle. Mitten in der Innenstadt befindet sich eine künstliche Flusswelle, auf der ganzjährig gesurft werden kann. Bis zu dieser Reise dachte ich ehrlich gesagt, dass solche Surfspots vor allem von der Eisbachwelle in München bekannt sind. Die Idee existierte wohl bereits viele Jahre früher, eröffnet wurde die Welle schließlich 2023, finanziert unter anderem durch Sponsoren und mit viel Engagement aus der Community. Hinter der Leinewelle steckt jedoch mehr als nur eine Attraktion: Rund 550 Mitglieder engagieren sich im Verein, zusätzlich spielt auch Jugendarbeit eine wichtige Rolle. Das ist ein gutes Beispiel dafür, wie sich neben den klassischen Sportarten auch moderne, urbane Bewegungsformen etablieren. Hinter den Kulissen des Spitzensports Mit dem Besuch des Olympiastützpunkt Niedersachsen wechselte die Perspektive vom urbanen Sport hin zum professionellen Leistungssport. Dort werden rund 300 Athletinnen und Athleten aus zwölf Kernsportarten betreut, darunter beispielsweise Leichtathletik, Rudern oder Judo. Ziel ist es, optimale Rahmenbedingungen für den Spitzensport zu schaffen. Es war beeindruckend, selbst über den Campus zu laufen und die Trainingsstätten nicht nur aus den Medien oder Wettkämpfen zu kennen, sondern direkt vor Ort zu erleben. Dadurch entstand ein viel realistischeres Bild davon, wie komplex und professionell die Abläufe im Leistungssport heute sind. Es wurde auch deutlich, dass Leistung nicht nur aus Training besteht, sondern ebenso aus sportwissenschaftlicher Betreuung, Regeneration, medizinischer Unterstützung und strukturierten Trainingsbedingungen. Außerdem hatte ich die Möglichkeit, mit "Profis" wie Amanal Petros oder Fabienne Königstein ins Gespräch zu kommen. Gerade als Läuferin waren diese Einblicke in ihre Trainingswelt und den Alltag besonders inspirierend. Kaffee und Sport mehr als nur Genuss Dass Kaffee im Sport eine größere Rolle spielt, wurde auch wieder deutlich. Gemeinsam mit Amanal Petros besuchten wir die Hannoversche Kaffeemanufaktur und erhielten spannende Einblicke in die Wirkung von Koffein im Training und Wettkampf. Amanal ist selbst begeisterter Kaffeetrinker und nutzt die positiven Effekte von Kaffee gezielt im sportlichen Alltag. Dabei ging es unter anderem um Konzentration, Aufmerksamkeit, Schmerzempfinden und Ausdauerleistung, Faktoren, die im Ausdauersport unterstützen. Mehr zum Thema Kaffee und Sport sowie detaillierte Hintergründe zur Wirkung findest du außerdem in meinem separaten Blogbeitrag in Zusammenarbeit mit der Murnauer Kaffeerösterei. Natur und Bewegung rund um Hannover Was viele unterschätzen, Hannover ist überraschend grün. Die Eilenriede ist der größte Stadtwald Europas und bietet unzählige Wege zum Laufen, Radfahren oder Spazierengehen. Trotz der Größe wirkt die Stadt dadurch an vielen Stellen ruhig und aktiv. Direkt vor den Toren der Stadt liegt zudem der Deister, ein Mittelgebirge, das besonders für Trailrunning und Outdoor-Sport interessant ist. Die Nähe zwischen urbanem Stadtleben und schnell erreichbarer Natur macht Hannover aus sportlicher Sicht besonders attraktiv. Die Finals 2026 und warum Hannover perfekt dafür ist Nach den Tagen vor Ort wurde gut nachvollziehbar, warum Hannover als Austragungsort für die "Finals 2026" gewählt wurde. Die Stadt bietet kompakte Sportstätten, kurze Wege und eine sehr gut funktionierende Infrastruktur. Gleichzeitig wirkt sie erfahren im Umgang mit großen Sportveranstaltungen, ohne dabei überladen zu sein. Die "Finals" sind ein bewusst urban konzipiertes Multisportformat, dass Sport in den Stadtraum integriert. Seit 2019 werden hier an vier Tagen zahlreiche Deutsche Meisterschaften gebündelt. Für die Ausgabe in Hannover (vom 23. bis 26. Juli 2026) werden rund 4.000 Athletinnen und Athleten erwartet, die in 24 Sportarten um 143 Deutsche Meistertitel kämpfen. Besonders interessant ist, dass sich das Event über die ganze Stadt verteilt. Geplant sind unter anderem Hochsprung direkt vor der Oper, 3x3 Basketball am Neuen Rathaus sowie Rudern und Kanu auf dem Maschsee. Dadurch werden die Wettkämpfe an vielen markanten Orten gleichzeitig sichtbar und erlebbar. Ergänzt wird das Ganze durch eine außergewöhnlich starke mediale Präsenz mit rund 200 Stunden Liveübertragung durch ARD und ZDF. Weitere Informationen zu den Finals 2026 findet ihr im Link. Fazit: Hannover hat mich sportlich überrascht Vor dieser Reise hätte ich Hannover ehrlich gesagt nicht automatisch als eine der spannendsten Sportstädte Deutschlands gesehen. Zu sehr war die Stadt für mich mit Messe, Arbeit und einem eher funktionalen Bild verbunden. Dieser Eindruck hat sich verändert. Besonders aufgefallen ist mir, wie selbstverständlich Sport in ganz unterschiedlichen Formen im Stadtbild auftaucht, ohne große Inszenierung. Ob beim Laufen rund um den Maschsee, beim Blick in die Vereinskultur des TKH, in urbanen Projekten wie der Leinewelle oder im direkten Kontakt mit Spitzensport im Olympiastützpunkt: Sport gehört einfach zu Hannover. Nach dieser Reise bin ich gespannt: Welche Sportstadt hat euch persönlich schon einmal überrascht?
- Laufmotivation - es ist nicht nur laufen
Bei bestem Herbstwetter bin ich letztes Wochenende ein zweites Mal raus, um zu laufen. Dabei dachte ich über einige Dinge nach und vor allem darüber „warum bin ich eigentlich so „laufirre“ geworden? Wie alles begann: Unglaublich wenn ich 12 Monate zurückblicke, bestand mein Alltag aus Arbeit und spät heimkommen. Ich befand mich in einer Fernbeziehung, verbrachte viele Stunden auf der Autobahn und nahm mir kaum Zeit Sport zu treiben. Dann die Entscheidung aus der Fernbeziehung was Richtiges zu machen und ich zog Anfang 2014 nach München. Keine vier Wochen später meldete ich mich zum Spartan Race (Hindernislauf) an, eigentlich nur zum Spaß um Leute kennenzulernen. So begann meine Laufbegeisterung. Mittlerweile würde ich behaupten, bin ich Läufer durch und durch. Deshalb wollte ich eigentlich mal die Gründe dafür zusammen fassen zu wollen. Warum laufe ich: Anfänglich wollte ich Menschen in meiner neuen Umgebung kennenlernen und das tut man bekanntlich am besten beim Sport. Ein weiterer Grund war die Gesundheit, denn morgens kam ich kaum noch aus dem Bett und ich wollte fitter werden. Gewicht reduzieren war für mich erst mal nebensächlich. Mittlerweile achte ich schon sehr auf meine Ernährung. Im Gegensatz zu vor ein paar Monaten trank ich täglich Energydrinks. Aus diesen anfänglichen Gründen wurde jedoch eine Leidenschaft. Vor ein paar Wochen kam nun der Wunsch dazu für einen Marathon zu trainieren und ganz klar, dies hat nichts mehr mit Gesundheit zu tun. Dafür würde regelmäßige Bewegung und eine ausgewogene Ernährung ausreichen. Aber nachdem ich dieses Jahr bei drei Halbmarathon startete, will ich einfach mehr. Es ist unglaublich, welche Glücksgefühle man beim Zieleinlauf erlebt. Man fühlt sich gesund und stark, auch wenn man nur im Mittelfeld läuft, ist man doch schneller als der Großteil der Bevölkerung. Laufen In der Regel kann man beim Laufen wunderbar nachdenken, aber man kann auch abschalten und entspannen und einfach nur Natur erleben. Es gibt nichts Schöneres als dem Sonnenaufgang oder –untergang entgegen zu laufen. Findet ihr nicht auch? Die persönlichen Grenzen ausloten ist mir sehr wichtig, was bin ich im Stande zu leisten, diese Erfahrung gibt mir das Laufen. Rückschläge treiben mich nur an, es das nächste Mal besser zu machen. Man setzt sich immer wieder neue Ziele, welche man erreichen will. Trainingseinheiten werden angepaßt und somit kaum langweilig. Die Fortschritte im Laufsport sind immens und es braucht kein Talent dafür. Laufen ist uns angeboren und es kann jeder. Des Weiteren sind die Menschen, welche einen begleiten, zu erwähnen. Sie feuern einen an, motivieren, führen uns zu Bestleistungen oder aber trösten uns, wenn es mal nicht läuft. Es ist eine kleine Gemeinde, man kennt sich und das finde ich toll. Selbst Zuschauer am Streckenrand pushen einen zu Höchstleistungen und applaudieren, egal wie schnell man ist, ist doch toll, oder? Ich kann meine neue Leidenschaft in diesen Worten beschreiben „i love to run“ Fazit: Abschließend möchte ich meine Gründe, warum ich laufe einfach mal ungefiltert auflisten: Ganz wichtig! Ich liebe bunte Laufsachen, vor allem in Pink. Ich liebe die frische Luft und die Natur Am Wochenende steht man früher auf und hat mehr vom Tag Man ist selten allein unterwegs Läufer sind interessante Menschen Man bekommt tolle Beine Bei der Arbeit freue ich mich schon auf den abendlichen Lauf Ich liebe die Wettkämpfe und die Zieleinläufe Ich liebe den Halbmarathon Man lebt gesünder Der Körper wird fitter und stärker Man kann über vieles nachdenken Es gibt also genügend Gründe und noch viele mehr sich Laufschuhe anzuziehen und loszulaufen! Ich würde sagen, raus mit euch.
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- Über mich | Runfurther
Herzlich willkommen auf meinem Laufblog! Ich bin Cindy aus München und nehme dich mit auf meine Laufabenteuer, Reisen und persönlichen Herausforderungen. Hier findest du Motivation, Tipps und Inspiration – egal ob Anfänger oder Freizeitläufer. Über mich Wer ist Runfurther.de Servus aus München 👋 Ich bin Cindy, 47 Jahre, ein Wirbelwind durch und durch, schreibe diesen Laufblog, um meine Abenteuer zu dokumentieren. Ich habe immer irgendwelche Träume im Kopf, auf diesen Blog nehme ich dich mit. Seit Anfang Februar 2014 hat sich mein Leben völlig verändert, ich bin wegen der Liebe nach München gezogen. Nach vier Jahren Fernbeziehung hatte ich genug vom ständigen Hin und Her und machte deshalb endlich Nägel mit Köpfen. In München angekommen wollte ich die Großstadt erobern. Über die Social Medien, Kontaktbörsen für Freizeitaktivitäten fand ich schnell Anschluß und der Zufall wollte es, dass ich mit dem Laufen begann. Ich lief auch früher hin und wieder, allerdings vielmehr der Fitness wegen, um das eine oder andere Kilo wegzulaufen. Ich hatte nie ein Ziel und lief immer allein. Das hatte natürlich kein Bestand und ich war auch mit weniger Motivation dabei. Immer wieder gab es lange Perioden ohne viel Sport. Das hat sich hier in München geändert. Mehr lesen Spartan Race - wie alles begann Durch meine Anmeldung beim ersten Spartan Race in Deutschland, welches im April 2014 in München stattfand, wurden die Wurzeln für ein sportlicheres Leben gelegt. Im Übrigen wurde ich damals massiv bearbeitet bzw. mehr oder weniger überredet meinen ersten Hindernislauf anzugehen. Ich startete mit einem regelmäßigen Lauftraining und fand mehr und mehr Spaß daran. Der Laufblog Runfurther.de war geboren Das Spartan Race lief ich mit Bravour durch und empfand im Ziel Stolz. Ich wollte mehr und somit wurde Sport und vor allem das Laufen zu einem wichtigen Bestandteil meines Lebens. Es dauerte nicht lang und ich fing an mir Gedanken zu machen, meinen eigenen Blog zu starten . Vor meinem Umzug nach München sollte es ein Foodblog werden. Eigentlich bin ich kein Talent in der Küche, schon gar nicht beim Anrichten. Mit dem neuen Hobby wurde es deshalb ein Laufblog und damit fühle ich mich jetzt auch wohl. MOTIVATION, DEINE TRÄUME ZU VERWIRKLICHEN Begleite mich auf meinen Abenteuern und Reisen – lass dich mitreißen und finde die Inspiration, deine eigenen Ziele zu erreichen. Was bedeutet Laufen für mich Ich kann mich mit diesem Hobby immer wieder neu definieren und vor allem verwirklichen. Dabei ist eine ständige Zielsetzung für mich wichtig. Es ist mein Antrieb und das Berichten über meinen Weg auf dem Blog hilft mir sehr den Fokus zu behalten. Ziemlich krass, wenn ich auf die letzten Jahre zurück blicke, wie ich meine Ziele immer wieder höher steckte. Der Name Runfurther.de ist für mich sehr passend, immer weiter, bis es nicht mehr geht. Dieser Blog Mit diesem Blog möchte ich dich immer wieder auf meine Reisen und Abenteuer mitnehmen. Egal ob du Laufanfänger oder ambitionierter Hobbyläufer bist, meine Erfahrungen und Eindrücke möchte ich mit dir teilen. Ganz wichtig ist mir, dass du motiviert wirst und deinen eigenen Träumen nachgehst. Denn wir haben nur dieses eine Leben. Du bist hier richtig, wenn du: dir Ziele setzt und diese auch verfolgen willst reiselustig bist Motivation suchst immer wieder neues ausprobierst die Berge liebst dich mehr bewegen willst dich gern bewegst Austausch suchst Tipps zu neuen Trends / Produkten suchst Sport macht Spaß und es kann jeder. Von mir bekommst du eine Idee, wie es sein kann, denn ich liebe was ich mache. Solltest du Fragen haben, schreibe mich gern an. Ich freue mich unterstützen zu können. Mein Motto: Chasing Dreams und was ist dein Traum?
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