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- Die Anita Sport Tights Massage - meine Lieblingslaufhose
Jetzt wirds knallig! Die neue Sport Tights Massage von Anita Anzeige: Dieser Beitrag entstand in Zusammenarbeit mit Anita, Brannenburg Ihr kennt es oder? Viele Läufer lieben es sich in farbige und coole Laufoutfits zu schmeißen, also ich gehöre definitiv dazu. Wichtig ist mir, dass es farblich top schick ist und eine gute Passform bietet. Durch Laufen und Sport hat sich mein Typ sehr verändert, weg von schwarzer und dunkler Bekleidung, rein in bunte auffallende Laufsachen. Am liebsten würde ich nur noch in Laufhosen meinen Alltag bestreiten. Seit Neuestem trage ich die neue und knallig farbene Anita Sport Tights Massage in fuchsia. Ein Hingucker und mein aktuelles Lieblingsstück. Im September nahm ich bei einer Barre-Fusion Yoga Workout in München auf Einladung von Anita teil, bei welchem die Teilnehmer die neue Anita Sport Tights Massage testen konnten. Und da ist doch so eine kleine, aber feine Yogastunde ideal dafür. Was ist Barre-Fusion Yoga? Das Training ist ein Mix aus Cardio- und Krafttraining, mit mehrmaligen Wiederholungen der einzelnen Übungen und mit Hilfe der Ballettstange. Der Trend kommt aus den USA und soll maximal effektiv auf Körper und Geist wirken. Die Muskeln werden auf elegante Weise gefordert. Wir starten mit einem kleinen Aufwärmprogramm, sodass wir beweglicher für die Übungen sind. Hauptsächlich arbeitet man mit dem eigenen Körpergewicht, aber auch mit Hilfsmittel wie Hanteln oder Bändern. Balance und Körperspannung sind bei jeder Übung gefragt. Dabei werden mehrere Muskelgruppen gleichzeitig angesprochen. Nach einer Stunde fühle ich mich wie Pudding. Fertig, aber auch zufrieden. Mein Fazit zum Barre-Fusion Yoga Das war richtig anstrengend. Ich habe das Gefühl bereits während und noch mehr nach der Stunde, dass ich mit Muskelkater kämpfen werde. Vor allem die Tiefenmuskulatur fühlt sich beansprucht an. Und doch macht mir die Bewegung und das Training sehr viel Spaß. Die Zeit ist im Nu vorbei. Das Barre Yoga Workout gibt mir ein gutes Körpergefühl. Bei den Übungen achte ich mehr auf meine Haltung als bei anderen Sportarten. Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass man bei regelmäßiger Ausübung einen strafferen Körper, definierte Arme und Beine und eine bessere Haltung erlangt. Für mich ist es das erste Mal, dass ich eine Ballettstange überhaupt an der Hand habe. Vorkenntnisse sind keine erforderlich. Die Trainer im Studio 12, der Event-Location in München, verfügen alle über jahrelange Erfahrungen. Auch der Fitnesslevel ist nebensächlich, anfangen, ausprobieren und entscheiden, ob es einem gefällt. Mich hat das Training überzeugt, da Spaß und Erfolg definitiv nicht zu kurz kommen. Aber kommen wir nun zum eigentlichen Thema, weswegen dieser Blogbeitrag entstanden ist. Die Anita Sport Tights Massage Die richtige Lauf- und Sporthose ist ein wesentlicher Garant für Spaß an der Bewegung und bietet entsprechenden Trainingskomfort. Die Anita Sports Tight Massage ist eine Sporthose aus hochfunktionellen Materialen für Frauen und kaum mit gewöhnlichen Sporthosen vergleichbar. Die Massagenoppen regen während der Sporteinheit die Durchblutung an und sorgen dadurch für eine höhere Energie und Leistungsfähigkeit. Die erzeugte Kompression verbessert zusätzlich die Regeneration. Die Struktur sorgt für ein optimales Hautklima, ist schnell trockend und atmungsaktiv. Eine wahre Freude für verschiedenste Sportarten. Genau das fühlte ich bei der preisgekrönten Sport Tights Massage von Anita Mein Fazit zur Anita Sports Tight Massage Bequem kann so schön sein, allein die Farbe ist der Hammer und die Sporthose darf in meinem Schrank nicht mehr fehlen. Alternativ kannst du die Tight auch in Schwarz erwerben, welche durch den Glanz trotzdem auffälliger als andere Hosen und damit auch ein Hingucker ist. Die Leggins fühlt sich wie eine zweite Haut an, ist hochwertig und sitzt klasse. Das Material ist angenehm und robust. Mir persönlich gefällt der gerade Beinabschluss. Ich fühle mich nirgens eingeengt, dennoch mit angenehmen Druck. Dies kann man auch sehr gut erkennen, sobald man die Hose auszieht, da man die Noppenstruktur nun auf der Haut sieht und erst dann einen richtig bewusst wird, dass eine Kompression ausgeübt wird. Ein modisches Must-Have, das auch an den Trend der knallig bunten Hosen in den 80igern erinnert. Ich fühle mich super wohl darin und die Punkte der Funktionalität entsprechen den Angaben des Herstellers zur Zufriedenheit. Für mich ist die Anita Sports Tight Massage ein hervorragender Begleiter für Sport und Alltag, die was drauf hat. Die Blicke anderer sind dir übrigens auch sicher. Fotocredits: Bilder Hofgarten: About Pawel Bilder Yoga: Anita Fotograf: Stefan Loeber
- Das Montafon: Ein liebevolles Wochenende im Herbst
Werbung / Pressereise Seitdem ich in München lebe, reise ich regelmäßig nach Österreich. Inzwischen gehört es zu meinen absoluten Lieblingsländern und ich könnte mir sogar sehr gut vorstellen eines Tages dort auch zu leben. Anfang Oktober wurde ich zu einem Bloggerretreat ins Montafon eingeladen. Ich verbrachte dort zwei Tage inmitten wunderschöner Natur und lernte tolle neue Menschen kennen. Von dieser schönen Zeit und den liebevollen Begegnungen möchte ich euch hier berichten. Liebevolle Begegnungen im Montafon Angefangen hat alles mit der Eingabe des Zieles Gaschurn in Googlemaps. Vier Stunden sollte die Anreise dauern und das ohne Befahren der österreichischen Autobahn (ja ich konnte mir sogar die österreichische Maut sparen). Die schönere Strecke ist es meist sowieso, wenn man die Landstrassen nimmt. Ich hatte ja Zeit. Leider leider missachtete ich, dass in den Einstellungen in meiner App mautfrei hinterlegt war und so passierte, was passieren musste. Ich verfuhr mich. Jetzt wird sicher bei dem einen oder anderen ein Grinsen übers Gesicht huschen, man kennt es ja eigentlich nicht anders von mir. Anfahrt über die Silvretta Hochalpenstrasse Kurz vorm Ziel stand ich auf einem großen Wanderparkplatz am Zeinisjoch und Googlemaps will mich eine Forststraße, welche für den öffentlichen Verkehr gesperrt ist, runterschicken. Ich machte einen dreimaligen Anlauf, aber traute mich dann doch nicht. So traf ich auf zwei Frauen auf dem Parkplatz und bat um Hilfe, da meine Autonavigation bei Neueingabe eine geänderte Anfahrtsstrecke von 123 km ausspuckte (ich hatte eigentlich nur noch 14 km). Spätestens zu dem Zeitpunkt war es aus mit meiner gemütlichen Fahrt ins Montafon, denn ich war spät. Die Frauen waren super nett und meinten nur, fahren Sie uns nach, wir nehmen die Silvretta Hochalpenstrasse und in einer halben Stunde sind sie am Ziel. Das war der Moment, an dem ich übrigens realisierte, dass die App Einstellung auf mautfrei laufen musste. Wir fuhren los und dann stand ich erst mal am Mauthäuschen, um EUR 15,- für die Befahrung der Silvretta Hochalpenstrasse zu zahlen. Spätestens jetzt hatte ich mich wieder beruhigt, fuhr dem Auto der Frauen hinterher (welche einen sehr guten Geschmack hatten, denn sie fuhren das gleiche wie ich) und genieße die gigantische Weite, bin beeindruckt vom Silvretta Stausee und fahre die 34 Kurven der Hochalpenstrasse bei lauter Musik hinab ins Tal. Noch ein Hinweis, im Winter ist die Silvretta Hochalpenstrasse gesperrt, in diesem Falle hätte ich wirklich ein Problem gehabt. Also Obacht, das die Einstellungen in der Googlemaps App immer korrekt sind. Ist eigentlich eher ein Hinweis für mich selbst. Wo liegt das Montafon Das Montafon liegt im zweitkleinsten österreichischen Bundesland Vorarlberg . Das Tal erstreckt sich über 39 km und der höchste Berg, der Piz Buin ist 3312 m hoch. Am südwestlichen Ende von Österreich gelegen, sind die 11 Orte direkt an der Grenze zur Schweiz. Ankunft in Vorarlberg Im Hotel in Gaschurn, dem Sporthotel Silvretta Montafon , werde ich von meinen Bloggerkollegen und Martina vom Montafon Tourismus bereits freudig erwartet. Ein sehr herzliches Hallo und ein schöner Abend mit Austausch zu Bloggerthemen folgt. Aktivitäten im Montafon Der nächste Tag gilt den Aktivitäten vor Ort. Wir werden in Teams aufgesplittet und erleben so alle das Tal auf unterschiedliche Weise. Während Team Genuss auf die kulinarische Reise geht und Team Bike die Trails der Gegend testet, wandere ich mit Bianca als Team Wandern zum Wiegensee. Wir treffen Veronika, unseren Guide für die bevorstehende Wanderung. Sie kommt aus Deutschland. War früher immer mit den Eltern im Montafon zum Urlauben, später auch oft allein. Irgendwann dachte sie sich, Nägel mit Köpfen zu machen und zog ins Montafon. Ich komme mit Veronika sofort ins Gespräch und freue mich umso mehr auf den Tag. Hauptsächlich führt sie Kräuterwanderungen und bringt uns dies mit viel Liebe zum Detail und Engagement nahe. Viel Geduld zeigt sie auch während unserer häufigen Fotostopps. Während unserer Mittagspause versorgt uns Veronika mit lokalen Sauerkäse und selbstgemachten Almdudler. Eine liebevolle Wanderung, die ich sehr genieße. Das Wetter zeigt sich auch von seiner besten Seite, mit wunderschönsten herbstlichen Farben und warmen Temperaturen. Die Wanderung zum Wiegensee und Verbella Alpe Die Wanderung selbst ist normalerweise leider sehr viel begangen, da der Aufstieg durch eine Seilbahn möglich ist (Tafamuntbahn ab Partenen), mit wenigen Höhenmeter für jeden sehr gut machbar ist und tolle Blicke ins Tal, auf die Silvretta Hochalpenstrasse und den Kops Stausee bietet. Wir haben Glück, das Wetter wurde als sehr unbeständig vorausgesagt und können uns deshalb über die wenigen Wanderer freuen. Ab dem Wiegensee wird es allerdings sowieso viel ruhiger, denn die meisten Wanderer kehren ab dem Wiegensee zurück. Wir wandern weiter bis zur Verbella Alpe , welche leider im Oktober bereits geschlossen ist. Sie bietet dennoch einen schönen Rastplatz. Vor uns liegt eine Naturlandschaft, die ein langgezogenes und ein weites Tal zeigt. Der Blick auf den Kops Stausee ist atemberaubend und ich kann mich nur schwer daran sattsehen. Insgesamt laufen wir ca 11 km und sind 4 Stunden unterwegs, geschuldet unserer vielen Fotostopps und Pausen. Der Wiegensee im Europaschutzgebiet Am Wiegensee treffe ich auf eine Familie mit zwei Schwestern, die Kinder wirken sehr harmonisch und liebevoll miteinander. Ich genieße die Zeit dort sehr. Die vielen freundlichen Menschen machen mich doch sehr glücklich. Die Kinder spielen zusammen und lachen, ich denke mir, wunderschöne sorglose Welt. Der See ist ruhig und kann nur zu Fuß erreicht werden. Nichtsdestotrotz befinden sich eine Menge Wanderer hier und machen Rast. Der Moorsee, welcher in eine Moorlandschaft eingebettet liegt, befindet sich im Europaschutzgebiet Verwall. Ein wirklich wunderschöner Ort. Auf dem Rückweg treffen wir auf Merle und ihrem Frauchen und Herrchen. Merle ist ein Hund aus dem Tierheim und etwa sechs Jahre alt. Wir kommen ins Gespräch und Merle ist äußerst zutraulich. Ja Hunde und ich, immer wieder eine liebevolle Begegnung. Wir kommen auch mit dem Mitarbeiter der Seilbahn ins Gespräch und hatten eine sehr unterhaltsame Abfahrt. Der Austausch über Land und Leute macht Spaß und man erfährt interessante Dinge. Yoga, Wellness und Entspannung Der späte Nachmittag steht unter dem Motto relaxen, wellnessen und ausruhen. Wir Mädels begeben uns erst mal zur Thai Yogastunde bei Frau Liebe. Auch Frau Liebe ist auch aus Deutschland ins Montafon gezogen und man spürt ihre Begeisterung für die Region. Da wir nur drei Teilnehmerinnen sind wird die Yogastunde komplett auf uns abgestimmt. Ihr könnt euch vorstellen, dass ich meine Mühen mit den Übungen habe, oder ? Hilfestellungen werden angeboten und die Stunde macht mir in der kleinen Runde Spaß. Danach geht es weiter zum gemütlichen Teil über und wir finden uns im Wellnessbereich des Hotels ein. Dieser Bereich ist schön angeordnet, durchdacht und bietet für jeden Platz, sogar ein Bereich nur für Frauen ist eingerichtet wurden und man fühlt sich wie auf Händen getragen. Das Personal ist super freundlich. Mein Körper dankt mir die kurze Auszeit und die Wärme tut mir sehr gut. Mein Fazit zur Region Montafon Ich habe das Gefühl gewonnen, dass im Montafon die Zeit weniger schnell rast. Die vielen Begegnungen waren allesamt freundlich und mehr als herzlich. Ich hatte selten soviele zugängliche Menschen erlebt in einem so kurzen Zeitraum. Ich kann verstehen, warum unser Guide Veronika ihr Herz an das Montafon verloren hat und hier hin gezogen ist. Ihre Freude an ihrer neuen Heimat ist ansteckend und wird mir noch lang in Erinnerung bleiben. Aber auch die Schönheit der Natur wird hier auf unterschiedlichen Wanderrouten mit unterschiedlichen Schwierigkeitsstufen zugänglich gemacht. Es ist einfach ein Paradies für bergverliebte Menschen wie ich. Mein einiziges Manko bleibt leider, dass ich nicht Ski fahren kann und es aller Voraussicht auch nicht mehr wirklich lernen werde. Denn das Montafon ist hauptsächlich als Wintersportgebiet bekannt. Vor allem Freerider und Skitourengeher werden in dieser Region glücklich. Die beste Jahreszeit im Montafon Ich mag wandern und das zu jeder Jahreszeit, aber gerade die wunderschönen Herbstfarben machten meine Tage im Montafon noch erlebnisreicher. Die Ausblicke bieten gerade bei den herbstlichen Farben eine besondere Stimmung, die mich sehr beindruckte. Die hohen Berge drumherum machen das Ganze noch imposanter. Das Wetter ist im Oktober oft noch sehr schön, bietet angenehme Temperaturen und die Natur zeigt sich im Kleid des Indian Su mmer. Hattest du auch schon mal viele liebevolle Begegnungen in einer sehr kurzen Zeit? Wenn ja, würde ich mich freuen zu erfahren, wo es war. Gerade die Freundlichkeit der Menschen hat mich begeistert und die Region mir positiv nahe gebracht. Wenn du im Herbst ein paar liebevolle Tage verbingen willst, dann besuche das Montafon. Der Indian Summer, die schönen Ausblicke, das leckere Essen und die sportlichen Aktivitäten machen glücklich und du vergißt den Alltag. An dieser Stelle möchte ich mich beim Montafon Tourismus bedanken für die Einladung und die Möglichkeit meiner Recherchereise und die Teilnahme beim Bloggerretreat. Meine Meinung bleibt davon allerdings unberührt und ist meine eigene Überzeugung. Weitere Blogbeiträge die im Rahmen des Blogger-Retreat Wochenende entstanden: Team Genus: Weiltenkundler & Kulturtänzer Team Bike: Waldhelden & Mythos-Ebike
- Der Icebug NewRun Laufschuh im Test
Anzeige: dieser Beitrag ist in Zusammenarbeit mit Icebug entstanden Ich bin nun seit über drei Jahren mit Icebug Schuhen auf den Trails dieser Welt unterwegs. Aus Überzeugung. Ohne Frage für mich die Marke mit dem besten Grip auf schwierigem Terrain oder glatten Eis. Außerdem leite ich eine Frauenlauf-Gruppe - was mir sehr viel Spaß macht - und ich bin im Social Media Bereich für Icebug tätig. Icebug ein klimapositives Unternehmen Seit Anfang des Jahres 2019 ist Icebug das erste Unternehmen, das klimapositiv produziert. Das heißt, es werden mehr Emissionen kompensiert als zur Produktion benötigt. Es macht mich unheimlich stolz ein Teil dessen zu sein, denn eines kann Icebug, die beste Traktion bieten und dazu extrem thermo-isolierende Winter-und Sportschuhe herstellen. Der erste Icebug Spikeschuh wurde übrigens bereits 2001 vorgestellt und es gab dafür damals einen ISPO Award. Schuhtest - Icebug NewRun Heute möchte ich euch den NewRun vorstellen. Der erste Straßenlaufschuh von ICEBUG und auch dieser lässt mal wieder keine Wünsche offen. Ihr merkt schon ich bin begeisterte Icebug Läuferin und möchte dies gern in die Welt raustragen. Ich bin gespannt, wie ihr den Schuh findet. Allein die Optik ist toll, aber auch die Laufeigenschaften und die Einsatzvielfalt. Ab sofort könnt ihr dem Laufband im Winter den Rücken kehren, denn der NewRun bietet alles was ein Winterlaufschuh benötigt, um draussen perfekt und sicher zu performen. Erster Eindruck des Schuhs Ich laufe den Icebug Newrun in der Größe 38 und der Schuh ist 283 gr schwer. Das praktische BOA Fit Schnürsystem optimiert die Anpassung durch den Drehverschluss und kann mit einer Hand bedient werden. Offene Schnürsenkel gehören der Vergangenheit an. Ich kenne das patentierte BOA System schon etwas länger und laufe damit erstklassig. Einmal eingestellt, bleibt die Passform immer gleich. Der erste Einstieg in den Schuh ist himmlisch, ein sehr bequemes Gefühl. Das Design bietet Platz, Stabilität und Komfort zugleich. Der NewRun ist in unterschiedlichen Variationen erhältlich, ich habe den NewRun W RB9 4Seasons GTX, ohne Spikes hier im Test. Der NewRun W BUGrip mit / ohne GTX bietet zusätzlich 17 Hartmetallspikes. BUGrip steht für Spikes, GTX steht für das wasserdichte GORE-TEX Obermaterial. Somit ist für jeden Geschmack ein individuelles Modell verfügbar. Verarbeitung Die Verarbeitung ist gewohnt sauber, genau und stabil. Icebug Schuhe sind für den anspruchsvollen Einsatz gefertigt. Sohlenabrieb konnte ich während meiner Testphase nicht erkennen. Die Außenhaut aus Bluesign® Polyester ist angenehm weich und formbar. Laufeigenschaften Der Fokus des Schuhs liegt vor allem auf Komfort, denn Läufer-/innen sollen sich das ganze Jahr durch bewegen können, ohne wegen Schnee und Eisglätte das Training auslassen zu müssen. Die Sohle ist sehr gut gedämpft, sodass lange Läufe kein Problem sind. Die mittlere Sprengung von 7 mm sorgt für angenehmes Laufen, ohne dabei den Laufstil zu beeinflussen. Der Schuh ist geeignet für Laufanfänger/-innen und sowohl auch für ambitionierte Läufer/-innen. Passform Der Leisten ist neutral, ausreichend breit und ohne Druckstellen. Das Obermaterial ist großzügig geschnitten. Ein Gefühl von Enge entwickelt sich nicht. Der Fuß ist gut gehalten. Icebug hat die Zehenbox bewusst geräumig gestaltet. Das sorgt so dafür, dass sich an kalten Tagen, eine Warmluftschicht zwischen Schuh und Fuß bilden kann. Durch das Boa-Fit System ist man schnell und komfortabel in den Schuh geschlüpft ohne eine enge Passform zu fühlen. Hier hat Icebug auf das Wohlfühlen sehr viel Wert gelegt. Nachhaltigkeit Das Obermaterial ist aus Bluesign® PolyesterBluesign® Polyester . Das Innenschuhmaterial ist aus recyceltem PET (Bluesign zertifiziert) und die Färbung ist mit der Solution-Dye Technologie erfolgt. Zur Information: Das Bluesign System wirkt auf die Prozesse der Textilhersteller ein und hat zum Ziel, die Textilproduktion nachhaltiger und verantwortungsbewusster zu gestalten. Arbeits- und Lebensbedingungen in den Herstellerbetrieben entlang der Wertschöpfungskette sollen durch die hohen Standards und Verbesserungen im Allgemeinen sicherer werden und die Umwelt weniger belastet. Bluesign ist sozusagen ein Qualitätsstandard und auch ein Textilsiegel für Nachhaltigkeit und gibt strenge Kriterien bei der Verwendung von Chemikalien vor. Sprengung Der Icebug NewRun bringt eine 7mm Sprengung mit. Das ist der Höhenunterschied zwischen Ferse zu Zehenbereich. Diese mittlere Sprengung sorgt für ein angenehmes Laufen mit "guter Straßenlage" und reduziert die Belastungen auf den Schienbeinen, die durch eine höhere Sprengung von z.B. 10 mm oder 12 mm auftreten kann. Grip und Stabilität In der Ausführung mit Spikes bietet der Schuh Sicherheit auf Eis, Schnee und glatten Waldböden. Man kann hier mit ihm ohne Angst oder reduzierte Geschwindigkeit laufen oder wandern. Diese Rutschsicherheit bietet unglaublichen Laufspaß. Generell fertigt Icebug Schuhe, die wirklich griffig sind, deswegen bin ich auch begeistert von dieser Marke. Die RB9 Gummimischung des hier getesteten New Run W RB9 4Seasons GTX gibt auch ohne Spikes einen sehr zuverlässigen Grip und hält was es verspricht. Mein Fazit zum Icebug Newrun Die wichtigste Message zu erst: Ich liebe diesen Schuh! Dank der wunderbaren Gore-Tex Membran sind meine Füße auch bei Regenwetter oder bei Schnee trocken und warm. Dies macht den NewRun zu einem meiner absoluten Favoriten. Ich mag das Design sehr und das BOA Fit System sowieso. Der Icebug NewRun eignet sich sowohl zum Laufen auf der Straße, im Wald, im hügeligen Gelände und in den Bergen auf steinigen Trails. Aber er ist auch zum Wandern super geeignet und von mir häufig dafür auch genutzt. Zur Komplettierungen sind Gamaschen (Beinlinge) hervorragend. Gamaschen schließen sich an den Schuh an und bedecken die Beine zusätzlich. Sie schützen dadurch den Wanderer gegen Verletzungen, Nässe, Kälte und Schmutz. Sie schützen dadurch den Wanderer gegen Verletzungen, Nässe, Kälte und Schmutz. Auch längere Distanzen meistert dieser Schuh und kann ohne wenn und aber gelaufen werden. Für mich ist der Icebug NewRun ein toller Trainingspartner. Einzig etwas leichter könnte der NewRun sein. Für weitere Details mehr Informationen oder viele weitere Schuhmodelle geht's hier zur Icebug Webseite. Weitere Produkttests von Icebug: Hier geht's zum Produkttest vom Icebug Pytho3 (Spikeschuh).
- Gesünder laufen mit evalu
Gesünder laufen Wie sieht ein ideales und gesundes Lauftraining aus? Was muss ich beachten und wie schaffe ich es dauerhaft schmerzfrei und gesünder zu laufen? Diese Fragen beschäftigen mich häufiger und mit dem Team von evalu möchte ich für mich einen gesunden Weg finden. Vielleicht hilft dir dieser Bericht ebenso mehr auf deinen Körper zu achten, um möglichst lange laufen zu können, ohne jegliche bzw. lange Verletzungspausen. Ich hatte in den letzten Jahren nie ein wirkliches Lauftraining nach Plan verfolgt, wurde glücklicherweise von den bekannten Langzeitverletzungen verschont, wie sie viele Läufer zu einem Großteil immer wieder haben und auch zur Trainingspause gezwungen werden. Dennoch bin ich auch nicht von Schmerzen verschont geblieben, z.B. Knieschmerzen . Nach meinem ersten Marathon spürte ich sie das erste Mal. Immer öfter zwickten meine Knie, hauptsächlich das Rechte. Ich reagierte relativ schnell und ließ mich mit Physiotherapie behandeln. Während dieser Zeit hatte ich aber kein absolutes Laufverbot. Dann kam das Jahr des Transalpine-Run und ich lief wieder viele Kilometer, erfreulicherweise ohne Schmerzen. Ich denke das abwechslungsreiche Terrain half mir Vielfalt in mein Training zu bringen und somit einen gesünderen Laufstil zu erreichen. Seit kurzem merke ich allerdings immer mal wieder das rechte Knie, Grund genug mich wieder mehr auf gesundes Laufen zu konzentrieren. Ich will einen Stil finden, der nachhaltig ist, mit dem ich nicht in eine Verletzung reinlaufe und durch den ich vor allem meine Ziele für kommendes Jahr angehen kann. Doch zuerst möchte ich auf die häufigsten Fehler eingehen, welche dazu führen, dich immer wieder auszubremsen und bei Beachtung einen positiven Effekt auf die Gesundheit und das Training haben können. Die häufigsten Fehler beim Lauftraining Unregelmäßiges Training Es gibt oft Phasen im Leben mit mehr oder weniger Stress, dies beeinflusst leider auch die Trainingsgegebenheiten so mancher Freizeitläufer. Oft wird der Trainingsrhythmus zu schnell gesteigert, sobald mehr Zeit zur Verfügung steht und dann wieder einen langen Zeitraum überhaupt keine Bewegung. Wer unregelmäßig trainiert kann nicht hoffen dadurch einen positiven Effekt zu erzeugen. Zuviel Training Auch ist die Konsequenz im Alltag, wenn man mehr Zeit und auch einen starken Willen hat, einfach mehr Sport treiben zu wollen. Eine zu schnelle Steigerung in den Umfängen, Häufigkeit und auch der Streckenlänge wirkt sich genauso wie unregelmäßiges Training negativ auf den Körper aus und endet zumeist in unangenehmen Verletzungspausen. Sportler, die immer nach dem Motto „mehr ist mehr“ trainieren werden recht schnell in ihrer Leistung stagnieren. Gesünder laufen bedeutet das richtige Maß in der Menge zu finden. Trainieren ohne Plan Unser Alltag gestaltet sich häufig chaotisch und nicht planbar und genauso kann dies mit einem Trainingsplan passieren. Häufig werden Trainingseinheiten geschoben, getauscht oder fallen aus. Leider sind die meisten Trainingspläne wenig bis kaum flexibel. Auch das Ändern der Vorgaben minimiert den Trainingseffekt. Ausgelassene Trainingseinheiten einfach nachholen zu wollen ist allerdings der falsche Weg und führt weiter eher zu einer Verschlechterung der Leistung und auch Gesundheit. Keine Vielfalt beim Lauftraining Trainingsreize werden nur durch ein vielfältiges Bewegungsprogramm erreicht, d.h. immer im gleichen Tempo zu laufen ist zwar einfach und man muss nicht viel darüber nachdenken, allerdings wird die Lernbereitschaft des Körpers dadurch herabgesetzt. Es ist der Mix, der uns stark macht und somit sollten auch Kraft-, Schnelligkeits- und Koordinationstraining auf dem Plan stehen. Mit unterschiedlichen Laufeinheiten, wie Intervall- und Schwellentraining wird der Körper immer wieder herausgefordert. evalu bietet den Vorteil ein abwechslungsreiches Training vorzugeben, ohne dass der Läufer viel darüber nachdenken zu muss. Laufen im falschen Tempo Vor allem Anfänger müssen aufpassen, dass sie beispielsweise in Laufgruppen nicht Gefahr laufen, mit den schnelleren Läufern mithalten zu wollen. Gerade in solchen Situationen drohen unweigerlich Überbelastungen und auch der Spaß kann ganz schnell verloren gehen. Generell lese ich immer wieder, dass ein Großteil der Sportler einfach zu schnell unterwegs ist. Es kommt auf das richtige Tempo an beim gesünder Laufen. Schwachstellen werden nicht trainiert Zum Laufen gehört laufspezifisches Ergänzungstraining, es ist das A und O, sonst werden persönliche Schwachstellen nicht adäquat trainiert und werden zum Defizit. Viele Läuferverletzungen ergeben sich aus den muskulären Dysbalancen, welchen man nur durch Ergänzungstraining entgegenwirken kann. Ein starker Rumpf ist Trumpf, ihr kennt das Sprichwörtchen, oder? Keine ausreichende Regeneration bzw. gesunde Lebensweise Damit eine Superkompensation (Steigerung der Leistungsfähigkeit) sich in Gang setzt, braucht der Körper entsprechende Regenerationsphasen. Es ist wichtig, dass man sich Ruhe gönnt und nicht noch die eine oder andere Trainingseinheit dazwischenschiebt. Während der Ruhephase erholt sich der Körper von der Anstrengung. Zusätzlich durch gesunde Ernährung und ausreichend Schlaf wird die Zellerneuerung vorangetrieben. Starten wir mit dem Training zu früh durch, kann leider das Gegenteilige passieren und wir verschlechtern unsere Leistungsfähigkeit. Ganz wichtig ist also zu wissen, dass wir nur einen Trainingseffekt generieren können, wenn wir uns auch die Zeit geben, zu pausieren. Wir vergessen das nur allzu oft. Falsche Laufschuhe Abschließend zum Thema gesünder laufen ist mir der Punkt Laufschuhe noch wichtig. Wer regelmäßig laufen geht, sollte in dieser Hinsicht nicht sparen und optimales Equipment kaufen. Ein guter Weg ist die Laufanalyse in Sportgeschäften. Hier bekommt man kompetente Beratung und bereits kleinere Mängel können bei der Videoanalyse aufgedeckt werden. Neue bzw. bequeme Laufschuhe können im Übrigen die Motivation an so manchen Tagen erheblich steigern. Als Richtlinie ist noch hinzuzufügen, dass man Laufschuhe mindestens einmal jährlich wechselt (je nach jährliche Kilometer) bzw. besser gleich alle 500 bis 700 km austauscht. Ihr seht schon, wenn man persönliche Bestzeit laufen und noch gesünder laufen will, dann ist der Laufsport gar nicht mehr so einfach, denn oben genannte Fehlerquellen machen das Training schon ein wenig komplexer. Wie läuft mein derzeitiges Training? Ich möchte euch wieder ein bisschen über mein eigenes Training erzählen und wie ich am 31.12. persönliche Bestzeit (unter 48:48 Min auf 10 km) erreichen möchte. In den letzten Wochen hatte ich mir oft Gedanken gemacht, was sind eigentlich meine größten Trainingsfehler und da gibt es sicher viele. Mit evalu arbeite ich daran, was ich nach und nach beachten sollte, um eine gesunde Routine zu entwickeln. Für mich ist wichtig eines nach dem anderen anzugehen, um volles Verbesserungspotential auszuschöpfen. Regelmäßiges Laufen ist gesünder Ich achtete in den letzten Wochen darauf regelmäßiger zu laufen. Ich hatte mir vorgenommen, 3-4 Mal die Woche zu trainieren. Dabei gefallen mir die langsamen Dauerläufe zwischen 9 bis 13 km am besten. Während ich vor dem Projekt mit evalu vornehmlich in der Gruppe lief, laufe ich aktuell oft allein und mit Musik. Die evalu Laufexperten haben mir Übungen empfohlen, die ich einbauen soll. Regelmäßig am Ende eines Dauerlaufes laufe ich beispielsweise Steigerungen. Dabei müssen drei lockere 50-100 Meter Steigerungsläufe absolviert werden. Beachten sollte man, dass man die Geschwindigkeit langsam rausnimmt und nicht abrupt stehen bleibt. Weitere empfohlene Übungen sind: Hopserlauf, Wechselsprünge, Hüftheber und Jumper, die ich allerdings viel unregelmäßiger ausübe. Oh yeah Intervalle... Mittlerweile machen mir auch die Intervalle Spaß. Ich merke, dass ich zurzeit richtig motiviert bin. Aber das Tempo der schnellen Abschnitte überziehe ich leider immer ein wenig. Die Vorgaben einzuhalten ist für mich ein Lernprozess und dauert, denn Intervalle sollten auf keinen Fall im maximalen Tempo erfolgen. Die Zeiten sind so ausgelegt, dass man möglichst viele Wiederholungen schafft. Meine Intervallvorgaben sind aktuell: 6 x 60 Sek (Tempo zwischen 4:10 bis 4:40 Min) und dazwischen 2 Min. aktive Pause. Ähnlich geht es mir beim Schwellentraining. Hierbei fällt es mir aber leichter, das vorgegebene Tempo zu halten, da die einzelnen Läufe länger dauern. Überprüfung der eigenen Fitness Der evalu Einstufungslauf sollte alle 6 bis 8 Wochen wiederholt werden, daraufhin werden die Vorgaben für die folgenden Trainingswochen erarbeitet. Meinen letzten Einstufungslauf hatte ich am 15.11.2017 abgeschlossen. Bei der Auswertung kam raus, dass ich mich leistungsmäßig verbessert hatte und meine Zielzeit unter 48:48 sogar realistisch erscheint. Noch mehr Energie könnte ich rausholen, wenn ich Schultern/Hände/Gesicht mehr entspanne und somit mehr Kraft in meinen Beinen steckt. Nur wer ruht, gewinnt Ganz eindeutig habe ich in der Vergangenheit mir zu wenig Zeit für Pausen gegönnt. Es ist eigentlich ein einfaches diesen Fehler zu beheben und das mache ich jetzt auch, nehme mir Zeit für andere Dinge und halte Regenerationstage ein. Flexibel und individuell evalu bietet meines Erachtens einen großen Vorteil gegenüber anderen Trainingsplänen. Die Flexibilisierung der Trainingseinheiten, d.h. wer die „strikten“ Vorgaben eines Trainingsplanes nicht verfolgen kann, bekommt von evalu individuelle Trainingsempfehlungen, welche auf die Historie des Läufers aufbauen. Entsprechend dieser Vorgaben können Überbelastungen vermieden werden und der Druck wird herausgenommen. Ich kann selbst vorgeben, wie oft ich wöchentlich trainieren kann oder auch will. Meine Veränderungen Zum Gesamteindruck kann ich sagen, dass ich mich spritziger beim Laufen fühle. Laut Auswertungen habe ich folgendes verbessert: Bodenkontaktzeit Im Racetest konnte ich den Wert von 241 auf 214 mindern. Generell spiegelt eine kürzere Bodenkontaktzeit schnelleres spritzigeres Laufen wieder und somit wird mein Laufstil auch ökonomischer. Die Auswertung bestätigt hier mein Gefühl. Kadenz Meine Schrittfrequenz ist mit 194 im letzten Einstufungslauf richtig gut. Man spricht normalerweise davon, dass man als Zielwert 180 Schritte pro Minute erreichen sollte. Optimal ist es, wenn man es schafft gleichmäßig schnelle Schritte zu laufen, d.h. somit können kraftsparend längere Strecken bewältigt werden. Viele Läufer machen hier den Fehler lieber lange Schritte zu machen, was allerdings mehr Kraft kostet und wiederum die Bodenkontaktzeit verlängert. Laufstil Im Punkt Laufstil konnte ich erreichen, dass ich mittlerweile ein bisschen mehr Mittelfuß laufe. Da ich nächstes Jahr wieder Marathondistanzen schaffen möchte, eignet sich der Mittelfußlauf besonders. Hier gilt, man kann den Stil nicht von heute auf morgen sofort ändern, sondern muss daran arbeiten. Dieser Punkt fällt mir leider am Schwersten. Dämpfung Der Wert sagt aus, wie hart ich den Boden berühre. Ein hoher Wert bedeutet, dass die Knochen und Gelenke stark belastet werden und wiederum ein erhöhtes Verletzungsrisiko besteht. Leider habe ich mich in diesem Bereich verschlechtert. Die erhöhte Dämpfung liegt zum einen am höheren Tempo. Zusätzlich könnte die Ursache sein, dass ich den Lauf einfach nur gut machen wollte. Mich dabei sehr verkrampfte und einen effizienten Laufstil eher außer Acht gelassen haben könnte. Nun weiß ich, dass ich im Oberkörper ruhiger und gelassener werden muss, um die gesamte Kraft in die Beine zu übertragen. Fazit Ich trainiere gern mit den evalu Sensoren, sie geben mir einen detaillierten Einblick in Schwächen und auch Stärken. Momentan probiere ich mich immer wieder neu aus, was mir liegt und was nicht. Finde Gefallen an den schnellen Einheiten und sehe Erfolge, welche ich ohne Trainingsplan und ohne Berücksichtigung meiner Trainingsergebnisse in der Vergangenheit kaum verfolgt hatte. Es bleiben mir nun noch ein paar Wochen, welche ich nutzen will mich weiter zu verbessern, gesünder zu laufen und auch genügend Zeit für die Regeneration zu nehmen. Mich würde interessieren, ob ihr auch hin und wieder Anpassungen in eurem Trainingsplan vornehmt und was ist euer größter Fehler beim Lauftraining? Und wie stehst du zu dem Thema gesünder laufen? Weitere Berichte: Schneller laufen mit evalu In freundlicher Zusammenarbeit mit evalu (PR-Sample). Willst du die Sensoren auch probieren, hier. Mit dem Code: Runfurther.de bekommst du 10%. Fotocredit: PEAK ART IMAGES
- Das MT-Band für eine bessere Körperhaltung
Im Test Eine optimierte Lauf- und Körperhaltung verspricht der Hersteller des MT-Band es, was ein Grund für mich war, es zu testen. Wenn man das MT-Band auspackt, ist einem nicht sofort klar, wie es angelegt werden soll. Der Hersteller hat aber dafür gesorgt, dass man Hilfe durch ein Anleitungsvideo über die Webseite bzw Youtube bekommt. Das Video erklärt alles sehr gut und man kann sofort starten. Die Trageeigenschaften des Bandes sind anfänglich allerdings doch ein wenig "beklemmend". Lieferumfang Das Band wird in einer Plastikverpackung versendet und ist in zwei Größen erhältlich, die Qualität fühlt sich beim Auspacken sehr gut an. Ich testete die kleine Größe (Größe 1 für 65-85 cm Umfang), die Bandlänge ist verstellbar und kann so individuell an den eigenen Körper angepasst werden. Das Anlegen des MT-Band ist relativ schnell gelernt und schon nach ein paar Mal sitzt es auch ohne größere Aktion. Ich habe es immer über der Kleidung getragen, da war der Tragekomfort am besten. Beim Sport Ich habe das Band bei schnellen kurzen und längeren Laufeinheiten getragen (bis 15 km). Die ganz langen Läufe stehen derzeit nicht in meinem Trainingsplan und deshalb kann ich dazu keine Aussage treffen. Ich war erstaunt beim ersten Einsatz über die Auswirkungen. Ich sollte einen GA1 Lauf (55 Minuten) mit 6 kurzen Sprints absolvieren. Das Gefühl während dem Lauf war echt befreiend, durch das Band wurde meine Schulter entsprechend geöffnet und ich konnte besser atmen und so auch eine bessere Leistung abrufen. In meiner Grundhaltung habe ich leider mit einem krummen Rücken zu kämpfen. Im Winter, mit mehreren Schichten übereinander ist das Band allerdings ein wenig unangenehmer zu tragen. Generell empfinde ich allein durch die vielen Sachen meine Bewegung schon stark eingeschränkt, was durch das Band verstärkt wird. Der Tragekomfort ist über einem Funktionshirt perfekt. Im Beruf und Alltag Bevor ich den Test startete versprach ich mir den größten Nutzen im Alltag. Das Band erinnert einen definitiv daran, dass man seine Haltung korrigiert, was dem Versprechen vollumfänglich entspricht. Es ist somit ideal für Leute die viel am Schreibtisch sitzen und Haltung bewahren wollen. Aber hier brauchte ich Eingewöhnungszeit, da die ständige Erinnerung, das da was ist, schon für Ablenkung sorgte. Die lieben Kollegen betrachten einen anfangs ein wenig fragend, aber eine kurze Erklärung sorgt schnell für Zustimmung. Ich habe das Band nicht täglich im Büro getragen. Ich hatte ein besseres Gefühl, wenn man es nicht direkt und ständig gesehen hat und dafür meist ein Outfit gewählt, was das MT-Band nicht gleich ersichtlich gemacht hat. Leider beklemmt mich das MT-Band schon etwas im Alltag, da es am Hals stört, es liegt ein wenig zu hoch an. Daher trage ich es nur stundenweise und vor allem vornehmlich bei der Schreibtischarbeit. Fazit zum MT-Band Für mich ist das Band eine tolle Hilfe, um an meiner Haltung zusätzlich zu arbeiten und da gibt es bei mir genügend Mängel. Eigentlich war ich vor dem Test der Meinung, es wäre super für meine tägliche Büroarbeit. Mit den Ergebnissen bzw. mit den gemachten Erfahrungen, nutze ich es nun aber viel lieber zum Laufen. Es ermöglicht mir eine bessere Atmung und das fühlt sich sehr gut an. Dennoch hier noch ein Hinweis, eine gestärkten Körper kann das MT-Band nicht ersetzen, d.h. Übungen für Schwächen sind das A und O. Das Band als Unterstützung kann ich empfehlen, als ein alleiniges Allheilmittel, um etwas zu beheben, sehe ich es nicht. Preis Der Preis liegt derzeit bei EUR 70,- und ist direkt im MT-Band Shop erhältlich. Fotocredit Beitragsbild: PEAKARTIMAGES In freundlicher Kooperation mit MT-Band Shop.
- Der Trend Trailrunning - unterwegs auf den Isartrails
Unser Trailrunning-Event Schnapsideen sind manchmal die besten Ideen und so kam es zu unserem Trailrunning Event #Isarfunrun am 09.07.2016 über die Isartrails in München. Nachdem unter anderem Run_munich_run & runskills, viele weitere Läufer und ich uns zu einem Blogger-Wochenende von Bauerfeind am Starnberger See zusammengefunden hatten (Bericht) und dort bei einer Traillaufrunde mit Florian Neuschwander eine Menge Spaß hatten, übrigens bei mega miesen Schnee- / Regen- / Graupelschauer-Wetter, beschlossen wir eine Wiederholung dessen. Denn noch Wochen danach sprachen wir von diesem Event. Für viele u.a. auch Isa und Susi war es der erste Traillauf und die Begeisterung wollten wir weitergeben. Generell erfährt das sogenannte Trailrunning derzeit einen Hype. Es ist trendig Trailrunning zu betreiben und deswegen habe ich mich 2016 auch auf das Laufen abseits asphaltierter Straßen konzentriert. Warum, einfach weil es Spaß macht und die Isartrails perfekt zum Abschalten sind. Was ist Trailrunning? Trails laufen bedeutet auf Pfaden unterschiedlicher Art zu laufen, diese findet man im Wald, auf Wiesen oder auf Bergen. Dabei überwindet man natürliche Hindernisse wie Wurzeln, Bäume. Matsch, Steine oder auch mal Wasser. Der Körper ist dabei viel mehr beansprucht und man trainiert Koordination, Kraft und Reaktion. Mich persönlich entspannt das Laufen „in der Natur“ unheimlich, da ich verstärkt auf Unebenheiten achte und vorausschauend plane, wo ich den nächsten Schritt hinsetze, Musik braucht es nicht dazu. Trailrunning oder auch Isartrails Kurz danach trafen sich Isa, Susi und ich zu einem Event-Brainstorming und es wurden die Aufgaben verteilt. Bei Schokosünde und viel Gelächter füllte sich die To Do Liste und aus der kleinen Idee wurde etwas Größeres, wir träumten von einer Art Laufevent mit Startnummern und Starterbag. Aber warum träumen ? Wir entschieden es in die Tat umzusetzen und eine etwas aufwendigere Organisation setzte sich in Gang. Fast täglich schrieben wir uns und tauschten Neuigkeiten aus. Über unsere Social Media Kanäle verbreiteten wir unser Vorhaben und baten Interessierte um feste Anmeldungen bis Anfang Juni. Dies war für unsere Planungen recht wichtig, denn wir wollten für die Starterbeutel Sponsoren ansprechen und somit jedem Teilnehmer eine Erinnerung zur Verfügung stellen. Mit der festen Teilnehmerzahl begannen wir auf potenzielle Sponsoren zuzugehen und da es ein Revival des Bauerfeind-Blogger Wochenende sein sollte, sprachen wir Bauerfeind als erstes an, welche sofort zusagten unseren Funrun zu unterstützen. Das gab uns Selbstvertrauen und wir planten eifrig weiter. Es sollten nützliche Dinge im Goodiebag sein. Somit ließen wir unsere Kontakte spielen. Bauerfeind stellte uns jeweils ein tolles Handtuch sowie den Starterbeutel zu Verfügung. Enduu sorgt für die Verpflegung auf den Isartrails Eine Anfrage von Karsten enduu kam im richtigen Moment und sein Interesse unser Event zu unterstützen war positiv. Um dem üblichen Tun eins drauf zu setzen, entschied er sogar mitzulaufen und eine Verpflegungsstelle mit Riegel und Regenerationsdrink im Ziel einzurichten. Des Weiteren füllte er die Beutel mit Trinkampullen, welche den Energiestoffwechsel unterstützen. Details zu den Produkten könnt ihr hier erfahren. Stirnbänder braucht jeder Trailrunner Sehr hat mich gefreut, dass mein Kontakt bei VikingFootwear zusagte uns tolle Stirnbänder beizusteuern. Denn Stirnbänder sind das Modeaccessoires eines jeden Trailrunners und gehörte einfach in unser Goodiebag. Isartrails wir kommen. Snacks Innosnack, bekannt für seine gesunden Produkte für Ausdauersportler, hergestellt aus Isomaltulose, war ein weiteres Unternehmen mit dem wir alle bereits in Verbindung standen und ein großes Paket bereitstellte. Mein Testbericht kannst du hier nachlesen. Blasen adieu Wer viel und lange läuft, wird das letzte Produkt von Pjur Active, das Anti Chafing Gel, schätzen, denn Blasen und Wundstellen durch Scheuern haben da keine Chance mehr. Isa konnte hier ganz viele Probepäckchen organisieren. Werbeprospekte vom München Marathon, Kossmann Laufdesign, Keller Sports fanden ebenso ihren Weg in den Starterbeutel. Ein riesiges Dankeschön an die Sponsoren, denn dadurch wurde unser Event perfekt. Und nun ein paar Impressionen zum Lauf selber Treffpunkt Biergarten Siebenbrunn, am 09.07.2016 um 9:30 Uhr. Ich war ziemlich gespannt, wer tatsächlich kommen würde von den mittlerweile 60 eingegangenen Anmeldungen oder ob es zum Reinfall werden würde. Aber die Befürchtungen waren unbegründet, knapp über 40 Läufer standen pünktlich bereit und in bester Laune. Und wie man es von Bloggern erwartet, bevor wir starten konnten, musste erst mal ein Vorher-Bild gemacht werden. Dann ging unsere Reise ca 17 Kilometer über die wunderschönen Isartrails bis zur Grünwälder Brücke auch schon los. Wir hatten ein paar Eilige am Start, weshalb es nicht nur eine Laufgruppe gab, sondern sich mehrere herauskristallisierten. Aber letztendlich fanden alle ihren Weg in der jeweiligen Geschwindigkeit. Wobei ich feststellen musste, dass die eine oder andere Gruppe ein paar Höhenmeter bzw. Treppenstufen mehr hätten laufen können. Letztendlich hatten alle ihren Spaß und kamen gesund zurück zum Ausgangspunkt, wo Karsten und Crew von enduu mit ihren Köstlichkeiten und Erfrischungen sowie das wohlverdiente Radler auf uns wartete. Isartrails mit ganz viel Spaß Ich kann mich nur wiederholen, dieses Event hat wieder ein paar Läufer mehr zusammen gebracht, den Social Medien sei Dank hatten wir mit Jan und Thomas Besuch aus Frankfurt und Johanna reiste aus Innsbruck an. Wie cool ist das bitte? Das verbindet und wir freuen uns, wenn wir bald zu ISARFUNRUN auf den Isartrails Volume 2 einladen können. Fortsetzung folgt. Euer Orga-Team Isa, Susi und Cindy Fotocredit: Susi von Runskills
- Ein Herbstspaziergang - Neulich im Wald
Herbstspaziergang Im Herbst werden die Tage leider wieder deutlich kürzer. Zeit für einen Herbstspaziergang und die letzten Sonnenstrahlen einzusaugen. Die Farben des Herbstes entzücken mich jährlich immer wieder aufs Neue. Deshalb nehme ich mein Handy oder in letzter Zeit auch mal eine Kamera, ziehe mich warm an und raus geht es. Nach meinem sehr aufregenden Sommer ziehe ich mich derzeit doch ein wenig zurück, laufen tue ich eher vorsichtig und in Maßen. Ich habe angefangen fast täglich ein paar Kilometer spazieren zu gehen, was ja bei den wunderbaren Farben nicht schwer ist. Die Luft ist im Herbst schön frisch, oft verkleidet sich der Wald durch den Nebel in eine mystische Wunderlandschaft (welt), an der man sich nicht satt sehen kann. Wenn die Sonne einem die Nase kitzelt und unglaublich schöne Lichtstimmungen zaubert, was will man mehr als draußen im Wald zu stehen und einfach nur genießen. Im Wald Neulich im Wald war es so schön, dass ich einige Momente eingefangen habe, lasst euch von den herrlich herbstlichen Impressionen mitreißen. Motivationstipp: Mich motiviert es momentan sehr meine täglichen Schritte zu kennen und den Durchschnitt immer wieder zu steigern bzw. den Bewegungsmangel den Kampf anzusagen. Vor allem die Büromenschen unter uns sollten sich mehr bewegen und somit Krankheiten vorbeugen. Dabei ist es gar nicht so schwer zusätzliche Schritte in den Alltag zu integrieren. Fangen wir doch mit einem Herbstspaziergang an. Des Weiteren habe ich beispielsweise angefangen, immer 1-2 Stationen (Tram) nach der Arbeit zu gehen. Man kann wunderbar gleich den Stress von der Arbeit dabei abbauen. Der einfachste Schritt überhaupt ist immer die Treppe zu nehmen, Lift und Rolltreppen können andere benutzen. Es bringt mehr als man denkt. Ich genieße jetzt hoffentlich noch ein paar Tage die schönen Herbstfarben und frische Luft. Und liebt ihr den Herbst auch so wie ich? Was sind eure Tipps für viele tägliche Schritte? Kleines Gewinnspiel Als Schmankerl und damit ihr gut für die nassen Tage ausgerüstet seid, verlose ich ein paar dieser wunderbaren ROTEN Gummistiefel von VikingFootwear (gibt es auch in anderen Farben). So nehmt ihr am Gewinnspiel teil: Verlosung beendet. 1. Hinterlasst mir einfach einen Kommentar unter diesem Beitrag und verratet mir, was ist euer Tipp für mehr Bewegung. 2. Tragt euch rechts in der Sidebar mit eurer Email-Adresse ein, für weitere Posts und Gewinnspiele. 3. Teilnahmeschluß: 15.11.2016 4. Der Gewinner wird von mir schriftlich benachrichtigt. Dieser Beitrag ist in freundlicher Zusammenarbeit mit VikingFootwear entstanden.
- Schneller laufen mit evalu
Was ist evalu? Bei evalu handelt es sich um ein Münchner Startup Unternehmen. Die Jungunternehmer haben sich zum Ziel gesetzt, das Laufen effizienter zu gestalten und deshalb eine sensorbasierte Lauftrainings App auf den Markt gebracht. Das erste Mal begegnete ich evalu auf der ISPO 2016. Damals wurde das Konzept sogar mit dem Brandnew Award 2016 ausgezeichnet. Der offizielle Markt Launch folgte dann aber erst dieses Jahr. Wie funktioniert evalu.run? Der evalu-Sensor ist eine dünne Einlegesohle mit Bluetooth Sender, welcher die Kräfte messen kann. Die Sohle kann schnell und unkompliziert in den Schuh eingelegt werden, entweder über oder auch unter die bestehende Schuhsohle. Anschließend kann der Sender einfach mit einer Schlaufe am Schnürsenkel befestigt werden. Der Laufsensor fällt mit 70 Gramm und 3 mm kaum ins Gewicht und man merkt diesen überraschenderweise kaum. evalu wirbt damit, dass das System ein persönlicher Coach ist und den Läufer, vor, während und nach dem Lauftraining begleitet und mit entsprechenden Informationen über Kopfhörer versorgt. Mithilfe der Sensoren, werden verschiedene Daten (Kraftmessungen) ermittelt, welche über das Smartphone und die evalu App abrufbar sind. Der wichtigste Parameter ist das Lauftempo, welches entsprechend zu Beginn individuell durch einen Testlauf für das künftige Training errechnet wird. Die aufgenommenen Laufdaten ermöglichen Aussagen zum Zustand des Läufers und in welchen Tempobereichen das Training künftig stattfinden soll. Unterschiedliche Laufeinheiten bieten ein abwechslungsreiches Training, ist der Läufer zu schnell oder zu langsam gemäß dem ermittelten Lauftempo unterwegs, erhält er eine Info und kann entsprechend die Intensität reduzieren oder erhöhen. Der Coach bietet zusätzlich Trainingsempfehlungen und Tipps zu Regeneration und Trainingsgrundlagen. Darauf aufbauend und entsprechend einer Trainingsregelmäßigkeit entwickelt der Läufer eine Leistungssteigerung und kann so gesteckte Ziele erreichen. Wie funktioniert das Training mit evalu? Der erste Schritt zum Trainingseinstieg ist ein Leistungstest (Einstufungslauf). Dieser Lauf ermöglicht die Einordnung des Tempos für künftige Trainingsläufe. Dabei muss neben einlaufen unter anderem ein Kilometer so schnell wie möglich gelaufen werden. Sind die Werte aufgenommen kann es mit dem regelmäßigen Training losgehen. Angabe zu Anzahl von Laufeinheiten pro Woche müssen hinterlegt werden. evalu bietet unterschiedliche Trainingseinheiten: Dauerlauf, langer Dauerlauf, Intervalltraining, Schwellentraining und freier Lauf und schlägt beim Starten eine Einheit vor. Der Nutzer kann natürlich jederzeit ein alternatives Tempotraining wählen. Nachdem die Laufeinheit gewählt ist, müssen die Sensoren mit der App über Bluetooth verbunden werden. Der Laufsensor sollte dabei an sein und kann entsprechend jeweils für die rechte und linke Sohle in der App aktiviert werden. Dann kann es auch schon losgehen. Während dem Lauf meldet sich der Coach regelmäßig mit interessanten Informationen zum Lauf oder gibt hilfreiche Tipps, was man verbessern könnte (z.B. Laufstil). Mit Hilfe der App und den Einlegesohlen werden die Daten des Läufers genaustens aufgenommen und können später eingesehen werden. Die evalu App Die Gestaltung der App ist modern und das Handling intuitiv. Die Messergebnisse der Sensoren sind jederzeit abrufbar. Unter dem Menüpunkt Story sind alle Läufe mit Strecke, Dauer und den verschiedensten Daten chronologisch abgelegt. Der Menüpunkt Coach startet das Lauftraining und unter Profil sind alle persönlichen Informationen enthalten. Und nun die Frage, welches Ziel verfolge ich? evalu soll mir helfen, mich für den Silvesterlauf vorzubereiten. Bereits letztes Jahr konnte ich am 31.12. meine bisher schnellste Zeit auf der 10 Kilometer Distanz erreichen. Und genau das möchte ich dieses Jahr wiederholen. Ist doch schön ein Jahr mit einem sportlichen Erfolg zu beenden, findet ihr nicht auch? Die Zielzeit muss entsprechend unter 48:48 Minuten liegen. evalu soll mir dabei helfen gewisse Werte zu erkennen und für mich nutzbar zu machen, um meinen Laufstil zu verbessern, eine gesündere Haltung einzunehmen und vor allem das Verletzungsrisikos zu minimieren. Auch wünsche ich mir eine Umstellung von Ferse- auf Mittelfußlauf . Dies ist mir bisher allerdings immer schwer gefallen. Für dieses Ziel werde ich mindestens drei Monate einplanen müssen. Ein paar Datenwerte: Fußaufsatz: Übersicht wie jeweils der linke und rechte Fuß auf den Boden aufkommt und welcher Laufstil der Athlet verfolgt. Eines der interessantesten Diagramme, da es eine Überraschung war zu erfahren, dass ich links auf dem Mittelfuss laufe und rechts auf der Ferse. Dies ist einer der Punkte an welchen ich arbeiten möchte, Ziel ist die komplette Umstellung auf Mittelfusslauf. Denn wenn ich schneller werden will, dann ist ein Weg der Mittelfusslauf. Kadenz: Wert um zu wissen, wie oft der Fuß den Boden in einer Minute berührt oder auch als Schrittfrequenz bekannt. Eine höhere Schrittfrequenz kann die Schnelligkeit des Läufers beeinflussen und sollte beachtet werden. Dämpfung: Die Analyse der Dämpfung ergab bei den ersten Läufen das ich rechts und links fast identisch laufe und ich mich somit im Normbereich befinde. Bodenkontaktzeit: Im Diagramm ist gut ersichtlich, dass bei mir eine kleine Dysbalance besteht. Es fällt auf, dass ich mit dem rechten Fuß eine leicht höhere Bodenkontaktzeit habe. Ein Grund hierfür könnten die unterschiedlichen Laufstile sein oder es könnte ein Hinweis auf eine leichte Schonhaltung sein. Mit gezieltem Training werde ich darauf hinarbeiten müssen, dass die Bodenkontaktzeit bei beiden Füßen ausgeglichen ist. Flugzeit: Zeit wie lange man sich komplett in der Luft befindet. Dieser Wert ist eher weniger wichtig, aber doch interessant zu wissen, denn eine längere Flugzeit bedeutet, dass der Athlet ein höheres Tempo sowie einen effizienteren Laufstil hat. Pace: Wie man sieht laufe in in Bezug auf das Tempo sehr unregelmäßig. Hier kann mich die Pace-Steuerung der App unterstützen künftig gleichmäßiger zu laufen und damit auch effektiver zu trainieren. Übrigens der evalu Coach ist völlig separat zur GPS Uhr zu sehen. Werte wie beispielsweise der Puls werden nicht in die Betrachtung gezogen. Eine Kopplung der beiden Systeme in nach meinem Wissen derzeit nicht vorgesehen. Fazit Für ein detailliertes Fazit habe ich aktuell noch zu wenige Läufe absolviert. Ich konnte zwar schon einige Eindrücke sammeln, aber für ein vollumfängliches Bild braucht es noch einige Zeit und einige Kilometer mehr. In den nächsten Wochen werden die Daten weiter komplettiert und ich kann entsprechend der Erkenntnisse und dem Support durch das evalu Team mein Potential hoffentlich weiter ausschöpfen. Ich bin gespannt, was erreichbar ist und abgerechnet wird dann beim Silvesterlauf. In freundlicher Zusammenarbeit mit Evalu (PR-Sample). Fotocredit: Running Geo (teilweise)
- Maison Folio - Ein kreolisches Haus auf La Reunion
Ort Maison Folio in Hell-Bourg, La Reunion Maison Folio ein Besuch in die Vergangenheit. Kultur ist nicht so mein Ding. Wie ich bereits im letzten Bericht erwähnte, im Urlaub mag ich doch viel lieber Natur erleben. Aber an unserem ersten Tag auf La Reunion hat es uns nach Hell-Bourg im Osten verschlagen. Im Übrigen das regenreichste Gebiet auf der Insel. Und wie soll es anders sein, es hatte geregnet. Die Regenschauer sind oft sehr stark und z. B. Wanderungen in der Höhe (Hell-Bourg etwa 930 m über Meeresspiegel) nicht ganz einfach (Rutschgefahr). Also musste für uns ein Alternativprogramm her. Wir schauten uns das kleine kreolische Dörfchen Hell-Bourg, in welchem unsere Unterkunft sich befand, genauer an. Der Ort ist einladend und wurde bereits als eines der schönsten Dörfer Frankreichs ausgezeichnet. Außerdem befindet sich Hell-Bourg in einem der drei Talkessel rund um den höchsten Berg der Insel, dem „Piton des Neiges“ (3069m). Die Anfahrt vom Flughafen St. Denis führte uns an Berghängen mit unzähligen Wasserfällen und einer üppigen Vegetation vorbei. Einfach wunderschön. Hell-Bourg Die Gassen von Hell-Bourg sind schnell abgelaufen und man bleibt vor einer der wenigen Sehenswürdigkeiten das „Maison Folio“ auch ohne einen Reiseführer gelesen zu haben, stehen. Das Tor bzw der Eingang ist verziert und sehr ansprechend. Da es ja regnete, statteten wir dem einzigen kreolischen zugänglichen Haus des Dorfes einen Besuch ab. Maison Folio Die Villa wurde 1870 erbaut und entspricht immer noch der ursprünglichen Form. Familie Folio wohnt heute darin und daher rührt der Name „Maison Folio“. Der Besuch des Maison Folio ist wie eine Reise in die Vergangenheit. Besonders hat es mir das Interieur angetan, wunderschöne antike Möbel, welche aus Frankreich stammen. Das Schlafzimmer Als wir in das Schlafzimmer des Hauses traten, fühlte man sich definitiv in vergangene Tage zurückversetzt. Das Himmelbett aus dem letzten Jahrhundert und die Gegenstände des Raumes mit Liebe zum Detail sind authentisch und passend eingerichtet. Der Garten Der Garten sowie der grün-weisse Pavillion erfreuen die Herzen der Besucher. Viele exotische Blumen und Pflanzen (Orchideen, Passionsfrucht, Kaffeepflanzen etc.) laden zum Staunen ein. Auch ein Kräuter Garten ist angelegt. Die Geschichte drum herum ist faszinierend, leider gibt es eine Führung nur auf Französisch. Zur Hilfe erhielten wir Informationsblätter auf Deutsch, sodass wir uns individuell alles anschauen konnten. Der Eintritt kostet EUR 4,00 (Stand: März 2017) Weitere Impressionen vom Maison Folio:
- Fitrate Mitgliedschaft - meine Erfahrungen und Erlebnisse
Meine Erfahrungen mit der Fitrate Mitgliedschaft (Gold) Einen Vorbericht mit Details zur Fitrate Mitgliedschaft kannst du hier nochmals nachlesen. Insgesamt habe ich die Fitrate Goldkarte - (beinhaltet den Zutritt zu allen Partner mit wenigen Einschränkungen) 3 Monate von Mitte November 2016 bis Mitte Februar 2017 getestet. Das Versprechen: Eigentlich hatte ich mir nicht viel davon versprochen, wollte wieder regelmäßig EMS machen und bisschen Yoga praktizieren. Aber mit der Zeit, entdeckte ich diesen oder jenen Kurs und somit waren meine Erlebnisse rund um das Angebot von Fitrate spannend, aber lest selbst: Ich hatte mir fest vorgenommen, während der Testphase, morgens Yoga in meinen Alltag einzubauen. Leider konnte ich dies nicht wirklich regelmäßig umsetzen, da die angebotenen Kurse im Zuspätkommen bei der Arbeit endeten, zumindest zwei Mal von zwei Mal Early Bird Yoga. Aber ich habe einige neue Yoga-Richtungen entdeckt. Es ist erstaunlich wieviele Arten von Yoga existieren und auch über die Fitrate Mitgliedschaft probiert werden können. Bikram Yoga Während meiner Testphase ist ein neuer Partner, dass Bikram Hot Yoga im Tal dazugekommen. Das war endlich die Möglichkeit Bikram-Yoga auszuprobieren, schon zu oft habe ich davon gelesen und nur positives gehört. Bei Temperaturen um die 38 Grad werden 26 Übungen immer in der gleichen Abfolge absolviert. Durch die Wärme ist man gefühlt von Anfang an biegsamer und geschmeidiger, auch ich unbeweglicher Karpfen. Ich empfand das Yoga anstrengend und fordernd, dennoch kam auch eine gewisse Ruhe in mir auf. Aerial Yoga Ich probierte diese spezielle Form des Yogas im Studio B15, Nähe Hauptbahnhof aus. Es ist ein kleines Studio mit einem Übungsraum und die Atmosphäre ist freundlich. Außerdem testete ich den gleichen Kurs, allerdings unter dem Namen "Hang Loose" im Patrick Broome Studio. Dieser interessante Yogastil mithilfe einer Hängematte verbindet Akrobatik mit vielen Möglichkeiten zu entspannen und toll abzuhängen. Die Lufthängematte nimmt einem sehr die Angst und man traut sich mehr zu als vermutet. Da steht die Welt mehrmals Kopf. Aber Achtung auch Schwindel gibt es hin und wieder. Jivamukti Spiritual Warrior (Jivamukti, Gärtnerplatz) Morgens um 7:30 Uhr. Man muss schon ein Warrior sein, um zu der Tageszeit kraftvoll in den Alltag starten zu wollen. Die Abfolge der Haltungen und Dehnungen sind eingespielt und man erkennt sofort die Profis. Erklärungen gibt es kaum bis keine (nicht für absolute Anfänger zu empfehlen), aber wer Yoga bereits ausgeführt hat, kennt die Bewegungen und bei den etwas schwierigen Übungen wie Hand- und Kopfstand hilft die Trainerin gern den Neulingen. Die Stunde war ein perfekter Start in den Tag. Sunrise Yoga (Body-Inn) Eine angenehme Yoga 3/4 Stunde mit Fokus auf die Atmung, einfache Dehnübungen und aktivierender Vorbereitung für den Tag. Das Studio ist etwas abseits, dafür wenig Teilnehmer und ruhige Atmosphäre, was ich entspannend und ruhig empfand. Poledance (StudioB15) Auch das probierte ich, wo ich eigentlich dem Poledance nun wirklich nichts abgewinnen konnte. Bisher zumindest. Paula die Trainerin, welche ich vom Aerial Yoga bereits kannte, nimmt sich für die Teilnehmer viel Zeit und hilft und erklärt auch gern öfter. Mein erster Eindruck, aua und aua, aber dieser Schmerz soll irgendwann vergehen. Also kein Grund zur Aufgabe. Ich fühlte mich an der Stange wie ein Kletteräffchen, da ich viel aus der Armkraft probierte. Ich rutschte enorm und nun ist mir auch klar, warum Poledancer (-innen) so knappe Höschen tragen, denn auf nackter Haut rutscht es weniger. Pilates Diesen Termin musste ich ca 2 Wochen im Voraus reservieren, entsprechend hohe Erwartungen hatte ich. Ort des Geschehens Pilatesbody. Ich war erstaunt beim Betreten des Studios, hatte ich mir doch unter Pilates was ganz anderes vorgestellt, ähnlich dem Yoga, einfach auf die Matte und los. Im Pilatesbody sind allerdings besondere Pilatesbänke aufgestellt, welche doch recht merkwürdig erscheinen. Nichtsdestotrotz, Kurs war interessant, anstrengend, sehr intensiv in der Tiefenmuskulatur und ich könnte mir vorstellen, diesen auch regelmäßig zu besuchen. Jumping Fitness Das Jumping Fitness München ist ein kleines Tanzstudio in einem Hinterhof in Schwabing. Trainerin Melanie bietet zwei Mal die Woche die energiegeladenen Trendkurse auf dem Trampolin an. Ohne Vorkenntnisse kann man sofort mitspringen, nur manche Schritte benötigen etwas mehr an Koordinationsaufwand. Das Workout selbst ist anstrengend und mein Puls war mehrmals über 170. Auch dieser Kurs hat Spaß gemacht und schreit nach einer Wiederholung. Athletiktraining (Jezabel Athletics) Das war für mich das absolute Highlight aller Kurse. Hier nahm ich bei einem wöchentlichen Early Bird Zirkeltraining teil. Man konnte individuell zu verschiedenen Zeiten ab 6 Uhr morgens einsteigen und den Zirkel mit Funfaktor abarbeiten. Jeza die Trainerin gab mir einige tolle Übungen und Tipps für meine Dysbalancen. Sie hat einen großen Erfahrungsschatz in Reha und Prävention. EMS Wer mein 6 wöchiges Sixpack-Projekt letztes Jahr verfolgt hat, weis, dass ich vom EMS Training begeistert bin. Ich habe mit Fitrate vier unterschiedliche EMS Anbieter getestet. Erstaunt war ich, dass die Anbieter erheblich unterschiedlich waren, in Punkten Intensität, Ausstattung, Spaß und auch Wohlfühlfaktor. Die Studios wireless EMS @trainingslounge und Corpovitalis wurden zu meinem Favoriten und ich freute mich auf das wöchentliche gezielte und vor allem individuelle Training. Hier empfehle ich mehrere Studios auszuprobieren. Massage Ein Mal wöchentlich zur Massage gehen, ein Luxus an den man sich gewöhnen könnte. Getestet habe ich hier nur das Lotusblüte nahe Rotkreuzplatz. Es hat mir dort von Anfang an gut gefallen und das Studio ist für mich sehr gut zu erreichen. Des Weiteren waren die Termine unkompliziert und vor allem auch kurzfristig möglich. SWM Schwimmbäder Eher zufällig startete mein Kraulkurs gleichzeitig mit der Testphase. Schnell konnte ich feststellen, dass der Eintritt in alle Münchner Schwimmbäder über die Mitgliedschaft abgedeckt ist. Leider ist die Abrechnung derzeit noch ein wenig holprig, wird aber schnell und ohne Probleme von Fitrate bearbeitet. Momentan muss der Beleg monatsgleich per Email zugeschickt werden und die Eintrittsgelder werden dann mit dem nächsten Mitgliedsbeitrag verrechnet. Ernährungsberatung Auch zum Thema Ernährung wird Hilfe angeboten. Ein erstes Beratungsgespräch ist in der Fitrate Mitgliedschaft inklusive und ich fragte bei der Ernährungsberatung JFK nach, was ich in Bezug auf mein Triathlon Training verbessern könnte. Hier konnte ich auch individuelle Fragen stellen und interessante Ansätze erfahren. Mein Fazit Hervorzuheben ist defintiv das Preis-/Leistungsverhältnis, denn mit einer festen monatlichen Flatrate, kann man Sport treiben nach Lust und Laune, ohne Bedenken auf zusätzliche Mehrkosten. Dies ist schon ein sehr großer Nutzen und die Kosten bleiben im Rahmen. Die gegebene Flexibilität ist mehr als alltagstauglich. Wer einen langen Arbeitstag oder einen vollen Kalender hat, findet sicher einen Kurs, welchen er oder sie noch besuchen kann. Man kann auf Entdeckungstour gehen. Wer Lust hat Neues auszuprobieren, ist mit der Fitrate Mitgliedschaft super beraten. Ich habe viele neue Kurse testen können, was ich sonst nicht entdeckt hätte. So ist es möglich seine Lieblingskurse zu finden. Und man lernt München und seine Straßen kennen. Der Besuch in neuen Einrichtungen, brachte mich an Orte, an denen ich zuvor noch nicht war. Im Punkt Motivation hat mich die Fitrate Mitgliedschaft begeistert. Je nach Lust einen Kurs besuchen und danach glücklich darüber sein. Die Vielfalt hat überzeugt. Allerdings auch das wäre zu erwähnen: Der Zeitfaktor ist immens, zumindest habe ich viel Zeit für das Raussuchen der Kurse verwendet. Teilweise sind die Anfahrten zu den Räumlichkeiten etwas länger. Die Anmeldungen zu Kursen waren vereinzelt ein wenig aufwendig bzw. zeitintensiv. Es gab auch die Fälle, dass ich wegen der komplizierten Anmeldung von dem einen oder anderen Training absah. Man muss sich im Klaren sein, es ist zwar einerseits die Flexibilität gegeben, aber andererseits ist eine spontane kurzfristige Teilnahme nicht immer möglich, sofern vorab eine Anmeldung erfolgen muss. Vor allem die kleinen Studios bzw. die Kurse in kleinen Gruppen benötigen eine gewisse Vorausplanung. Aktualität der Kurse und Angebote auf der Fitrate Seite sind nicht immer vertrauenswürdig. Ich hatte die Erfahrung gemacht, dass es doch Unterschiede gibt und man besser auf der Webseite des Partners gegen prüft. Vor geschlossenen Türen steht ja niemand gern. In diesem Punkt fände ich eine App empfehlenswert, inklusive der Möglichkeit Anmeldungen direkt darüber zu tätigen und mit Erinnerungs- / Kalenderfunktion. So würde man den Überblick behalten und hätte eine tolle Transparenz über das Gesamtangebot. Da wird sich in Zukunft sicher noch einiges verbessern. Gestört hat mich, dass man täglich maximal nur einen Partner besuchen kann. Ein Sonntag mit einer morgentlichen Yogaeinheit und abends z.B. einen Fitnesskurs ist somit nicht möglich mit der Fitrate Mitgliedschaft. Aber mittlerweile habe ich gelernt, es gibt nicht so viele Gestörte wie mich mit einem solche Drang nach Bewegung. ;) Abschließend Die 3 Monate haben mir sehr viel Spaß bereitet, vor allem, dass man mit der Mitgliedschaft neue Sportarten ausprobieren konnte. Die Vielfalt an Kurse ist einzigartig und kann kein einzelnes Fitnessstudio bieten. Wer sportbegeistert ist und flexibel seine Freizeit gestalten will, ohne sich zu binden, ist mit der Fitrate Mitgliedschaft mehr als gut beraten. In freundlicher Zusammenarbeit mit FITrate GmbH
- Spontan Halbmarathon Bestzeit laufen
Lauf halt mal wieder eine Halbmarathon Bestzeit. Meine letzte Halbmarathon Bestzeit rührt noch aus dem Jahre 2014, genauer gesagt, Oktober 2014 und ich lief auf der Halbmarathondistanz 01:51:33. Damit war ich eigentlich immer zufrieden. Hier kannst du den Bericht zum Lauf aus dem Jahr 2014 nochmals nachlesen. Dieses Jahr stand ich noch nicht wirklich oft an einer Startlinie eines Wettkampfes, wenn dann nur spontan. Und genauso spontan stand ich am 25.06.2017 in der Startaufstellung meines ersten Halbmarathons 2017 in München. Der Stadtlauf mit vielen vielen Läufern am Start, bietet eine sehr flache und schnelle Strecke durch den englischen Garten. Beim Training der letzten Wochen baute ich vornehmlich auf Rennrad- und Schwimmeinheiten mit Blick auf meinen ersten Triathlon. Lauftraining hatte ich somit fast keines absolviert, Intervalltraining Fehlanzeige. Durch Zeitmangel hatte es einfach nicht gepasst. Dennoch mein Fitnesszustand war gefühlt schon lange nicht mehr so gut und wenn man Freunde hat, welche einen immer gern Flöhe ins Ohr setzen, dann hat man schnell das Ziel Bestzeit laufen zu wollen. Pace-Tabelle Kurz vorm Start bekomme ich noch ein Pace-Tabelle zugesteckt. In dieser konnte ich die geforderten Zwischenzeiten genauestens auf jeden Kilometer nachvollziehen. Und da war ich mir schon gar nicht mehr sicher, ob ich Bestzeit laufen wollte. Es würde schnell werden, dass war klar. Übrigens die Pacetabelle kann unter folgenden Link individuell erstellt werden, wer gern gezielt eine Wunschzeit laufen will, für den ist dies eine super Hilfe bzw. Übersicht. Der Start Der Start ging Punkt 8 Uhr los, 21,1 lange Kilometer vor mir, im Kopf ich will so schnell laufen wie noch nie, neben mir mein Kumpel Stefan, welcher mich pacen will. Wir stehen ziemlich weit vorne, neben dem 01:45 Stunden Pacemaker, na ja irgendwen muss man ja nachrennen, wenn es schwer wird. Dann geht’s auch schon los. Ich renne, ohne Uhr, denn das GPS konnte nicht rechtzeitig geortet werden, mein Gefühl muss dieses Mal reichen. Aber hey es läuft sich gut dahin, Puls passt und eine Anstrengung fühle ich auf den ersten 3-4 Kilometern überhaupt nicht wirklich. Nur Stefan ruft von hinten, dass wir zu schnell sind, die geplante Zielzeit von 5:15 Min per km habe ich bei Weitem unterboten. Nach 4-5 km läßt mich Stefan dann ziehen, ich habe einen guten Tag, er leider nicht. Somit schließe ich mich Lisa und Jan an, beide im gleichen Team (Team Alfa Romeo) wie ich. Projekt Sub 01:50 Stunde Die ersten 5 Kilometer sind top gelaufen und dann fangen leider auch schon die Probleme an. Ich muss die erste Verpflegungsstelle mitnehmen, da es mir einfach zu heiß ist. Beim Weiterlaufen mache ich etwas falsch. Entweder ich laufe viel zu schnell an oder die kurze Unterbrechung mag mein Körper gar nicht. Ab diesem Moment laufe ich durchgängig mit einem Puls von 185, den bekomme ich auch nicht mehr runter. Ich bin weiterhin mit Lisa und Jan unterwegs. Und wir laufen und laufen, reden tun wir nicht mehr so viel. Ich bin mit meiner Atmung voll beschäftigt, tief atmen und Ruhe bewahren und das weiterrennen nicht vergessen. Halbzeit Kilometer 10 und die zweite Verpflegungsstelle. Es ist mir mittlerweile zu heiß, sodass ich nicht mehr weiter mag. Also schneller Pitstop und abkühlen, ich schütte mir sogar Wasser über den Kopf, ist kurz kalt, aber bringt nicht viel. Meine beiden Mitläufer verliere ich bzw. sehe Lisa immer ein paar viele Meter vor mir laufen, aufholen kann ich leider nicht. Bei Kilometer 12 gugge ich auf die Uhr, es sind 01:02 Stunde vergangen, d.h. genau eine Minute Vorsprung gemäß Pace-Tabelle. Irgendein Typ pfeift ziemlich heftig neben mir, dass man meint, er falle gleich um. Mich nervt es und bringt mich aus meinem Takt. Dann kommt Kilometer 15, Mist ich bin ca eine Minute hinter der vorgegebenen Zeit. Eigentlich ist es der Zeitpunkt, an welchem ich nicht mehr daran glaube sub 01:50 Stunde finishen zu können. Es geht mir auch nicht mehr so gut. Die Beine fühlen sich nicht frisch an. Aber der Wettergott meint es mittlerweile gut mit mir, denn es fängt endlich an zu regnen. Die Abkühlung bringt meinen Willen zurück. Mein Kopf arbeitet wieder mit mir, hurra Gaspedal durchtreten und schauen was noch möglich ist. Kilometer 19, letzte Verpflegungstelle, schnell was trinken und ich schiebe mir einen halben Riegel rein. Es kommt ein unbekannter Läufer an meine Seite, wir laufen super zusammen, mal überhole ich ihn und mal er mich. Er schaut immer wieder nach mir und ich meine er paced mich insgeheim. Ich bedanke mich, er meint, hach heute ist es nicht so schnell, er hat immer noch den letzten Marathon in den Beinen. Ich denke, alles klar ! Bei Kilometer 20 sammeln wir Lisa wieder ein. Ich glaube wir waren ziemlich rasant unterwegs. Das Tempo kann ich nicht bis zur Ziellinie aufrechterhalten. Wir zwei Mädels lassen den netten Mann ziehen und laufen so schnell wie möglich Richtung Ziel. Die letzten paar Hundert Meter haben richtig Spaß gemacht, zwar bei Schnappatmung, aber ein Ziel erreichen ist das immer Größte oder? Ziellinie Ich erreiche das Ziel mit einem Puls von 190! Ich denke ich habe alles gegeben, wenn man bedenkt, dass mein Maximalpuls bei 194 liegt. Und als ich dann noch das Ergebnis erblicke, stand mir die Freude im Gesicht. Endlich sub 1:50 Std, genau gesagt 01:48:49. Ja schnell mal eine Halbmarathon Bestzeit gelaufen, war aber nur möglich, weil ich meine Komfortzone verlassen hatte. Halbmarathon Bestzeit, yeah ! Nächstes Ziel mag ich gar nicht aussprechen bzw definieren, brauche ich auch nicht, was meint ihr? Fotocredit: Alfa Romeo In freundlicher Zusammenarbeit mit Alfa Romeo / persönliches Projekt: Halbmarathon Bestzeit.
- Motivation – 10 Punkte die du gelesen haben musst
Motivation hast du? Wir alle haben sportliche Ziele oder den Wunsch Gewicht abzunehmen oder einfach fitter zu werden, nur immer wieder mal, sagt der innere Schweinehund einfach nein. Vielleicht helfen dir meine Tipps, das eine oder andere Mal dich durchzusetzen und motiviert ins Training zu gehen. Hello Motivation: Hole dir Inspiration in Instagram, Youtube oder Facebook Die größte Motivation für mich ist, mir Inspiration von den fitten Menschen dieser Welt zu holen, da hole ich mir auch den einen oder anderen Sporttipp oder Inspiration eine bestimmte Übung ins Training einzubauen. Noch viel spannender ist die "Verfolgung" der ganz normalen Sportler, wie ich es bin. Man erlebt die up und downs täglich hautnah mit und motiviert sich gegenseitig. Wenn X, Y oder Z unterwegs waren, dann will ich es auch sein und der Schweinehund hat schon keine Chancen mehr. Challenges Sportchallenges sind eine gute Methode sein Training durchzuziehen. Vor allem wir Sportler lieben diese Herausforderungen. Entweder man fordert sich selbst heraus, ein bestimmtes Pensum zu schaffen oder fordert andere auf, sich das gleiche Ziel zu setzen. Wettbewerb stachelt bekanntlich noch mehr an, seine Leistung zu steigern. Das Netz ist voll von wöchentlichen, monatlichen Challenges, z.B. die Plank-Challenge, aber passt auf, es sollte als Anreiz genommen werden, da sind auch teilweise extreme Sportskanonen dabei und bloß nicht demotivieren lassen von denen. Der Freundeskreis wäre da besser. Neue Sportsachen Neue pinke Sportsachen wirken bei mir Wunder. Bei dir sicherlich auch, ja sie müssen auch nicht pink sein, aber neu und wahrscheinlich farbenfroh. Das hebt die Stimmung und Laune. Außerdem will man neue Sachen immer gleich ausführen, da hält dich nix mehr. Feste Termine mit Freunden / feste Kurse Gemeinsam trainiert es sich viel besser, also macht Termine mit Freunden und wenn möglich regemäßig an einem bestimmten Wochentag und gleicher Uhrzeit aus, dann wird es zur Gewohnheit und Ausreden sind schwer zu finden. Außerdem ist es uncool Freunde warten zu lassen bzw. abzusagen. Eine weitere Möglichkeit ist einem Sportverein oder Laufclub beizutreten, dort trifft man Gleichgesinnte und lernt immer wieder neue Leute kennen. Musik Musik motiviert mich ungemein. Wenn keine Sporttermine anstehen oder ich spontan eine Runde laufen will, dann geht daheim die Musik schon vorher an und ich tänzel durch die Wohnung. Da kommt die Bewegungslust von alleine. Gelegenheit macht Training Nichts ist einfacher als beim fernsehen zum Beispiel nebenbei ein paar Übungen zu machen oder die Blackroll zu benutzen, für mich ist das auch Training und so musst du nicht erst irgendwohin radeln, fahren oder laufen. An Tagen, an denen du mal nicht so viel Zeit hast, eine gute Alternative dich trotzdem zu bewegen. Punkt 5 hilft hier übrigens auch ! Abwechslung im Training Nichts ist schlimmer als regelmäßig die gleiche Strecke abzulaufen oder immer den gleichen Sport auszuüben. Bringe Vielfalt und Abwechslung in dein Training. Probiere vielleicht auch mal was ganz neues aus, zum Beispiel Crossfit, bouldern oder Yoga. Denke an das Danach Durch den Sport sind wir doch alle viel mehr energiegeladen und ausgeglichener, der Alltag haut einen nicht mehr so leicht um. Wir fühlen uns stark. Sport steigert die Lebensqualität und wir schütten Glücksgefühle aus. Ich finde es gibt kein geileres Gefühl, nach dem Training heimzukommen, stolz auf sich zu sein, wenn man trotzdem ins Training gegangen ist, obwohl man eher keine Lust hatte. Belohnung Wer viel Sport treibt, darf auch mal sündigen oder es sich gut geht lassen, Belohnung muss auch nicht immer Süßes sein. Du kannst dich auch mit Dingen wie einen Saunaaufenthalt oder neue Laufschuhe belohnen. Für mich beispielsweise ist ein Mode-Latte mit Sirup in einem bekannten Cafe-Haus nach dem Training das Größte. Sei kreativ und belohne dich, so bleibst du am Ball. 10. Träume Träume vom nächsten Laufevent, setze dir ein Ziel, schmöker über deine nächste Laufreise, erkunde die Welt. Denn ich bin der Meinung, fremde Orte können nicht besser erkundet werden, als laufend. Mich motivieren meine Laufreisen wahnsinnig, bereits Ende des Jahres denke ich schon an die mögliche Laufplanung für das kommende Jahr. So bleibe ich auch dran, im Winter mein Lauftraining beizubehalten. Und es gibt nichts schöneres als die Medaille im Ziel Eine tolle Inspiration und Motivation für den ersten oder auch nächsten Highlight-Marathon kannst du hier einsehen: http://www.getyourguide.de/info/top-marathons/ Ich hoffe ich konnte dir ein wenig Motivation schaffen und den einen oder anderen neuen Punkt nahe bringen. Alles was ihr macht oder nicht macht, habt Spaß daran und genießt das Leben in vollen Zügen. Und der Frühling und das gute Wetter naht, nur so als Hinweis. Was ist eure Motivation?














