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  • Transalpine Run 2022 - Klappe, die Zweite

    Heute ist es soweit. Ich verkünde mein sportliches Ziel für das Jahr 2022. Glaubt mir, vor diesem Vorhaben habe ich einen Riesenrespekt. Kurz und knapp gesagt, ich werde zusammen mit meiner Freundin Iris den Transalpine Run (kurz TAR) laufen. Falls du mir schon einige Jahre folgst hast du sicher die Up and Downs bei meiner ersten Teilnahme des TAR 2016 als Rookie miterlebt. Es war damals ein Wettkampf, der mich sehr an meine Grenzen geführt hat. Ich wollte das nie wieder erleben. Einige Fehler in der Vorbereitung und auch die noch nicht vorhandene mentale Härte, waren nicht die besten Voraussetzungen, dass es ein Rennen zum Genießen hätte werden können. Wenn ich heute an den TAR 2016 denke, denke ich sofort an meinen Zieleinlauf bei der 6. Etappe. Ich hatte geweint vor Erschöpfung und wollte keinen Meter weiter. Das Gefühl der Aufgabe war damals sehr groß. Komischerweise stand ich am nächsten Tag trotzdem wieder in der Startaufstellung und schlussendlich hatte ich das Rennen, damals mit meinem Laufpartner Geo, auch nach sieben Etappen erfolgreich beendet. Eine Zusammenfassung zum Transalpine Run 2016 findet ihr in der Verlinkung. Dieses Mal soll es anders werden und ich möchte dir und mir Mut machen, die Komfortzone zu verlassen, um am Ende zu sagen, es war geil. Auch möchte ich mit dem Transalpine Run Frieden schließen, denn diese Veranstaltung wird mit sehr viel Liebe organisiert. Man spricht auch immer wieder von der TAR Familie. Es kommen beim TAR verrückte, ambitionierte, aber auch ganz normale Läufer/innen zusammen, dass möchte ich dieses Jahr einfach etwas genießen und eine Woche mit Gleichgesinnten verbringen. Wie gesagt, das Erlebte gab mir das Gefühl, die Alpenüberquerung nie wieder angehen zu wollen. Allerdings gibt es eine Person, die mich letztes Jahr gefragt hatte und ich habe komischerweise sofort zugesagt. Auch kann ich mir keine andere Partnerin vorstellen, mit der ich dieses Unterfangen nochmals angehen würde. So und nun sitze ich hier vor meinem PC, posaune diese Nachricht raus und es gibt kein Zurück mehr. Ich bin einerseits sauer auf meine spontane Zusage, aber andererseits bin ich eine Kämpferin und ich weiß was 2016 alles schiefgelaufen ist. Daher, Transalpine Run, Klappe die Zweite: wird hoffentlich ein Lauf für die Erinnerungen und hoffentlich natürlich auch mit abermals erfolgreichem Zieleinlauf. Ein paar Informationen zum Etappenlauf - Transalpine Run 2022 Bevor wir mit dem ganzen Training anfangen, erzähle ich euch noch etwas zum Transalpine Run selbst. Es ist der Lauf der Läufe, einmal über die Alpen. Ich glaube jede/r Trailrunner(in) liebäugelt mindestens einmal im Leben an den Start zu gehen. Aber einfach ist die Teilnahme nicht. 2022 erwarten die Teilnehmer 290 Gesamtkilometer und 17.320 Höhenmeter im Aufstieg. Der Start erfolgt in Garmisch-Partenkirchen und das Ziel befindet sich in Vals (Italien). Insgesamt gibt es 8 Etappen (8 Lauftage), die allesamt in meinem Empfinden kein Zuckerschlecken werden. Im Übrigen sagt Plan B, dass es in diesem Jahr die bisher wohl anspruchsvollste Ausgabe bisher geben wird und dabei überschreiten die Teilnehmer die 3.000er Grenze mehrmals. Beim TAR kann man sich nur im 2er Team anmelden und mit dabei sind maximal 300 Teams. Einzelstarter sind deshalb nicht zugelassen. Wer erst mal TAR-Luft schnuppern will, kann sich beim RUN2 anmelden (ca. 70 km / 4.000 HM) und läuft somit die ersten zwei Etappen mit. Und los geht der Spaß am 03. September 2022. Wenn ich das jetzt so lese, kommen mir die geforderten Distanzen wieder sehr irre vor. Meinen Respekt hat dieser Etappenlauf auf jeden Fall. Aber eines muss ich euch hier auch sagen, wer nichts wagt, der nicht gewinnt. Jede Herausforderung bringt immer etwas Gutes mit sich. Vielleicht kann ich Jemanden von euch ja auf meiner diesjährigen Reise inspirieren, sich ebenso einer persönlichen Herausforderung, wie auch immer diese aussieht, zu stellen. Meine TAR Teampartnerin Ich stelle euch erst mal Iris vor. In Instagram findet ihr sie unter Iris_und_Bertl. Iris und ich haben uns Ende 2015 auch über Instagram kennengelernt. Wir sind beide aus München und persönlich haben wir uns das erste Mal beim Nikolauslauf im Olympiapark gesehen. Verstanden haben wir uns sofort sehr gut und sind seitdem beste Freundinnen und laufen gern zusammen. 2016 haben wir beide, unabhängig voneinander, auch Trailrunning für uns entdeckt. Während ich 2016 den TAR gelaufen bin, hat Iris den TAR 2017 erfolgreich gefinished. Wenn ich Iris frage, wie sie den Transalpine Run erlebt hat, hat sie die Veranstaltung mit Höhen und Tiefen erlebt, aber unterm Strich als Herausforderung mit positiven Gefühlen. Ein Grund für mich das Abenteuer der Alpenüberquerung nochmals mit ihr in Angriff zu nehmen und mit hoffentlich positivem Gefühl abzuschließen. Wir beide werden in der Kategorie Master Women starten, was bedeutet das wir gemeinsam über 80 Jahre alt sind. Ein Reminder an alle Wenn wir regelmäßig nur 1% etwas ändern oder unsere Komfortzone verlassen, werden wir in der Dauer gesehen eine riesige Veränderung schaffen. Daran glaube ich sehr und so soll auch unser Training sich gestalten, nicht zu verbissen, aber strategisch und sinnvoll. Training für den Transalpine Run 2022 Als ich 2016 am ersten Tag an der Startlinie stand, war ich voller Vorfreude, aber auch etwas naiv, denn manchmal nehme ich Herausforderungen an, ohne mir wirklich einen Kopf darüber zu machen. Bereits ab der zweiten Etappe kamen die ersten Zweifel auf. Ab der dritten und längsten Etappe wurde es schwer teilweise die technischen und sehr langsamen Abschnitte mental durchzuhalten. Ich war überfordert. Nach über 12 Stunden kam ich am 3. Tag ins Ziel und realisierte, dass der TAR kein Kinderspiel ist. Mit vielen Höhen und Tiefen kämpfte ich mich zwar ins Ziel, damals in Brixen, aber verlor danach für einige Zeit die Motivation. Das möchte ich dieses Mal unbedingt vermeiden und richte entsprechend mein Training daran aus. Der Plan ist viel mehr Höhenmeter mitzunehmen. Ganz so leicht gestaltet sich das allerdings nicht, wenn man im Herzen von München lebt. Nichtsdestotrotz nehme ich die Challenge an und werde regelmäßig in den nächsten Wochen vor der Arbeit mehrere Male den Olympiaberg hochlaufen. So sollte ich auch unter der Woche einige Höhenmeter zusammen bekommen. Die Wochenenden werden wir sowieso in den Bergen verbringen. Auch die Belastung an mehreren aufeinanderfolgenden Tagen wird dieses Mal forciert. Ich glaube, das war auch der größte Fehler 2016, denn nur an den Wochenenden trainieren, ist wirklich zu wenig. Kurz gesagt, sieht unser Trainingsplan folgendes vor: - mehr Höhenmeter - mehrere Tage am Stück Belastung - Longruns im Gelände - Teilnahme an Wettkämpfen zur Stärkung der mentalen Härte und Erfahrungswerten - Optimierung Ernährung im Alltag, aber auch während des Wettkampfes. Hier heißt es testen, testen und testen. Wir beide haben bisher immer zu wenig gegessen und da sehe ich sehr großes Potential. - Training auf wechselhafter Geländebeschaffenheit - Tempohärte und mentale Stärke (mehrmals Oplympiaberg hochlaufen) - Training und Einsatz von Trailstöcken Unser Ziel beim TAR - Gesund ankommen - Genießen und eher Tempo rausnehmen, als immer alles geben und evtl. vorzeitiges Abbrechen riskieren. - Panorama wahrnehmen, das nehme ich nämlich tatsächlich bei manchen Rennen weniger wahr - Gemeinsame Zeit verbringen, denn Iris und ich werden 8 Tage lang, täglich 24 Stunden beieinander sein. Ob sie mich so lange erträgt? - Komfortzone verlassen, Herausforderung annehmen, aber mental und körperlich nicht überlasten - Optimale Vorbereitung, mal nicht einfach machen, sondern vorbereiten und mit Kopf die ganze Sache angehen. - Dinge im Voraus planen Gedanken zum Transalpine Run 2022 Der Transalpine Run wird sicher wieder ein großes Fest werden, dieses Mal möchte ich aber mit von der Partie sein, ich will feiern, ich will netzwerken, ich will auch mal die Sonne im Ziel genießen, ich will nicht schnell schnell von einem Ort zum anderen hechten wie 2016. Ehrlicherweise muss ich aktuell aber auch sagen, an manchen Tagen bin ich voller Vorfreude und an anderen wiederum empfinde ich leicht Panik in mir. Ob es den anderen Teilnehmern auch so geht? Ich hoffe es doch. Jeden Morgen sehr früh aufstehen, Sachen zusammenpacken, Zähne putzen, schnell was frühstücken und wiederum an den Start gehen, hört sich doch anstrengend an, oder? Wenn ich mir den Durchschnitt der Gesamtstrecke ausrechne, müssen wir täglich 36 km und knapp 2.200 HM überwinden und die Beine werden von Tag zu Tag schwerer. Ich höre heute noch die morgendliche Highway To Hell Hymne, die uns 2016 jeden Tag auf die Strecke schickte, möchte sagen, das wird uns schon motivieren. Ich bin gespannt, wie Iris und ich als Team harmonieren, ich glaube das passt. Das Erlebte wird uns sicher zusammenschweißen. Ganz wichtig ist, dass wir beide bis September gesund bleiben und hoffentlich auch verletzungsfrei die acht Etappen meistern. Ein bisschen Zweifel habe ich noch im Bezug auf die Zeitlimits, den die hatten es 2016 in sich. Ich denke heute noch oft an den Moment, als wir während der 6. Etappe drei Minuten vorm Zeitlimit die Messstelle an irgendeiner Verpflegungsstelle überquerten. Das Gefühl war nicht schön. Deswegen war das auch einer meiner härtesten Lauftage in meinem bisherigen Leben. Eines wird der Transalpine Run 2022 aber sicher tun, uns weg vom Alltag bringen. 8 Tage Auszeit in den Bergen und im Moment leben mit tollen Begegnungen rund um die TAR Familie. Darauf freue ich mich besonders. Und am Ende möchte ich sagen: Es war geil und dabei Tränen fließen lassen aus Freude. Let‘s get out of comfortzone, let‘s get the journey started! Ich würde mich freuen, wenn ihr dabei seid, Iris und mich unterstützt. Daumen drücken ist angesagt. Nachrichten sind sicher auch eine schöne Möglichkeit uns zu supporten. Und noch mehr würde ich mich freuen, wenn ich euch motiviere, die eigenen Grenzen auszutesten und zu erweitern, bei was auch immer! Noch ein Hinweis, falls du jemanden beim Transalpine Run 2022 begleiten möchtest, dann habe ich einen Blogbeitrag aus Sicht einer Begleitperson geschrieben, unbedingt lesen. Ich habe ein Team 2017 & 2018 als Supporterin begleitet und das war eine ganz besondere Erfahrung, die ich gerne niedergeschrieben habe.

  • Mein Jahres Rückblick 2022 - ein mutiges Abenteuer

    Kennst du die Rauhnächte? Ich kannte dieses Brauchtum ehrlicherweise nicht und habe es ohne Erwartungen und viel Vorbereitung Ende 2021 ausprobiert, da ich ein Buch darüber geschenkt bekommen hatte. Die Rauhnächte wiederholen sich jedes Jahr und starten immer am 24.12. und enden am 06.01. In jenen Tagen beschäftigt man sich vermehrt mit sich, versucht alten Ballast abzuwerfen und sich auf das neue Jahr vorzubereiten. Man setzt sich mit den eigenen Wünschen auseinander und startet so nicht ganz so ziellos ins neue Jahr. Deswegen habe ich mir letztes Jahr die Zeit genommen, mir meine Wünsche niederzuschreiben und auch herauszufinden, was ich will. Ein Wunsch war: Ich will mutiger sein und dieser Mut begleitete mich das ganze Jahr 2022 über. Ich habe versucht, regelmäßig die Bremse zu lösen und Ziele mutiger zu verfolgen. Aber auch einfach mehr einzufordern. Eines kann ich dir hiermit schon mal sagen: Mut erfordert zwar hin und wieder das Verlassen der Komfortzone, aber irgendwie kommt immer etwas Gutes dabei raus. Es geht im Leben auch nicht immer darum, dass alles schön und nice ist, sondern manchmal auch Ausdauer erfordert. Es ist Zeit für den Jahres Rückblick 2022 Heute nehme ich dich mit auf meinen Jahres Rückblick 2022, ein zauberhaftes Jahr. 2022 war krass, turbulent, in mancher Hinsicht (Weltgeschehen) auch negativ, aber für mich ein weiteres tolles sportliches Jahr: Ein Highlight hat das Andere gejagt. Und wieder einmal muss ich erwähnen, dass es vom Gefühl her viel kürzer als 12 Monate war. Wer fühlt es auch? Einige Bestzeiten sind gefallen bzw. sogar pulverisiert wurden. Ich habe mich so fit wie noch nie in meinem Leben gefühlt. Zwar gab es auch 2022 ein paar Tiefs bzw. Niederlagen, aber mein Mindset ist besser damit umgegangen. Loslassen tut übrigens manchmal auch sehr gut. In Zahlen bin ich 2022 knapp über 2.100 km gelaufen / 60.000 HM / mit einer Durchschnitts-Pace übers Jahr um die 8 Min / km (Trail & Straßenläufe). Die 2.000 Km Marke habe ich übrigens das erste Mal seit drei Jahren wieder geknackt und das zweite Mal überhaupt. Ab Oktober wurde es etwas ruhiger aufgrund einer Verletzung, aber dazu mehr im Verlauf des Jahresrückblicks. Jahresanfang Das Jahr fängt sportlich gut an. Bis Februar, als mich Corona erwischt und mich erst mal zwei Wochen aus dem Rennen nimmt. Na gut, eine bessere Zeit dafür, hätte ich nicht erwischen können. Der erste Wettkampf war erst für Ende April geplant und somit war ich guter Dinge. Während der Quarantäne freundete ich mich mit Home-Workouts an und setzte mir in den Kopf bis Ende des Jahres den Spagat zu können. Mal als Teaser im Laufe des Jahres veränderte sich mein Fokus und das regelmäßige Spagat Training wurde weniger. Im Februar konnte ich mich aber auch einigen tollen Herausforderungen stellen. Ich erinnere mich sehr gern an die Runfurther Treppen-Challenge, bei der wir (34 Teilnehmer) 100-mal die Bavaria-Treppen an der Theresienwiese hochgelaufen sind. Insgesamt meisterte jeder 4.800 Stufen. Wir erlebten einen sehr coolen Community Vormittag, bei dem wir uns gegenseitig unterstützten. Wenn du dich auch mal beim Treppentraining probieren möchtest, findest du meine Tipps dazu auf dem Blog. Eine weitere Herausforderung war die Sonnenaufgangstour mit dem BR-Fernsehen für die Sendung Bergauf-Bergab. Wind und Schneetreiben begleiteten uns auf dem Weg zur Hochries und ich war sehr nervös wegen Fernsehen und so. Mit dabei war meine Freundin Conny und auf das Ergebnis bin ich sehr stolz und verlinke dieses hier: Zum Sonnenaufgang auf die Hochries. Das war Cindy 2022 Die Abenteurerin und Tempomacherin. Das Jahr war rasant, gefühlt war ich nur unterwegs und meine To-do Liste wurde immer länger statt kürzer. Ok, eigentlich sind meine letzten acht Jahre sehr lebhaft. Das Laufen und mein Blog haben mein Leben verändert. Ich bin immer auf der Suche nach dem nächsten Abenteuer, den nächsten Erlebnissen. Ob das nun gut ist oder nicht, weiß ich nicht. Letztendlich möchte ich es aber nicht verändern, möchte die Pace beibehalten und das Leben auskosten. So auch in 2022. Meine Highlights und Teilnahmen 2022 Zu einigen Highlights habe ich Blogbeiträge geschrieben mit mehr Informationen und Impressionen, zu erkennen durch den Unterstrich bzw. meinem Hinweis auf Verlinkung. Ötzi Trailrun Teilnahme beim Ötzi Trailrun am Sonnenberg in Naturns. Das Event fand am 02. April 2022 statt und ich habe weitere Informationen auf dem Blog gestellt: Ötzi Trailrun - Berglauf in Naturns bei Meran - runfurther.de Hamburg Marathon Wer hätte gedacht, dass man ohne Zielzeit Bestzeit laufen kann? Im April beim Hamburg Marathon ist es einfach passiert. Ein wirkliches Marathon-Training hatte ich nicht absolviert, der Fokus lag einfach woanders. Am Marathontag lief es allerdings von Kilometer 1 einfach super und ich konnte bis ins Ziel durchziehen. Nach Berlin 2021 und einer Zeit von 03:50 Std, konnte ich in Hamburg mit 03:28 Std. das Ziel erreichen. Eigentlich wollte ich die Sub 3:30 erst in 2023 angreifen. Run4Good Lauf in München Ein paar Tage nach dem Hamburg Marathon ging es schon an die nächste Startlinie. Beim 5 Kilometer Lauf über die Tartan Bahn des MTV München 1879 wollte ich abermals eine Bestzeit laufen. Einerseits hatte ich dies auch geschafft, aber schön war der Lauf nicht. Ich musste schon sehr meine Komfortzone verlassen, um die 5 km mit 20:58 Min zu laufen. Im Laufe das Jahres merkte ich, dass noch schnellere Zeiten oft mit dem Verlust des Laufgenusses bzw. Spaß einhergehen. IATF Eine Woche später, Anfang Mai ging es weiter nach Innsbruck zum Innsbruck Alpine Trailrun Festival. Das Event ist super, da hier gefühlt jeder Trailrunner/-in startet und man so viele Leute trifft. Ich startete wie immer ambitioniert auf der neuen 35 km Strecke. Das Rennen lief auch sehr gut und ich erreichte so den 2. Platz in der Masters Women Class. Die Saison lief irgendwie wie geschmiert und ich freute mich sehr über die Bestzeiten und den Podestplatz in Innsbruck. Mein erstes Trailcamp Naturns Mai 2022 Ein Traum ging im Mai in Erfüllung, mein erstes eigenes Laufcamp (Trail & Hike Days) in Zusammenarbeit mit dem Tourismusverband Naturns. 17 Teilnehmerinnen kamen, viele kannte ich und wir erlebten die schönsten vier Tage im wunderschönen Südtirol. Impressionen und weitere Informationen zum Frauencamp „Trail & Hike Days Naturns“, kannst du auf dem Blog nachlesen. Das Camp findet 2023 zum zweiten Mal statt vom 04.-07. Mai. Weitere Wettkämpfe & Abenteuer Sixtus Schliersee Lauf (21. Mai 2022): Halbmarathon auf etwas geänderter Strecke Marathon des Terroirs du Valais in der Schweiz (04. Juni 2022): Halbmarathon 01:46:42 Std. Auch hier wollte ich Bestzeit laufen und hatte diese um 19 Sekunden verpasst. Für die Hitze, die während des Wettkampfes herrschte, war ich allerdings zufrieden mit dem Ergebnis. Cendevaves Laufwoche mit Albert Rungger: 05.-09. Juni 2022 in Gröden, Südtirol (Veranstalter Hotel Cendevaves) Saslong Halbmarathon in den Dolomiten (11. Juni 2022): Halbmarathon um die Langkofel Gruppe mit 950 HM 02:36:02 Std. Olympiaberg Challenge: Im Juni stellte ich mich meiner persönlichen Olympiaberg-Challenge. An 5 Tagen täglich 10-mal hintereinander den Olympiaberg rauf und runter laufen (jeden Tag 12 km / 400 HM). Das war anstrengend und gutes Kopftraining. Jeden Tag ging es 6:15 Uhr los. Begleitet wurde ich von einigen Freunden, die sich mit mir der Herausforderung stellten. Hier vor allem danke an Nicy, die das täglich mit mir durchzog. Sportscheck Stadtlauf München (03. Juli 2022): Halbmarathon in 01:54 Std, ein lockerer Lauf zum Genießen bei heißen sommerlichen Temperaturen. Großglockner Berglauf (10. Juli 2022): Neue Persönliche Bestzeit 02:08:48 Std. Urlaub + Training Im Juli dann endlich der langersehnte Urlaub. Eine Woche Segeln in Kroatien und die Seele baumeln lassen. Viel Sport konnte ich nicht machen, wir waren vornehmlich auf dem Wasser unterwegs, übernachteten in einsamen Buchten und waren eigentlich nur für Einkäufe an Land bzw. legten an einem Hafen an. Somit schaffte ich nur einen Lauf, aber genoss die Ruhe und das Leben. Nach der Woche startete ich nochmals mit dem Training für den Transalpine Run durch. Ich hatte sechs Wochen und die wollte ich nutzen. Wie mein Training lief, habe ich in einem separaten Blogbeitrag zusammengefasst. Eine weitere Persönliche Challenge stand im August an. Der Double Rotwand Climb - 33 km / 1900 HM. Mit meiner Runfurther Laufgruppe ging es am 05. August gleich zweimal auf die Rotwand, für Trainingszwecke und einfach weil wir es können. Umrundung des Königssees (13. August 2022) - 36 km / 2.500 HM. Die Tour muss ich erwähnen, weil sie unbeschreiblich schön ist und auch eine Herausforderung. Tourentipp und Strecke um den Königssee findest du auf dem Blog. Mein Jahres Highlight - Der Transalpine Run (TAR) Der TAR hat mein Jahr bestimmt. Viele Trainingsläufe in den Bergen und Höhenmeter hatte ich gesammelt und doch wenig überraschend, der Respekt vor dem 8-Tägigen Etappenrennen war weiterhin groß. Die Angst von meiner ersten Event-Teilnahme in 2016 steckte nach wie vor tief. 2022 hatte es der TAR wieder in sich, allerdings konnte ich die meisten Kilometer genießen und habe mit dem Rennen auch Frieden geschlossen. Erfolgreich waren meine Teampartnerin Iris und ich auch und konnten als 7. Damenteam in unserer Kategorie finishen. Die Reise über die Alpen kannst du hier nachlesen: Und es geht doch - mein Transalpine Run 2022. Berlin Marathon (25. September 2022) - ich wollte wieder Bestzeit laufen, zwei Wochen nach dem Transalpine Run, ich sage es mal so Höhenflug kommt vor dem Fall. Bis zur Halbmarathon-Marke lief es auch super und ich lag auf Bestzeitkurs, dann wurde es immer schmerzhafter und ich brach katastrophal ein. Im Ziel war ich nach 03:46:17 Std. Oktober - Verletzungspech Tja was soll ich sagen, das formidable Jahr kam abrupt zum vorläufigen Ende, als ich mir beim Trailcamp in Oberpinzgau (in Zusammenarbeit mit der Venediger Lodge und Viking Footwear) einen Bänderriss zuzog. Schnell wurde klar, ich muss pausieren, lt. Sportärztin etwa 6-8 Wochen. Drei Tage vor dem Unfall hatte ich mich noch für ein letztes Jahres-Highlight angemeldet, dem UTCT in Kapstadt (Ultra Trail Cape Town). Ich hatte genau sechs Wochen, um wieder lauffähig zu werden. Ich hätte heulen können. Die folgenden Wochen wurde es ruhiger um mich, bin aber viel spaziert und habe mich so viel wie möglich bewegt. Denn beim UTCT wollte ich starten. Südafrika - der UTCT ein Traum geht in Erfüllung Fünf Wochen war ich keinen einzigen Kilometer gelaufen. Ich hatte mich strikt an die Laufpause gehalten, um die Genesung nicht zu unterbrechen. Eine Woche vor dem UTCT dann ein erster vorsichtiger Laufkilometer. Richtig motivierend hatte es sich aber nicht angefühlt. Ich war unsicher, aber wollte auch nicht gleich aufgeben, sondern mutig sein. Also am nächsten Tag, der nächste Lauf. Fühlte sich besser an und somit zog ich in den nächsten Tagen täglich die Laufschuhe wieder an und lief immer ein bisschen länger. Bei der Registrierung und Startnummernabholung für den UTCT wusste ich, dass ich das durchziehe, egal wie. Ich hatte für 55 Kilometer und 2.700 HM ein Zeitlimit von 14 Stunden. Was soll da schon schiefgehen, gehend sogar machbar. Schon mal zur Einstimmung, es wurde ein langer anstrengender Wettkampftag. Mit knapp 11 Stunden erreichte ich das Ziel mit Tränen in den Augen, unsagbar stolz auf mich und meinen Körper. Es war mein bisher schönster Traillauf, so unterschiedlich und spannend von Kilometer 1 bis zum Schluss. Wir überquerten Strandabschnitte, Weinplantagen, technische Trails mit Wow Ausblicken, einen Fischerhafen und schattige Wälder, dabei waren die freundlichsten Helfer, die mir Motivation und Support boten. Ein separater Blogbeitrag wird in den nächsten Wochen noch online gestellt. Auf jeden Fall ist der UTCT ein Must-Do! Der Dezember Nach dem Südafrika Urlaub kam ich erst mal zurück in einen stressigen Alltag. Ich gab meinem Körper mehr Ruhe als sonst, um wieder schmerzfrei zu werden. Der UTCT hatte Spuren hinterlassen. Daher war der Dezember auch eher still bzw. ich widmete mich mehr meinen anderen Hobbies, wie dem Eisbaden. Fazit zum Rückblick 2022 - Ausblick auf 2023 Rückblickend auf dieses Jahr geschaut, war es das Erfolgreichste in meinem Leben und irgendwie sehr lebhaft bis auf die Zeiten, wo es einfach körperlich nicht ging. Kann noch mehr kommen, ich meine damit noch schneller, weiter, höher, besser? Ach, wir werden sehen. Auf jeden Fall weiß ich, dass ich die Schnelligkeit beim Laufen mittlerweile sehr liebe, viel mehr als langes langsames Laufen. Bei Ultras muss ich oft sehr viel mehr beißen und mein Körper zeigt mir hin und wieder schmerzhafte Grenzen auf, daher laufe ich doch lieber kurz und flott. Bestzeiten erfordern immer wieder ans Limit zu gehen, alles aus sich rauszuholen, mutig zu sein und vor allen den Glauben es schaffen zu können. Wir können so viel mehr als wir manchmal denken. Das Laufen hat mir 2022 gezeigt, yes you can do it. Daher glaube ich meine Reise ist noch nicht zu Ende. Für nächstes Jahr habe ich schon Pläne und freue mich schon sehr auf ein durchdachtes und hartes Training, ich will nämlich meine eigene Schallmauer durchbrechen. Nie hätte ich gedacht, dass 1:40 Std für die Halbmarathon Distanz für mich möglich sein könnte. Aber der Berlin Marathon hat mir gezeigt, dass es möglich ist. Ich habe den Glauben es schaffen zu können. Und hier sitze ich nun, freue mich abermals, meine eigene Komfortzone zu verlassen und meine Ziele zu verfolgen. Und wie sieht es bei dir aus? Wie war dein Jahres Rückblick 2022 und hast du dir schon Ziele für 2023 gesteckt?

  • Garmin Pay - mit der Garmin Uhr bezahlen

    Was braucht man beim Laufen oder wenn man sportlich unterwegs ist? Für mich ist es doch einiges, was ich dabei habe: Actioncam, Iphone, Taschentücher, Geld, ein Gel/Riegel sind mal die wichtigsten Dinge, die genannt werden müssen. Das ist auch ein Grund, warum ich oft mit einem Laufrucksack laufe. Darin kann ich die notwendigen Sachen gut verstauen. Bei kurzen Läufen versuche ich mich etwas zu reduzieren, da ich gern auch mal ohne Ballast laufe und mich auf die Bewegung konzentrieren möchte. Essenziell ist hier jedoch auch ein Handy und etwas Geld dabei zu haben. Beim Thema Geld habe ich endlich eine gut funktionierende Lösung gefunden, um jederzeit zahlfähig zu sein. Nachstehend möchte ich dir zeigen, wie einfach es ist, mit der Garmin Uhr zu bezahlen. Meine Garmin Uhr ist einer meiner wichtigsten Begleiter im Alltag. Eigentlich nehme ich meine Garmin Forerunner 955 Solar auch nur zum Laden und beim Duschen ab. Seit kurzem verwende ich Garmin Pay, für mich als Läuferin die perfekte Lösung für das kontaktlose Bezahlen und das funktioniert wirklich gut. Garmin Pay gibt es schon seit ein paar Jahren. Für mich entsteht dadurch eine neue Leichtigkeit, wenn ich laufend in Sportsachen unterwegs bin. Wie das Ganze funktioniert und warum du das auch brauchst, erkläre ich dir in folgendem Blogbeitrag. Mit welchen Garmin Geräten kann man kontaktlos bezahlen? Die Bezahlfunktion ist leider nicht für alle Garmin Uhren verfügbar. Ich spreche in diesem Beitrag über die Forerunner Serie, in meinem Fall die Forerunner 955 Solar. Weitere kompatible Serien sind bspw. die Fenix, Vivoactive oder die Instinct Serie. Genaue und aktuelle Informationen dazu findest du jederzeit auf der Garmin Seite. Nutzung - Wie es klappt Garmin Pay zu nutzen Die Einrichtung ist einfach und die Bezahlung damit genauso. Ich nutze Garmin Pay nun schon ein paar Monate und muss zugeben, es hat meine Erwartungen übertroffen. Eigentlich hadere ich immer etwas mit technischen Neuheiten. Für mich gestalten sich technische Neuerungen meist etwas komplex und ich mag mich gar nicht so sehr damit beschäftigen. Garmin Pay funktioniert hingegen großartig, ist einfach und unkompliziert. Achtung - Welche Banken? Leider ermöglichen nicht alle Banken die Zahlung mit Garmin Pay und daher müsstest du erstmal prüfen, ob deine Bank den Service anbietet. Wenn ich das richtig sehe, sind tatsächlich einige Banken noch nicht so weit. Falls deine Hausbank nicht dabei ist, könntest du über Drittanbieter-Apps Garmin Pay einrichten. Hierbei wird über diese Anbieter eine virtuelle "Kredit" Karte erstellt, die mit Garmin Pay kompatibel ist. Das geht zum Beispiel über die VIMpay App. Ich habe diese Alternative nicht selbst ausprobiert und du müsstest dich dazu separat informieren. Dieser Hinweis soll zeigen, dass es andere Lösungen gibt, um mit Garmin Pay zahlfähig zu werden, sofern deine Hausbank noch keine Vereinbarung mit Garmin Pay hat. Wie erfolgt die Einrichtung von Garmin Pay? Um die Nutzung von Garmin Pay zu ermöglichen, musst du deine Bank- und / oder Kreditkarte mittels der Garmin Connect App zur Garmin Wallet hinzufügen. Es können mehr als eine Karte verwendet werden. Zur Info, ich beschreibe hier die Installation über IOS-Geräte (Iphone). Die Einrichtung über Android könnte sich etwas anders gestalten. Über die Garmin Connect App, Menüpunkt "Mehr" gelangst du zu Garmin Pay. Dort fügst du deine Debit- oder Kreditkarte der "Garmin Wallet" hinzu, per Klick und Eingabe von Kartennummer, Monat des Ablaufdatums, Jahr des Ablaufdatums und Sicherheitscode. Hier wirst du auch aufgefordert einen 4-stelligen Kenncode zu vergeben, den du während des Bezahlvorganges zur Sicherheit auf der Uhr eingeben musst Eventuell musst du noch die Geschäftsbedingungen annehmen. Danach erfolgt die Einrichtung. Das kann ein paar Minuten dauern. Nachdem die Kartendaten akzeptiert sind, müssen diese noch verifiziert werden. Dieser Schritt kann durch einen Pin erfolgen (per SMS oder Mail) oder einen Anruf bei deiner Bank. Ich habe meine Bank angerufen und die Verifizierung erfolgte sofort durch die Bank. Der ganze Einrichtungsprozess hat bei mir nicht länger als 15 Minuten Zeit beansprucht. Wer hätte das gedacht? Der Bezahlvorgang mit Garmin Pay Die hinzugefügte Karte findest du auf deiner Uhr unter deiner digitalen Brieftasche. Du gelangst durch Drücken des Kontrollmenüs dorthin (obere Taste linke Seite). Die Uhr fragt dich nach dem Kenncode. Das ist der vierstellige Sicherheitscode, den du bei der Registrierung vergeben hast. Anschließend hältst du die Uhr bzw. die angezeigte Karte im Display an das Zahlungsterminal. Ein kurzer Piepton ertönt und damit ist die Zahlung erfolgt. Die Garmin bestätigt die durchgeführte Zahlung zusätzlich durch einen grünen Haken im Display. Der Bezahlvorgang funktioniert reibungslos und richtig schnell. Mittlerweile zahle ich viele Vorgänge mit der Uhr und spare mir das aufwendige Rauskramen eines Portemonnaies. Warum habe ich so lange gebraucht? Ganz einfach, ich bin in Bezug auf technische Neuerungen etwas faul. Das ist wirklich schade, denn Garmin Pay ist einfach großartig. Lohnt sich Garmin Pay? Für mich auf jeden Fall, oft gehe ich laufen und habe mal wieder kein Geld dabei. Es ist wie mit den Taschentüchern, die ich auch regelmäßig vergesse. Mit Garmin Pay ist dieses Problem nicht mehr gegeben. Ich kann mir jederzeit etwas zum Trinken kaufen, oder zur Belohnung mir einen Cappuccino gönnen und wenn notwendig in die nächste U-Bahn steigen. Garmin Pay funktioniert sehr gut und eignet sich vor allem für kleinere Beträge. Außerdem finde ich den Aspekt des kontaktlosen Bezahlens gut, funktioniert schnell und problemlos. Ich habe mittlerweile den bequemen und schnellen Bezahlvorgang direkt vom Handgelenk aus sehr zu schätzen gelernt. Es braucht nichts außer die Garmin. Natürlich ist es nicht die einzige Zahlmethode, die ich nutze, aber eine tolle Ergänzung. Zudem finde ich es ziemlich cool nur noch die Uhr an das Zahlterminal halten zu müssen. Weitere interessante Beiträge zu Garmin sind auf dem Blog zu finden: So trainierst du mit Trainingsplänen von Garmin

  • Bad Griesbach - Ein sportliches Wochenende

    Bad Griesbach: Ich habe einen wundervollen Ort zum Traillaufen, Wandern und Wohlfühlen in Niederbayern entdeckt. Ich war begeistert, bin begeistert und möchte bald wieder dorthin. Es ist ein absoluter Geheimtipp und ich bitte dich, ihn wirklich für dich zu behalten. Ich habe ein sportliches Wochenende in Bad Griesbach verbracht und dabei die 1A-ausgestalteten Trail- und Wanderrouten genutzt, die sanft-hügelige satte Natur erlebt und natürlich auch die Bad Griesbacher Wohlfühltherme zur Entspannung und Regeneration zwischen den Trainings genutzt. Es war alles wunderbar. Bad Griesbach liegt im niederbayrischen Bäderdreieck im Rottal, es wird auch als niederbayerische Toskana bezeichnet. Es ist ca. 150 km östlich von München gelegen. Passau ist ca. 25km entfernt, die Grenzen zu Österreich (Innviertel) und Tschechien (Nationalpark Sumava im Böhmerwald) sind auch nicht weit. Bad Griesbach ist ein Kurort mit ca. 9.000 Einwohnern und fünf Ortsteilen und über hundert kleinen Dörfern und Weilern, die sich über die schöne, hügelige Landschaft verteilen und von denen man einige auf den vielen Trail- und Wanderrouten kennenlernen kann. Hauptort ist Bad Griesbach mit dem schön gestalteten Stadtplatz. Etwa zwei km entfernt davon liegt Bad Griesbach-Therme mit der Wohlfühl-Therme, schönen Hotels, Restaurants, Cafés und Geschäften. Auch hier gibt es einen zentralen Platz, um den herum alles sehr schön und fußläufig angelegt wurde: Der Kurplatz mit der angrenzenden Wohlfühl-Therme. Die ist auf jeden Fall einen Besuch wert. Bad Griesbach ist auch bekannt als Europas Golf Resort Nummer 1 mit sechs 18-Loch Golfplätzen, die ganzjährig bespielt werden können. Du wirst es nicht wissen, aber ich habe einige Jahre selbst Golf gespielt, habe ein Handicap von 29 und habe immer noch eine Golfausrüstung im Keller stehen. Zum Golfen fehlte mir diesmal leider die Zeit, aber ich möchte das bei meinem nächsten Besuch nachholen. Die Landschaft um Bad Griesbach ist idyllisch und hat sanfte Hügel, somit perfekt für den Golfsport und auch für mich zum Laufen. Davon möchte ich dir in diesem Blogbeitrag berichten. Wir waren zu zweit dort und hatten ein tolles Wochenende, sportlich und ruhig zugleich. Wie komme ich nach Bad Griesbach? Man kann gut mit dem Auto anreisen. Von München über die A94 oder A92 mit anschließender Landstraße, von Norden und Süden über die A3. Mit dem Auto bist du flexibel und kannst bestens an die Startpunkte der Lauf- und Wanderkurse kommen. Wenn du ein sportliches Wochenende verbringen willst, bist du einfach flexibler und nicht auf öffentliche Verkehrsmittel angewiesen. Parkplätze sind reichlich vorhanden. Wir reisten aus München an und brauchten etwa zwei Stunden. Das Straßennetz ist vielfältig. Wer mit dem Zug anreist, kann mit der Kur- und Gästekarte den örtlichen Stadtbus und den Rufbus sogar kostenfrei nutzen. Was ich persönlich auch eine großartige Möglichkeit der Fortbewegung finde, ist das Radfahren. Es gibt Verleihstellen für Räder, sodass du dein eigenes Rad auch daheimlassen könntest. Beste Reisezeit Bad Griesbach ist meines Erachtens ganzjährig ein tolles Reiseziel. Übernachtung Wir haben im Hotel Garni Christl übernachtet. Das Besondere an diesem Hotel - und auch an sieben weiteren Hotels im Ort - ist die direkte Verbindung zu der Wohlfühl-Therme mittels dem sogenannten Bademantelgang. Durch diesen gelangst du direkt vom Hotel, im Bademantel, durch einen unterirdischen, beheizten Gang in die Therme, ohne Umwege. Der Besuch in der Therme ist dadurch viel entspannter. Das Hotel bietet ein reichhaltiges Frühstücksbuffet in einem hellen Wintergartenbereich an, bei gutem Wetter auch in einem schönen Außengarten. Das Frühstück war reichhaltig und hat geschmeckt. Der Cappuccino aus dem Vollautomaten auch, ganz wichtig für mich! In Zusammenarbeit mit dem Restaurant KamiLeo, bietet das Christl auch Halbpension an. Das Restaurant befindet sich dabei direkt neben dem Hotel. Im Untergeschoss hat das Hotel Fitness- und Massageräume. Du kannst somit Yoga und Reiki-Anwendungen sowie Massagen buchen und in den Räumen des Fitnessbereichs im Untergeschoss bekommen. Der Reiki-Meister ist der Hotelier selbst. Der Ortsteil rund um die Wohlfühl-Therme und den Kurpark ist weitestgehend autofrei. Die Hotels stellen deshalb Parkplätze in Tiefgaragen zur Verfügung. Wirklich gut gemacht, denn es ist dadurch sehr ruhig auf dem gesamten Gelände. Wer früh genug aufsteht, kann hier auch schöne Sonnenaufgänge sehen oder Outdoor-Gymnastik mit Aussicht machen. Weitere Informationen zu Bad Griesbach Rottaler Volksmarathon: Eine jährlich stattfindende Marathonveranstaltung für Nordic Walker und Läufer, der 2023 bereits zum 20. Mal ausgetragen wurde. Diese schöne Veranstaltung findet immer im Mai statt. Fünf verschiedene Rundkurse (50 km / Marathon / Halbmarathon / 12 km & 5 km Distanz) werden angeboten für ein kleines Startgeld, inklusive Pastaparty am Abend zuvor und freiem Thermemeintritt nach dem Lauf. Es können sowohl Läufer als auch Nordic Walker bzw. Wanderer teilnehmen. 2023 waren etwa 400 Aktive dabei. Die Atmosphäre ist familiär und Naturgenuss steht im Vordergrund. Die Einnahmen des Getränkeverkaufs, während der Pastaparty, gehen an die Leukämiehilfe Passau. Kuss (KUnst im SchloSS): Hierbei handelt es sich um ein Künstlerhaus, das 2009 im Hof im Schlosshof in Bad Griesbach eingerichtet wurde. Es ist möglich, Künstlern bei Ihrem Handwerk über die Schulter zu schauen, regelmäßig wechselnde Ausstellungen zu besuchen oder auch selbst an verschiedenen Kursangeboten (z.B. freies Malen oder Gestalten mit Filz) teilzunehmen. Der Eintritt ist frei. Die Künstler/-innen erklären gerne Ihre Werke und sind sehr nahbar. Ich mag solche Projekte, die vor allem Kunst in Szene setzen und erwähne es deshalb gerne hier. Unser Sportprogramm in Bad Griesbach Bad Griesbach ist ein idealer Ort für aktive Erholung. Wir waren jeden Tag laufen (Trailrunning) und danach in der Therme entspannen. Die Region rund um Bad Griesbach verfügt über satte 242 km gute Wanderwege auf 26 verschiedenen Routen. Das Wanderwege-Netz ist bestens ausgeschildert und sowohl für Wanderer als auch für Trailrunner bestens geeignet. Gerade in Bad Griesbach sind auch viele Nordic Walker zu sehen. Am ersten Tag nahmen wir uns den "StrammerMax Pfad" vor. Dieser Rundkurs mit knappen 17 Kilometern und ca. 500 Höhenmetern, war für uns eine schöne Distanz für einen Samstag-Lauf. Beschilderung Wanderwege Ich möchte zuerst auf die Wegbeschilderung eingehen, die ist nämlich hervorragend und einheitlich. Wir konnten uns ohne Ortskenntnis bestens navigieren. Die Wegweiser sind allesamt in grün-weiß dargestellt und sehr gut erkennbar. Außerdem sind darauf Routennummer (z.B. Weg 6 von 26), Name, Streckenlänge & verbleibende Strecke zu lesen. Zwischen denen findest du immer wieder Zwischenwegweiser, die Grün und mit Fußspuren versehen sind. Damit erkennst du schnell, dass du richtig läufst. Wer eine Sportuhr mit Navigation hat, freut sich sehr über die QR-Codes an den Wandertafeln und in den Wanderkarten! Denn über das Scannen der QR-Codes gelangst du sehr einfach an die GPX-Daten und kannst alle 26 Strecken leicht und unkompliziert auf deine Laufuhr laden oder auch auf dein Handy. Dadurch konnten wir uns einfach und schnell zurechtzufinden. Der StrammerMax Pfad Zurück zum StrammerMax Pfad. Wir starteten am Wanderparkplatz 1, der super erreichbar ist. Es handelt sich um Tour Nummer 5 und sie gilt als eine der schönsten naturbelassenen Pfade Ostbayerns. Unterwegs gibt es einiges zu sehen und die Höhenmeter stellten ein gutes Lauftraining dar. Das Gebiet ist sowieso bestens geeignet für Trailrun-AnfängerInnen und LäuferInnen, die erste Höhenmeter laufend absolvieren wollen. Die Anstiege sind sanft und bieten dadurch die Möglichkeit, laufend erklommen zu werden. Entlang der Strecke sehen wir einige besondere Punkte: den "Hohlen Stein", die Schärengraben, den Kultstein und Sankt Salvator mit dem ehemaligen Prämonstratenserkloster. Insgesamt ist die Strecke abwechslungsreich und bietet verschiedenste Untergründe, weicher Waldboden, flowige Trails, ein wenig Asphalt. Im Mai laufen wir durch frischgrünen Wald, über Hügel und an leuchtend gelben Rapsfeldern vorbei, die liebe ich. Immer wieder bleiben wir stehen und schauen in die Ferne. Die Panoramen sind sensationell idyllisch und die Farben des Frühlings satt. Wir laufen etwas über 2 Stunden, recht gemütlich und mit einigen Fotostopps und genießen die gute Luft. Insgesamt ist es ein ruhiges und stilles Areal, wir treffen kaum Menschen und Autos sind auch weit weg. Der R.O.T. Lebensstilweg Am zweiten Tag, zugleich auch unser Abreisetag, liefen wir abermals eine wunderschöne Route aus dem Wanderwegenetz. Diesmal nahmen wir uns den kürzeren R.O.T. Lebensstilweg vor und es handelt sich dabei um Tour 9. Die Strecke führt uns vom Parkplatz an der WaldWunderWelt weiter rund um Reutern, einem Ortsteil von Bad Griesbach. Insgesamt laufen wir 8,2km mit rund 220 Höhenmetern, sehr entspannt. Das Wetter war bewölkt und kühl an diesem Tag und wir atmeten die frische Luft tief ein, das tat gut. Die Wege sind wieder bestens zu finden und führen zu einem Teil durch ein gesundes Waldgebiet und zum anderen über weite Felder mit weiten Ausblicken über die Rottaler Hügellandschaft. Rundum eine tolle Mischung, die nicht langweilig ist. Die gesamte Strecke ist angenehm zu laufen, nicht technisch. Die Anstiege konnten wir durchlaufen und sie haben daher einen hohen Trainingswert, wenn es darum geht, das Anstiegslaufen zu trainieren oder gar zu verbessern. Es gab einen Abschnitt nach der Kapelle Dobl, zwischen km 6 und km 7, der lang, aber seicht aufwärts geht. Diesen asphaltierten Abschnitt sind wir gleich zweimal gelaufen, als Ausdauertraining. Dann gings noch gute 1-1,5 km weiter, zunächst über einem Feldweg, danach wieder durch Wald und dabei dynamisch abwärts, zum Parkplatz zurück. Die WaldWunderwelt ist ein Walderlebnispark für Klein und Groß, das verschiedene Stationen zeigt und Wissen rund um den Wald vermittelt. Wir waren auch nach diesem Lauf sehr glücklich über die schöne Strecke, die gute Luft, die imposanten Ausblicke über das Rottaler Hügelland mit bunten Feldern und Höfen und die stressfreien Ortsteile Reutern, Adlmörting, Geisberg und Churfürst. Übrigens, gleich am Anfang der Rundstrecke, schau dir bitte die große Douglas-Tanne und den Teufelsfelsen an. Er hat, so sagt man, die wohl einzige Felsmalerei in Deutschland. Danach geht es dann raus aus dem Wald und ab in die bayrische Toskana. Genieß den Lauf! Die Wohlfühl-Therme: Nach dem Lauf ist die Wohlfühl-Therme ein guter Ort zum Erholen und Entspannen. Dort kannst du in einer Vielzahl von Becken mit verschiedenen Wassertemperaturen, allesamt angenehm warm, wunderbar entspannen. Es sollen wohl 16 Becken sein, gezählt habe ich sie nicht. Es gibt auch ein recht großes Schwimmbecken im Außenbereich. Der Hauptfokus in der Therme ist aber natürlich das Entspannen in dem warmen Thermalwasser. Das haben wir bewusst auf Muskeln und Gelenke wirken lassen. Dieses besondere Thermalwasser kommt aus über 1.500m Tiefe und hat eine natürliche Wärme von ca. 60 Grad Celsius. Die freundliche Mitarbeiterin im thermeneigenen Hamam, einem orientalischen Dampfbad, das man nur mit einem Tuch betritt, hat uns davon erzählt. Bei ihr bekamen wir auch die sog. Pestemale, farbige Tücher zum Einwickeln. Das Badewasser hat einen der höchsten Fluoridgehalte in Europa und wirkt positiv auf den gesamten Bewegungsapparat. Die Wohlfühl-Therme bietet noch eine Sauna Pur und Salzgrotte und auch Physiotherapie, Massagen und Beauty-Treatments, die eventuell vorab gebucht werden müssen. Fazit zu Bad Griesbach Ich werde dieses besondere sportliche Wochenende mit dem Hotel Christl, den Wander- und Laufstrecken, der Wohlfühl-Therme in guter Erinnerung behalten und ich möchte recht bald wiederkommen. Es gibt noch viele weitere Laufstrecken, die entdeckt werden möchten. Aber auch die Golfplätze interessieren mich. Bad Griesbach ist zudem ein sehr guter Ausgangspunkt für einen Besuch der Städte Passau und / oder Regensburg. Marcel empfiehlt auch den Rottaler Volksmarathon, bei dem er bei der Halbmarathondistanz schon am Start war. Er sagt, es war ein toller Geländelauf, den man traillaufend oder auch wandernd sehr gut genießen kann. Wie gesagt, Bad Griesbach ist ein Geheimtipp für ein sportliches Wochenende mit Genussfaktor. Nicht weitersagen. Hinweis: Diese Reise erfolgte aufgrund einer Einladung. Unsere eigenen Eindrücke und unsere Meinung sind davon unbeeinflusst.

  • Gloßglocknerberglauf - Frauen laufen zusammen

    Ein besonderes Wochenende unter Frauen - der Großglocknerberglauf in Heiligenblut, Kärnten Who runs the world? Ganz klar wir Frauen. Ich liebe den Song von Beyoncé und finde wir Frauen sollten uns gegenseitig viel mehr motivieren, mehr für uns zu tun, für unsere Gesundheit, für unser Mindset und für unseren Körper. Da ist laufen eine wunderbare Möglichkeit, findest du sicher auch gut? Genau deshalb möchte ich dir heute ein tolles Wochenende nur für Frauen vorstellen: Ein Wochenende für laufende Frauen, Freundinnen, Schwestern, egal wie schnell du bist. Mit mir erlebst du motivierende und besondere Tage im Rahmen des Großglocknerberglauf und in Kooperation mit Viking Footwear. Überhaupt ist der Großglockner Berglauf, der normalerweise immer im Juli stattfindet, ein tolles Event. Dieses kann ich dir ans Herz legen, wenn du mal bei einem Traillauf-Event teilnehmen möchtest. Der Großglocknerberglauf (kurz GGBL) war mein erster offizieller Traillauf 2015, seitdem bin ich viele Male danach (2021 das 6. Mal in Folge) an der Startlinie gestanden. Lass dich also gern mitnehmen in die wunderschöne Bergwelt rund um den Mythos Großglockner. Meine bisherigen Blogbeiträge zum Großglockner Berglauf Event kannst du auf dem Blog nachlesen. Ein sehr emotionaler Beitrag ist übrigens rund um die Outdoor Against Cancer Staffel entstanden. Aber jetzt zu den Fakten. Ein motivierendes Wochenende - Frauen unter sich Ein Wochenende unter Frauen kann unterschiedliche Schwerpunkte setzen: Wellness, Beauty, Fitness, Natur und, und, und. Ich hatte bereits 2020 beim Viking Footwear Power Girls Weekend teilgenommen und bekam das Grinsen nicht mehr aus dem Gesicht bei den vielen positiven Vibes. Deshalb freue ich mich sehr auf eine Wiederholung im Juni 2021. Und du kannst mitkommen. Es werden maximal 30 Frauen dabei sein und für die Erzwingung des Mythos Großglockner Berglaufes (Trailrun/Speedhiking/ Wanderung von Heiligenblut zur Kaiser-Franz Josef Höhe, 13,3 km / 1.200 HM) werden wir in drei unterschiedlichen Leistungsgruppen unterwegs sein. Es wird also ein Wochenende mit ganz viel laufen, bisschen Yoga, Naturerlebnissen, lachen, gutem Essen und tollen Gesprächen, wer noch mehr braucht, auch Wellness-Momente sind möglich. Das detaillierte Programm findest du hier. Rückblick auf das GGBL Viking Footwear Powergirls Wochenende 2020 Freitag Das Programm startet am Freitag Abend mit Kennenlernen und gemeinsamen Abendessen in einem völlig zwanglosen Ambiente, der Spaß steht im Vordergrund. Ich reiste letztes Jahr allerdings etwas spät an, wurde aber sofort von ganz vielen Frauen begrüßt und erlebte einen tollen Abend. Samstag Der Samstag stand ganz unter dem Zeichen den Mythos Großglockner Berglauf zu bezwingen. Nach einem ausgiebigen Frühstück starteten wir gemeinsam in drei Slots den Lauf bzw. die Wanderung, die Schnelleren voraus. Das Großglockner Berglauf Team hat 2020 extra eine App dafür ins Leben gerufen, sodass jedem der Mythos Großglocknerberglauf als App-Run ermöglicht werden konnte. Wir erhielten durch das Tracking der App eine offizielle Zeit im Ziel und somit kam auch etwas Wettkampf Stimmung auf. Ich war allerdings mit der sogenannten "Foto" Gruppe unterwegs. Wir waren eher im Genießer Tempo auf der Strecke: das Erleben der Natur, die Fotos und das gemeinsame "Unterstützen" waren für uns wichtiger als eine schnelle Zeit zu laufen. Wir hatten richtig Spaß und das Wetter spielte an diesem Tag wunderbar mit. Im Ziel wurden wir von der schnelleren Gruppe herzlich empfangen. Das war schön. Bestens versorgt mit geeigneten Schuhen für den Lauf wurden wir vom Viking Footwear Team, inkl. Beratung. Zurück nach Heiligenblut ging es dann entweder mit dem Auto oder manche wanderten die Strecke wieder zurück. Am Nachmittag waren wir mit Wellness, Essen, Kaffee trinken und anderen Aktivitäten ausreichend beschäftigt. Das Abendessen nahmen wir gemeinsam ein in der Nationalpark Lodge. Ein toller und motivierender Tag. Sonntag Der Sonntag bot dann noch mehr Spaß. Es gab Yoga mit Aussicht auf den Großglockner, ein kleiner Morgenspaziergang mit Blick auf die Sonne, ein Lauf zum Gössnitzfall. Am Nachmittag mussten wir allerdings leider schon wieder Abschied nehmen von Heiligenblut, der tollen Natur und neu gewonnenen Freundinnen. Und weil ich nur positive Erinnerungen an dieses Wochenende habe, freue ich mich jetzt umso mehr auf eine Wiederholung in diesem Jahr. Viking Footwear Power Girls Weekend 2021 Und hast du Lust bekommen das Wochenende vom 25.-27. Juni 2021 in Heiligenblut zu verbringen? Auf dich wartet ein entspanntes Ambiente, mehr Miteinander als Bestleistungen und Vergleich, Unterstützung, Motivation, Selbstwertgefühl, Spaß und ganz viel Lachen. Ich freu mich dich kennenzulernen und wenn wir uns persönlich schon kennen, freue ich mich auf ein tolles und sportliches Frauenwochenende mit dir in Heiligenblut. Das Wochenende findet statt mit freundlicher Unterstützung des GGBL Organisationsteam und VikingFootwear. Alle Informationen und Anmeldung findest du hier. Hast du noch Fragen, kannst du dich jederzeit bei mir melden oder einen Kommentar hinterlassen. Fotocredit: einige Bilder von Harald Wisthaler

  • Meine Erkenntnisse zum Thema Laufen in der Corona Pandemie

    Die Corona Pandemie - Wie ich fühle Laufen in der Corona Pandemie, heute möchte ich meine Erkenntnisse mit dir teilen, was sich verändert hat. Wir befinden uns immer noch im Corona Lockdown. Dieser gilt noch bis zum Valentinstag und ein Ende ist irgendwie nicht in Sicht. Hatten wir noch Ende Dezember nach wochenlangem Lockdown und Beginn der Impfungen ein Fünkchen Hoffnung, dass die Normalität zurückkehrt. Mir persönlich geht es hin und wieder einfach nicht gut. Mit den Kontaktbeschränkungen fällt es mir einfach schwerer motiviert und auch fit zu bleiben. Dennoch ist das Laufen sehr wichtig für mich, nur der Bezug zum Laufen hat sich etwas verändert. Wie geht's dir? Ich möchte heute mal Revue passieren lassen, was mir das Laufen im letzten Jahr alles lehrte. Ich bin an einem Punkt angelangt, der mich stresst, mich öfter einsam fühlen lässt und ich fühle mich ausgebremst. Eigentlich möchte ich auch nicht mehr jedem sagen, alles gut, mir geht's gut, dem ist nämlich nicht immer so. Mir fehlt Nähe, mir fehlt ein Ende der Corona Pandemie und mir fehlt ein ganz normales Leben. Es fühlt sich komisch an, wir haben aktuell keine Macht darüber irgendetwas zu ändern, in mir wütet deshalb Stress, eine unbändige Aggression und ich weiß hin und wieder nicht wie ich mit manchen Situationen umgehen sollte. Am liebsten würde ich raus in den Wald gehen und laut schreien bis mir meine Stimme wegbleibt. Der Lockdown macht mich mürbe. 2020 haben wir hinter uns gebracht, es ist 2021. Ganz ehrlich ich komme an meine Grenzen, ja jetzt mag der eine oder andere sagen, das ist Gejammer, mir / uns geht es doch gut... Ich sage dazu, jeder Mensch ist anders. Ich versuche damit klar zu kommen, dass Geschäfte pleitegehen, dass sich das Miteinander verändert, viele Menschen eigenes Leid spüren, Umweltprobleme sich weiterhin vergrößern, ich in meiner kleinen Welt mir täglich ein bisschen Glück schaffe. Und täglich grüßt das Murmeltier. Nun zum sportlichen Teil, Laufen in der Corona Pandemie. Es folgen meine Erkenntnisse Das beste Hobby der Welt. Ich bin froh eine Läuferin zu sein. Du bist Läufer/-in? Dann herzlichen Glückwunsch, du hast das schönste Hobby gewählt, denn ohne Laufen wäre die ganze Situation weniger erträglich. Das Laufen ist der perfekte Sport in jeder Jahreszeit, einfach die Schuhe anziehen und los geht es. Es hilft uns einen kühlen Kopf in so mancher Situation zu wahren, Dinge überlegt anzugehen und den angestauten Stresspegel "etwas" zu reduzieren. Mit unserem Hobby haben wir immer einen Grund das Haus zu verlassen, unabhängig ob nun Geschäfte, Museen, Cafés oder Restaurants geöffnet haben. Das ist schön. Und wenn man sich umsieht sind gerade jetzt mehr Läufer-/innen unterwegs und haben dieses wunderbare Hobby für sich entdeckt. Bestzeit, Ziele, schneller, weiter, höher Was mich immer angetrieben hat zu laufen waren definitiv die regelmäßig stattfindenden Wettkämpfe. Immer weiter, neue Bestzeiten gejagt, das waren oft meine Ziele. Das war meine Motivation. Jetzt laufe ich ziellos"er", aber auch entspannter meine Runden. Ich höre viel mehr Musik, Hörbücher und beschäftige mich mit mir. Eine gute Ablenkung, um den täglichen Wahnsinn aus dem Weg zu gehen. Aber ich brauche definitiv reale Wettkämpfe, um alles zu geben und nicht das eine oder andere Mal auf der Couch zu versacken. Virtuelle Wettkämpfe Hmm da scheiden sich die Geister, auf der einen Seite sind virtuelle Läufe eine gute Möglichkeit weiterhin gesetzte Ziele zu erreichen, auf der anderen Seite strenge ich mich aber gar nicht so an, wie bei einem richtigen Wettkampf. Viel zu schnell kann man die Sportuhr pausieren und ein Foto machen oder das Gesicht Richtung Sonne strecken und einfach nur mal stehen bleiben. Den Moment einfangen. Ich habe gelernt das ich virtuell leider keine Bestzeit laufen kann und auch nicht will. Mir fehlt meine Laufgruppe Laufen in der Gruppe macht viel mehr Spaß. Allein laufen ist auch schön und hat tatsächlich einige Vorteile, aber ich persönlich empfinde weniger Freude. Lauffreunde sind einfach für mich das Salz in der Suppe. Und man merkt erst wie sehr einem was fehlt, wenn man es nicht mehr hat. Ein paar Tipps zum Thema "alleine Laufen" habe ich dennoch parat und diese kannst du hier nachlesen. Die Corona Pandemie kostet mich meine Fitness Hui ja ich muss zugeben, ich bin "unfitter" denn je.... der Ansporn einfach alles zu geben ist weg. Auch die monatlichen Gesamtkilometer sind einfach weniger und die Streckenlängen kürzer geworden. Mein VO2Max ist um viele Punkte auf 46 gefallen. Da bekomme ich sogar große Augen. Heulen muss ich deswegen nicht, aber eine fitte Cindy würde mir mehr gefallen. Bewusste Pausen Im Corona Jahr habe ich gelernt, mir bewusst Pausen einzugestehen und auch zu nehmen. Vor dem ersten Lockdown war ich gefühlt dauernd unterwegs, hatte Tausend Ideen im Kopf, entsprechend wenig Schlaf und Pausen gönnte ich mir. Ich habe gelernt Dinge "langsamer" anzugehen, auch das Lauftempo rauszunehmen und einfach den Moment zu nehmen wie er manchmal kommt, auch wenn es bedeutet eine 6:30 Min Pace zu laufen. Planänderungen, OK ich gehe laufen Wir mussten in den letzten Monaten lernen flexibel zu sein. Viele Dinge waren nicht mehr planbar oder mussten umgeplant bzw. abgesagt werden. Das Laufen ist eines der wenigen Dinge in der Corona Pandemie, die uns keiner nehmen kann. Das geht immer, mit Laufstrecke im Kopf oder ohne, man muss einfach einen Fuß vor den anderen setzen und in Bewegung bleiben. Verletzungen in der Pandemie sind weniger cool Gerade bei Einschränkungen des täglichen Lebens können wir wenigstens uneingeschränkt laufen. Bin ich verletzt fällt ein wichtiges "Freiheitsgefühl" weg und dies gilt es zu bewahren. Mehr Yoga, mehr Stabilitätstraining und mehr Pausen sollten wir gerade jetzt einplanen und unseren Körper mehr wahrnehmen und "betütteln". Streak Running Im Dezember wollte ich tatsächlich die Challenge annehmen und einen Monat lang jeden Tag laufen. Meine Erkenntnis, nichts für mich, es war eine der wenigen sportlichen Herausforderungen, die ich doch vorzeitig abbrechen musste, bevor die schlechte Laune zugeschlagen hätte. Müssen ist nichts für mich, ich möchte "wollen". Etwas Abwechslung wäre schön Was mir die Pandemie aber auch lehrte: Den täglichen gleichen Trott zu erleben, macht mich sehr unglücklich. Ich brauche die Abwechslung, ich brauche neue Herausforderungen. Und so kam ich unverhoffter Dinge zum Eisbaden. Auch eine schöne Sache, die mir ein kleines bisschen Freiheit gibt und meinen Körper aus der Komfortzone herauskatapultiert. Meine Tipps für Eisbader Einsteiger kannst du auch auf dem Blog finden. Laufen immer weiter, das hilft in der Corona Pandemie Laufen ist die Antwort auf vieles, dranbleiben und es gibt kein besser oder schlechter. Jeder in seinem Tempo, auf seiner Distanz oder wie lang er / sie will. Es muss dir guttun und es muss mir guttun, dann ist es genau richtig. Es hilft mir weiter während der Corona Pandemie durchzuhalten. Die meisten kleinen schönen Momente des Alltages erlebe ich laufend. In Bewegung und immer weiter. Stehen bleiben ist auch keine Option, wie in einem Wettkampf, da hören wir ja auch nicht kurz vor dem Ziel auf. Wie ist es bei dir? Mich würde interessieren, wie es um deinen Fitnessstand steht? Bin ich die Einzige, die nur noch so in der Gegend rumtrabt? Verfolgst du trotzdem einen Trainingsplan? Hat sich dein Laufen in der Corona Pandemie verändert?

  • Der HYPERVOLT GO - die kleine Massagepistole von Hyperice im Test

    Anzeige: In Kooperation mit Hyperice ist dieser Blogbeitrag entstanden. Der Hypervolt Go wurde mir für den Test zur Verfügung gestellt. Meine Meinung bleibt davon unberührt. Massagepistolen sind seit einiger Zeit in aller Munde und heiß begehrt. Lange habe ich selbst überlegt, braucht man so ein Gerät überhaupt? Berieselt von Social Media wird man fast täglich mit Massagepistolen von verschiedenen Anbietern umworben. Ehrlicherweise muss ich zugeben, keine Ahnung, welches Gerät nun das Beste ist. Man wird mit einer riesigen Auswahl konfrontiert: Highend-Geräte zu hohen Preisen bis hin zu sehr günstigen Alternativen. Dazu sehen viele Produkte auch sehr ähnlich aus. Das macht eine Entscheidung nicht einfach. Nachdem ich doch etwas faul bin was Faszientraining und Dehnung nach dem Laufen angeht, habe ich für mich entschieden: Ja ich möchte so eine Massagepistole zur zusätzlichen Unterstützung verwenden. Ich habe den Hypervolt Go von Hyperice seit ein paar Wochen im Test. Nachfolgend möchte ich dir hier meinen Testbericht zur Massagepistole und ein paar generelle Hintergrundinformationen zum Thema mitgeben. Eines kann ich dir allerdings nicht geben, die Antwort, welches aktuell das beste Gerät auf dem Markt ist. Aber der Hypervolt Go kann was, lies selbst: Die Firma Hyperice Der Hypervolt Go ist ein Produkt aus dem Hause Hyperice. Dem Internet konnte ich entnehmen, dass die kalifornische Firma Hyperice zu den innovativsten Firmen in 2021 von Fast Company (bekanntes Magazin/Medienmarke) gewählt wurde. Hyperice gehört zu den Marktführern im Bereich der Recovery & Wellness Produkte (Vibrations-, Perkussions- und Wärmetechnologie). Sie hat sich zur Aufgabe gemacht, die Leistung und Gesundheit von Sportlern zu optimieren und generell den Menschen zu mehr Bewegung zu verhelfen. Hyperice strebt nach Innovation und dazu gehören auch Partnerschaften zu einigen großen Sportlern dieser Welt, z. B. dem Profiteam All Blacks oder der Profiliga NBA und vielen mehr. Die Produkte werden für und mit den Profis entwickelt. Neben Massagepistolen stellt das Unternehmen weitere Massagetools her, z.B. die Hyperice Vyper 2.0, eine Faszienrolle mit Vibration. Hypervolt GO - die Massagepistole für Alltagssportler Bei dem Hypervolt Go handelt es sich um eine Massagepistole, die dir hilft, Muskelkater zu lindern und deinen Körper beweglicher zu machen. Mit ihr kannst du dich auf eine schnellere Regeneration nach dem Training freuen. Aber auch dein Warm-Up kannst du damit beschleunigen und die Muskeln vorab lockern. Es handelt sich um eine Vibrationsmassage, die bis zu 3.200 Schläge pro Minute leistet. Sie ist aktuell die kleinste Massagepistole aus dem Hause Hyperice und kommt mit einer sehr hochwertigen Verpackung daher. Die Verpackungsgestaltung ist übersichtlich, schnell verständlich, allerdings in englischer Sprache. Zur Massage Gun selbst enthält der Lieferumfang zwei Massage-Aufsätze sowie ein Ladegerät und verschiedene Ladeadapter. Der erste Eindruck bei Erstverwendung ist vielversprechend. Es macht Spaß damit umzugehen. Gerät und Akkuleistung Der Hypervolt Go ist stylisch und erinnert optisch irgendwie an einen kleinen Akkuschrauber. Er liegt angenehm (ergonomisch) in der Hand. Das Material empfinde ich sehr "nice" und weich durch eine leichte Gummierung. Zu einem echten Blickfang verhilft zusätzlich die mattschwarze edle Farbe. Das geringe Gewicht und die kleine Größe macht sie ideal für unterwegs. Der Akku hält lange, bis zu 2,5 Stunden im Gebrauch. Ein tägliches Aufladen ist nicht nötig, auch bei Verwendung durch zwei Personen. Der Akku-Verbrauch ist umso höher, desto höher die Leistungsintensität. In meinem Test habe ich den Hypervolt Go ca. alle zwei Wochen bei regelmäßiger Anwendung geladen. Der Ladevorgang selbst dauert nur ein paar Stunden (2-3 Std maximal). Den Akku-Ladezustand zeigt ein LED-Ring farblich an. Voller Akku grün, je leerer der Ladezustand ist, folgt orange und rot. Der Erstgebrauch Direkt nach dem Auspacken kannst du schon loslegen. Die Bedienung ist einfach durch eine Drucktaste gehalten. Durch längeres Drücken der Taste (2-3 Sekunden) erfolgt die Inbetriebnahme und die Intensitätsstufen wählst du durch weiteres kurzes drücken: Einmal erste Stufe (2000 Schläge/Min) bis dreimal höchste Stufe (3200 Schläge/Min). Die Stufen werden dir durch drei blaue LED-Leuchten an der Unterseite angezeigt. Um jeweils wieder zu einer niedrigeren Stufe zu gelangen müssen allerdings alle Stufen durchgeklickt werden. Das geht besser und finde ich etwas unschön gelöst. Aber das ist schon Meckerei auf hohem Niveau. Die Anwendung ist leise durch die Quiet Glide Technologie. Beim Fernsehen wirst du dennoch die Lautstärke etwas höher drehen müssen, da das Gerät nicht lautlos operiert. Die Hyperice App Die Produkte von Hyperice, auch der Hypervolt Go, können mit anderen Apps vernetzt werden, z.B. Garmin, Strava, die IPhone Health App u.a. Der Datenaustausch hilft dabei, optimale Massagevorschläge zum absolvierten vorherigen Training zu ermitteln, die dann mit Videoanleitung über die Hyperice App durchgeführt werden können. Diese können per Popup Message angezeigt werden, wenn du das entsprechend so eingestellt hast. Die Produkteigenschaften des Hypervolt Go auf einen Blick Verwendung kabellos, Akku bis zu 2,5 Stunden nutzbar Reisetauglich, einfach zu verstauen und leicht Auslieferung mit zwei Massage-Aufsätzen (weitere zukaufbar) Drei Geschwindigkeiten, max. 3.200 Schläge pro Minute Intuitive Verwendung durch einen Drucktaste, leicht verständlich ohne lange ein Handbuch zu lesen Sehr leise, aber nicht lautlos Robustes und ergonomisches Design Der Hypervolt Go ist super geeignet für alle Sportler die viel unterwegs sind und das Selbstmassage-Gerät mitnehmen wollen. Das Leichtgewicht wiegt gerade mal 700 Gramm und kann einfach in jeder Sporttasche verstaut werden. Selbst in eine Handtasche passt es hinein. Erhältlich ist das Gerät z. B. über den Distributionspartner Perform Better Europe mit Lieferungen nach Deutschland und Österreich. Warum sollte man eine Massagepistole verwenden? Wenn du regelmäßig trainierst, kennst du sicher das Gefühl von einem verspannten und steifen Körper. Unsere Faszien verkleben und können deshalb Schmerzen verursachen und die Beweglichkeit reduzieren. Die Massagepistole hilft dir dabei gezielt diese Probleme zu bearbeiten und Beweglichkeit wieder herzustellen. Es gibt natürlich auch andere Möglichkeiten, wie beispielsweise die Bearbeitung mit einer Blackroll, regelmäßiges Dehnen und entsprechendes Krafttraining. Das sollte auch weiterhin Bestandteil deiner Trainingsroutine sein. Der Hypervolt Go eignet sich besonders für eine Tiefenmassage nahezu aller Muskelgruppen und hilft so das Repertoire für eine schnellere vollumfängliche Regeneration zu erweitern. Deine Durchblutung wird intensiv angeregt und es kommt es zu einer beschleunigten Regeneration und Erfrischung der Muskeln. Außerdem beugst du Sportverletzungen vor und erhöhst deine Leistungsfähigkeit. Wie verwendet man den Hypervolt Go? Anfänglich ist es wichtig mit dem Einsatz nicht zu übertreiben. Kurze Anwendungen reichen erst mal vollkommen. Starte besser auch mit einer niedrigeren Stoßzahl (Stufe 1), denn es besteht Gefahr, dass du deinen Muskel überreizt. Mit der Zeit kannst du die Stoßzahl und die Dauer anpassen. Sicher wirst du fühlen, was deinem Körper tut gut und was nicht. Es sei hier auch erwähnt, natürlich tut die Anwendung etwas weh. Immerhin behandelst du Verknotungen und feste Faszien. Die Lockerung dieser ist leider nicht schmerzfrei. Am besten hältst du dich an die Vorgabe je Region maximal eine Minute zu massieren. Dein Körper sollte trocken und sauber sein, aber auch die Massage über der Kleidung funktioniert. Zusätzlich ist es wichtig den Hypervolt Go nur auf weichen Stellen anzusetzen. Auf Knochen ist die Anwendung überhaupt nicht ratsam und tut auch weh. Die behandelten Stellen kribbeln bei mir persönlich etwas nach und erröten auch. Das gibt sich mit der Zeit aber auch wieder. Ich habe anfänglich nur die erste Stufe benutzt. Die ersten Anwendungen solltest du lieber großflächig machen und auf eine punktuelle Behandlung erst nach und nach übergehen. Dein Körper muss sich an die Stöße auch erst mal gewöhnen. Normalerweise verwende ich den Hypervolt Go zwischen 15-20 Minuten, teilweise arbeite ich auch nach den App-Vorschlägen. Das macht Spaß und hilft dabei am Anfang die Massage Gun und auch deren Anwendung kennenzulernen. Die geführten Sessions sind sinnvoll auf das vorhergehende Training abgestimmt und gefallen mir sehr gut. Um keine Überbeanspruchung herbeizuführen, wende ich die Massage-Gun maximal zwei bis drei Mal pro Woche an. Ich persönlich denke die Regelmäßigkeit macht den Erfolg letztendlich aus. Anwendung der mitgelieferten Massageköpfe Es gibt diverse austauschbare Aufsätze, die in der Anwendung unterschiedliche Massagen ermöglichen. Die Aufsätze werden durch einfaches Drehen befestigt. Im Lieferumfang befinden sich der Flachkopf- und der Bulletaufsatz. Beide bestehen aus einem porenfreien, robusten Kunststoff und können auch mit Massageöl verwendet werden. Der Flachkopfaufsatz eignet sich vornehmlich für die großflächige Massage z.B. Rücken und Oberschenkel. Diesen empfehle ich u.a. bei den ersten Anwendungen zu nutzen, denn der Körper muss sich an die Stöße gewöhnen. Besonders für verhärtete Muskelgruppen ist er die optimale Wahl. Für die Tiefenmassage und die gezielte Bearbeitung von "schmerzenden" Triggerpunkten ist der Bulletaufsatz die perfekte Option, z. B. an Schultern, Waden und Fußsohlen. Wenn du eine einzelne Verhärtung spürst (meist durch Schmerz) kannst du mit dem Bullet punktuell massieren und so eine Linderung herbeiführen. Weitere Aufsätze, wie beispielsweise der Ballkopfaufsatz, können hinzugekauft werden. Mit den zwei gelieferten Aufsätzen bist du für den Anfang gut aufgestellt. Ein weiterer Zukauf von 2-3 Stück ist sicher nicht falsch, aber es braucht keine unendlich große Auswahl, wie es bei manchen anderen Geräteherstellern der Fall ist. Viele Massageköpfe ähneln sich und man weiß gar nicht so recht, welcher Aufsatz für was angewendet werden soll. Fazit zum Hypervolt Go Insgesamt fällt mein Urteil sehr positiv aus. Mit dem Hypervolt Go habe ich eine Möglichkeit gefunden mit Freude etwas für meine Regeneration und mein Wohlbefinden zu tun. Dabei beuge ich zusätzlich Sportverletzungen vor. Auch Menschen mit sitzenden Tätigkeiten in Bürojobs werden ihre Vorteile aus der Behandlung spüren. Denn wen plagen nicht irgendwelche Verspannungen? Die Anwendung ist einfach und bequem: nebenbei auf der Couch beim Fernsehen. Ein Traum! Das Training mit der Blackroll auf dem Boden ist für mich viel anstrengender und deswegen mag ich es weniger. Lediglich der etwas höhere Preis (EUR 229,-) wird den einen oder anderen abschrecken. Hier sollte aber definitiv auch die Qualität einer Massagepistole relevant für die Kaufentscheidung sein. Beispielsweise verfügen billigere Geräte oft nur über eine geringere Hublänge (Abstand die der Massagekopf zurücklegt beim Stoß, je länger desto intensiver ist die Tiefenwirkung). Daher wäre dieser Punkt zumindest ein wichtiger Aspekt bei der Kaufentscheidung. Im Vergleich zu anderen Modellen namhafter Hersteller, z.B. Theragun oder Orthogun kann die Hyperice Massagepistole wiederum preislich sehr gut mithalten und liegt teilweise sogar darunter. Für mich ist das ein fairer Deal. Außerdem punktet der Hypervolt Go mit einem herausragendem, ergonomischem Design und solider Verarbeitung. Die Bedienung ist mit einer Hand bequem durchführbar. Die Hyperice Produkte sind übrigens die leisesten auf dem Markt. Ich empfehle auch beim Punkt Lautstärke genau zu vergleichen, welches Gerät für dich in Frage kommt, denn ein zu lauter Geräuschpegel wird dir auf Dauer keinen Spaß machen. Der mobile und kleine Hypervolt Go ist TSA-geprüft und darf bei Flugreisen auch im Handgepäck mitgeführt werden. Das heißt jederzeit und überall kannst du von der Massagepistole profitieren. Mir gefällt besonders die App basierte Anwendung. Auf ein bloßes drauf los massieren wird verzichtet. Du bekommst von der App gezielte Massage-Vorschläge, in Abstimmung zum Training. Abschließender Hinweis zum Produkt Ich mag die Massagepistole Hypervolt Go: Sie liegt leicht in der Hand, ist klein, kann überall mitgenommen werden, ist leise und ich habe Freude bei der Behandlung. Sie massiert wirklich gut und intensiv oder aber auch weich und samt, je nachdem wie ich die Anwendung steuere. Zusätzlich möchte ich noch den Hinweis geben: Du solltest nicht erwarten, dass du eine sofortige Besserung spürst, denn diese ist erst bei regelmäßiger Anwendung und nach einigen Tagen spürbar. Der Hypervolt Go wird dich aber effektiv dabei unterstützen, bestehende Verspannungen und Verklebungen zu lösen und Muskeln und Gewebe zu revitalisieren. So und jetzt bist du dran!

  • Mein Rückblick 2021 - schnell, schneller, am schnellsten

    Der Jahres Rückblick 2021. Es ist ja schon fast Tradition geworden, dass ich jedes Jahr einen kurzen Blick zurück auf das vergangene Jahr werfe und dies für mich gern zusammenfasse und nochmals die letzten Monate Revue passieren lasse. Auch 2021 war wieder ein Jahr geprägt von Corona. Ich möchte aber auf dieses Thema nicht so sehr eingehen, habe ja bereits einige Beiträge dazu geschrieben und möchte mich lieber an schönere Momente erinnern. Eines war dieses Jahr, ... und zwar irgendwie schnell vorbei! Die Jahresrückblicke der vergangenen Jahres verlinke ich dir nachfolgend: Rückblick 2018, Rückblick 2019 und Rückblick 2020. Bist du bereit mit mir durch die Höhen und Tiefen des Jahres 2021 zu reisen? Ja? Dann los. Das war Cindy 2021 In diesem Jahr gab es viele Ereignisse und Momente, die wohl die Welt bewegt und vor allem in Atem gehalten haben.... denken wir an die Flutkatastrophe in Deutschland, den Vulkanausbruch auf La Palma, die Ablösung Trumps in den USA und so viele mehr. Es war einfach sehr bewegt dieses 2021. Also zumindest empfinde ich es so. Mein Start ins neue Jahr Mein Start ins 2021 war durchwachsen. Der Januar ein grauer und kalter Monat mit wenig Sonne. Eisenmangel und Zahnprobleme brachten mich mal wieder aus der Balance. Ich hatte wenig Lust, Sport fiel mir schwer und der "harte Lockdown" zerrte auch sehr. Eisenmangel ist weit verbreitet in Deutschland und führt zu Müdigkeit, Lustlosigkeit und Leistungsabfall. Als das Problem erkannt wurde (Bluttest beim Hausarzt) ging es durch Einnahme von Eisenpräparaten wieder aufwärts und die Motivation war auch schnell zurück. Es war übrigens das zweite Jahr in Folge, dass ich Eisenmangel hatte und immer im Winter. Daher kann ich nur empfehlen, regelmäßig einen Bluttest machen zu lassen, um solche Mangelerscheinungen schnell zu erkennen. Die Zahnprobleme dagegen begleiteten mich das ganze Jahr über und ich war fast monatlich beim Zahnarzt, um mehrere Eingriffe über mich ergehen zu lassen. Social Media 2021 Auch hier mal der Hinweis, die Social Media Welt zeigt oft nur das Positive. Die Welt ist nur bunt und schön, aber bei den wenigsten Menschen ist das Leben dauerhaft bunt, positiv und toll. Das solltest du immer im Hinterkopf behalten. Und vielleicht sollten wir uns zum Ziel setzen, dass Handy etwas weniger in die Hand zu nehmen, bedeutet weniger Verzettelung im Netz und mehr Zeit für sich. Es ist ja auch so, dass jeder von uns Momente des Glücks erlebt, aber auch Momente in denen es einem nicht so gut geht. Die hängen auch oft irgendwie zusammen und ohne die einen Gefühle gäbe es auch das andere nicht. Neues im Jahr 2021 Ich brauchte also Anfang des Jahres etwas Zeit, um mich zu sammeln und neue Ziele zu setzen und ich wollte vor allem gesund bleiben. Durch Zufall kam das Eisbaden in mein Leben, was für neue Glücksgefühle und Motivation sorgte. Die positiven Effekte meines neuen Hobbys überzeugten. Ich fand eine neue Community, schloss neue Freundschaften und ich hatte viel bessere Laune in der dunklen Jahreszeit. Wenn du es schaffst, ins kalte Wasser zu gehen, pusht das dich mal so richtig raus aus deiner Komfortzone. Ich fühlte mich richtig gut und würde sagen, nie mehr ohne. Wenn du es auch mal ausprobieren möchtest, kann ich dir meinen Beitrag: "Eisbaden - meine Tipps für Einsteiger“ sehr ans Herz legen. Auch kaufte ich mir wieder ein Auto, um mehr Flexibilität und Unabhängigkeit in mein Leben zu bringen. Das war ein wichtiger Schritt und ich bin dankbar, jederzeit entscheiden zu können irgendwo hinzufahren. Mein Blog existiert bereits 7 Jahre! 7 Jahre! Kneif mich bitte mal jemand! Ich hätte 2014 nie geglaubt, dass ich Runfurther mit der Liebe und Motivation über so eine lange Zeit betreibe und auch lebe. Dieser Blog hat mein Leben bereichert, verändert und ich hoffe es werden noch viele weitere sportliche Jahre vor mir stehen. Insgesamt habe ich dieses Jahr 12 Blogbeiträge veröffentlicht. Nicht viel wirst du sicherlich denken? Ok du hast recht und ich versuche 2022 einfach wieder fleißiger zu sein. Rückblick 2021 - mein fittestes Jahr Aber kommen wir nun zu meinem persönlichen Jahres Rückblick 2021. Das Jahr ist wieder gerannt, aber ich dieses Jahr auch. Schneller denn je. Es ist einiges passiert. In Zahlen habe ich mein Jahresziel von 2.000 km allerdings leider knapp verpasst, es fehlen ca. 150 km. Aber gut, auch egal. Wichtig ist, ich konnte durchlaufen, blieb durchweg verletzungsfrei und habe jeden einzelnen Kilometer genossen. OK nicht jeden, das wäre auch unnormal, aber das Laufen ist ein wichtiger Teil meines Lebens und ich konnte 2021 so richtig abfeiern. Im Vergleich zu den Jahren vor Corona, startete ich 2021 abermals nur bei wenigen Wettkämpfen. Es gab darunter ein paar schöne Events, die ich nachfolgend auch gern kurz erwähne. Gefühlt war ich noch nie so fit, habe im Frühjahr sehr ambitioniert einen Trainingsplan verfolgt, der auf Tempo ausgerichtet war. Dies half mir sehr meine Ziele zu erreichen bzw. ich konnte teilweise besser abliefern, als ich es eigentlich erwartet bzw. mir vorgenommen hatte. Zudem legte ich 2021 ca. 5.700.000 Schritte / 4.600 km zu Fuß zurück (inkl. laufen). Generell bewege ich mich im Alltag sehr viel zu Fuß oder mit dem Rad. Mich würde interessieren, was du im Jahres Rückblick 2021 gegangen / gelaufen bist? Der Rückblick 2021 - mit den schönsten Erlebnissen Virtueller Halbmarathon im April Im Rahmen der „Deutschland läuft weiter“ Challenges bin ich im April mit meiner Freundin Conny meinen ersten Halbmarathon 2021 gelaufen. Es war zwar kein schneller Lauf, aber irgendwie war es der Startschuss in meine Wettkampfsaison. Denn mein Frühjahrs Ziel war zu dem Zeitpunkt auch schon gesteckt und kommt im nächsten Absatz. Der Halbmarathon führte uns rund um den Staffelsee, eine wirklich tolle und abwechslungsreiche Strecke mit Biber Begegnung. Den Laufstrecken Tipp zur Umrundung des Staffelsees habe ich gern zusammengefasst und kannst du auf dem Blog nachlesen. 5 km Bestzeit - mein persönliches Frühjahrs Ziel Im März entschied ich mich meine Fitness zu verbessern, etwas Gewicht zu verlieren und ich wollte Bestzeit auf der 5 km Distanz laufen. Meine Reise über die darauffolgenden Wochen und wie ich mein Training gestaltete, meine Ernährung aussah und wie ich die Bestzeit auf 5 km geschafft habe, kannst du auch gerne im verlinkten Blogbeitrag nachlesen. Das war mein erster persönlicher Erfolg 2021: Ich bin im Mai Bestzeit gelaufen, einfach so für mich. Die Zeit war unglaublich schnell: 22 Min (4:24 Min/km). Dies war u.a. einer meiner schönsten Laufmomente des Jahres, weil ich viele meiner Freunde an meiner Seite hatte, sie mich unterstützten und ich den Erfolg nicht alleine feiern musste. Danke beste Laufgruppe der Welt. Trailrun im Juni Trailrunning ist im Rückblick 2021 etwas zu kurz gekommen. Gerade mal knapp 40.000 HM sind zusammen gekommen. Im Juni bin ich mit meiner Freundin Iris in die Garmischer Berge zum Trailrun gefahren. Es war ein sehr schöner Tag, an den ich immer wieder gern denke. Ich war zu diesem Zeitpunkt schon richtig fit und mir fielen die 20 km / 1.300 Höhenmeter sehr leicht. Es hat sich herausgestellt, dass mein Training, dass ich mir selbst zusammengestellt hatte, funktioniert hat und man einfach hin und wieder die Komfortzone verlassen muss. Mein Geburtstag Meinen Geburtstag habe ich gebührend mit einem Sonnenaufgang auf einer meiner Lieblingstouren gefeiert. Es war allerdings auch die kürzeste Nacht des Jahres (20. Juni), was bedeutete sehr früh zu starten. Ich war mit meinen Eisbade-Freunden unterwegs und wir waren nach dem Sonnenaufgang natürlich auch baden. Für mich war es das perfekte Geburtstagsprogramm. Die Tour werde ich wahrscheinlich auch noch zusammenfassen, damit du sie auf deine To Do Liste setzen kannst. Es ging zum Blankenstein, entlang am Blankensteinsattel und gebadet haben wir im Riederecksee. Zagori Mountain Race in Griechenland Im Juli ging es dann in den Urlaub nach Korfu und aufs griechische Festland. Unter anderem gab es einige Trailrun-Ausflüge, viele schönen Sonnenaufgänge und -untergänge und als perfekten Abschluss starteten wir beim Zagori Mountain Race. Der Lauf findet jedes Jahr im Zagori Gebirge statt. Austragungsort ist Tsepelovo, zumindest für die Marathon und Ultra-Strecke. Wir liefen die Marathondistanz mit 44 km / knappe 2.600 HM. Dabei passierten wir die Tsepelovo Treppen (2 km / 290 HM), die Vikos-Schlucht, die Quellen des kristallklaren Voidomatis Flusses, die Dörfer Megalo Papigo & Mikro Papigo, die Astraka Hütte und bewegten uns Richtung Ziel weiter im Tymfi Berggebiet. Eine schöne Veranstaltung, die in Tsepelovo endet und die Teilnehmer im Dorf mit Klatschen und Rufen empfangen werden wie Sieger, jeder Einzelne. Alleine am Königssee Im August habe ich mich meiner persönlichen Herausforderung gestellt, allein eine Bergtour zu unternehmen. Mit Gänsehaut startete ich nachts Richtung Königssee und lief allein zur Archenkanzel mit Blick über den Königssee. Die Erfahrung war super, unterwegs traf ich auf andere Leute und war im Endeffekt gar nicht so allein unterwegs. Als nächsten Schritt habe ich mir vorgenommen auch mal alleine eine Sonnenaufgangstour zu gehen. Es ist zwar nicht so, dass es etwas Großartiges ist, alleine zu wandern. Ich muss dafür allerdings raus aus meiner Komfortzone und jeder empfindet manche Situationen etwas anders. Persönlich bin ungern alleine unterwegs, deshalb versuche ich solche Dinge proaktiv anzugehen. Roadtrip Deutschland Im September fuhr mich mein Berlingo einmal quer durch Deutschland, mit Stopps in Thüringen, an der Ostsee und im Harz. Die schönste Erfahrung dabei war die Übernachtung in meinem Auto direkt an der Ostsee. Bequem ist zwar was anderes, aber ich spürte Abenteuer in meinen Füßen, genau mein Ding. Unterwegs hielt ich an Orten an, die schon länger auf meiner To Do Liste standen: die Ziemestalbrücke, die Teufelskanzel, der Nienhagener Gespensterwald und der Brocken. Alles Orte, die du gern auf deine eigene Reiseliste setzen kannst. Schnellster Marathon in Berlin Durch Zufall gewann ich kurzfristig einen Startplatz für den Berlin Marathon Ende September. Aus einem geplanten langsamen Marathon wurde es mein Bestzeit Marathon. Marathon laufen ist ja immer so eine Sache. Auf lange Distanzen war ich zu dem Moment nicht trainiert, aber dennoch fit durch regelmäßiges laufen. Die Tagesform passte auch ganz gut, das Wetter war etwas warm und die Stimmung spitzenmäßig. Das wir 2021 überhaupt so einen großen Marathon laufen durften, gab mir persönlich wohl auch nochmals einen guten Push. Ich lief wie gesagt Bestzeit in 03:50:41 und dieser Marathon wird mir sicher mein ganzes Leben in Erinnerung bleiben. I am a Berlin Legend. In den Herbstmonaten Im Oktober und November startete ich noch beim Mountain Man in Nesselwang, dem König Ludwig Lauf (3. AK Platzierung), es gab noch ein paar Bergtouren und ich widmete mich vermehrt meinem neuesten Hobby, dem Seilspringen. Meine Tipps fürs Seilspringen habe ich natürlich auch in einem Blogbeitrag zusammengefasst. Kurz und knapp gesagt, seilspringen macht Spaß, ist effektiv und es handelt sich um ein sehr gutes Ganzkörper-Workout. Außerdem gehöre ich seit Herbst 2021 dem Salomon Team an. Eine ganz neue Herausforderung, die mir Spaß macht. Donnerstags trainiere ich regelmäßig mit der Salomon Laufgruppe. Wenn du Lust hast eine motivierende und unterstützende Laufgruppe kennenzulernen, dann würde ich mich freuen, wenn du donnerstags mit uns läufst. Die Details zum Lauftreff findest du immer aktuell auf der Salomon Webseite (München). Übrigens finden auch regelmäßig Special Events mit mir statt, wie z.B. Ende November organisierte ich meinen ersten Salomon Trailrun zur Rotwand. Im neuen Jahr plane ich eine Treppen-Challenge an der Bavaria am 06. Februar 2022, die Details findest du bald auf der Salomon Webseite. Ein kleines Fazit zum Rückblick 2021 Im Herzen werde ich immer Läufer sein, aber ich habe im Jahres Rückblick 2021 auch verstanden, dass ich viele andere Dinge sehr mag: tanzen, seilspringen, wandern, baden und ich mag mich immer wieder gern neu erfinden. Dabei darf ein Lauf auch gerne mal ausfallen. Der Sport ist wichtig, aber die Abwechslung auch. Ich finde ich hatte ein sehr erfolgreiches Jahr, vor allem vieles erreicht ohne mich persönlich einem Druck auszusetzen. Die Erfolge kamen einfach. Ich bin sehr zufrieden mit meinen neuen Bestzeiten auf 5 km und auf der Marathondistanz. Ausblick 2022 Das große Ziel nächstes Jahr wird mein erstes eigenes Women Trailcamp sein. Dies ist geplant mit einer Bloggerfreundin (Katja von Wellspa-Portal.de) in Naturns, Südtirol. Das Programm und die Details folgen in den nächsten Wochen. Definitiv haben wir schöne Momente geplant. Das Zusammensein mit gegenseitiger Unterstützung und der Genuss der Natur sind dabei im Vordergrund. Wenn du dabei sein möchtest, reserviere dir schon mal die Tage vom 12. bis 15.05.2022. Des Weiteren habe ich diverse Marathonveranstaltungen ins Auge gefasst, z. B. Hamburg. Mit der aktuellen Situation werde ich mich allerdings bewusst nur spontan bei den Laufevents anmelden. Wir werden sehen, was stattfindet und was nicht. Es werden sicher auch einige Trail Events auf meiner Liste stehen. Stay tuned was kommt. Zudem möchte ich eine neue Bestzeit, dieses Mal auf der 10 km Distanz ins Visier nehmen und wieder mit einem Trainingsplan durchstarten. Vornehmen möchte ich mir persönlich, mich weniger stressen zu lassen. Du musst niemanden gefallen, irgendwie raubt das ungemein Energie. Es geht auch nicht darum immer alles perfekt zu machen und zu haben. Wichtig ist das du dir gefällst. OK zu meckern gibt es bekanntlich immer was, aber wer ist schon perfekt? Mehr Klarheit darüber was will ich, welche Bedürfnisse habe ich und was sind meine Ziele? Ich glaube da gibt es einige Ansätze und ist doch mal ein schöner Ausblick für kommendes Jahr. Ich sag es mal so, langweilig wird es definitiv nicht und ich bin gespannt, wo meine Füße mich noch hintragen. Der Jahres Rückblick 2021 hat dir hoffentlich gefallen. Schön das du auf meiner Seite bist. Wie ist es dir im Rückblick 2021 ergangen und was hast du dir für 2022 vorgenommen. Freue mich auf deine persönlichen Eindrücke. Grüße gehen raus an euch, bleibt gesund und guten Start ins neue Jahr.

  • Sonnenaufgangstour Bodenschneid und die Sport Tights Compression von Anita active im Test

    Anzeige: Dieser Beitrag entstand in Zusammenarbeit mit Anita active, Brannenburg. Produkttest der Sport Tights Compression bei einer Sonnenaufgangstour auf die Bodenschneid. Wandern ist eine schöne Möglichkeit, die Ruhe in der Natur zu genießen, abzuschalten, neue Ideen zu schmieden oder einfach nur zu sein. Für mich ist die Zeit in der Natur oft unterschiedlich: Es gibt Touren, wie morgens zu Sonnenaufgang, die mich entschleunigen oder die Trailrun-Abenteuer, in denen ich mich sportlich verausgabe und doch auch mal ans Limit gehe. Ich habe in den letzten Jahren allerdings festgestellt, dass Wanderungen / Trailrun Touren nur mit Frauen anders sind. Es liegt oft eine besondere Stimmung in der Luft, die ich sehr mag. Die Zeit in der Natur mit Frauen ist häufig etwas anderes als mit Männern. Die Auswahl der Strecken, Hütten und Ziele sind auf Genuss und Erlebnis gewählt, während Männer mit Energieriegel und schnellen Zeiten ihre Zufriedenheit suchen. Kurz gesagt: Frauen wollen eher erleben und Männer hin und wieder den Streckenrekord aufstellen. Was ist deine Meinung dazu? Dies ist ein Grund, warum ich häufig Trailcamps und Wander-/Trailrun- Veranstaltungen nur für Frauen anbiete. Es ist diese Stimmung. Natürlich zählt für Frauen auch die Anzahl der Höhenmeter und wir zeichnen auch die Streckenlänge auf, am Ende zählt aber häufig die Qualität des Erlebnisses. Im August habe ich in Zusammenarbeit mit Anita active eine Sonnenaufgangstour auf die Bodenschneid angeboten, um die Möglichkeit zu bieten, die neue Sport Tights Compression aus dem PanAlp-Programm zu testen. Sonnenaufgangswanderung auf die Bodenschneid Die Bodenschneid ist ein beliebter Gipfel in den bayerischen Voralpen und vom Spitzingsee (Parkplatz Spitzingsattel) schnell zu erreichen. Wir sind 17 Teilnehmerinnen und testen alle die Sport Tights Compression. Die Aussicht auf einen Sonnenaufgang ist leider nicht gut, da wir an diesem Augusttag eine Schlechtwetterfront haben, dennoch sind alle Teilnehmerinnen pünktlich am Treffpunkt. Anfahrt zum Spitzingsattel (Wanderparkplatz) Nachfolgend erkläre ich kurz die Anfahrt ab München, Zentrum. Wir benötigen etwa eine Stunde bis zum Wanderparkplatz. Ich fahre nicht allein und meine Freundinnen (Mitfahrerinnen) und ich treffen uns 2:50 Uhr zur gemeinsamen Abfahrt in der Maxvorstadt, München. Wir starten in der Innenstadt, fahren über den Mittleren Ring, um auf die A8 Richtung Salzburg zu kommen. Von der A8 fahren wir bei Ausfahrt 98 / Weyarn raus, wechseln auf die Bundesstraße (B472) und dann bei Miesbach auf die B307 bis kurz nach Schliersee. Wir biegen auf die Spitzingstrasse rechts ab und fahren Richtung Spitzingsee. Der Parkplatz am Spitzingsattel befindet sich nach etwa 3 Kilometern auf der linken Seite und ist der erste von mehreren möglichen Parkplätzen. Wer mit Googlemaps fährt: hier im Link die Koordinaten für den Parkplatz am Spitzingsattel. Die Parkgebühren variieren nach der Zeit des Parkens. Wir haben insgesamt 8,- EUR an diesem Tag bezahlt (ca. 6 Stunden). Die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln ist um die frühe Uhrzeit nicht möglich. Tagsüber ist die Anreise mit der BOB (Bayerische Oberlandbahn nach Bayrischzell) bis Schliersee oder Fischhausen-Neuhaus gegeben und dann mit Umstieg auf die Buslinie 9562 zum Spitzingsattel. Wanderung auf die Bodenschneid 1.669 m, in der Nähe zum Spitzingsee Nach unserer Ankunft am Parkplatz Spitzingsattel starten wir in unserer neuen Sport Tights Compression von Anita um ca. 4:15 Uhr. Es regnet. Dennoch sind alle Teilnehmerinnen pünktlich erschienen und wir wandern gut gelaunt los. Die Sonne wird an diesem Tag um 05:54 Uhr aufgehen. Wir haben also etwas mehr als 1,5 Stunden für den Aufstieg von 5 km und knapp 600 HM. Frauen wandern gerne in Gemeinschaft, auch das wird mir wieder klar bei dieser Veranstaltung. Es gibt an diesem Morgen viel zu erzählen und es wird viel gelacht. Wir verlassen den Parkplatz, überqueren die Straße und biegen direkt in den Forstweg, Richtung Obere Firstalm, hinein. Alternativ könnte man auch die Teerstraße zur Unteren Firstalm nehmen und von der anderen Seite aufsteigen. Dies ist aber unser Abstieg. Bis zur Oberen Firstalm wandern wir den Forstweg immer geradeaus und der Anstieg ist moderat. Nach 20 Minuten hört es auch auf, zu regnen. Ich kann nur sagen, wir hatten an diesem Tag richtiges Wetterglück, denn erneuter Regen kam erst, als wir wieder in unser Auto einsteigen. Ab Obere Firstalm Ab der Oberen Firstalm biegen wir rechts ab (Schildhinweis vorhanden: Bodenschneidhaus / Bodenschneid 1 h), um nach 1-2 Minuten dann links in einen kleinen Pfad einzubiegen. Der Pfad wird wurzelig, ist schmaler und eindeutig steiler und da es sehr nass ist, bleibt auch keiner unserer Schuhe sauber. Unsere Gruppe zieht sich etwas auseinander. Wir kommen aufgrund der nassen Gegebenheiten langsamer voran als geplant. Sicherheit ist aber in diesem Fall wichtiger. Wir wandern weiter, verlaufen kann man sich fast nicht. Auf der Strecke sind immer wieder Schilder, die uns den Weg zeigen und im Dunkeln, aber auch gut zu erkennen sind. Ich habe die Strecke zusätzlich auf meiner Garmin zur Sicherheit. Nach einem weiteren Kilometer überwinden wir einen kurzen, aber knackigen, letzten steilen Abschnitt vor dem Gipfel der Bodenschneid. Einige haben Wanderstöcke dabei, die helfen hier immens und geben Stabilität. Oben angekommen laufen wir noch etwas am Grat entlang bis wir die Bodenschneid erreichen. Wie erwartet haben wir nicht das Glück, an diesem Tag einen Sonnenaufgang in den Bergen zu erleben. Uns pfeift stattdessen der Wind um die Ohren und es liegt der Herbst in der Luft. Die Aussicht auf den Tegernsee ist toll und wir freuen uns dennoch, die Wanderung wie geplant durchgezogen zu haben. Manchmal ist es gut, die Komfortzone zu verlassen und damit Erinnerungen zu sammeln. Die Bodenschneid eignet sich hervorragend für eine Rundtour Der Abstieg ist nicht gleich der Aufstieg, stattdessen wandern wir am Grat weiter entlang bis wir in ein Waldstück gelangen. Es wird nochmals etwas steiler, aber auch bei Nässe ist dieser Abschnitt sehr gut machbar. Die Sonne kommt nun doch raus und wir freuen uns sehr über die Wärme. Wir kommen an eine Querung, die zum nächsten Gipfel führt, der Stümpfling, aber wir gehen links Richtung Untere Firstalm und kommen auf die Teerstrasse zum Spitzingsee. Alles ist sehr gut ausgeschildert. Leider können wir nicht an einer der Almen frühstücken, da diese erst ab 8 Uhr Frühstück anbieten und wir nicht warten wollen. Ich habe für die Gruppe Frühstück im Hotel Alte Wurzhütte direkt am Spitzingsee reserviert. Das Ambiente ist urig und die Aussicht auf den Spitzingsee schön. Das Essen war gut und das Preis-/Leistungsverhältnis mit 18,- EUR / Person OK. Fazit zur Sonnenaufgangswanderung auf die Bodenschneid Die Wanderung zur Bodenschneid ist nicht technisch, aber teilweise steil. Bei nassen Bedingungen ist der Aufstieg etwas erschwert und Trittsicherheit sollte jeder mitbringen. Die Rundwanderung ist natürlich etwas schöner, aber bei Sonnenaufgang nicht zwingend erforderlich, da man beim nächtlichen Aufstieg kaum etwas sieht. Die Tour ist außerdem etwas für Genießer und Feierabend Wanderer und durch den schnellen Aufstieg (max. 1,5 Stunden) perfekt für Sonnenaufgänge und -untergänge. Außerdem sind einige Almen auf der Strecke, die zur gemütlichen Einkehr einladen (Obere Firstalm / Untere Firstalm / Bodenschneidhaus). Der Blick vom Gipfel auf den Tegernsee und die umliegende Bergwelt ist toll und lohnenswert. Die Bodenschneid gehört zu den beliebten Wandertouren und du wirst den Gipfel selten für dich allein haben. Noch ein Tipp: Nimm Badekleidung mit, falls du im Spitzingsee noch schwimmen gehen möchtest. Produkttest: Die Sport Tights Compression von Anita active Kurzvorstellung der Firma Anita Dr Helbig GmbH Anita Dr Helbig GmbH ist ein Familienunternehmen mit Sitz im oberbayerischen Brannenburg. Das Unternehmen produziert Unterwäsche, Bademode und Sportswear und legt dabei besonderen Wert auf Funktionalität, Tragekomfort und Passform. Unter der Marke Anita active, die den sportlichen Bereich darstellt, werden funktionelle Sport-BHs und Slips sowie perfekt passende Sport Tights vertrieben. Hochwertige, eigens für ANITA entwickelte Materialien, geben perfekten Halt, wirken atmungsaktiv und feuchtigkeitsregulierend. Die Sport Tights Compression Mit der neuen Sport Tights Compression hat ANITA wieder einen echten Hingucker auf den Markt gebracht. Schon auf den ersten Blick gefällt mir die Qualität sehr gut und der Stoff ist angenehm anzufassen. Es ist die erste Tight aus dem PanAlp-Programm, die durch die Kombination unterschiedlicher Tech-Qualitäten in verschiedenen Tragezonen eine HighPerformance Power bietet: Eine komprimierende Strukturware mit 3D-Noppen im Waden-, Oberschenkel und Gesäßbereich und ein dünnes atmungsaktives Multiway-Stretch Material in der Frontpartie und den Kniekehlen. Mich persönlich hat sofort der weiche und breite Elastikbund angesprochen. Die unterschiedlichen Stoffe bringen eine gute Luftzirkulation sowie einen hohen Feuchtigkeitstransport mit sich. Zudem ist innen eine Tasche integriert für Schlüssel, Geld oder eine Karte. Die enge Schnittform unterstützt jegliche Bewegungen und das Kompressionsgewebe fördert die Muskelregeneration und die Muskeln ermüden langsamer. Das Produkt bietet tollen Tragekomfort und ist für jede Art von Bewegung (Yoga, Laufen, Wandern usw.) geeignet. Mein Fazit zur Sport Tights Compression: innovativ, modern und sehr funktionell. Die Tights kostet 79,- EUR. Erhältlich in den Größen 36-48. Zusätzlich noch ein Hinweis: Sport-BH Ein geeigneter Sport-BH ist bei sportlichen Aktivitäten wichtig. Wenn du darauf verzichtest, könntest du unangenehme Schmerzen bekommen oder sogar das Brustgewebe schädigen. Die besten Sport-BHs findest du im Sortiment von Anita active und zur vorgestellten Sport Tights Compression gibt es gleich als Set das PanAlp DeltaTop dazu. Ein guter Sport-BH reduziert die Bewegungen deiner Brust und bietet optimalen Support sowie Schutz bei jeder Art von Bewegung, ob sanft oder intensiv. Danke an alle Teilnehmerinnen, es war eine tolle Tour mit euch. Bilder von Pawel Richter

  • Der CRAFT Nordlite Ultra - mein Testbericht

    Die Marke CRAFT ist noch relativ neu auf dem Laufschuhmarkt. Der schwedische Hersteller wurde bereits 1977 gegründet und war bisher vor allem im Rad-, Skilanglauf und Laufbekleidungsmarkt erfolgreich. Zahlreiche Nationalteams im Rad- und Langlaufsport traten bereits in CRAFT Trikots auf. Seit einigen Jahren entwickelt CRAFT nun mit seinem Elite Run Team auch innovative Laufschuhe und hat kürzlich den CRAFT Nordlite Ultra auf den Markt gebracht, einen Hybridschuh, den ich hier vorstellen möchte. Übrigens, neben dem Nordlite Ultra gibt es auch den Nordlite Speed, der zusätzlich eine Carbon Plate hat. Dieser Schuh wird nachstehend allerdings nicht näher betrachtet bzw. vorgestellt. Was ist ein Hybridlaufschuh? Der Nordlite ist ein Hypridlaufschuh, weil er gleichermaßen für Straßenläufe als auch Gelände- und Trailläufe konzipiert wurde. Der Vorteil davon ist, dass die Läufer / -innen ein optimales Laufgefühl auf Straße und leichte Trails bekommen. Egal auf welchem Untergrund der Nutzer unterwegs ist, dieser Schuh bietet Vielseitigkeit und passt sich den Gegebenheiten an. Gerade wenn man Strecken mit wechselnden Untergründen läuft, ist ein Hybridschuh angesagt. CRAFT ist einige der wenigen Marken im Markt, die Hybridschuhe anbieten. Der Nordlite Ultra ist einer davon. Die wenigsten Läufer sind zu 100 % nur im Gelände unterwegs, deswegen wurde dieser Schuh auch entwickelt. Der CRAFT Nordlite Ultra Er gehört zur CTM Kollektion von CRAFT. Das steht für Craft Tailored Motion und ist ein Versprechen für fortschrittliche Materialen, überragende Funktionalität, optimale Energierückgabe und geringes Gewicht. Die CTM spricht anspruchsvolle Alltags- und Eliteläufer gleichermaßen an. Folgende Eigenschaften werden von CRAFT für den Nordlite Ultra ausgelobt: Einteiliges Mesh-Obermaterial Cr Foam™-Zwischensohle: extrem leicht, hohe Energierückgabe Ultra Rebound™ Einlegesohle für maximale Energierückgabe an den Fuß 3-teilige Gummilaufsohle mit Stollenprofil für Traktion auf der Straße oder leichten Trails und bei unterschiedlichen klimatischen Bedingungen Craft Regular Fit - normale Passform, zusätzliche Raum in der Zehenbox Gewicht: 290 g (UK8), gut austariert Bauhöhe: Ferse 40 mm, Vorfuß 34 mm Sprengung: 6 mm Cr Foam™ ist ein ultraleichter und nachhaltiger Zwischensohlen-Schaumstoff mit hervorragender Energierückgabe, der kissenweiches Laufgefühl auf unterschiedlichstem Terrain bietet. Die zur Herstellung des Schaumstoffs verwendete Technologie ist umweltfreundlich und den Rohstoffen werden keine Chemikalien hinzugefügt. Das Ergebnis ist ein hochleistungsfähiger und gleichzeitig umweltfreundlicher Zwischensohlen-Schaumstoff. Meine Erfahrung mit dem Nordlite Ultra Ich bin mittlerweile über 400 km mit dem Nordlite Ultra gelaufen. Im August 2023 beim Berliner Mauerweglauf bin ich direkt mit dem Nordlite auf der Ultra Strecke (56 Kilometer) angetreten. Davor hatte ich den Schuh etwa 50 Kilometer eingelaufen. Meine Füße und Beine hatten durchweg keine Probleme mit dem Schuh beim 56 km Ultra. Das Terrain des Berliner Mauerweglaufes ist vielseitig (Asphalt & unterschiedliche Waldwege), auf welchem sich der Hybridschuh hervorragend schlug. Die Passform ist gut geeignet für schmale Füße, die ich habe. Druckstellen hatte ich keine. Lediglich das Gewicht ist etwas hoch mit 250 Gramm bei meiner Schuhgröße, das könnte noch etwas leichter sein. Ich hatte aber nie das Gefühl aufgrund des Schuhs zu ermüden und erinnere mich an den guten Halt, auch in Kurven. Auf nassem Asphalt greift er gut und rutscht nicht. Nach dem Mauerlauf wollte ich ihn immer wieder laufen. Zum Einsatz kam er bei einigen entspannten Trailläufen in der Umgebung von München an Wochenenden oder bei Lauftreffs in der Stadt. Und auch den Athen Marathon im November 2023 bin ich mit dem Nordlite gelaufen. Da war er die optimale Wahl für mich. Fazit zum Schuh Im Großen und Ganzen bin ich positiv beeindruckt von dem Schuh und ein Fan geworden. Die Stärke des CRAFT Nordlite Ultra ist die Anpassung an unterschiedliche Terrains und der hohe Tragekomfort. Er schlägt sich hervorragend auf den unterschiedlichen Untergründen und ich fühle mich gut darin. Der Stand im Schuh ist trotz der relativ hohen Sohle fest, ohne das Gefühl von Instabilität. Die Sohle fördert dynamisches Laufen. Die Dämpfung und der Komfort sind sehr gut, meines Erachtens auch nicht zu weich, sodass die Führung gegeben ist. Gerade auf den langen Strecken, für was der Schuh auch steht. Der CRAFT Nordlite Ultra ist meiner Meinung nach ein sehr guter Allrounder, der Spaß macht und mit dem man lange Wettkämpfe sehr gut bewältigen kann. Die CR Zwischensohle zeigt sich mir super reaktionsfreudig und vorantreibend und bietet gute Dämpfung. Außerdem handelt es sich um einen sehr stabilen Schuh. Die Sohle trägt stabil, das technische Mesh-Obermaterial hält gut fest. Es ist gut zu reinigen, weil es nahezu einlagig ist. Der Nordlite kann täglich getragen werden. Das leichte Mesh Obermaterial sowie die knallige Farbe (Orange / Crackle) überzeugen mich zusätzlich. Je knalliger ein Schuh, umso mehr Spaß macht mir der Lauf damit. Einziger Nachteil: Beim Tragen von hellen Laufsocken können diese sich färben. Der UVP von ca. 189,- EUR finde ich für einen Schuh aus dieser Kategorie sehr fair. Es gibt ja Laufschuhe anderer Marken, die selbst ohne Carbon bei über 250,- EUR liegen, besonders im Trailsegment. CRAFT bietet mit diesem Hybridschuh ein top Preis-Leistungsverhältnis. Ich würde den Nordlite Ultra immer gern wählen. Es macht Spaß darin zu laufen und der Nordlite kann Leistung geben. Geeignet ist der CRAFT Nordlite Ultra für den Alltagssportler, aber auch für die schnellen, ambitionierten Läufer/-innen. Außerdem ist die Nutzung für Trainingsläufe und Wettkämpfe gleichermaßen geeignet. Hinweis: Die hier getesteten bzw. vorgestellten Schuhe wurden mir von CRAFT kostenlos zur Verfügung gestellt. Meine Eindrücke und Meinung sind dennoch unabhängig und CRAFT hat keinerlei Einfluss auf die Inhalte des Testberichts.

  • Wanderung auf den Monte Altissimo am Gardasee

    Urlaub am Gardasee Ende Juli buchten meine Freundin Sabine und ich für eine Woche ein Hotelzimmer am Gardasee, genauer gesagt in Torbole. Torbole ist gelegen im bergreichen Norden des Gardasees und ist ein guter Ausgangspunkt für viele Aktivitäten wie Mountainbiken, wandern, klettern oder einfach nur relaxen am Strand. Für mich war es übrigens der erste Aufenthalt in dieser sehr beliebten Urlaubsregion. Nachdem wir die ersten Tage die vielen bekannten Ziele wie die Ponalestrasse (Sentiero di Ponale), den Tennosee (Lago di Tenno) oder den Brione von unserer Liste abhakten, sollte es zum Ende unserer Urlaubswoche spontan auf den Monte Altissimo rauf gehen. Eigentlich war der Monte Baldo geplant, aber leider kamen wir irgendwie nie früh genug los, sodass wir diese Wanderung immer wieder verschoben. Der Aufstieg auf den Monte Baldo ist mit 1800 HM etwas zeitaufwendiger. Wanderung auf den Monte Altissimo Deshalb ging es für uns auf den Nebengipfel des Monte Baldo, den Monte Altissimo, welcher eine Höhe von 2078 m aufweist. Vorteil beim Monte Altissimo ist, dass dieser keinen Seilbahnzugang hat. Dadurch sind weniger Leute von vornherein unterwegs anzutreffen. Mit dem Auto kann man relativ weit hochfahren und man erreicht den Gipfel deshalb sehr schnell. Das mit dem schnell ist bei uns beiden Girls allerdings ausgeschlossen, da man in jede Richtung tolle Ausblicke hat und erst mal viele viele Bilder machen musste. Es gibt genügend Beschreibungen zu dieser sehr beliebten Wanderung, aber irgendwohin muss ich ja die Eindrücke und Impressionen, welche ich vor Ort empfunden hatte, niederschreiben bzw. parken. Also kommt mit oder viel besser, setzt diese Wanderung auf eure To Do Liste, sofern ihr sie noch nicht kennt. Der nächste Urlaub am Gardasee kommt bestimmt. Für mich war es das Wochenhighlight und ich kann diese Wanderung nur empfehlen. Übrigens eine sehr einfache Tour, empfehle dennoch gutes Schuhwerk, da die Wege teilweise sehr steinig und dadurch schwieriger zu begehen sind. Besondere Aufmerksamkeit ist bei Nässe angebracht, da Rutschgefahr besteht. Diese Tour ist auch geeignet für Familien mit Kindern, am Gipfel kann man im Refugio Altissimo einkehren. Anfahrt Von Tobole fährt man in das nahegelegene Nago aufwärts (2 km). Im Ort rechterhand abbiegen auf die Via Monte Baldo (am besten Googlemaps dafür benutzen). Wir sind erst mal dran vorbei gefahren und waren Richtung Mori unterwegs, schnell mal 20 km Umweg mitgenommen. Hat man die richtige Abbiegung gefunden, schlängelt sich die Straßenführung den Berg empor, sehr kurvenreich und eng. Nach etwa 14 km erreicht man den letztmöglichen Parkplatz (bei ca 1500 m), Absperrung durch eine Schranke ist klar erkennbar. Der Einstieg für die Wanderung mit weitaus mehr Anstrengung, Höhenmeter und Strecke ist natürlich möglich, einfach weiter unten parken und von da aus loslaufen. Vor hier aus sind ca 1800 HM zu überwinden / ca 5 Stunden Gehzeit. Tourenbeschreibung Auto ist abgestellt (übrigens kostenlos, passiert ja in Italien nicht so oft) und es kann losgehen. Links vom Parkplatz ist der interessantere Einstieg, über einen schmalen Waldpfad. Alternativ kann man an der Schranke vorbei und den etwas breiteren Aufstieg über den Kiesweg wählen. Nach etwa 20 Minuten erreicht man Almwiesen mit einem wahnsinnigen Fernblick und mit Blick auf unser Ziel den Monte Altissimo. Wir gehen weiter (Monte Varagna) und erhalten einen sensationellen Ausblick über den Gardsee und sogar bis hin zum Ledrosee. Ich wiederhole mich, aber dieser Ausblick war ein Highlight. Wir gehen weiter, die Beschilderung ist hervorragend. Ein sehr steiniger Weg führt zum Gipfel. Wenn man stramm geht ca 45 Min. Wir haben gebummelt oder man nennt es auch Foto hier und Foto da machen. Oben angekommen sind wir in das Refugio Altissimo eingekehrt, haben Kuchen, Cola und Latte Macchiato vernichtet, um den Abstieg zu schaffen. Na ja es war eher der Appetit darauf, wegen der Anstrengung hätten wir den Snack nicht gebraucht. Punkt Schlemmen im Urlaub muss man dennoch täglich abhaken. Leider hat sich die Sicht bei uns ziemlich in Grenzen gehalten, Nebel zog auf und somit konnten wir den tollen Rundumblick nicht genießen. Für uns ging es den gleichen Weg wieder runter. Es gibt allerdings einen Rundweg, der am Monte Campo vorbei führt und eventuell die schönere Alternative wäre. Einkehr Refugio Altissimo, täglich geöffnet von Mai bis Oktober. Im Winter die Öffnungszeiten am besten vorab telefonisch erfragen. Die Hütte liegt direkt unterhalb des Gipfels des Monte Altissimo. Die Auswahl der warmen Speisen ist hervorragend und die Kuchen waren sehr lecker. Übrigens das Personal war super nett. Insgesamt sind wir ca 7 km gegangen mit 650 HM im Anstieg und Abstieg. Fazit Die Wanderung auf den Monte Altissimo, so wie wir sie gegangen sind, ist toll, etwas technischer Anspruch dabei und mit fantastischen Ausblicken. Gerade bei Temperaturen um die 36 Grad, bei denen man viel lieber im Gardasee planschen würde wollen, ist diese Tour sehr zu empfehlen. Man kann einen halben Tag in den Bergen verbringen und den Rest des Tages relaxen. Wer eine Herausforderung sucht, kann aber einfach sein Fahrzeug auf der Mitte der Strecke (Via Monte Baldo) abstellen. Von hier sind etwa 1800 Höhenmeter im Aufstieg zu überwinden. Im Übrigen scheint es auch eine beliebte Mountainbike Strecke zu sein. Es quälten sich einige Biker die Straße hoch. Den Monte Varagna haben wir ausgelassen, aber dieser Gipfel kann leicht zusätzlich erklommen werden. Der Aufstieg sollte nicht länger als 10 Minuten kosten und bietet die Möglichkeit zwei Gipfel bei dieser Wanderung zu erreichen. Weitere Beiträge zur Rubrik Reisezeit findest du hier.

  • Harz Erlebnisse - Sportliche Tipps und Impressionen

    Wer hat gesagt, dass die schönen Orte immer nur fernab von Deutschland liegen? Ich glaube ich habe ein schönes Gebiet für dich entdeckt, dass ich persönlich noch öfter besuchen möchte und zwar den Harz. Die Region habe ich bisher immer automatisch mit dem Brocken verbunden. Wenn gutes Wetter herrscht und eine gute Sicht gegeben ist (man sagt selten) ist der Brocken auch aus vielen Blickwinkeln zu sehen. Es wird ja gesagt an durchschnittlich 300 Tagen im Jahr ist der Brocken wolkenverhangen! Der Harz steht also für Mystik, wer mit dem Trend mit geht sagt auch "moody" und genau das erlebte ich während meines zwei Tage Aufenthaltes. Ich habe die Stimmung sehr genossen und nehme dich mit auf meine Reise, die leider viel zu kurz war. Die Brocken-Challenge Der Harz steht schon länger auf meiner Wunschliste. Schon einige Jahre verfolge ich die Austragungen der bekannten Brocken-Challenge , ein anspruchsvoller Winter-Ultra von Göttingen auf den Gipfel des Brockens. Der Lauf findet immer im Februar statt und die Teilnehmer überwinden dabei 80 km und 1.900 HM, um das Ziel zu erreichen. Irgendwann stehe ich an der Startlinie und besiege diese Distanz hoffentlich auch. Jetzt aber zurück zu meinem Kurztrip. Mit mir waren übrigens einige weitere Blogger unterwegs. Wir wurden vom Harzer Tourismus Verband zum ersten Bloggercamp, im September 2021 eingeladen. Ein paar Details zur Region Harz Der Harz ist beliebt, er liegt mitten in Deutschland und auf 800.000 Einwohner kommen ca. 10 Millionen Übernachtungen im Jahr. Ich selbst bin zum ersten Mal da und würde nun behaupten ein großer Fehler, denn die Gegend eignet sich super für Sportler, wie mich, die einen großen Bewegungsdrang haben. Gemütliche bis anspruchsvolle Wanderwege / Trailpfade bietet die Region mit viel Wald, Natur und Geschichte. Städte wie Goslar, Quedlinburg, Braunlage oder auch Wernigerode zeigen malerische kleine Fachwerkhäuser und sind einen Besuch wert. Es handelt sich übrigens um einen Nationalpark, der größte Wald Nationalpark Deutschlands und dieser erstreckt sich über die drei Bundesländer Niedersachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen . Als Anhaltspunkt die Strecke von Ost nach West ist ca. 120-150 km und von Nord nach Süd 30-40 km. Wie kommt man in den Harz? Der Harz ist gut erreichbar per Bahn und mit dem Auto sowieso. Aus Bayern bzw. München ist die Anreise für ein Wochenende allerdings doch etwas weit, was wohl der Grund ist, dass ich hier bisher auch nicht war. Dieses Mal habe ich die Reise mit einem Familienbesuch an der Ostsee verbunden. Ich komme also von der Usedom und die Fahrt erfolgt Stau frei über Berlin, Potsdam und Wernigerode. In knapp fünf Stunden erreiche ich Braunlage, das übrigens unweit der ehemaligen Grenze zur DDR liegt. Einen ersten Eindruck über den hügeligen Harz bekommst du während der Fahrt zu sehen. Der Harz ist ein Mittelgebirge, das Nördlichste in Deutschland und der Brocken ist 1.141 m hoch. Die Stimmung ist speziell. Ich sehe während der Autofahrt die Nebelschwaden aufsteigen und spüre die Frische des herannahenden Herbstes. Nur die doch immer wieder auftauchenden leere und kaputte oder gar tote Waldflächen (Fichten-Monokultur), die gefallen mir weniger. Der Borkenkäfer und die Witterungsextreme, wie Stürme, Trocken- und Nass-Perioden der letzten Jahre sind leider nicht spurlos an den Wäldern vorübergegangen. Die Wiederaufforstung läuft zumindest, eine Aufgabe, die viele Jahre dauern wird, aber sie passiert und der Harzer Wald wird dann hoffentlich als Mischwald widerstandsfähiger denn je. Wissenswertes über den Harz Die Region ist geprägt durch den Bergbau . Du kannst sogar ein Bergwerk besuchen, z.B. das Erzbergwerk Rammelsberg bei Goslar . Dieses gehört u.a. zum UNESCO Weltkulturerbe und wurde 1988 nach mehr als 1.000 Jahren systematischer Erzgewinnung stillgelegt. Der Grund lag darin, dass die Bodenschätze einfach erschöpft waren. Das Museum zeigt noch viele Originale und ein Besuch lohnt sich. Wissenswertes zum Besuch kannst du in den Beiträgen der Bloggerkollegen nachlesen, die ich am Ende noch verlinken werde. Braunlage Übernachtet habe ich im hippen "THE Hearts Hotel" eines der 5 größten Hotels im Harz. Der Fokus liegt hier auf Natur, Lifestyle, schönem Design und Wohlfühlfaktor. Alles ist sehr stylisch und individuell eingerichtet. Ein schöner Ort, ideal auch für junge Entdecker, die auf etwas Luxus nicht verzichten wollen. Die Mitarbeiter haben alle einen sehr coolen Look, vor allem die Männer sehen gefühlt durchweg gut aus (Model tätowierte Bartträger). Nein Scherz, aber dieser Coolness-Faktor hat mir schon gefallen. Das Frühstück ist vom Feinsten, ausreichend und empfehlenswert. Es lässt keine Wünsche offen. Generell ist das The Hearts Hotel noch jung und erweitert aktuell noch seine Angebote: Eröffnung einer Bar, individuell eingerichtete Seminarräume, Yogakurse und vieles mehr. Auf jeden Fall großartige Unterkunft für Urlauber und auch Geschäftskunden. Harzer Erlebnisse für deinen nächsten Urlaub Meine zwei Tage sind vollgepackt mit Action, im Fokus stehen das Wandern, das Trailrunning und eine MTB Tour. Alles macht mir sehr viel Spaß. Sonnenaufgang auf dem Wurmberg Kommen wir zurück zu der moody Stimmung. Genau diese Stimmung mit noch etwas Nieselregen beigemischt wird uns zur geplanten Sonnenaufgangstour auf dem Wurmberg serviert. Aber irgendwie ist das nicht schlimm, waren doch dieses Jahr so einige meiner Sonnenaufgangstouren wettermäßig weniger optimal und hatten dann doch immer etwas facettenreiches Schönes. Den Tag vor allen anderen zu beginnen, ist schon motivierend genug. Zum Wurmberg durften wir mit einer außerordentlichen Morgenfahrt der örtlichen Bergbahn hochfahren. Das Hochlaufen ist aber auch kein Problem. Der Aufstieg beträgt ca. 6 km mit knappen 500 HM (geschätzter Aufstieg ca. 1,5 Std). Der Wurmberg ist mit 971 Meter die zweithöchste Erhebung im Harz und der höchste Berg Niedersachsens. Am höchsten Punkt angekommen haben wir nichts gesehen, aber diese besondere frische Luft eingeatmet, einen kleinen Spaziergang um den künstlichen Schneisee gemacht, bevor wir zu Fuß den Abstieg antreten. Dabei zeigt sich die Sonne immer mal wieder und der Nebel steigt auf. Das ist diese mystische "moody" Stimmung , die es einfach manchmal braucht. Bei wolkenlosem, sonnigem Himmel kann ja jeder. Es war für mich zumindest ein wunderbarer Start in den Tag. Extra Urlaubstipp für den Harz Das Stempelheft der "Harzer Wandernadel" führt Wanderer / Läufer oder auch Radfahrer an die schönsten Stellen der Region. Auf dem Wurmberg und 221 weiteren sehenswerten Orten im gesamten Gebiet gibt es Stempelstellen. Durch das Sammeln der Stempel kannst du zum Harzer Wanderkönig/in oder gar Wanderkaiser/in werden und den Harz aus unterschiedlichen Perspektiven entdecken und kennenlernen. Gerade für Familien eine tolle Möglichkeit Kinder für das Wandern und die Natur zu begeistern. Ich lerne Hanna und ihre Hündin Malouna kennen. Die zwei haben alle 222 Stellen in 50 Tagen erkundet und erlaufen. Dabei sind knappe 1.200 km zusammen gekommen und du kannst ihre Abenteuer rund um das Projekt auf der Seite des Tourismusverbandes nachlesen: "In 50 Tagen zur Wander-Kaiserin". Weiter geht's auf zwei Rädern - das Oberharzer Wasserregal erkunden Am Nachmittag erkunden wir bei einer MTB Tour das Oberharzer Wasserregal. Dem regnerischen Wetter geschuldet wird mir schnell klar, sauber bleibe ich nicht. Bist du erst mal dreckig, macht es aber einen riesigen Spaß über die nassen Trails zu fetzen. Insgesamt hat das Oberharzer Wasserregal 74 Teiche / Gewässer. Unser Guide Maurice vom Outdoor Center Harz zeigt uns die Gegend von der spannenden Seite. Es geht über breite Forstwege, aber auch schmale, anspruchsvolle Trails durch Wald und über Wiesen. Dabei sammeln wir natürlich die Stempel, die auf der Strecke liegen ein. Insgesamt fahren wir in drei Stunden etwa 20 km und erklimmen dabei auch noch knappe 350 HM. Das Oberharzer Wasserregal oder Wasserwirtschaft gehört wegen seiner Einzigartigkeit übrigens auch zum UNESCO Weltkulturerbe . Vom 16. bis ins 19. Jahrhundert dienten die künstlichen Teiche zur Energiegewinnung und mit deren Hilfe konnten sämtliche technische Anlagen in und um die Bergwerke betrieben werden. Heute ist das Gebiet beliebt bei Ausflügler, ob zu Fuß, zu Rad oder einfach nur zum Baden. Das Baden haben wir dieses Mal ausgelassen, aber ich kann mir vorstellen, dass gerade Eisbaden hier ein schönes Abenteuer wäre. Da haue ich doch gleich mal eine Verlinkung hier rein mit meinen persönlichen Tipps fürs Eisbaden. Unbedingt mal ausprobieren. Essen im Harz - besonders lecker und regional Abends kehren wir im Rodelhaus ein, eines der wenigen Lokale die sich mit der Regionalmarke " Typisch Harz " kennzeichnen dürfen und die "Slow Food" Bewegung lebt. Dieses über 100 Jahre alte Gasthaus liegt auf 720 Meter Höhe am Wurmberg (an der Mittelstation der Wurmbergbahn). Das Siegel Typisch Harz steht für lokale Spezialitäten, nachhaltige Herstellung, Tierwohl und Tradition. Ein Qualitätsversprechen sozusagen. Das klingt schon mal gut, oder? Das war zumindest auch das Abendessen im Rodelhaus. Zum sehr hervorragenden Essen (Brotfladen belegt & überbacken mit Gemüse, Kräutern, Creme Fraiche und Mandelmus) habe ich das erste Mal in meinem Leben Harzer Wein von Kirmann getrunken und dieser war äußerst lecker. Die Liebe zum Detail und die faire Herstellung konnte man schmecken, riechen, sehen und erleben. Vor Ort haben sich weitere Typisch Harz zertifizierte Unternehmen vorgestellt, welche ich hier gern verlinke: Dr. Bosse Traditionsobst & der Brockenbauer Thieleke mit seinem Harzer Roten Höhenvieh (alte Rinderrasse). Ein schöner, erlebnisreicher und informativer Tag geht zu Ende und ich freue mich auf den nächsten Tag, denn während einige meiner Bloggerkollegen bereits abreisen, werde ich noch einen Trailrun zum Brocken machen. Auf geht's auf den höchsten Berg im Harz - der Brocken Der Brocken steht schon lange auf meiner Reise To Do Liste. Am liebsten hätte ich eine Sonnenaufgangstour unternommen, aber wie bereits erwähnt der Herbst zieht langsam in den Harz ein und es sind moody Days. Daher entscheide ich mich ganz normal wie andere Menschen auch, erst mal das fantastische Frühstück im The Hearts Hotel zu genießen und dann aufzubrechen. Es ist mittags als ich in Schierke ankomme. Mit mir viele andere Menschen und/oder Wanderer. Der nahe Parkplatz ist bereits voll und ich muss auf das Parkhaus, ca. 1 km weiter ausweichen. Aber ich bin ja Läufer, deswegen macht mir der zusätzliche Kilometer auch nichts aus. Ich möchte natürlich den Brocken laufend erklimmen und los geht es, ausgestattet mit meinem Trinkrucksack und Kamera. Es gibt viele Wege hinauf. Ich nehme den Naturpfad ab Schierke, der Klassiker schlechthin und eher für geübte Wanderer geeignet. Dieser Aufstieg durch das Eckerloch ist übrigens der Kürzeste, landschaftlich aber sehr reizvoll führt die Route über Wurzeln und großes Granitgestein. I like, die Strecke ist für mich super laufbar, sehr gut ausgeschildert und aufgrund der Menschenmassen auch nicht zu verfehlen. Irgendwie stören die vielen Menschen auch nicht. Ich bin ja als Schnellste unterwegs. Der schöne Streckenteil beginnt ein Stück weiter nach dem Nationalparkhaus. Die Brockenbahn kannst du schon von Weitem erblicken und vor allem hören. Der Dampf steigt über dem Wald auf. Der Stieg läuft gemäßigt bergan bis du die Gleise der Brockenbahn querst. Ab da wird es steiler und steiniger. Irgendwo auf dem Weg ist auch eine weitere Stempelstelle der Harzer Wandernadel, welche ich leider übersehen habe. Nach weiteren ein bis zwei Kilometer ist der Eckerlochstieg geschafft und mündet auf die Brockenstraße und kurz danach auch auf den Gipfel des Brockens. Die Aussicht kannst du sicher auf dem Bild sehr gut erkennen? Ja das ist ein kleiner Scherz. Insgesamt überwindest du bei dieser Tour etwas mehr als 10 km und knappe 500 Höhenmeter. Ich bin nach zwei Stunden laufend zurück am Auto und trete danach die Heimreise nach München an. Mir hat die Strecke Schierke über das Eckerloch zum Brocken sehr gut gefallen. Ich muss aber nochmals kommen und dann hoffentlich bei Sonnenschein und gegebener Aussicht. Kleines Fazit zu meinem Harz-Trip Ich hoffe ich habe dir mit meiner kleinen Reise durch den Harz Lust gemacht, diese wunderschöne, manchmal mystische Region selbst zu besuchen und auf Entdeckungsreise zu gehen. Ich wiederhole mich hier nochmals, aber mein Trip war wirklich zu kurz und ich muss unbedingt wiederkommen. Auf jeden Fall möchte ich eines Tages die Brocken-Challenge meistern, sicher ein Erlebnis der besonderen Art. Die Natur ist mystisch spektakulär. Die Menschen, die ich vor Ort kennenlernen konnte, waren herzlich. Ich konnte z.B. während meines Trailruns auf den Brocken so manche nette Begegnung machen und hatte häufig ein Lächeln im Gesicht. Das Wichtigste beim Reisen ist sowieso eine gute Zeit zu haben, vielleicht auch Neues auszuprobieren und schöne Orte dabei zu entdecken. Das kann der Harz definitiv bieten. Nun bist du dran, auf deine eigene erlebnisreiche Reise zu gehen. Zu guter Letzt möchte ich dir noch die Harz App ans Herz legen. Damit hältst du einen kompletten Reiseführer in der Hand mit vielen Informationen zu Freizeiteinrichtungen und Unterkünften . Außerdem bietet sie über 400 Tourenvorschläge mit detaillierter Beschreibung . Mit der App bist du für deinen nächsten Besuch im Harz bestens vorbereitet. Weitere Harz Erlebnisse zusammengefasst Und wie bereits erwähnt war ich nicht alleine unterwegs und konnte während meines Aufenthaltes einen bunten Haufen cooler Typen kennenlernen. Nachstehend verlinkt findest du weitere lesenswerte Beiträge rund um den Harz: Claudia & Anita von Aktiv durch das Leben Björn von Bergparadiese Caro von Caros Küche Monique von Teilzeitreisender Susi von Texterella Katrin von Hilgerlicious Jenny von Weltwunderer Noch ein Hinweis: Zu diesem Bloggercamp wurde ich vom Harzer Tourismusverband eingeladen. Dies beeinflusst meine Sicht auf Dinge allerdings nicht und das hier Geschriebene ist meine eigene Meinung.

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