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- Mein Jahres Rückblick 2022 - ein mutiges Abenteuer
Kennst du die Rauhnächte? Ich kannte dieses Brauchtum ehrlicherweise nicht und habe es ohne Erwartungen und viel Vorbereitung Ende 2021 ausprobiert, da ich ein Buch darüber geschenkt bekommen hatte. Die Rauhnächte wiederholen sich jedes Jahr und starten immer am 24.12. und enden am 06.01. In jenen Tagen beschäftigt man sich vermehrt mit sich, versucht alten Ballast abzuwerfen und sich auf das neue Jahr vorzubereiten. Man setzt sich mit den eigenen Wünschen auseinander und startet so nicht ganz so ziellos ins neue Jahr. Deswegen habe ich mir letztes Jahr die Zeit genommen, mir meine Wünsche niederzuschreiben und auch herauszufinden, was ich will. Ein Wunsch war: Ich will mutiger sein und dieser Mut begleitete mich das ganze Jahr 2022 über. Ich habe versucht, regelmäßig die Bremse zu lösen und Ziele mutiger zu verfolgen. Aber auch einfach mehr einzufordern. Eines kann ich dir hiermit schon mal sagen: Mut erfordert zwar hin und wieder das Verlassen der Komfortzone, aber irgendwie kommt immer etwas Gutes dabei raus. Es geht im Leben auch nicht immer darum, dass alles schön und nice ist, sondern manchmal auch Ausdauer erfordert. Es ist Zeit für den Jahres Rückblick 2022 Heute nehme ich dich mit auf meinen Jahres Rückblick 2022, ein zauberhaftes Jahr. 2022 war krass, turbulent, in mancher Hinsicht (Weltgeschehen) auch negativ, aber für mich ein weiteres tolles sportliches Jahr: Ein Highlight hat das Andere gejagt. Und wieder einmal muss ich erwähnen, dass es vom Gefühl her viel kürzer als 12 Monate war. Wer fühlt es auch? Einige Bestzeiten sind gefallen bzw. sogar pulverisiert wurden. Ich habe mich so fit wie noch nie in meinem Leben gefühlt. Zwar gab es auch 2022 ein paar Tiefs bzw. Niederlagen, aber mein Mindset ist besser damit umgegangen. Loslassen tut übrigens manchmal auch sehr gut. In Zahlen bin ich 2022 knapp über 2.100 km gelaufen / 60.000 HM / mit einer Durchschnitts-Pace übers Jahr um die 8 Min / km (Trail & Straßenläufe). Die 2.000 Km Marke habe ich übrigens das erste Mal seit drei Jahren wieder geknackt und das zweite Mal überhaupt. Ab Oktober wurde es etwas ruhiger aufgrund einer Verletzung, aber dazu mehr im Verlauf des Jahresrückblicks. Jahresanfang Das Jahr fängt sportlich gut an. Bis Februar, als mich Corona erwischt und mich erst mal zwei Wochen aus dem Rennen nimmt. Na gut, eine bessere Zeit dafür, hätte ich nicht erwischen können. Der erste Wettkampf war erst für Ende April geplant und somit war ich guter Dinge. Während der Quarantäne freundete ich mich mit Home-Workouts an und setzte mir in den Kopf bis Ende des Jahres den Spagat zu können. Mal als Teaser im Laufe des Jahres veränderte sich mein Fokus und das regelmäßige Spagat Training wurde weniger. Im Februar konnte ich mich aber auch einigen tollen Herausforderungen stellen. Ich erinnere mich sehr gern an die Runfurther Treppen-Challenge, bei der wir (34 Teilnehmer) 100-mal die Bavaria-Treppen an der Theresienwiese hochgelaufen sind. Insgesamt meisterte jeder 4.800 Stufen. Wir erlebten einen sehr coolen Community Vormittag, bei dem wir uns gegenseitig unterstützten. Wenn du dich auch mal beim Treppentraining probieren möchtest, findest du meine Tipps dazu auf dem Blog. Eine weitere Herausforderung war die Sonnenaufgangstour mit dem BR-Fernsehen für die Sendung Bergauf-Bergab. Wind und Schneetreiben begleiteten uns auf dem Weg zur Hochries und ich war sehr nervös wegen Fernsehen und so. Mit dabei war meine Freundin Conny und auf das Ergebnis bin ich sehr stolz und verlinke dieses hier: Zum Sonnenaufgang auf die Hochries. Das war Cindy 2022 Die Abenteurerin und Tempomacherin. Das Jahr war rasant, gefühlt war ich nur unterwegs und meine To-do Liste wurde immer länger statt kürzer. Ok, eigentlich sind meine letzten acht Jahre sehr lebhaft. Das Laufen und mein Blog haben mein Leben verändert. Ich bin immer auf der Suche nach dem nächsten Abenteuer, den nächsten Erlebnissen. Ob das nun gut ist oder nicht, weiß ich nicht. Letztendlich möchte ich es aber nicht verändern, möchte die Pace beibehalten und das Leben auskosten. So auch in 2022. Meine Highlights und Teilnahmen 2022 Zu einigen Highlights habe ich Blogbeiträge geschrieben mit mehr Informationen und Impressionen, zu erkennen durch den Unterstrich bzw. meinem Hinweis auf Verlinkung. Ötzi Trailrun Teilnahme beim Ötzi Trailrun am Sonnenberg in Naturns. Das Event fand am 02. April 2022 statt und ich habe weitere Informationen auf dem Blog gestellt: Ötzi Trailrun - Berglauf in Naturns bei Meran - runfurther.de Hamburg Marathon Wer hätte gedacht, dass man ohne Zielzeit Bestzeit laufen kann? Im April beim Hamburg Marathon ist es einfach passiert. Ein wirkliches Marathon-Training hatte ich nicht absolviert, der Fokus lag einfach woanders. Am Marathontag lief es allerdings von Kilometer 1 einfach super und ich konnte bis ins Ziel durchziehen. Nach Berlin 2021 und einer Zeit von 03:50 Std, konnte ich in Hamburg mit 03:28 Std. das Ziel erreichen. Eigentlich wollte ich die Sub 3:30 erst in 2023 angreifen. Run4Good Lauf in München Ein paar Tage nach dem Hamburg Marathon ging es schon an die nächste Startlinie. Beim 5 Kilometer Lauf über die Tartan Bahn des MTV München 1879 wollte ich abermals eine Bestzeit laufen. Einerseits hatte ich dies auch geschafft, aber schön war der Lauf nicht. Ich musste schon sehr meine Komfortzone verlassen, um die 5 km mit 20:58 Min zu laufen. Im Laufe das Jahres merkte ich, dass noch schnellere Zeiten oft mit dem Verlust des Laufgenusses bzw. Spaß einhergehen. IATF Eine Woche später, Anfang Mai ging es weiter nach Innsbruck zum Innsbruck Alpine Trailrun Festival. Das Event ist super, da hier gefühlt jeder Trailrunner/-in startet und man so viele Leute trifft. Ich startete wie immer ambitioniert auf der neuen 35 km Strecke. Das Rennen lief auch sehr gut und ich erreichte so den 2. Platz in der Masters Women Class. Die Saison lief irgendwie wie geschmiert und ich freute mich sehr über die Bestzeiten und den Podestplatz in Innsbruck. Mein erstes Trailcamp Naturns Mai 2022 Ein Traum ging im Mai in Erfüllung, mein erstes eigenes Laufcamp (Trail & Hike Days) in Zusammenarbeit mit dem Tourismusverband Naturns. 17 Teilnehmerinnen kamen, viele kannte ich und wir erlebten die schönsten vier Tage im wunderschönen Südtirol. Impressionen und weitere Informationen zum Frauencamp „Trail & Hike Days Naturns“, kannst du auf dem Blog nachlesen. Das Camp findet 2023 zum zweiten Mal statt vom 04.-07. Mai. Weitere Wettkämpfe & Abenteuer Sixtus Schliersee Lauf (21. Mai 2022): Halbmarathon auf etwas geänderter Strecke Marathon des Terroirs du Valais in der Schweiz (04. Juni 2022): Halbmarathon 01:46:42 Std. Auch hier wollte ich Bestzeit laufen und hatte diese um 19 Sekunden verpasst. Für die Hitze, die während des Wettkampfes herrschte, war ich allerdings zufrieden mit dem Ergebnis. Cendevaves Laufwoche mit Albert Rungger: 05.-09. Juni 2022 in Gröden, Südtirol (Veranstalter Hotel Cendevaves) Saslong Halbmarathon in den Dolomiten (11. Juni 2022): Halbmarathon um die Langkofel Gruppe mit 950 HM 02:36:02 Std. Olympiaberg Challenge: Im Juni stellte ich mich meiner persönlichen Olympiaberg-Challenge. An 5 Tagen täglich 10-mal hintereinander den Olympiaberg rauf und runter laufen (jeden Tag 12 km / 400 HM). Das war anstrengend und gutes Kopftraining. Jeden Tag ging es 6:15 Uhr los. Begleitet wurde ich von einigen Freunden, die sich mit mir der Herausforderung stellten. Hier vor allem danke an Nicy, die das täglich mit mir durchzog. Sportscheck Stadtlauf München (03. Juli 2022): Halbmarathon in 01:54 Std, ein lockerer Lauf zum Genießen bei heißen sommerlichen Temperaturen. Großglockner Berglauf (10. Juli 2022): Neue Persönliche Bestzeit 02:08:48 Std. Urlaub + Training Im Juli dann endlich der langersehnte Urlaub. Eine Woche Segeln in Kroatien und die Seele baumeln lassen. Viel Sport konnte ich nicht machen, wir waren vornehmlich auf dem Wasser unterwegs, übernachteten in einsamen Buchten und waren eigentlich nur für Einkäufe an Land bzw. legten an einem Hafen an. Somit schaffte ich nur einen Lauf, aber genoss die Ruhe und das Leben. Nach der Woche startete ich nochmals mit dem Training für den Transalpine Run durch. Ich hatte sechs Wochen und die wollte ich nutzen. Wie mein Training lief, habe ich in einem separaten Blogbeitrag zusammengefasst. Eine weitere Persönliche Challenge stand im August an. Der Double Rotwand Climb - 33 km / 1900 HM. Mit meiner Runfurther Laufgruppe ging es am 05. August gleich zweimal auf die Rotwand, für Trainingszwecke und einfach weil wir es können. Umrundung des Königssees (13. August 2022) - 36 km / 2.500 HM. Die Tour muss ich erwähnen, weil sie unbeschreiblich schön ist und auch eine Herausforderung. Tourentipp und Strecke um den Königssee findest du auf dem Blog. Mein Jahres Highlight - Der Transalpine Run (TAR) Der TAR hat mein Jahr bestimmt. Viele Trainingsläufe in den Bergen und Höhenmeter hatte ich gesammelt und doch wenig überraschend, der Respekt vor dem 8-Tägigen Etappenrennen war weiterhin groß. Die Angst von meiner ersten Event-Teilnahme in 2016 steckte nach wie vor tief. 2022 hatte es der TAR wieder in sich, allerdings konnte ich die meisten Kilometer genießen und habe mit dem Rennen auch Frieden geschlossen. Erfolgreich waren meine Teampartnerin Iris und ich auch und konnten als 7. Damenteam in unserer Kategorie finishen. Die Reise über die Alpen kannst du hier nachlesen: Und es geht doch - mein Transalpine Run 2022. Berlin Marathon (25. September 2022) - ich wollte wieder Bestzeit laufen, zwei Wochen nach dem Transalpine Run, ich sage es mal so Höhenflug kommt vor dem Fall. Bis zur Halbmarathon-Marke lief es auch super und ich lag auf Bestzeitkurs, dann wurde es immer schmerzhafter und ich brach katastrophal ein. Im Ziel war ich nach 03:46:17 Std. Oktober - Verletzungspech Tja was soll ich sagen, das formidable Jahr kam abrupt zum vorläufigen Ende, als ich mir beim Trailcamp in Oberpinzgau (in Zusammenarbeit mit der Venediger Lodge und Viking Footwear) einen Bänderriss zuzog. Schnell wurde klar, ich muss pausieren, lt. Sportärztin etwa 6-8 Wochen. Drei Tage vor dem Unfall hatte ich mich noch für ein letztes Jahres-Highlight angemeldet, dem UTCT in Kapstadt (Ultra Trail Cape Town). Ich hatte genau sechs Wochen, um wieder lauffähig zu werden. Ich hätte heulen können. Die folgenden Wochen wurde es ruhiger um mich, bin aber viel spaziert und habe mich so viel wie möglich bewegt. Denn beim UTCT wollte ich starten. Südafrika - der UTCT ein Traum geht in Erfüllung Fünf Wochen war ich keinen einzigen Kilometer gelaufen. Ich hatte mich strikt an die Laufpause gehalten, um die Genesung nicht zu unterbrechen. Eine Woche vor dem UTCT dann ein erster vorsichtiger Laufkilometer. Richtig motivierend hatte es sich aber nicht angefühlt. Ich war unsicher, aber wollte auch nicht gleich aufgeben, sondern mutig sein. Also am nächsten Tag, der nächste Lauf. Fühlte sich besser an und somit zog ich in den nächsten Tagen täglich die Laufschuhe wieder an und lief immer ein bisschen länger. Bei der Registrierung und Startnummernabholung für den UTCT wusste ich, dass ich das durchziehe, egal wie. Ich hatte für 55 Kilometer und 2.700 HM ein Zeitlimit von 14 Stunden. Was soll da schon schiefgehen, gehend sogar machbar. Schon mal zur Einstimmung, es wurde ein langer anstrengender Wettkampftag. Mit knapp 11 Stunden erreichte ich das Ziel mit Tränen in den Augen, unsagbar stolz auf mich und meinen Körper. Es war mein bisher schönster Traillauf, so unterschiedlich und spannend von Kilometer 1 bis zum Schluss. Wir überquerten Strandabschnitte, Weinplantagen, technische Trails mit Wow Ausblicken, einen Fischerhafen und schattige Wälder, dabei waren die freundlichsten Helfer, die mir Motivation und Support boten. Ein separater Blogbeitrag wird in den nächsten Wochen noch online gestellt. Auf jeden Fall ist der UTCT ein Must-Do! Der Dezember Nach dem Südafrika Urlaub kam ich erst mal zurück in einen stressigen Alltag. Ich gab meinem Körper mehr Ruhe als sonst, um wieder schmerzfrei zu werden. Der UTCT hatte Spuren hinterlassen. Daher war der Dezember auch eher still bzw. ich widmete mich mehr meinen anderen Hobbies, wie dem Eisbaden. Fazit zum Rückblick 2022 - Ausblick auf 2023 Rückblickend auf dieses Jahr geschaut, war es das Erfolgreichste in meinem Leben und irgendwie sehr lebhaft bis auf die Zeiten, wo es einfach körperlich nicht ging. Kann noch mehr kommen, ich meine damit noch schneller, weiter, höher, besser? Ach, wir werden sehen. Auf jeden Fall weiß ich, dass ich die Schnelligkeit beim Laufen mittlerweile sehr liebe, viel mehr als langes langsames Laufen. Bei Ultras muss ich oft sehr viel mehr beißen und mein Körper zeigt mir hin und wieder schmerzhafte Grenzen auf, daher laufe ich doch lieber kurz und flott. Bestzeiten erfordern immer wieder ans Limit zu gehen, alles aus sich rauszuholen, mutig zu sein und vor allen den Glauben es schaffen zu können. Wir können so viel mehr als wir manchmal denken. Das Laufen hat mir 2022 gezeigt, yes you can do it. Daher glaube ich meine Reise ist noch nicht zu Ende. Für nächstes Jahr habe ich schon Pläne und freue mich schon sehr auf ein durchdachtes und hartes Training, ich will nämlich meine eigene Schallmauer durchbrechen. Nie hätte ich gedacht, dass 1:40 Std für die Halbmarathon Distanz für mich möglich sein könnte. Aber der Berlin Marathon hat mir gezeigt, dass es möglich ist. Ich habe den Glauben es schaffen zu können. Und hier sitze ich nun, freue mich abermals, meine eigene Komfortzone zu verlassen und meine Ziele zu verfolgen. Und wie sieht es bei dir aus? Wie war dein Jahres Rückblick 2022 und hast du dir schon Ziele für 2023 gesteckt?
- Garmin Pay - mit der Garmin Uhr bezahlen
Was braucht man beim Laufen oder wenn man sportlich unterwegs ist? Für mich ist es doch einiges, was ich dabei habe: Actioncam, Iphone, Taschentücher, Geld, ein Gel/Riegel sind mal die wichtigsten Dinge, die genannt werden müssen. Das ist auch ein Grund, warum ich oft mit einem Laufrucksack laufe. Darin kann ich die notwendigen Sachen gut verstauen. Bei kurzen Läufen versuche ich mich etwas zu reduzieren, da ich gern auch mal ohne Ballast laufe und mich auf die Bewegung konzentrieren möchte. Essenziell ist hier jedoch auch ein Handy und etwas Geld dabei zu haben. Beim Thema Geld habe ich endlich eine gut funktionierende Lösung gefunden, um jederzeit zahlfähig zu sein. Nachstehend möchte ich dir zeigen, wie einfach es ist, mit der Garmin Uhr zu bezahlen. Meine Garmin Uhr ist einer meiner wichtigsten Begleiter im Alltag. Eigentlich nehme ich meine Garmin Forerunner 955 Solar auch nur zum Laden und beim Duschen ab. Seit kurzem verwende ich Garmin Pay, für mich als Läuferin die perfekte Lösung für das kontaktlose Bezahlen und das funktioniert wirklich gut. Garmin Pay gibt es schon seit ein paar Jahren. Für mich entsteht dadurch eine neue Leichtigkeit, wenn ich laufend in Sportsachen unterwegs bin. Wie das Ganze funktioniert und warum du das auch brauchst, erkläre ich dir in folgendem Blogbeitrag. Mit welchen Garmin Geräten kann man kontaktlos bezahlen? Die Bezahlfunktion ist leider nicht für alle Garmin Uhren verfügbar. Ich spreche in diesem Beitrag über die Forerunner Serie, in meinem Fall die Forerunner 955 Solar. Weitere kompatible Serien sind bspw. die Fenix, Vivoactive oder die Instinct Serie. Genaue und aktuelle Informationen dazu findest du jederzeit auf der Garmin Seite. Nutzung - Wie es klappt Garmin Pay zu nutzen Die Einrichtung ist einfach und die Bezahlung damit genauso. Ich nutze Garmin Pay nun schon ein paar Monate und muss zugeben, es hat meine Erwartungen übertroffen. Eigentlich hadere ich immer etwas mit technischen Neuheiten. Für mich gestalten sich technische Neuerungen meist etwas komplex und ich mag mich gar nicht so sehr damit beschäftigen. Garmin Pay funktioniert hingegen großartig, ist einfach und unkompliziert. Achtung - Welche Banken? Leider ermöglichen nicht alle Banken die Zahlung mit Garmin Pay und daher müsstest du erstmal prüfen, ob deine Bank den Service anbietet. Wenn ich das richtig sehe, sind tatsächlich einige Banken noch nicht so weit. Falls deine Hausbank nicht dabei ist, könntest du über Drittanbieter-Apps Garmin Pay einrichten. Hierbei wird über diese Anbieter eine virtuelle "Kredit" Karte erstellt, die mit Garmin Pay kompatibel ist. Das geht zum Beispiel über die VIMpay App. Ich habe diese Alternative nicht selbst ausprobiert und du müsstest dich dazu separat informieren. Dieser Hinweis soll zeigen, dass es andere Lösungen gibt, um mit Garmin Pay zahlfähig zu werden, sofern deine Hausbank noch keine Vereinbarung mit Garmin Pay hat. Wie erfolgt die Einrichtung von Garmin Pay? Um die Nutzung von Garmin Pay zu ermöglichen, musst du deine Bank- und / oder Kreditkarte mittels der Garmin Connect App zur Garmin Wallet hinzufügen. Es können mehr als eine Karte verwendet werden. Zur Info, ich beschreibe hier die Installation über IOS-Geräte (Iphone). Die Einrichtung über Android könnte sich etwas anders gestalten. Über die Garmin Connect App, Menüpunkt "Mehr" gelangst du zu Garmin Pay. Dort fügst du deine Debit- oder Kreditkarte der "Garmin Wallet" hinzu, per Klick und Eingabe von Kartennummer, Monat des Ablaufdatums, Jahr des Ablaufdatums und Sicherheitscode. Hier wirst du auch aufgefordert einen 4-stelligen Kenncode zu vergeben, den du während des Bezahlvorganges zur Sicherheit auf der Uhr eingeben musst Eventuell musst du noch die Geschäftsbedingungen annehmen. Danach erfolgt die Einrichtung. Das kann ein paar Minuten dauern. Nachdem die Kartendaten akzeptiert sind, müssen diese noch verifiziert werden. Dieser Schritt kann durch einen Pin erfolgen (per SMS oder Mail) oder einen Anruf bei deiner Bank. Ich habe meine Bank angerufen und die Verifizierung erfolgte sofort durch die Bank. Der ganze Einrichtungsprozess hat bei mir nicht länger als 15 Minuten Zeit beansprucht. Wer hätte das gedacht? Der Bezahlvorgang mit Garmin Pay Die hinzugefügte Karte findest du auf deiner Uhr unter deiner digitalen Brieftasche. Du gelangst durch Drücken des Kontrollmenüs dorthin (obere Taste linke Seite). Die Uhr fragt dich nach dem Kenncode. Das ist der vierstellige Sicherheitscode, den du bei der Registrierung vergeben hast. Anschließend hältst du die Uhr bzw. die angezeigte Karte im Display an das Zahlungsterminal. Ein kurzer Piepton ertönt und damit ist die Zahlung erfolgt. Die Garmin bestätigt die durchgeführte Zahlung zusätzlich durch einen grünen Haken im Display. Der Bezahlvorgang funktioniert reibungslos und richtig schnell. Mittlerweile zahle ich viele Vorgänge mit der Uhr und spare mir das aufwendige Rauskramen eines Portemonnaies. Warum habe ich so lange gebraucht? Ganz einfach, ich bin in Bezug auf technische Neuerungen etwas faul. Das ist wirklich schade, denn Garmin Pay ist einfach großartig. Lohnt sich Garmin Pay? Für mich auf jeden Fall, oft gehe ich laufen und habe mal wieder kein Geld dabei. Es ist wie mit den Taschentüchern, die ich auch regelmäßig vergesse. Mit Garmin Pay ist dieses Problem nicht mehr gegeben. Ich kann mir jederzeit etwas zum Trinken kaufen, oder zur Belohnung mir einen Cappuccino gönnen und wenn notwendig in die nächste U-Bahn steigen. Garmin Pay funktioniert sehr gut und eignet sich vor allem für kleinere Beträge. Außerdem finde ich den Aspekt des kontaktlosen Bezahlens gut, funktioniert schnell und problemlos. Ich habe mittlerweile den bequemen und schnellen Bezahlvorgang direkt vom Handgelenk aus sehr zu schätzen gelernt. Es braucht nichts außer die Garmin. Natürlich ist es nicht die einzige Zahlmethode, die ich nutze, aber eine tolle Ergänzung. Zudem finde ich es ziemlich cool nur noch die Uhr an das Zahlterminal halten zu müssen. Weitere interessante Beiträge zu Garmin sind auf dem Blog zu finden: So trainierst du mit Trainingsplänen von Garmin
- Bad Griesbach - Ein sportliches Wochenende
Bad Griesbach: Ich habe einen wundervollen Ort zum Traillaufen, Wandern und Wohlfühlen in Niederbayern entdeckt. Ich war begeistert, bin begeistert und möchte bald wieder dorthin. Es ist ein absoluter Geheimtipp und ich bitte dich, ihn wirklich für dich zu behalten. Ich habe ein sportliches Wochenende in Bad Griesbach verbracht und dabei die 1A-ausgestalteten Trail- und Wanderrouten genutzt, die sanft-hügelige satte Natur erlebt und natürlich auch die Bad Griesbacher Wohlfühltherme zur Entspannung und Regeneration zwischen den Trainings genutzt. Es war alles wunderbar. Bad Griesbach liegt im niederbayrischen Bäderdreieck im Rottal, es wird auch als niederbayerische Toskana bezeichnet. Es ist ca. 150 km östlich von München gelegen. Passau ist ca. 25km entfernt, die Grenzen zu Österreich (Innviertel) und Tschechien (Nationalpark Sumava im Böhmerwald) sind auch nicht weit. Bad Griesbach ist ein Kurort mit ca. 9.000 Einwohnern und fünf Ortsteilen und über hundert kleinen Dörfern und Weilern, die sich über die schöne, hügelige Landschaft verteilen und von denen man einige auf den vielen Trail- und Wanderrouten kennenlernen kann. Hauptort ist Bad Griesbach mit dem schön gestalteten Stadtplatz. Etwa zwei km entfernt davon liegt Bad Griesbach-Therme mit der Wohlfühl-Therme, schönen Hotels, Restaurants, Cafés und Geschäften. Auch hier gibt es einen zentralen Platz, um den herum alles sehr schön und fußläufig angelegt wurde: Der Kurplatz mit der angrenzenden Wohlfühl-Therme. Die ist auf jeden Fall einen Besuch wert. Bad Griesbach ist auch bekannt als Europas Golf Resort Nummer 1 mit sechs 18-Loch Golfplätzen, die ganzjährig bespielt werden können. Du wirst es nicht wissen, aber ich habe einige Jahre selbst Golf gespielt, habe ein Handicap von 29 und habe immer noch eine Golfausrüstung im Keller stehen. Zum Golfen fehlte mir diesmal leider die Zeit, aber ich möchte das bei meinem nächsten Besuch nachholen. Die Landschaft um Bad Griesbach ist idyllisch und hat sanfte Hügel, somit perfekt für den Golfsport und auch für mich zum Laufen. Davon möchte ich dir in diesem Blogbeitrag berichten. Wir waren zu zweit dort und hatten ein tolles Wochenende, sportlich und ruhig zugleich. Wie komme ich nach Bad Griesbach? Man kann gut mit dem Auto anreisen. Von München über die A94 oder A92 mit anschließender Landstraße, von Norden und Süden über die A3. Mit dem Auto bist du flexibel und kannst bestens an die Startpunkte der Lauf- und Wanderkurse kommen. Wenn du ein sportliches Wochenende verbringen willst, bist du einfach flexibler und nicht auf öffentliche Verkehrsmittel angewiesen. Parkplätze sind reichlich vorhanden. Wir reisten aus München an und brauchten etwa zwei Stunden. Das Straßennetz ist vielfältig. Wer mit dem Zug anreist, kann mit der Kur- und Gästekarte den örtlichen Stadtbus und den Rufbus sogar kostenfrei nutzen. Was ich persönlich auch eine großartige Möglichkeit der Fortbewegung finde, ist das Radfahren. Es gibt Verleihstellen für Räder, sodass du dein eigenes Rad auch daheimlassen könntest. Beste Reisezeit Bad Griesbach ist meines Erachtens ganzjährig ein tolles Reiseziel. Übernachtung Wir haben im Hotel Garni Christl übernachtet. Das Besondere an diesem Hotel - und auch an sieben weiteren Hotels im Ort - ist die direkte Verbindung zu der Wohlfühl-Therme mittels dem sogenannten Bademantelgang. Durch diesen gelangst du direkt vom Hotel, im Bademantel, durch einen unterirdischen, beheizten Gang in die Therme, ohne Umwege. Der Besuch in der Therme ist dadurch viel entspannter. Das Hotel bietet ein reichhaltiges Frühstücksbuffet in einem hellen Wintergartenbereich an, bei gutem Wetter auch in einem schönen Außengarten. Das Frühstück war reichhaltig und hat geschmeckt. Der Cappuccino aus dem Vollautomaten auch, ganz wichtig für mich! In Zusammenarbeit mit dem Restaurant KamiLeo, bietet das Christl auch Halbpension an. Das Restaurant befindet sich dabei direkt neben dem Hotel. Im Untergeschoss hat das Hotel Fitness- und Massageräume. Du kannst somit Yoga und Reiki-Anwendungen sowie Massagen buchen und in den Räumen des Fitnessbereichs im Untergeschoss bekommen. Der Reiki-Meister ist der Hotelier selbst. Der Ortsteil rund um die Wohlfühl-Therme und den Kurpark ist weitestgehend autofrei. Die Hotels stellen deshalb Parkplätze in Tiefgaragen zur Verfügung. Wirklich gut gemacht, denn es ist dadurch sehr ruhig auf dem gesamten Gelände. Wer früh genug aufsteht, kann hier auch schöne Sonnenaufgänge sehen oder Outdoor-Gymnastik mit Aussicht machen. Weitere Informationen zu Bad Griesbach Rottaler Volksmarathon: Eine jährlich stattfindende Marathonveranstaltung für Nordic Walker und Läufer, der 2023 bereits zum 20. Mal ausgetragen wurde. Diese schöne Veranstaltung findet immer im Mai statt. Fünf verschiedene Rundkurse (50 km / Marathon / Halbmarathon / 12 km & 5 km Distanz) werden angeboten für ein kleines Startgeld, inklusive Pastaparty am Abend zuvor und freiem Thermemeintritt nach dem Lauf. Es können sowohl Läufer als auch Nordic Walker bzw. Wanderer teilnehmen. 2023 waren etwa 400 Aktive dabei. Die Atmosphäre ist familiär und Naturgenuss steht im Vordergrund. Die Einnahmen des Getränkeverkaufs, während der Pastaparty, gehen an die Leukämiehilfe Passau. Kuss (KUnst im SchloSS): Hierbei handelt es sich um ein Künstlerhaus, das 2009 im Hof im Schlosshof in Bad Griesbach eingerichtet wurde. Es ist möglich, Künstlern bei Ihrem Handwerk über die Schulter zu schauen, regelmäßig wechselnde Ausstellungen zu besuchen oder auch selbst an verschiedenen Kursangeboten (z.B. freies Malen oder Gestalten mit Filz) teilzunehmen. Der Eintritt ist frei. Die Künstler/-innen erklären gerne Ihre Werke und sind sehr nahbar. Ich mag solche Projekte, die vor allem Kunst in Szene setzen und erwähne es deshalb gerne hier. Unser Sportprogramm in Bad Griesbach Bad Griesbach ist ein idealer Ort für aktive Erholung. Wir waren jeden Tag laufen (Trailrunning) und danach in der Therme entspannen. Die Region rund um Bad Griesbach verfügt über satte 242 km gute Wanderwege auf 26 verschiedenen Routen. Das Wanderwege-Netz ist bestens ausgeschildert und sowohl für Wanderer als auch für Trailrunner bestens geeignet. Gerade in Bad Griesbach sind auch viele Nordic Walker zu sehen. Am ersten Tag nahmen wir uns den "StrammerMax Pfad" vor. Dieser Rundkurs mit knappen 17 Kilometern und ca. 500 Höhenmetern, war für uns eine schöne Distanz für einen Samstag-Lauf. Beschilderung Wanderwege Ich möchte zuerst auf die Wegbeschilderung eingehen, die ist nämlich hervorragend und einheitlich. Wir konnten uns ohne Ortskenntnis bestens navigieren. Die Wegweiser sind allesamt in grün-weiß dargestellt und sehr gut erkennbar. Außerdem sind darauf Routennummer (z.B. Weg 6 von 26), Name, Streckenlänge & verbleibende Strecke zu lesen. Zwischen denen findest du immer wieder Zwischenwegweiser, die Grün und mit Fußspuren versehen sind. Damit erkennst du schnell, dass du richtig läufst. Wer eine Sportuhr mit Navigation hat, freut sich sehr über die QR-Codes an den Wandertafeln und in den Wanderkarten! Denn über das Scannen der QR-Codes gelangst du sehr einfach an die GPX-Daten und kannst alle 26 Strecken leicht und unkompliziert auf deine Laufuhr laden oder auch auf dein Handy. Dadurch konnten wir uns einfach und schnell zurechtzufinden. Der StrammerMax Pfad Zurück zum StrammerMax Pfad. Wir starteten am Wanderparkplatz 1, der super erreichbar ist. Es handelt sich um Tour Nummer 5 und sie gilt als eine der schönsten naturbelassenen Pfade Ostbayerns. Unterwegs gibt es einiges zu sehen und die Höhenmeter stellten ein gutes Lauftraining dar. Das Gebiet ist sowieso bestens geeignet für Trailrun-AnfängerInnen und LäuferInnen, die erste Höhenmeter laufend absolvieren wollen. Die Anstiege sind sanft und bieten dadurch die Möglichkeit, laufend erklommen zu werden. Entlang der Strecke sehen wir einige besondere Punkte: den "Hohlen Stein", die Schärengraben, den Kultstein und Sankt Salvator mit dem ehemaligen Prämonstratenserkloster. Insgesamt ist die Strecke abwechslungsreich und bietet verschiedenste Untergründe, weicher Waldboden, flowige Trails, ein wenig Asphalt. Im Mai laufen wir durch frischgrünen Wald, über Hügel und an leuchtend gelben Rapsfeldern vorbei, die liebe ich. Immer wieder bleiben wir stehen und schauen in die Ferne. Die Panoramen sind sensationell idyllisch und die Farben des Frühlings satt. Wir laufen etwas über 2 Stunden, recht gemütlich und mit einigen Fotostopps und genießen die gute Luft. Insgesamt ist es ein ruhiges und stilles Areal, wir treffen kaum Menschen und Autos sind auch weit weg. Der R.O.T. Lebensstilweg Am zweiten Tag, zugleich auch unser Abreisetag, liefen wir abermals eine wunderschöne Route aus dem Wanderwegenetz. Diesmal nahmen wir uns den kürzeren R.O.T. Lebensstilweg vor und es handelt sich dabei um Tour 9. Die Strecke führt uns vom Parkplatz an der WaldWunderWelt weiter rund um Reutern, einem Ortsteil von Bad Griesbach. Insgesamt laufen wir 8,2km mit rund 220 Höhenmetern, sehr entspannt. Das Wetter war bewölkt und kühl an diesem Tag und wir atmeten die frische Luft tief ein, das tat gut. Die Wege sind wieder bestens zu finden und führen zu einem Teil durch ein gesundes Waldgebiet und zum anderen über weite Felder mit weiten Ausblicken über die Rottaler Hügellandschaft. Rundum eine tolle Mischung, die nicht langweilig ist. Die gesamte Strecke ist angenehm zu laufen, nicht technisch. Die Anstiege konnten wir durchlaufen und sie haben daher einen hohen Trainingswert, wenn es darum geht, das Anstiegslaufen zu trainieren oder gar zu verbessern. Es gab einen Abschnitt nach der Kapelle Dobl, zwischen km 6 und km 7, der lang, aber seicht aufwärts geht. Diesen asphaltierten Abschnitt sind wir gleich zweimal gelaufen, als Ausdauertraining. Dann gings noch gute 1-1,5 km weiter, zunächst über einem Feldweg, danach wieder durch Wald und dabei dynamisch abwärts, zum Parkplatz zurück. Die WaldWunderwelt ist ein Walderlebnispark für Klein und Groß, das verschiedene Stationen zeigt und Wissen rund um den Wald vermittelt. Wir waren auch nach diesem Lauf sehr glücklich über die schöne Strecke, die gute Luft, die imposanten Ausblicke über das Rottaler Hügelland mit bunten Feldern und Höfen und die stressfreien Ortsteile Reutern, Adlmörting, Geisberg und Churfürst. Übrigens, gleich am Anfang der Rundstrecke, schau dir bitte die große Douglas-Tanne und den Teufelsfelsen an. Er hat, so sagt man, die wohl einzige Felsmalerei in Deutschland. Danach geht es dann raus aus dem Wald und ab in die bayrische Toskana. Genieß den Lauf! Die Wohlfühl-Therme: Nach dem Lauf ist die Wohlfühl-Therme ein guter Ort zum Erholen und Entspannen. Dort kannst du in einer Vielzahl von Becken mit verschiedenen Wassertemperaturen, allesamt angenehm warm, wunderbar entspannen. Es sollen wohl 16 Becken sein, gezählt habe ich sie nicht. Es gibt auch ein recht großes Schwimmbecken im Außenbereich. Der Hauptfokus in der Therme ist aber natürlich das Entspannen in dem warmen Thermalwasser. Das haben wir bewusst auf Muskeln und Gelenke wirken lassen. Dieses besondere Thermalwasser kommt aus über 1.500m Tiefe und hat eine natürliche Wärme von ca. 60 Grad Celsius. Die freundliche Mitarbeiterin im thermeneigenen Hamam, einem orientalischen Dampfbad, das man nur mit einem Tuch betritt, hat uns davon erzählt. Bei ihr bekamen wir auch die sog. Pestemale, farbige Tücher zum Einwickeln. Das Badewasser hat einen der höchsten Fluoridgehalte in Europa und wirkt positiv auf den gesamten Bewegungsapparat. Die Wohlfühl-Therme bietet noch eine Sauna Pur und Salzgrotte und auch Physiotherapie, Massagen und Beauty-Treatments, die eventuell vorab gebucht werden müssen. Fazit zu Bad Griesbach Ich werde dieses besondere sportliche Wochenende mit dem Hotel Christl, den Wander- und Laufstrecken, der Wohlfühl-Therme in guter Erinnerung behalten und ich möchte recht bald wiederkommen. Es gibt noch viele weitere Laufstrecken, die entdeckt werden möchten. Aber auch die Golfplätze interessieren mich. Bad Griesbach ist zudem ein sehr guter Ausgangspunkt für einen Besuch der Städte Passau und / oder Regensburg. Marcel empfiehlt auch den Rottaler Volksmarathon, bei dem er bei der Halbmarathondistanz schon am Start war. Er sagt, es war ein toller Geländelauf, den man traillaufend oder auch wandernd sehr gut genießen kann. Wie gesagt, Bad Griesbach ist ein Geheimtipp für ein sportliches Wochenende mit Genussfaktor. Nicht weitersagen. Hinweis: Diese Reise erfolgte aufgrund einer Einladung. Unsere eigenen Eindrücke und unsere Meinung sind davon unbeeinflusst.
- Mein Rückblick 2021 - schnell, schneller, am schnellsten
Der Jahres Rückblick 2021. Es ist ja schon fast Tradition geworden, dass ich jedes Jahr einen kurzen Blick zurück auf das vergangene Jahr werfe und dies für mich gern zusammenfasse und nochmals die letzten Monate Revue passieren lasse. Auch 2021 war wieder ein Jahr geprägt von Corona. Ich möchte aber auf dieses Thema nicht so sehr eingehen, habe ja bereits einige Beiträge dazu geschrieben und möchte mich lieber an schönere Momente erinnern. Eines war dieses Jahr, ... und zwar irgendwie schnell vorbei! Die Jahresrückblicke der vergangenen Jahres verlinke ich dir nachfolgend: Rückblick 2018, Rückblick 2019 und Rückblick 2020. Bist du bereit mit mir durch die Höhen und Tiefen des Jahres 2021 zu reisen? Ja? Dann los. Das war Cindy 2021 In diesem Jahr gab es viele Ereignisse und Momente, die wohl die Welt bewegt und vor allem in Atem gehalten haben.... denken wir an die Flutkatastrophe in Deutschland, den Vulkanausbruch auf La Palma, die Ablösung Trumps in den USA und so viele mehr. Es war einfach sehr bewegt dieses 2021. Also zumindest empfinde ich es so. Mein Start ins neue Jahr Mein Start ins 2021 war durchwachsen. Der Januar ein grauer und kalter Monat mit wenig Sonne. Eisenmangel und Zahnprobleme brachten mich mal wieder aus der Balance. Ich hatte wenig Lust, Sport fiel mir schwer und der "harte Lockdown" zerrte auch sehr. Eisenmangel ist weit verbreitet in Deutschland und führt zu Müdigkeit, Lustlosigkeit und Leistungsabfall. Als das Problem erkannt wurde (Bluttest beim Hausarzt) ging es durch Einnahme von Eisenpräparaten wieder aufwärts und die Motivation war auch schnell zurück. Es war übrigens das zweite Jahr in Folge, dass ich Eisenmangel hatte und immer im Winter. Daher kann ich nur empfehlen, regelmäßig einen Bluttest machen zu lassen, um solche Mangelerscheinungen schnell zu erkennen. Die Zahnprobleme dagegen begleiteten mich das ganze Jahr über und ich war fast monatlich beim Zahnarzt, um mehrere Eingriffe über mich ergehen zu lassen. Social Media 2021 Auch hier mal der Hinweis, die Social Media Welt zeigt oft nur das Positive. Die Welt ist nur bunt und schön, aber bei den wenigsten Menschen ist das Leben dauerhaft bunt, positiv und toll. Das solltest du immer im Hinterkopf behalten. Und vielleicht sollten wir uns zum Ziel setzen, dass Handy etwas weniger in die Hand zu nehmen, bedeutet weniger Verzettelung im Netz und mehr Zeit für sich. Es ist ja auch so, dass jeder von uns Momente des Glücks erlebt, aber auch Momente in denen es einem nicht so gut geht. Die hängen auch oft irgendwie zusammen und ohne die einen Gefühle gäbe es auch das andere nicht. Neues im Jahr 2021 Ich brauchte also Anfang des Jahres etwas Zeit, um mich zu sammeln und neue Ziele zu setzen und ich wollte vor allem gesund bleiben. Durch Zufall kam das Eisbaden in mein Leben, was für neue Glücksgefühle und Motivation sorgte. Die positiven Effekte meines neuen Hobbys überzeugten. Ich fand eine neue Community, schloss neue Freundschaften und ich hatte viel bessere Laune in der dunklen Jahreszeit. Wenn du es schaffst, ins kalte Wasser zu gehen, pusht das dich mal so richtig raus aus deiner Komfortzone. Ich fühlte mich richtig gut und würde sagen, nie mehr ohne. Wenn du es auch mal ausprobieren möchtest, kann ich dir meinen Beitrag: "Eisbaden - meine Tipps für Einsteiger“ sehr ans Herz legen. Auch kaufte ich mir wieder ein Auto, um mehr Flexibilität und Unabhängigkeit in mein Leben zu bringen. Das war ein wichtiger Schritt und ich bin dankbar, jederzeit entscheiden zu können irgendwo hinzufahren. Mein Blog existiert bereits 7 Jahre! 7 Jahre! Kneif mich bitte mal jemand! Ich hätte 2014 nie geglaubt, dass ich Runfurther mit der Liebe und Motivation über so eine lange Zeit betreibe und auch lebe. Dieser Blog hat mein Leben bereichert, verändert und ich hoffe es werden noch viele weitere sportliche Jahre vor mir stehen. Insgesamt habe ich dieses Jahr 12 Blogbeiträge veröffentlicht. Nicht viel wirst du sicherlich denken? Ok du hast recht und ich versuche 2022 einfach wieder fleißiger zu sein. Rückblick 2021 - mein fittestes Jahr Aber kommen wir nun zu meinem persönlichen Jahres Rückblick 2021. Das Jahr ist wieder gerannt, aber ich dieses Jahr auch. Schneller denn je. Es ist einiges passiert. In Zahlen habe ich mein Jahresziel von 2.000 km allerdings leider knapp verpasst, es fehlen ca. 150 km. Aber gut, auch egal. Wichtig ist, ich konnte durchlaufen, blieb durchweg verletzungsfrei und habe jeden einzelnen Kilometer genossen. OK nicht jeden, das wäre auch unnormal, aber das Laufen ist ein wichtiger Teil meines Lebens und ich konnte 2021 so richtig abfeiern. Im Vergleich zu den Jahren vor Corona, startete ich 2021 abermals nur bei wenigen Wettkämpfen. Es gab darunter ein paar schöne Events, die ich nachfolgend auch gern kurz erwähne. Gefühlt war ich noch nie so fit, habe im Frühjahr sehr ambitioniert einen Trainingsplan verfolgt, der auf Tempo ausgerichtet war. Dies half mir sehr meine Ziele zu erreichen bzw. ich konnte teilweise besser abliefern, als ich es eigentlich erwartet bzw. mir vorgenommen hatte. Zudem legte ich 2021 ca. 5.700.000 Schritte / 4.600 km zu Fuß zurück (inkl. laufen). Generell bewege ich mich im Alltag sehr viel zu Fuß oder mit dem Rad. Mich würde interessieren, was du im Jahres Rückblick 2021 gegangen / gelaufen bist? Der Rückblick 2021 - mit den schönsten Erlebnissen Virtueller Halbmarathon im April Im Rahmen der „Deutschland läuft weiter“ Challenges bin ich im April mit meiner Freundin Conny meinen ersten Halbmarathon 2021 gelaufen. Es war zwar kein schneller Lauf, aber irgendwie war es der Startschuss in meine Wettkampfsaison. Denn mein Frühjahrs Ziel war zu dem Zeitpunkt auch schon gesteckt und kommt im nächsten Absatz. Der Halbmarathon führte uns rund um den Staffelsee, eine wirklich tolle und abwechslungsreiche Strecke mit Biber Begegnung. Den Laufstrecken Tipp zur Umrundung des Staffelsees habe ich gern zusammengefasst und kannst du auf dem Blog nachlesen. 5 km Bestzeit - mein persönliches Frühjahrs Ziel Im März entschied ich mich meine Fitness zu verbessern, etwas Gewicht zu verlieren und ich wollte Bestzeit auf der 5 km Distanz laufen. Meine Reise über die darauffolgenden Wochen und wie ich mein Training gestaltete, meine Ernährung aussah und wie ich die Bestzeit auf 5 km geschafft habe, kannst du auch gerne im verlinkten Blogbeitrag nachlesen. Das war mein erster persönlicher Erfolg 2021: Ich bin im Mai Bestzeit gelaufen, einfach so für mich. Die Zeit war unglaublich schnell: 22 Min (4:24 Min/km). Dies war u.a. einer meiner schönsten Laufmomente des Jahres, weil ich viele meiner Freunde an meiner Seite hatte, sie mich unterstützten und ich den Erfolg nicht alleine feiern musste. Danke beste Laufgruppe der Welt. Trailrun im Juni Trailrunning ist im Rückblick 2021 etwas zu kurz gekommen. Gerade mal knapp 40.000 HM sind zusammen gekommen. Im Juni bin ich mit meiner Freundin Iris in die Garmischer Berge zum Trailrun gefahren. Es war ein sehr schöner Tag, an den ich immer wieder gern denke. Ich war zu diesem Zeitpunkt schon richtig fit und mir fielen die 20 km / 1.300 Höhenmeter sehr leicht. Es hat sich herausgestellt, dass mein Training, dass ich mir selbst zusammengestellt hatte, funktioniert hat und man einfach hin und wieder die Komfortzone verlassen muss. Mein Geburtstag Meinen Geburtstag habe ich gebührend mit einem Sonnenaufgang auf einer meiner Lieblingstouren gefeiert. Es war allerdings auch die kürzeste Nacht des Jahres (20. Juni), was bedeutete sehr früh zu starten. Ich war mit meinen Eisbade-Freunden unterwegs und wir waren nach dem Sonnenaufgang natürlich auch baden. Für mich war es das perfekte Geburtstagsprogramm. Die Tour werde ich wahrscheinlich auch noch zusammenfassen, damit du sie auf deine To Do Liste setzen kannst. Es ging zum Blankenstein, entlang am Blankensteinsattel und gebadet haben wir im Riederecksee. Zagori Mountain Race in Griechenland Im Juli ging es dann in den Urlaub nach Korfu und aufs griechische Festland. Unter anderem gab es einige Trailrun-Ausflüge, viele schönen Sonnenaufgänge und -untergänge und als perfekten Abschluss starteten wir beim Zagori Mountain Race. Der Lauf findet jedes Jahr im Zagori Gebirge statt. Austragungsort ist Tsepelovo, zumindest für die Marathon und Ultra-Strecke. Wir liefen die Marathondistanz mit 44 km / knappe 2.600 HM. Dabei passierten wir die Tsepelovo Treppen (2 km / 290 HM), die Vikos-Schlucht, die Quellen des kristallklaren Voidomatis Flusses, die Dörfer Megalo Papigo & Mikro Papigo, die Astraka Hütte und bewegten uns Richtung Ziel weiter im Tymfi Berggebiet. Eine schöne Veranstaltung, die in Tsepelovo endet und die Teilnehmer im Dorf mit Klatschen und Rufen empfangen werden wie Sieger, jeder Einzelne. Alleine am Königssee Im August habe ich mich meiner persönlichen Herausforderung gestellt, allein eine Bergtour zu unternehmen. Mit Gänsehaut startete ich nachts Richtung Königssee und lief allein zur Archenkanzel mit Blick über den Königssee. Die Erfahrung war super, unterwegs traf ich auf andere Leute und war im Endeffekt gar nicht so allein unterwegs. Als nächsten Schritt habe ich mir vorgenommen auch mal alleine eine Sonnenaufgangstour zu gehen. Es ist zwar nicht so, dass es etwas Großartiges ist, alleine zu wandern. Ich muss dafür allerdings raus aus meiner Komfortzone und jeder empfindet manche Situationen etwas anders. Persönlich bin ungern alleine unterwegs, deshalb versuche ich solche Dinge proaktiv anzugehen. Roadtrip Deutschland Im September fuhr mich mein Berlingo einmal quer durch Deutschland, mit Stopps in Thüringen, an der Ostsee und im Harz. Die schönste Erfahrung dabei war die Übernachtung in meinem Auto direkt an der Ostsee. Bequem ist zwar was anderes, aber ich spürte Abenteuer in meinen Füßen, genau mein Ding. Unterwegs hielt ich an Orten an, die schon länger auf meiner To Do Liste standen: die Ziemestalbrücke, die Teufelskanzel, der Nienhagener Gespensterwald und der Brocken. Alles Orte, die du gern auf deine eigene Reiseliste setzen kannst. Schnellster Marathon in Berlin Durch Zufall gewann ich kurzfristig einen Startplatz für den Berlin Marathon Ende September. Aus einem geplanten langsamen Marathon wurde es mein Bestzeit Marathon. Marathon laufen ist ja immer so eine Sache. Auf lange Distanzen war ich zu dem Moment nicht trainiert, aber dennoch fit durch regelmäßiges laufen. Die Tagesform passte auch ganz gut, das Wetter war etwas warm und die Stimmung spitzenmäßig. Das wir 2021 überhaupt so einen großen Marathon laufen durften, gab mir persönlich wohl auch nochmals einen guten Push. Ich lief wie gesagt Bestzeit in 03:50:41 und dieser Marathon wird mir sicher mein ganzes Leben in Erinnerung bleiben. I am a Berlin Legend. In den Herbstmonaten Im Oktober und November startete ich noch beim Mountain Man in Nesselwang, dem König Ludwig Lauf (3. AK Platzierung), es gab noch ein paar Bergtouren und ich widmete mich vermehrt meinem neuesten Hobby, dem Seilspringen. Meine Tipps fürs Seilspringen habe ich natürlich auch in einem Blogbeitrag zusammengefasst. Kurz und knapp gesagt, seilspringen macht Spaß, ist effektiv und es handelt sich um ein sehr gutes Ganzkörper-Workout. Außerdem gehöre ich seit Herbst 2021 dem Salomon Team an. Eine ganz neue Herausforderung, die mir Spaß macht. Donnerstags trainiere ich regelmäßig mit der Salomon Laufgruppe. Wenn du Lust hast eine motivierende und unterstützende Laufgruppe kennenzulernen, dann würde ich mich freuen, wenn du donnerstags mit uns läufst. Die Details zum Lauftreff findest du immer aktuell auf der Salomon Webseite (München). Übrigens finden auch regelmäßig Special Events mit mir statt, wie z.B. Ende November organisierte ich meinen ersten Salomon Trailrun zur Rotwand. Im neuen Jahr plane ich eine Treppen-Challenge an der Bavaria am 06. Februar 2022, die Details findest du bald auf der Salomon Webseite. Ein kleines Fazit zum Rückblick 2021 Im Herzen werde ich immer Läufer sein, aber ich habe im Jahres Rückblick 2021 auch verstanden, dass ich viele andere Dinge sehr mag: tanzen, seilspringen, wandern, baden und ich mag mich immer wieder gern neu erfinden. Dabei darf ein Lauf auch gerne mal ausfallen. Der Sport ist wichtig, aber die Abwechslung auch. Ich finde ich hatte ein sehr erfolgreiches Jahr, vor allem vieles erreicht ohne mich persönlich einem Druck auszusetzen. Die Erfolge kamen einfach. Ich bin sehr zufrieden mit meinen neuen Bestzeiten auf 5 km und auf der Marathondistanz. Ausblick 2022 Das große Ziel nächstes Jahr wird mein erstes eigenes Women Trailcamp sein. Dies ist geplant mit einer Bloggerfreundin (Katja von Wellspa-Portal.de) in Naturns, Südtirol. Das Programm und die Details folgen in den nächsten Wochen. Definitiv haben wir schöne Momente geplant. Das Zusammensein mit gegenseitiger Unterstützung und der Genuss der Natur sind dabei im Vordergrund. Wenn du dabei sein möchtest, reserviere dir schon mal die Tage vom 12. bis 15.05.2022. Des Weiteren habe ich diverse Marathonveranstaltungen ins Auge gefasst, z. B. Hamburg. Mit der aktuellen Situation werde ich mich allerdings bewusst nur spontan bei den Laufevents anmelden. Wir werden sehen, was stattfindet und was nicht. Es werden sicher auch einige Trail Events auf meiner Liste stehen. Stay tuned was kommt. Zudem möchte ich eine neue Bestzeit, dieses Mal auf der 10 km Distanz ins Visier nehmen und wieder mit einem Trainingsplan durchstarten. Vornehmen möchte ich mir persönlich, mich weniger stressen zu lassen. Du musst niemanden gefallen, irgendwie raubt das ungemein Energie. Es geht auch nicht darum immer alles perfekt zu machen und zu haben. Wichtig ist das du dir gefällst. OK zu meckern gibt es bekanntlich immer was, aber wer ist schon perfekt? Mehr Klarheit darüber was will ich, welche Bedürfnisse habe ich und was sind meine Ziele? Ich glaube da gibt es einige Ansätze und ist doch mal ein schöner Ausblick für kommendes Jahr. Ich sag es mal so, langweilig wird es definitiv nicht und ich bin gespannt, wo meine Füße mich noch hintragen. Der Jahres Rückblick 2021 hat dir hoffentlich gefallen. Schön das du auf meiner Seite bist. Wie ist es dir im Rückblick 2021 ergangen und was hast du dir für 2022 vorgenommen. Freue mich auf deine persönlichen Eindrücke. Grüße gehen raus an euch, bleibt gesund und guten Start ins neue Jahr.
- Sonnenaufgangstour Bodenschneid und die Sport Tights Compression von Anita active im Test
Anzeige: Dieser Beitrag entstand in Zusammenarbeit mit Anita active, Brannenburg. Produkttest der Sport Tights Compression bei einer Sonnenaufgangstour auf die Bodenschneid. Wandern ist eine schöne Möglichkeit, die Ruhe in der Natur zu genießen, abzuschalten, neue Ideen zu schmieden oder einfach nur zu sein. Für mich ist die Zeit in der Natur oft unterschiedlich: Es gibt Touren, wie morgens zu Sonnenaufgang, die mich entschleunigen oder die Trailrun-Abenteuer, in denen ich mich sportlich verausgabe und doch auch mal ans Limit gehe. Ich habe in den letzten Jahren allerdings festgestellt, dass Wanderungen / Trailrun Touren nur mit Frauen anders sind. Es liegt oft eine besondere Stimmung in der Luft, die ich sehr mag. Die Zeit in der Natur mit Frauen ist häufig etwas anderes als mit Männern. Die Auswahl der Strecken, Hütten und Ziele sind auf Genuss und Erlebnis gewählt, während Männer mit Energieriegel und schnellen Zeiten ihre Zufriedenheit suchen. Kurz gesagt: Frauen wollen eher erleben und Männer hin und wieder den Streckenrekord aufstellen. Was ist deine Meinung dazu? Dies ist ein Grund, warum ich häufig Trailcamps und Wander-/Trailrun- Veranstaltungen nur für Frauen anbiete. Es ist diese Stimmung. Natürlich zählt für Frauen auch die Anzahl der Höhenmeter und wir zeichnen auch die Streckenlänge auf, am Ende zählt aber häufig die Qualität des Erlebnisses. Im August habe ich in Zusammenarbeit mit Anita active eine Sonnenaufgangstour auf die Bodenschneid angeboten, um die Möglichkeit zu bieten, die neue Sport Tights Compression aus dem PanAlp-Programm zu testen. Sonnenaufgangswanderung auf die Bodenschneid Die Bodenschneid ist ein beliebter Gipfel in den bayerischen Voralpen und vom Spitzingsee (Parkplatz Spitzingsattel) schnell zu erreichen. Wir sind 17 Teilnehmerinnen und testen alle die Sport Tights Compression. Die Aussicht auf einen Sonnenaufgang ist leider nicht gut, da wir an diesem Augusttag eine Schlechtwetterfront haben, dennoch sind alle Teilnehmerinnen pünktlich am Treffpunkt. Anfahrt zum Spitzingsattel (Wanderparkplatz) Nachfolgend erkläre ich kurz die Anfahrt ab München, Zentrum. Wir benötigen etwa eine Stunde bis zum Wanderparkplatz. Ich fahre nicht allein und meine Freundinnen (Mitfahrerinnen) und ich treffen uns 2:50 Uhr zur gemeinsamen Abfahrt in der Maxvorstadt, München. Wir starten in der Innenstadt, fahren über den Mittleren Ring, um auf die A8 Richtung Salzburg zu kommen. Von der A8 fahren wir bei Ausfahrt 98 / Weyarn raus, wechseln auf die Bundesstraße (B472) und dann bei Miesbach auf die B307 bis kurz nach Schliersee. Wir biegen auf die Spitzingstrasse rechts ab und fahren Richtung Spitzingsee. Der Parkplatz am Spitzingsattel befindet sich nach etwa 3 Kilometern auf der linken Seite und ist der erste von mehreren möglichen Parkplätzen. Wer mit Googlemaps fährt: hier im Link die Koordinaten für den Parkplatz am Spitzingsattel. Die Parkgebühren variieren nach der Zeit des Parkens. Wir haben insgesamt 8,- EUR an diesem Tag bezahlt (ca. 6 Stunden). Die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln ist um die frühe Uhrzeit nicht möglich. Tagsüber ist die Anreise mit der BOB (Bayerische Oberlandbahn nach Bayrischzell) bis Schliersee oder Fischhausen-Neuhaus gegeben und dann mit Umstieg auf die Buslinie 9562 zum Spitzingsattel. Wanderung auf die Bodenschneid 1.669 m, in der Nähe zum Spitzingsee Nach unserer Ankunft am Parkplatz Spitzingsattel starten wir in unserer neuen Sport Tights Compression von Anita um ca. 4:15 Uhr. Es regnet. Dennoch sind alle Teilnehmerinnen pünktlich erschienen und wir wandern gut gelaunt los. Die Sonne wird an diesem Tag um 05:54 Uhr aufgehen. Wir haben also etwas mehr als 1,5 Stunden für den Aufstieg von 5 km und knapp 600 HM. Frauen wandern gerne in Gemeinschaft, auch das wird mir wieder klar bei dieser Veranstaltung. Es gibt an diesem Morgen viel zu erzählen und es wird viel gelacht. Wir verlassen den Parkplatz, überqueren die Straße und biegen direkt in den Forstweg, Richtung Obere Firstalm, hinein. Alternativ könnte man auch die Teerstraße zur Unteren Firstalm nehmen und von der anderen Seite aufsteigen. Dies ist aber unser Abstieg. Bis zur Oberen Firstalm wandern wir den Forstweg immer geradeaus und der Anstieg ist moderat. Nach 20 Minuten hört es auch auf, zu regnen. Ich kann nur sagen, wir hatten an diesem Tag richtiges Wetterglück, denn erneuter Regen kam erst, als wir wieder in unser Auto einsteigen. Ab Obere Firstalm Ab der Oberen Firstalm biegen wir rechts ab (Schildhinweis vorhanden: Bodenschneidhaus / Bodenschneid 1 h), um nach 1-2 Minuten dann links in einen kleinen Pfad einzubiegen. Der Pfad wird wurzelig, ist schmaler und eindeutig steiler und da es sehr nass ist, bleibt auch keiner unserer Schuhe sauber. Unsere Gruppe zieht sich etwas auseinander. Wir kommen aufgrund der nassen Gegebenheiten langsamer voran als geplant. Sicherheit ist aber in diesem Fall wichtiger. Wir wandern weiter, verlaufen kann man sich fast nicht. Auf der Strecke sind immer wieder Schilder, die uns den Weg zeigen und im Dunkeln, aber auch gut zu erkennen sind. Ich habe die Strecke zusätzlich auf meiner Garmin zur Sicherheit. Nach einem weiteren Kilometer überwinden wir einen kurzen, aber knackigen, letzten steilen Abschnitt vor dem Gipfel der Bodenschneid. Einige haben Wanderstöcke dabei, die helfen hier immens und geben Stabilität. Oben angekommen laufen wir noch etwas am Grat entlang bis wir die Bodenschneid erreichen. Wie erwartet haben wir nicht das Glück, an diesem Tag einen Sonnenaufgang in den Bergen zu erleben. Uns pfeift stattdessen der Wind um die Ohren und es liegt der Herbst in der Luft. Die Aussicht auf den Tegernsee ist toll und wir freuen uns dennoch, die Wanderung wie geplant durchgezogen zu haben. Manchmal ist es gut, die Komfortzone zu verlassen und damit Erinnerungen zu sammeln. Die Bodenschneid eignet sich hervorragend für eine Rundtour Der Abstieg ist nicht gleich der Aufstieg, stattdessen wandern wir am Grat weiter entlang bis wir in ein Waldstück gelangen. Es wird nochmals etwas steiler, aber auch bei Nässe ist dieser Abschnitt sehr gut machbar. Die Sonne kommt nun doch raus und wir freuen uns sehr über die Wärme. Wir kommen an eine Querung, die zum nächsten Gipfel führt, der Stümpfling, aber wir gehen links Richtung Untere Firstalm und kommen auf die Teerstrasse zum Spitzingsee. Alles ist sehr gut ausgeschildert. Leider können wir nicht an einer der Almen frühstücken, da diese erst ab 8 Uhr Frühstück anbieten und wir nicht warten wollen. Ich habe für die Gruppe Frühstück im Hotel Alte Wurzhütte direkt am Spitzingsee reserviert. Das Ambiente ist urig und die Aussicht auf den Spitzingsee schön. Das Essen war gut und das Preis-/Leistungsverhältnis mit 18,- EUR / Person OK. Fazit zur Sonnenaufgangswanderung auf die Bodenschneid Die Wanderung zur Bodenschneid ist nicht technisch, aber teilweise steil. Bei nassen Bedingungen ist der Aufstieg etwas erschwert und Trittsicherheit sollte jeder mitbringen. Die Rundwanderung ist natürlich etwas schöner, aber bei Sonnenaufgang nicht zwingend erforderlich, da man beim nächtlichen Aufstieg kaum etwas sieht. Die Tour ist außerdem etwas für Genießer und Feierabend Wanderer und durch den schnellen Aufstieg (max. 1,5 Stunden) perfekt für Sonnenaufgänge und -untergänge. Außerdem sind einige Almen auf der Strecke, die zur gemütlichen Einkehr einladen (Obere Firstalm / Untere Firstalm / Bodenschneidhaus). Der Blick vom Gipfel auf den Tegernsee und die umliegende Bergwelt ist toll und lohnenswert. Die Bodenschneid gehört zu den beliebten Wandertouren und du wirst den Gipfel selten für dich allein haben. Noch ein Tipp: Nimm Badekleidung mit, falls du im Spitzingsee noch schwimmen gehen möchtest. Produkttest: Die Sport Tights Compression von Anita active Kurzvorstellung der Firma Anita Dr Helbig GmbH Anita Dr Helbig GmbH ist ein Familienunternehmen mit Sitz im oberbayerischen Brannenburg. Das Unternehmen produziert Unterwäsche, Bademode und Sportswear und legt dabei besonderen Wert auf Funktionalität, Tragekomfort und Passform. Unter der Marke Anita active, die den sportlichen Bereich darstellt, werden funktionelle Sport-BHs und Slips sowie perfekt passende Sport Tights vertrieben. Hochwertige, eigens für ANITA entwickelte Materialien, geben perfekten Halt, wirken atmungsaktiv und feuchtigkeitsregulierend. Die Sport Tights Compression Mit der neuen Sport Tights Compression hat ANITA wieder einen echten Hingucker auf den Markt gebracht. Schon auf den ersten Blick gefällt mir die Qualität sehr gut und der Stoff ist angenehm anzufassen. Es ist die erste Tight aus dem PanAlp-Programm, die durch die Kombination unterschiedlicher Tech-Qualitäten in verschiedenen Tragezonen eine HighPerformance Power bietet: Eine komprimierende Strukturware mit 3D-Noppen im Waden-, Oberschenkel und Gesäßbereich und ein dünnes atmungsaktives Multiway-Stretch Material in der Frontpartie und den Kniekehlen. Mich persönlich hat sofort der weiche und breite Elastikbund angesprochen. Die unterschiedlichen Stoffe bringen eine gute Luftzirkulation sowie einen hohen Feuchtigkeitstransport mit sich. Zudem ist innen eine Tasche integriert für Schlüssel, Geld oder eine Karte. Die enge Schnittform unterstützt jegliche Bewegungen und das Kompressionsgewebe fördert die Muskelregeneration und die Muskeln ermüden langsamer. Das Produkt bietet tollen Tragekomfort und ist für jede Art von Bewegung (Yoga, Laufen, Wandern usw.) geeignet. Mein Fazit zur Sport Tights Compression: innovativ, modern und sehr funktionell. Die Tights kostet 79,- EUR. Erhältlich in den Größen 36-48. Zusätzlich noch ein Hinweis: Sport-BH Ein geeigneter Sport-BH ist bei sportlichen Aktivitäten wichtig. Wenn du darauf verzichtest, könntest du unangenehme Schmerzen bekommen oder sogar das Brustgewebe schädigen. Die besten Sport-BHs findest du im Sortiment von Anita active und zur vorgestellten Sport Tights Compression gibt es gleich als Set das PanAlp DeltaTop dazu. Ein guter Sport-BH reduziert die Bewegungen deiner Brust und bietet optimalen Support sowie Schutz bei jeder Art von Bewegung, ob sanft oder intensiv. Danke an alle Teilnehmerinnen, es war eine tolle Tour mit euch. Bilder von Pawel Richter
- Der CRAFT Nordlite Ultra - mein Testbericht
Die Marke CRAFT ist noch relativ neu auf dem Laufschuhmarkt. Der schwedische Hersteller wurde bereits 1977 gegründet und war bisher vor allem im Rad-, Skilanglauf und Laufbekleidungsmarkt erfolgreich. Zahlreiche Nationalteams im Rad- und Langlaufsport traten bereits in CRAFT Trikots auf. Seit einigen Jahren entwickelt CRAFT nun mit seinem Elite Run Team auch innovative Laufschuhe und hat kürzlich den CRAFT Nordlite Ultra auf den Markt gebracht, einen Hybridschuh, den ich hier vorstellen möchte. Übrigens, neben dem Nordlite Ultra gibt es auch den Nordlite Speed, der zusätzlich eine Carbon Plate hat. Dieser Schuh wird nachstehend allerdings nicht näher betrachtet bzw. vorgestellt. Was ist ein Hybridlaufschuh? Der Nordlite ist ein Hypridlaufschuh, weil er gleichermaßen für Straßenläufe als auch Gelände- und Trailläufe konzipiert wurde. Der Vorteil davon ist, dass die Läufer / -innen ein optimales Laufgefühl auf Straße und leichte Trails bekommen. Egal auf welchem Untergrund der Nutzer unterwegs ist, dieser Schuh bietet Vielseitigkeit und passt sich den Gegebenheiten an. Gerade wenn man Strecken mit wechselnden Untergründen läuft, ist ein Hybridschuh angesagt. CRAFT ist einige der wenigen Marken im Markt, die Hybridschuhe anbieten. Der Nordlite Ultra ist einer davon. Die wenigsten Läufer sind zu 100 % nur im Gelände unterwegs, deswegen wurde dieser Schuh auch entwickelt. Der CRAFT Nordlite Ultra Er gehört zur CTM Kollektion von CRAFT. Das steht für Craft Tailored Motion und ist ein Versprechen für fortschrittliche Materialen, überragende Funktionalität, optimale Energierückgabe und geringes Gewicht. Die CTM spricht anspruchsvolle Alltags- und Eliteläufer gleichermaßen an. Folgende Eigenschaften werden von CRAFT für den Nordlite Ultra ausgelobt: Einteiliges Mesh-Obermaterial Cr Foam™-Zwischensohle: extrem leicht, hohe Energierückgabe Ultra Rebound™ Einlegesohle für maximale Energierückgabe an den Fuß 3-teilige Gummilaufsohle mit Stollenprofil für Traktion auf der Straße oder leichten Trails und bei unterschiedlichen klimatischen Bedingungen Craft Regular Fit - normale Passform, zusätzliche Raum in der Zehenbox Gewicht: 290 g (UK8), gut austariert Bauhöhe: Ferse 40 mm, Vorfuß 34 mm Sprengung: 6 mm Cr Foam™ ist ein ultraleichter und nachhaltiger Zwischensohlen-Schaumstoff mit hervorragender Energierückgabe, der kissenweiches Laufgefühl auf unterschiedlichstem Terrain bietet. Die zur Herstellung des Schaumstoffs verwendete Technologie ist umweltfreundlich und den Rohstoffen werden keine Chemikalien hinzugefügt. Das Ergebnis ist ein hochleistungsfähiger und gleichzeitig umweltfreundlicher Zwischensohlen-Schaumstoff. Meine Erfahrung mit dem Nordlite Ultra Ich bin mittlerweile über 400 km mit dem Nordlite Ultra gelaufen. Im August 2023 beim Berliner Mauerweglauf bin ich direkt mit dem Nordlite auf der Ultra Strecke (56 Kilometer) angetreten. Davor hatte ich den Schuh etwa 50 Kilometer eingelaufen. Meine Füße und Beine hatten durchweg keine Probleme mit dem Schuh beim 56 km Ultra. Das Terrain des Berliner Mauerweglaufes ist vielseitig (Asphalt & unterschiedliche Waldwege), auf welchem sich der Hybridschuh hervorragend schlug. Die Passform ist gut geeignet für schmale Füße, die ich habe. Druckstellen hatte ich keine. Lediglich das Gewicht ist etwas hoch mit 250 Gramm bei meiner Schuhgröße, das könnte noch etwas leichter sein. Ich hatte aber nie das Gefühl aufgrund des Schuhs zu ermüden und erinnere mich an den guten Halt, auch in Kurven. Auf nassem Asphalt greift er gut und rutscht nicht. Nach dem Mauerlauf wollte ich ihn immer wieder laufen. Zum Einsatz kam er bei einigen entspannten Trailläufen in der Umgebung von München an Wochenenden oder bei Lauftreffs in der Stadt. Und auch den Athen Marathon im November 2023 bin ich mit dem Nordlite gelaufen. Da war er die optimale Wahl für mich. Fazit zum Schuh Im Großen und Ganzen bin ich positiv beeindruckt von dem Schuh und ein Fan geworden. Die Stärke des CRAFT Nordlite Ultra ist die Anpassung an unterschiedliche Terrains und der hohe Tragekomfort. Er schlägt sich hervorragend auf den unterschiedlichen Untergründen und ich fühle mich gut darin. Der Stand im Schuh ist trotz der relativ hohen Sohle fest, ohne das Gefühl von Instabilität. Die Sohle fördert dynamisches Laufen. Die Dämpfung und der Komfort sind sehr gut, meines Erachtens auch nicht zu weich, sodass die Führung gegeben ist. Gerade auf den langen Strecken, für was der Schuh auch steht. Der CRAFT Nordlite Ultra ist meiner Meinung nach ein sehr guter Allrounder, der Spaß macht und mit dem man lange Wettkämpfe sehr gut bewältigen kann. Die CR Zwischensohle zeigt sich mir super reaktionsfreudig und vorantreibend und bietet gute Dämpfung. Außerdem handelt es sich um einen sehr stabilen Schuh. Die Sohle trägt stabil, das technische Mesh-Obermaterial hält gut fest. Es ist gut zu reinigen, weil es nahezu einlagig ist. Der Nordlite kann täglich getragen werden. Das leichte Mesh Obermaterial sowie die knallige Farbe (Orange / Crackle) überzeugen mich zusätzlich. Je knalliger ein Schuh, umso mehr Spaß macht mir der Lauf damit. Einziger Nachteil: Beim Tragen von hellen Laufsocken können diese sich färben. Der UVP von ca. 189,- EUR finde ich für einen Schuh aus dieser Kategorie sehr fair. Es gibt ja Laufschuhe anderer Marken, die selbst ohne Carbon bei über 250,- EUR liegen, besonders im Trailsegment. CRAFT bietet mit diesem Hybridschuh ein top Preis-Leistungsverhältnis. Ich würde den Nordlite Ultra immer gern wählen. Es macht Spaß darin zu laufen und der Nordlite kann Leistung geben. Geeignet ist der CRAFT Nordlite Ultra für den Alltagssportler, aber auch für die schnellen, ambitionierten Läufer/-innen. Außerdem ist die Nutzung für Trainingsläufe und Wettkämpfe gleichermaßen geeignet. Hinweis: Die hier getesteten bzw. vorgestellten Schuhe wurden mir von CRAFT kostenlos zur Verfügung gestellt. Meine Eindrücke und Meinung sind dennoch unabhängig und CRAFT hat keinerlei Einfluss auf die Inhalte des Testberichts.
- Wanderung auf den Monte Altissimo am Gardasee
Urlaub am Gardasee Ende Juli buchten meine Freundin Sabine und ich für eine Woche ein Hotelzimmer am Gardasee, genauer gesagt in Torbole. Torbole ist gelegen im bergreichen Norden des Gardasees und ist ein guter Ausgangspunkt für viele Aktivitäten wie Mountainbiken, wandern, klettern oder einfach nur relaxen am Strand. Für mich war es übrigens der erste Aufenthalt in dieser sehr beliebten Urlaubsregion. Nachdem wir die ersten Tage die vielen bekannten Ziele wie die Ponalestrasse (Sentiero di Ponale), den Tennosee (Lago di Tenno) oder den Brione von unserer Liste abhakten, sollte es zum Ende unserer Urlaubswoche spontan auf den Monte Altissimo rauf gehen. Eigentlich war der Monte Baldo geplant, aber leider kamen wir irgendwie nie früh genug los, sodass wir diese Wanderung immer wieder verschoben. Der Aufstieg auf den Monte Baldo ist mit 1800 HM etwas zeitaufwendiger. Wanderung auf den Monte Altissimo Deshalb ging es für uns auf den Nebengipfel des Monte Baldo, den Monte Altissimo, welcher eine Höhe von 2078 m aufweist. Vorteil beim Monte Altissimo ist, dass dieser keinen Seilbahnzugang hat. Dadurch sind weniger Leute von vornherein unterwegs anzutreffen. Mit dem Auto kann man relativ weit hochfahren und man erreicht den Gipfel deshalb sehr schnell. Das mit dem schnell ist bei uns beiden Girls allerdings ausgeschlossen, da man in jede Richtung tolle Ausblicke hat und erst mal viele viele Bilder machen musste. Es gibt genügend Beschreibungen zu dieser sehr beliebten Wanderung, aber irgendwohin muss ich ja die Eindrücke und Impressionen, welche ich vor Ort empfunden hatte, niederschreiben bzw. parken. Also kommt mit oder viel besser, setzt diese Wanderung auf eure To Do Liste, sofern ihr sie noch nicht kennt. Der nächste Urlaub am Gardasee kommt bestimmt. Für mich war es das Wochenhighlight und ich kann diese Wanderung nur empfehlen. Übrigens eine sehr einfache Tour, empfehle dennoch gutes Schuhwerk, da die Wege teilweise sehr steinig und dadurch schwieriger zu begehen sind. Besondere Aufmerksamkeit ist bei Nässe angebracht, da Rutschgefahr besteht. Diese Tour ist auch geeignet für Familien mit Kindern, am Gipfel kann man im Refugio Altissimo einkehren. Anfahrt Von Tobole fährt man in das nahegelegene Nago aufwärts (2 km). Im Ort rechterhand abbiegen auf die Via Monte Baldo (am besten Googlemaps dafür benutzen). Wir sind erst mal dran vorbei gefahren und waren Richtung Mori unterwegs, schnell mal 20 km Umweg mitgenommen. Hat man die richtige Abbiegung gefunden, schlängelt sich die Straßenführung den Berg empor, sehr kurvenreich und eng. Nach etwa 14 km erreicht man den letztmöglichen Parkplatz (bei ca 1500 m), Absperrung durch eine Schranke ist klar erkennbar. Der Einstieg für die Wanderung mit weitaus mehr Anstrengung, Höhenmeter und Strecke ist natürlich möglich, einfach weiter unten parken und von da aus loslaufen. Vor hier aus sind ca 1800 HM zu überwinden / ca 5 Stunden Gehzeit. Tourenbeschreibung Auto ist abgestellt (übrigens kostenlos, passiert ja in Italien nicht so oft) und es kann losgehen. Links vom Parkplatz ist der interessantere Einstieg, über einen schmalen Waldpfad. Alternativ kann man an der Schranke vorbei und den etwas breiteren Aufstieg über den Kiesweg wählen. Nach etwa 20 Minuten erreicht man Almwiesen mit einem wahnsinnigen Fernblick und mit Blick auf unser Ziel den Monte Altissimo. Wir gehen weiter (Monte Varagna) und erhalten einen sensationellen Ausblick über den Gardsee und sogar bis hin zum Ledrosee. Ich wiederhole mich, aber dieser Ausblick war ein Highlight. Wir gehen weiter, die Beschilderung ist hervorragend. Ein sehr steiniger Weg führt zum Gipfel. Wenn man stramm geht ca 45 Min. Wir haben gebummelt oder man nennt es auch Foto hier und Foto da machen. Oben angekommen sind wir in das Refugio Altissimo eingekehrt, haben Kuchen, Cola und Latte Macchiato vernichtet, um den Abstieg zu schaffen. Na ja es war eher der Appetit darauf, wegen der Anstrengung hätten wir den Snack nicht gebraucht. Punkt Schlemmen im Urlaub muss man dennoch täglich abhaken. Leider hat sich die Sicht bei uns ziemlich in Grenzen gehalten, Nebel zog auf und somit konnten wir den tollen Rundumblick nicht genießen. Für uns ging es den gleichen Weg wieder runter. Es gibt allerdings einen Rundweg, der am Monte Campo vorbei führt und eventuell die schönere Alternative wäre. Einkehr Refugio Altissimo, täglich geöffnet von Mai bis Oktober. Im Winter die Öffnungszeiten am besten vorab telefonisch erfragen. Die Hütte liegt direkt unterhalb des Gipfels des Monte Altissimo. Die Auswahl der warmen Speisen ist hervorragend und die Kuchen waren sehr lecker. Übrigens das Personal war super nett. Insgesamt sind wir ca 7 km gegangen mit 650 HM im Anstieg und Abstieg. Fazit Die Wanderung auf den Monte Altissimo, so wie wir sie gegangen sind, ist toll, etwas technischer Anspruch dabei und mit fantastischen Ausblicken. Gerade bei Temperaturen um die 36 Grad, bei denen man viel lieber im Gardasee planschen würde wollen, ist diese Tour sehr zu empfehlen. Man kann einen halben Tag in den Bergen verbringen und den Rest des Tages relaxen. Wer eine Herausforderung sucht, kann aber einfach sein Fahrzeug auf der Mitte der Strecke (Via Monte Baldo) abstellen. Von hier sind etwa 1800 Höhenmeter im Aufstieg zu überwinden. Im Übrigen scheint es auch eine beliebte Mountainbike Strecke zu sein. Es quälten sich einige Biker die Straße hoch. Den Monte Varagna haben wir ausgelassen, aber dieser Gipfel kann leicht zusätzlich erklommen werden. Der Aufstieg sollte nicht länger als 10 Minuten kosten und bietet die Möglichkeit zwei Gipfel bei dieser Wanderung zu erreichen. Weitere Beiträge zur Rubrik Reisezeit findest du hier.
- Der Funchal Marathon - eine Laufreise nach Madeira
Ein Laufbericht zum Madeira Marathon in Funchal Wo fange ich an? Der Madeira Marathon war ein unglaublich unerwartet guter Einstieg in mein Marathon Jahr. Mit unerwartet meine ich die erreichten Ergebnisse, die mich im Nachhinein doch sehr überraschten. Wie meine Vorbereitung für den Marathon auf Madeira aussah, könnt ihr hier nachlesen. Aber fangen wir von vorn an. Das Abenteuer beginnt 3 Tage vor dem Start des Marathons mit dem Abflug von München nach Funchal. Die Landung auf der Insel ist schon ein Erlebnis für sich, da die kurze Landebahn direkt neben der steilen Küste am Meer liegt und als eine der anspruchvollsten der Welt gilt. Manchmal startet der ein oder andere Pilot nochmals durch und da kann es schon mal mehrere Versuche geben. Wir haben Glück und es klappt beim ersten Landeanflug. Ich treffe am Donnerstag Nachmittag in Funchal ein. Der erste Tag geht ereignislos vorbei, Zimmer beziehen, essen und früh schlafen. Unsere Unterkunft befindet sich in der Altstadt, sehr zentral zum Hafen und auch dem Marathon Start. Funchal Am Freitag geht es auf einen Orientierungslauf durch Funchal. Was soll ich sagen: die Stadt ist hügelig und laufen ist anstrengend. Die Temperaturen im Januar sind schon sehr frühlingshaft, in der Sonne sogar richtig warm. Es ist wunderbar in kurzer Laufkleidung an Palmen und dem Atlantik vorbei zu laufen. Lange Läufe auf Asphalt sind seit ca. zwei Jahren immer wieder eine Herausforderung für mich, was wohl einer der Gründe ist, dass mein letzter Marathon schon mehr als zwei Jahre zurück liegt. Aber auch die persönlichen Grenzen, die ich ein paar Mal beim Transalpinerun erreichte, machten für mich die Läufe jenseits der 20 Kilometer Marke immer wieder schwer. Mit Skepsis mir selbst gegenüber und meiner Entscheidung nach dieser Zeit wieder einen Marathon auf der Straße zu laufen, bin ich nach Madeira geflogen. Fernab von Natur und der entspannten Atmosphäre eines Trail-Events und einer eher dürftigen Trainingsvorbereitung. Die Vorfreude mich dieser Herausforderung zu stellen kam nur langsam auf. Abholung der Startunterlagen Es bleibt bei einem kurzen Lauf von 6 Kilometern und im Anschluß geht es direkt zur Startnummer Abholung. Spätestens hier kommt man mit den Organisatoren in Kontakt. Die Startunterlagen holen wir im Porto Santa Maria Hotel in der Altstadt ab. Es gibt keine große Marathonmesse wie man es von den üblichen Marathonveranstaltungen gewohnt ist. Ein paar Tische füllen den Raum, welche zur Registrierung und Übergabe des Starterbeutel dienen und alle wichtigen Informationen sind an die Fenster geklebt. Alles sehr entspannt und Wartezeiten gibt es keine. Es ist die 5. Ausgabe des Funchal Marathon. Eine noch kleine und feine Veranstaltung. Das Event bietet neben dem Hauptrennen, dem Marathon, auch einen Halbmarathon und einen Mini-Marathon von 6 Kilometern. Unter den Teilnehmern sind viele internationale Athleten. Der Kurs ist als flach ausgeschrieben, aber aus eigener Erfahrung kann ich sagen, das es den einen oder anderen Anstieg doch gibt. Nach 15 Minuten sind wir fertig mit der Anmeldung und gehen erst mal frühstücken im bekannten Mercado dos Lavradores. Der Tag vor dem Funchal Marathon Auch der Samstag verläuft entspannt und wir schauen uns Funchal an, essen, trinken Kaffee, essen Eis und abends gehen wir zur Pasta Party im FX Restaurant & Sportsbar. Auch diese ist sehr klein gehalten und nur die Teilnehmer des Marathons sind dazu eingeladen. Die Pasta ist richtig lecker und es gibt auch ein Getränk dazu. Der Marathon-Tag Sonntag, der Marathon-Tag. Es ist der 20. Januar 2019. Geschlafen habe ich sehr gut, aber bin schon weit vor dem Wecker wach. Müsste einmal so im Alltag passieren, da ist das Aufstehen immer so eine unglaubliche Hürde. Ich verzichte auf Kaffee. Mein Gefühl ist gar nicht so freudig, eher sehr verhalten und "vorsichtig". Wir fahren mit dem Bus zum Startbereich. Alles einfach. Um 8:00 Uhr dann der Startschuss des sehr sehr kleinen Starterfeldes. Unter 300 Teilnehmer, viel mehr Männer als Frauen, die Stimmung am Start ist ruhig. Ein portugiesischer Musiker bringt etwas "Coolness" unter die Menge. Ich komme beim Start gut weg, muss mich allerdings erst orientieren. Die Laufstrecke des Funchal Marathon muss man erst mal verstehen. Die vielen Wendepunkte und zwei unterschiedlichen Rundkurse sind auf dem Plan etwas umständlich aufbereitet. In meinem Kopf speicherte ich mir lediglich die Information ab, dass der obere Rundkurs vier Mal und der untere im Hafengebiet drei Mal umkreist werden muss. Die Strecke somit etwas gewöhnungsbedürftig. Erst unterwegs ist es dann tatsächlich gar nicht so schwer mit den Runden und Wendepunkten. Erster Rundkurs Die ersten 20 Kilometern waren super entspannt, das Laufen, die Teilnehmer und die Morgenstimmung. Die Sonnenstrahlen der aufgehenden Sonne waren für mich persönlich der schönste Moment des gesamten Laufes. Der Duft des Meeres und das Wissen noch ein paar Tage auf Madeira verbringen zu können, waren gute Gründe diesen Augenblick zu genießen. Durch das Rundenlaufen ist es einfach zu zählen an welcher Position man läuft. Die erste Frau im Feld ist leicht auszumachen, ich zähle, zwei, drei , vier und so weiter. Merke so sehr schnell das ich unter den ersten 10 Frauen bin. Auf der einen Seite freue ich mich riesig, bin motivierter und der Ehrgeiz steigt, die andere Seite der Medaille, ich powere mich aus. Will mehr, setze mich unter Druck und will angreifen bzw. zumindest das Tempo halten. Ist das gut? Ich glaube schon, ich laufe mit Spaß. Die Teilnehmer des Halbmarathons starten zwei Stunden später und die Laufstrecke füllt sich. Ich habe Glück, ich laufe dennoch sehr frei und allein. Allerdings verliere ich den Überblick über meine Position, ist auch gut so. Die Kilometer laufen, mittlerweile laufe ich mit Musik, brauche ich auch. Kilometer 29, ich laufe meinen letzten schnellen Kilometer, meine Uhr zeigt eine 5:20 Min/km. Danach führt uns die Strecke runter Richtung Hafen. Die Straßenführung geht etwas abwärts und ich merke jetzt die körperliche Anstrengung. Es fühlt sich alles nicht mehr so locker an. Zweiter Rundkurs Der untere Rundkurs am Hafen hat es in sich. Gefühlt gibt es nur Sonne, zwar sind viele Leute unterwegs, aber keine wirklichen Zuschauer. Die erste der drei Runden läuft noch einigermaßen flüssig. Ich sehe das Ziel, muss aber vorbeilaufen. Das ist hart für den Kopf. Die Strecke gerade hier ist nicht mehr einfach, etwas demotivierend und die Hitze ist für mich eine Herausforderung. Kilometer 37, der Einbruch. Immer wieder Gehpausen, bis hier hin hätte ich endlich meine Sub 4 laufen können. Ich will und kann aber das Tempo nicht mehr halten. Jetzt kann ich nur noch durchziehen. Es geht ein letztes Mal am Ziel vorbei, noch knappe 4 Kilometer. Auch die gehen vorbei. Aber quälend und immer wieder gehe ich kurz. Ich sehe das Zie ein drittes Mal. Nun darf ich auch reinlaufen. Meine Uhr zeigt mehr als vier Stunden an. Ich freue mich sehr, gefinished zu haben. Bin nun aber doch enttäuscht. Die persönliche Bestzeit war so unerwartet zum Greifen nahe. Egal, abgehakt. Zu diesem Moment weis ich noch nicht, dass ich dritte in meiner Altersklasse geworden bin, hätte aufs Treppchen gekonnt. Das passiert bei der Siegerehrung nicht, entweder höre ich meinen Namen nicht oder die Ergebnisse sind noch nicht da. Ich erfahre von dieser Platzierung erst am nächsten Tag. Die Organisatoren des Funchal Marathon sind allerdings unheimlich nett. Wollen mir meinen Pokal zukommen lassen. Ich hole diesen direkt am nächsten Tag selber ab, mein erster. Im Ziel - der Funchal Marathon ist geschafft Im Ziel tut es gut zu sitzen. Ich bekomme eine Massage. Der Blick auf meine Medaille und man nimmt mich sofort dran. Auch die Massage tut gut. Die Anspannung verläßt meinen Körper. Ein Glücksgefühl stellt sich ein. Ich habe endlich wieder einen Marathon gefinished. Völlig fertig, ich lächle, ich realisiere und ich genieße, sitze am Wasser mit meiner Medaille. Ja ein wunderbares Gefühl. Und nun finde ich die Wärme der Sonne auch richtig toll, Urlaubsfeeling im Winter, eindeutig schön. War es ein perfekter Lauf? Eindeutig nein! Aber dieser Lauf hat mir gezeigt, dass ich das Marathon laufen mag. Es ist allerdings nicht meine Lieblings-Distanz. Gründe gibt es einige, allen voran, dass ich immer wieder auf den letzten Kilometern einknicke, das Tempo nicht halten kann und so jedes Mal keine Bestzeit erreiche. Etwas enttäuschend. Perfekte Läufe wären aber auch langweilig - vor allem in einer Welt einer Hobbyläuferin. Ich kann an mir arbeiten und weis, dass irgendwann die 4 Stunden fallen. Irgendwann geht dann nicht mehr schneller und noch schneller. Viel wichtiger ist, dass ich noch ganz viele Wettkämpfe gesund laufe, egal ob 6 Minuten am Ende fehlen. Meine Zielzeit beim Funchal Marathon war übrigens 04:06:01 Stunden. Overall 10. Frau. Fazit zum Madeira Marathon Der Funchal Marathon ist eine sehr gut organisierte Veranstaltung mit internationaler Ausrichtung. Allein die guten klimatischen Bedingungen für Januar und die Möglichkeit den Marathon mit einem Urlaub zu kombinieren sind super. Der Kurs ist etwas verwirrend beschrieben und war für mich erst während des Laufes wirklich klar. Wichtig ist zu wissen, wie oft man welchen Rundkurs laufen muss. Das Runden laufen war im Großen und Ganzen nicht so schlimm. Man konnte dadurch gut miterleben an welcher Position man läuft und auch den Blickkontakt zu anderen Läufern halten. Die Strecke ist schnell, bis auf die wenigen Anstiege auf den ersten 30 Kilometern. Der Zieleinlauf ist nichts Besonderes. Etwas demotivierend ist die Tatsache, dass man zwei Mal am Ziel vorbei laufen muss, bevor man tatsächlich auch reinlaufen darf. Preis-/Leistungsverhältnis des Madeira Marathon ist hervorragend. Für das Startgeld bekommt man einiges geboten. Wer sehr früh die Anmeldung vornimmt, muss gerade mal 30,- EUR bezahlen. Bis 10 Tage vor dem Start, 50,- EUR. Dann wird es allerdings teurer und man muss für den Startplatz 100,- EUR aufbringen. Für das Startgeld bekommt man Funktionsshirt, Medaille, Pasta Party, freie Fahrt mit den öffentlichen Verkehrsmitteln, Vepflegung auf der Strecke sowie eine Massage. Die Buchung über die Marathoneigene Homepage kann ich nicht empfehlen, wir haben über Worldsmarathon gebucht und dies läuft reibungslos. Ich kann den Madeira Marathon wärmestens weiter empfehlen, gerade wer ein paar Tage Resturlaubs günstig abbauen will, ist hier gut aufgehoben. Madeira bietet Sonne und traumhafte Landschaft. Zum Schluß Jetzt ist der Marathon auf Madeira schon wieder ein paar Wochen her. Ich habe viele positive Gedanken rund um die Veranstaltung. Es war ein rundum gelungener Wiedereinstieg in die Marathondistanz. Ich hatte übrigens keine Schmerzen nach dem Marathon, meine Beine waren zwar nicht mehr frisch, aber ich hatte auch keine Einschränkungen. Somit konnte ich noch aktive Urlaubstage auf Madeira erleben. Nächste Wettkämpfe: Krakau Marathon Ende April Der Sixtus Lauf Schliersee (Halbmarathon) - Blogbeitrag zur Laufveranstaltung Koasamarsch (52 km Jubiläums-Ultralauf) Viking Challenge (Gaustatoppen, Norwegen) - Blogbeitrag zur Laufveranstaltung New York Marathon - Blogbeitrag zur Laufveranstaltung
- Bavaria Treppen Challenge - 100-mal auf und ab
Der härteste Treppenlauf von München Es ist nicht der Berg, den wir bezwingen - wir bezwingen uns selbst. Dieses Zitat ist von Sir Edmund Hillary, dem die Erstbesteigung des Mt. Everest 1953 gelang. Ok vielleicht übertreibe ich jetzt ein bisschen, meine ins Leben gerufene Bavaria Treppen Challenge mit diesem Zitat einzuleiten, aber egal wie groß das Ziel ist: Wer die eigene Komfortzone verlässt wird wachsen bzw. erlebt wo die eigenen Grenzen sind. Soweit die schlaue Einleitung. Wie der Zufall es will befinde ich mich im Oktober letzten Jahres an der Theresienwiese und sitze auf den Stufen unterhalb der Bavaria mit einem Cappuccino in der Hand. Ich war laufen beim Parkrun im Westpark und genieße den restlichen Samstagvormittag. Da durchfährt mich ein Gedanke, wie cool wäre es denn 100-mal die Bavaria Treppen hochzulaufen? Ist das überhaupt machbar? Wie anstrengend ist die Herausforderung und überhaupt wie lange braucht man dafür? Mir gefällt der Gedanke auf Anhieb und die Bavaria Treppen Challenge nimmt ihren Anfang. Das Motto der Bavaria Treppen Challenge Das Motto ist klar, die Komfortzone verlassen ! Außerdem möglichst viele Teilnehmer animieren, sich auch der Challenge zu stellen. Die Treppe der Bavaria soll beben. Ich bin ebenso seit letztem Herbst Salomon Road Running Ambassador und deshalb fragte ich meinen Partner Salomon das Event mit dessen Unterstützung zu organisieren. Schnell ist ein Datum gefunden und wir werden uns der Bavaria Treppe am 06. Februar 2022 stellen. Über mehrere Wochen bereiteten wir uns beim Salomon Lauftreff, der jeden Donnerstag stattfindet, auf die Treppen Challenge vor. Einige der Teilnehmer sogar hin und wieder zusätzlich für sich allein am Wochenende oder abends im Dunkeln. Es war schön mitzubekommen, wenn jemand Treppentraining in seinen Lauf integriert hatte. Strava ist ja ein wunderbares Tool dafür, da entgeht einem kaum etwas. Irgendwie hatten die Vorbereitungen schon etwas von Komfortzone verlassen, wir probierten Neues aus (z. B. eine Münchner Treppen Sightseeing Tour) und jeder war gespannt auf den Tag der Challenge. Meine Tipps wie du Treppentraining in deinen sportlichen Alltag integrierst und welche Vorteile es bietet, kannst du im Blogbeitrag "Treppentraining - Wie du am besten beginnst" nachlesen. Eines ist sicher Treppentraining ist nicht langweilig und warum habe ich das nicht schon früher für mich entdeckt? Vorbereitung zur Veranstaltung Die letzten zwei bis drei Wochen vor dem Event waren in Null Komma nichts vorbei und der Tag X war gekommen. Die vorherigen Nächte waren unruhig und ich hatte vor lauter Aufregung schlecht geschlafen. Immer wieder ging ich die To Do Liste durch. Hatten wir an alles gedacht? Die Liste war lang. Ich hatte sogar Kuchen gebacken und das passiert eher selten. Die Anmeldung für das Event war voll, 25 Teilnehmer sollten es also werden. Einige meiner Lauffreunde, die sich nicht mehr anmelden konnten, kamen zusätzlich noch dazu. Wenn ich richtig gezählt habe, waren wir schlussendlich 34. Die Veranstaltung begann am 06. Februar um 08:30 Uhr. Wir waren früher da und richteten die Location noch etwas her. Das Wichtigste zu aller erst war die Bavaria Treppe von den Glasscherben zu befreien, die generell hier immer rumliegen. Zusätzlich hatten wir eine Musikbox, Testschuhe von Salomon und Getränke sowie Essen organisiert. Regeln zur Bavaria Treppen Challenge Zahlreiche Läufer der Münchner Community trafen nach und nach ein. Sogar ein bereits bekanntes Gesicht aus Garmisch-Partenkirchen war dabei. Mein Gemütszustand wurde von Minute zu Minute ruhiger. Wir starteten mit einem kleinen Warm-Up und ein paar Meter einlaufen. Ein Warm-Up ist immer wichtig, um den Körper auf die bevorstehende Belastung vorzubereiten. Die Körpertemperatur wird dabei hochgefahren, die Durchblutung angeregt und die Herzfrequenz langsam erhöht. Zudem minimierst du das Verletzungsrisiko und bist leistungsfähiger. Durch die kleine Einstimmung waren wir Ready und ich glaube in diesem Moment auch jeder "heiß" auf die Herausforderung. Die Regeln waren einfach. Jeder durfte hoch und runter wie er will, ob laufend, springend oder gehend, ganz egal. Zur Vereinfachung hatten wir vereinbart, dass wir alle auf der rechten Seite hoch und auf der linken Seite wieder runter gehen, wir uns gegenseitig supporten und Pausen jederzeit erlaubt waren. Für die Rundenzählung war jeder selbst für sich verantwortlich. Einige zählten brav jede Runde mit, andere hatten einen Klicker oder tauschten Haargummis von einem Arm zum anderen. Es geht los - Die Herausforderung 100-mal die Bavaria Treppen hoch und wieder runter Im Detail bedeutet übrigens die 100-malige Besteigung der Bavaria Stufen eine Strecke von ca. 4 km und 600 Höhenmetern. So sagt es zumindest meine Garmin Forerunner voraus. Es gibt 48 Stufen pro Runde und insgesamt 4.800 Stufen zu überwinden. Wir starteten alle gemeinsam um 08:41 Uhr. Claudia, unsere gute Seele der Laufgruppe, rief den Start aus. Wir alle liefen Vollgas los, ich vorne voran, das war spektakulär. Die Bavaria Treppe gehörte uns. Die ersten Runden lief ich locker an, ich wollte zwischendurch immer mal wieder springen, um das Ganze etwas zu erschweren und vor allem abwechslungsreich zu gestalten. Die Stimmung war wunderbar. Wir riefen uns Dinge gegenseitig zu, fragten einander, wer bei welcher Runde war und hatten dabei immer ein Lächeln im Gesicht. Was will man mehr, wir alle hatten ein GEMEINSAMES ZIEL . Mehr hatte in diesem Moment auch nicht gezählt. Open-Window Effekt Die Sonne ließ sich auch unerwartet blicken. Laut Wetterprognose sollte es Wind und Regen geben. Zu unserem Glück wurde es aber ziemlich warm und ich musste mich sogar einer Bekleidungsschicht entledigen. Am liebsten hätte ich auch die zweite Schicht von insgesamt drei ausgezogen. Allerdings kann das gerade im Winter auch nach hinten losgehen. Eine Erkältung hast du dir bei den niedrigen Temperaturen doch schnell eingefangen. Der Open-Window Effekt ist an solchen Tagen (Kälte mit warmen Sonnenstrahlen) nicht zu unterschätzen. Unter dem "Offenen Fenster Effekt" versteht man den Zeitraum nach der körperlichen Anstrengung in welchen sich ein/e Sportler /in einem erhöhten Risiko ausgesetzt ist und Infektionskrankheiten häufig passieren. Deshalb ist es immer wichtig nach dem Sport nicht unnötig auszukühlen. Der Streckenverlauf war einfach, verlaufen konnte sich keiner. Die Teilnehmer und ich liefen auf und ab immer wieder. Manchmal war ich mir bei der Rundenanzahl unsicher, immer wieder die Frage hatte ich jetzt so viele Runden oder so viele? Ich musste mich mehr konzentrieren, um nicht durcheinander zu kommen. Irgendwann um die 45. Minute rum, hatte der Erste die hundert Aufstiege geschafft, unser Freund aus Garmisch. Keine 10 Minuten später waren weitere Teilnehmer fertig. Ich war noch nicht fertig. Da ich zwischendrin immer wieder springend und damit langsamer die Stufen erklommen hatte dauerte es einfach länger. Aber die Zeit war sowieso nebensächlich. Die ersten Frauen kamen auch schnell ins Ziel. Conny und Bianca aus der Laufgruppe waren die ersten. Ihr Geheimnis war das stetige gleichbleibende Tempo und gemeinsam sind sie entschlossen dem Ziel entgegengelaufen. Die meisten Teilnehmer /innen waren innerhalb einer Stunde fertig. Ich selbst stoppte die Uhr bei 01:16 Std., lief aber weiter, begleitete Freundinnen auf ihren letzten Runden. Einige Teilnehmer kämpften die letzten Runden, aber hey f* aufhören war definitiv keine Alternative. Ich glaube nach anderthalb Stunden waren wir alle im Ziel und konnten zum gemütlichen Teil des Tages übergehen. Die Herausforderung war geschafft Zur Belohnung und Schlußverpflegung gab es Kuchen und Glühwein für alle. Ich selbst hatte Muffins gebacken. Nicy und Kathrin brachten auch Selbstgebackenes mit und wir hatten zusätzlich für Wasser und Tee gesorgt. Allerdings wurde es uns doch allen auch recht schnell kalt. Immerhin war ja auch Winter. Wolken zogen mehr und mehr auf und die vorhergesagte Kaltfront war im Anmarsch. Ich glaube die Sonne hatte sich lediglich für unsere Challenge gezeigt. Nach und nach verabschiedeten wir uns alle voneinander und verließen die Theresienwiese alle mit einem breiten Grinsen im Gesicht. Nachdem ein paar meiner Freunde und ich die letzten Verunreinigungen beseitigt hatten, ging es auch für uns heim. Schön war es! Fazit zur Veranstaltung Ich möchte erwähnen, die Bavaria Treppen Challenge war eine sehr gut organisierte Veranstaltung. Die Verpflegung Top (danke auch an die zusätzlich mitgebrachten Kuchen & Getränke einiger Teilnehmer/innen) und die netten Helfer/innen (Claudia, Christian & Mischa). Für mich war die Herausforderung sehr gut machbar, weniger anstrengend als vermutet, aber man sagt ja im Unbekannten liegt das Großartige. Ich empfand diese Challenge wirklich gelungen. Für den einen oder anderen war es definitiv ein Sprung raus aus der Komfortzone und ich kann sagen, jeder hat es geschafft. Die langsameren Teilnehmer/innen wurden zum Schluss weiter begleitet. Das empfand ich als eine sehr schöne Geste, keiner musste alleine laufen. Fotocredit: Mischa Duschl
- Frauen Trailcamp am Großvenediger mit Viking Footwear
Ein Trailcamp am Großvenediger. Zum Ende der Trailrunning-Saison erwartet Euch noch ein besonderes Highlight, das Natur, Trailrun-Action und Erholung vom Feinsten in sich eint. Vom 10. bis zum 13. Oktober findet mit unserem Herbstcamp ein gebührender Ausklang der Saison 2024 statt und bringt Euch in die wunderschöne, facettenreiche Natur rund um den Großvenediger. Der höchste Berg der Venediger-Gruppe und der fünfthöchste Österreichs bietet mit seinem vielseitigen Terrain abwechslungsreiche Trails für Fortgeschrittene sowie für Beginner und belohnt jeden Run mit einzigartigen Naturerlebnissen. Wo findet das Herbst-Trailcamp statt? Gemeinsam mit Ina Forchthammer und mir könnt Ihr vier abwechslungsreiche Trailrunning Tage erleben und die Gegend um das idyllische Neukirchen im Bundesland Salzburg, Österreich erkunden. Untergebracht seid Ihr in einem der Luxus-Appartements der Venediger Lodge. Neukirchen am Großvenediger ist eine kleine Gemeinde in der Region Oberpinzgau und liegt knapp 50 km von der Bezirkshauptstadt Zell am See entfernt. Außerdem befinden wir uns im Nationalpark Hohe Tauern. Ich kann nur sagen, die perfekte Umgebung für Naturerlebnisse. Es ist übrigens die zweite Ausgabe des Trailcamp am Großvenediger. Unser Motto für ein Trailrunning Wochenende Ob sanfte, grüne Hügel oder markantes, raues Gestein, wir bringen euch mit Leichtigkeit und Spaß über den Berg. Wer die Herausforderung sucht, findet genauso wie der Genussmensch seine Möglichkeiten. Wir bieten unterschiedliche Intensitäten und Aktivitäten an. Ihr könnt ganz nach euren Wünschen wählen. Mit dabei sind Gleichgesinnte, die genauso wie du Neues erleben, den Körper spüren und dabei neue Leute kennenlernen wollen. Neben dem gemeinsamen Laufen stehen auch Tipps und Tricks in Sachen Technik und Ausrüstung auf dem Programm. Je nach Niveau könnt Ihr mit Trailrunning Leistungslevel 1, Trailrunning Leistungslevel 2 oder der Wandergruppe aus drei unterschiedlichen Gruppen wählen. Gruppe drei eignet sich hervorragend für all jene, die mit Partnern anreisen, die Eure Leidenschaft für Trails nicht ganz mit Euch teilen und lieber etwas gemütlichere Touren unternehmen möchten. Zur Entspannung und für die Regeneration wartet das Programm mit einer Yoga-Einheit auf euch. Außerdem könnt ihr den Fitness- sowie des Wellnessbereichs der Venediger Lodge kostenlos nutzen, in welchem Ihr zudem eine Vielzahl an Massagen dazu buchen könnt. Das Programm beim Trailcamp am Großvenediger Wir bieten folgende Gruppen an: Trailrun Leistungslevel 1 (Ambitioniert) ca. 15-25 km / 1.000-2.000 hm Trailrun Leistungslevel 2 (Genießer) ca. 10-20 km / 600-1.500 hm Wanderung (Gemütliche Runde) Durch die Einteilung in Gruppen kommt jeder auf seine Kosten und kann auch von Tag zu Tag in eine andere Gruppe wechseln, je nach Tagesform und Wunsch. Wir achten darauf, dass alle Bedürfnisse abgedeckt werden. Die Touren planen wir individuell nach Wetter und Möglichkeiten, daher sind diese aktuell auch nicht konzipiert. Mögliche Touren könnten sein: In den Pinzgauer Grasbergen (der Wildkogel, Herrnsteig, Steinkogel und Gamskogel, Kappellenweg, Sonnenweg, über die Filz Trail) oder im Nationalpark Hohe Tauern (Venediger Weg, Untersulzbachwasserfallrunde, Seebachsee, Habachtal mit Smaragdweg, Schösswendklamm oder Krimmler Wasserfälle). Egal wohin wir gehen, unser Fotograf Harald Wisthaler hält all unsere Momente fest. Wer sind wir? Ina Forchthammer ist ATRA zertifizierte Bergwanderführerin von Beruf im Rauriserhof und dazu leidenschaftliche Trailrunnerin. Sie liebt und lebt den Sport täglich, dabei ist sie immer gut gelaunt. Ina steht immer mit dem wertvollen Tipps zur Seite und kann euch weiterbringen. Egal ob bei einem Wanderwochenende in den Bergen oder beim Trailrunning für Einsteiger und auch Fortgeschrittene. Cindy Haase - ich bin der Wirbelwind im Team, liebe die Berge, die Bewegung und das Trailrunning. Du suchst Motivation und Ideen, dann bist du bei mir richtig. Michael Schweinberger - Hotelmanager und Local Tourguide. Er ist ein leidenschaftlicher Sportler mit Multitalent. Viking Footwear: Mit dem norwegischen Schuhspezialisten Viking Footwear steht uns ein top Schuhpartner zur Seite. Während des Camps könnt Ihr die Modelle der aktuellen Trailkollektion kostenlos testen und bei Bedarf sogar vergünstigt erwerben. Das Team steht euch auch mit Rat und Tat zur Seite. Eure Investition für unvergessliche Tage beim Trailcamp am Großvenediger Der Preis für drei Nächte im DZ, inkl. Halbpension und dem oben beschriebenen Programm ist 545,- EUR / Person. EZ sind buchbar für 615,- EUR / Person. Eine Verlängerung ist möglich, aber sollte individuell angefragt werden. Es gint einen Frühbucherbonus von minus 5% für Buchungen bis zum 31. Mai 2024. Inklusive Leistungen sind: Halbpension (Frühstücksbuffet & Abendessen) Workout mit Coach David (ihr werdet es lieben) Wellness & Spa + Fitnessbereich Eine Bergfahrt in die Wildkogel Arena Begleitung von erfahrenen sowie zertifizierten Trail-/Wanderguides Testschuhe von Viking Footwear Goodiebag inkl 50,- EUR Wertgutschein von Viking Footwear pro Schuhkauf (vor Ort) Mehr Informationen und Buchung bei der Venediger Lodge. It's your turn now! Let's go das Trailcamp am Großvenediger wartet auf euch. Ob Trailrunning oder Wandern, von grünen Hügellandschaften bis hin zu rauen, alpinen Gefilden – die Natur rund um den Großvenediger wartet nur darauf, von Euch beim Herbsttrailcamp per Pedes entdeckt zu werden! Wir freuen uns auf euch. Bilder: Harald Wisthaler
- Transalpinerun Etappe 5 - willkommen in Südtirol
Transalpinerun Etappe 5 / 7 08.09.2016 Von Sölden nach St. Leonhard in Passeier Der Transalpinerun Etappe 5 und heute waren wir wieder ein bisschen mehr im Flow. Wir sind im schönen Südtirol eingelaufen. Die Etappe 5 führte uns von Sölden nach St. Leonhard in Passeier. Es war für mich die bisher schönste Strecke, aber auch weil es technisch weniger anspruchsvoll war und man die Umgebung in sich aufsaugen konnte. In Zahlen 33,3 km 1453 HM Aufstieg / 2111 HM Abstieg. Vor dem Start Das Aufstehen fiel mir schwer, der Wecker ging um 5:30 Uhr und ich zitterte. Musste mich kurz orientieren und fertig machen. Aufgrund der frühen Aufstehzeit bleibt da nicht viel Zeit. Beim Frühstück bekam ich etwas mehr runter als gestern, aber Übelkeit war trotzdem präsent. Na sind wir ja mittlerweile gewohnt. Lieber Körper bitte halte noch zwei Tage durch, dann bekommst du Prosecco und Ruhe. Das vespreche ich. Entsprechend unserem Gemütszustand hatten wir uns kampfbereit gemacht ;) Und Etappe 5 kann losgehen Die Strecke führte uns über das Timmelsjoch nach Italien. Von oben hörten wir durchgängig die Motorräder vorbeisausen und wussten wir sind da, wo man eigentlich Urlaub macht und zwar im wunderschönen Südtirol. Die Höhenmeter, welche mir aufgrund meiner immer noch währenden Energielosigkeit am meisten Mühe machen, gingen heute einfacher von der Sohle, da die Anstiege weniger steil waren. Die Zeitlimits waren überhaupt kein Problem und wir trabten dahin, also Geo vor und ich immer schön hinterher. Am höchsten Punkt (2474 m / bei ca 12 km) angekommen, kurz was gegessen und Getränke aufgefüllt, ging es eigentlich nur noch bergab im Genießermodus. Die Aussichten und die Natur machten mich heute glücklich, ein wenig vergaß ich dabei die Etappe 3 und 4. Aber seht selbst: Und jetzt Endspurt, es sind noch knapp 70 km bis nach Brixen, ich wünsche mir so sehr, dass wir ankommen. Es ist dieser eine Moment, wenn wir durchs Ziel laufen und der uns sicherlich ein Leben lang begleitet. Und fragt mich momentan lieber nicht, ob ich jemals den Transalpinerun wieder laufen würde. Man sagte mir heute, ja auf jeden Fall. Wir werden sehen. Aber jetzt entspannen und mal länger als 5 Stunden schlafen. Gute Nacht Eure Cindy Mit freundlicher Unterstützung von Viking Footwear, Suunto, 2XU, Sziols, TomTom, Casio, Orthomol Sport Fotocredit Beitragsbild: Harald Wisthaler
- Mein Rückblick 2019 - kilometerreich und spannend
Es ist wieder soweit: Zeit für einen persönlichen Jahres Rückblick und der diesjährige ist sehr viel erfreulicher als 2018. Ich kann sagen, sportlich und auch in persönlicher Hinsicht, es war ein sensationelles Jahr. Einige Herausforderungen hatte 2019 dennoch für mich parat. Es gibt immer Tiefen des Alltages, wer hat diese nicht. Das Jahr ist vorbei, ich genieße die ruhigere Winterzeit und 2020 steht nun auch schon in den Startlöchern. Insgesamt habe ich auf dem Blog 20 Beiträge veröffentlicht, ansatzweise nicht so viele, wie ich mir immer in den Kopf setze. Mein Tag könnte gern 40 Stunden haben und selbst da würde mir nie langweilig werden. Ich scrolle durch meinen Instagram Account und schwelge in Erinnerungen, ich kann es fast nicht glauben, wie schnell 2019 doch vorbei ging. Dabei kommt es mir so vor, als stünde ich noch im Ziel meines bisher schnellsten Marathons in Krakau. Das war Ende April. Es ist einfach viel passiert und dabei rennt die Zeit immer schneller als man selbst. Nachfolgend nehme ich euch mit durch mein Jahr 2019 - mein ganz persönlicher Rückblick 2019. Ich würde behaupten, es war das Jahr mit den meisten gelaufenen, gefahrenen sowie geflogenen Reisekilometern. Oft bin ich froh, dass ich so manche Dinge erleben kann und darf und bin sehr dankbar darüber. Ich habe dieses Jahr auch gelernt einzelne Momente intensiver zu genießen, Tempo rauszunehmen, einzuatmen, in mich zu gehen und gegebenenfalls den Stopp Button zu drücken. Zuallererst möchte ich mich bei euch, meinen Followern, meinen Freunden, meinen Laufbegleitungen und Kooperationspartnern bedanken, ohne euch würde das Schreiben viel weniger Freude bereiten. Es ist schön zu wissen, dass meine Zeilen gelesen, meine sportliche Reisen verfolgt, meine Fotos angeschaut werden und eine Community entstanden ist, die ich nicht mehr missen möchte. Ein Hoch auf das Laufen. Wie ich mit dem Laufen, meine Welt bunter mache Ja es ist so: Laufen kann Leben verändern. Ich nehme mir jedes Jahr neue Ziele vor, 2019 sollte z. B. mein Marathon Jahr werden und es wurde es auch. Das macht unheimlich Spaß, Ziele zu erreichen bzw. abzuhaken. Es ist nicht so, dass man als Läufer, in meinem Fall als Läuferin, geboren wird und ganz ehrlich, nur des Laufens wegen tue ich es nicht. Laufen gibt mir über die Community und über die Wettkämpfe sehr viel zurück. Kilometer um Kilometer abzuspulen, dass bin nicht ich. Der Laufsport hilft sicher vielen Menschen Gewicht zu verlieren oder ein bestimmtes Ziel zu erreichen, aber hilft das auch dauerhaft dabei zu bleiben? Ich persönlich brauche die Abwechslung, immer ein Ziel vor Augen und vor allem mag ich es nicht allein erleben. Ein Hoch auf meine Lauffreunde. Das war Cindy 2019 Auf jeden Fall mutig. Wiederum habe ich 2019 einen neue Arbeitsstelle angetreten und das war auch gut so. Ich gehe gerne arbeiten und freue mich sehr darüber diesen Schritt getan zu haben. Ich war wegen der vielen Marathonreisen und des doch anderen Lauftrainings seltener in den Bergen. Das muss sich wieder ändern. Tatsächlich bin ich mehr als 2.200 Kilometer mit meinen eigenen Füßen gelaufen, soviel wie nie zuvor. Ich weis noch ,2015 gab es mal die Jahres-Challenge 2.015 km zu laufen. Damals empfand ich dieses Ziel als unerreichbar für mich und hatte es deswegen auch nicht ins Visier genommen. Die erreichbaren Ziele verschieben sich, das finde ich toll. Ich habe gemerkt, dass mir das Meer auch wichtig ist und ich ein paar schöne Momente in Irland, auf Sylt und auf Usedom erleben konnte. Wie ihr wisst, bin ich immer auf der Jagd nach den schönsten Sonnenauf und -untergängen und auch davon gab es 2019 ein paar tolle. Im Rückblick 2019 war es mein Marathonjahr. Ich stellte mich meinem großen Angstziel, die Sub 4 auf der Königsdistanz zu schaffen. In den letzten Jahren scheiterte ich immer wieder an dieser magischen Grenze, viel zu viel Druck hatte ich mir bei jedem Versuch gemacht. In Krakau konnte ich endlich performen und fühlte mich großartig. Da ist mir echt ein Stein vom Herzen gefallen. 2019 war das Jahr der Kurzreisen, ich war in so vielen Ländern wie nie zuvor in 12 Monaten. Dafür waren zehn Urlaubsanträge erforderlich. Ich war natürlich meist läuferisch unterwegs, ist auch klar, macht ja am meisten Spaß. Drei internationale Marathons waren dabei: Funchal (Madeira), Krakau und New York. Außerdem war ich in Lappland, Norwegen, Tschechien, Irland, Kroatien, Österreich, Schweiz, Luxemburg und Niederlande unterwegs. Das Thema Selbstliebe ist nicht immer einfach umzusetzen. Ich glaube, in den Momenten des Erfolges, vergessen wir oft die Hindernisse, die wir uns oft auch selbst in den Weg legen. Diese Glückgefühle bei denen man denkt, gerade ist alles richtig. Innerlich fühlt man sich stark und unglaublich toll. Schön wäre es, diese Momente öfters in den Alltag übertragen zu können. Auch wenn jeder in den Social Medien suggeriert, wie toll und zufrieden man ist, die wenigsten sind es wirklich dauerha ft. Ein 24/7 Glückskind gibt es nicht. Ich bin oft zufrieden, aber auch oft unzufrieden mit mir. Mit sich selbst gut umzugehen, ist gerade in Zeiten der Unzufriedenheit wichtig. Wer sich selbst mag kann viele Dinge im Leben, Beziehungen und Erfolg positiv beeinflussen. Weis jeder, nur die Umsetzung ist nicht immer einfach. Deshalb ein wichtiges Ziel auch für 2020. Der Rückblick 2019 mit den schönsten Erlebnissen Bei einigen Punkten sind weitere Blogbeiträge mit mehr Details verlinkt, zu erkennen durch den Unterstrich. Süsseste Kater aus München Es ist immer wieder schön heimzukommen. Meine Kater Paul und Bernd sind die Liebenswertesten überhaupt und ich bin froh, dass ich sie habe. Sie sind mittlerweile 2 1/2 Jahre und wirken beruhigend auf mich. Ich liebe es mit Ihnen abends auf der Couch zu liegen und Serien zu schauen. Die zwei sind übrigens meine größten Fans und ich konnte sie sogar an der Strecke beim München Marathon "abklatschen". Trainingsplan und erreichte Ziele 2019 habe ich meinen ersten Trainingsplan für einen Marathon durchgezogen. Dabei konnte ich sehr viel über mich, meinen Körper und meinen Willen lernen. Bis auf wenige Punkte kann ich sagen, dass ich dem Plan vollends gerecht geworden bin und meine Ziele erreichen konnte. Das herausforderndste Ziel war 100 km in einer Woche zu laufen. And I did it! Schönste Wanderung Ich bin fasziniert von den Bergen. Die Mischung aus Wanderung und Trailrun auf den Pico Ruivo, dem höchsten Berg auf Madeira, war für mich ein Highlight. Der Weg zum Gipfel ist wunderbar ausgebaut, dennoch ist die Natur wild und der Wind bläst einem ins Gesicht. Diese Gegend mitten im Atlantik hat einfach seinen Reiz, das Wetter ist schnell wechselnd, oft neblig, die Wegpunkte immer wieder anders ausschauend. Durch einen Brand entstand hier unter anderem ein gespenstischer Wald. Die Wanderung lohnt sich auf jeden Fall und hat was von Abenteuer. Erlebnisreichste Reise Wer hätte es gedacht, aber meine schönste Reise ging 2019 nach Lappland, genauer gesagt, nach Rovaniemi. Ich bin begeistert von den endlos langen Sommertagen (Mitternachtssonne), der Natur, den Tieren und den Erlebnissen vor Ort. Mich hat die Reise sehr glücklich gemacht. Außerdem lief ich beim Rovaniemi City Run & Lappland Marathon auf der Halbmarathondistanz auf den 3. Platz meiner Altersklasse, was das Ganze noch getoppt hat. Irgendwie hatte ich dort das Gefühl, ganz weit weg vom Alltag zu sein und werde irgendwann wieder hinreisen. Tollste Laufcommunity 2019 war das zweite volle Jahr mit der Runfurther Laufgruppe. Wir treffen uns jeden Dienstag zu einer 10 km Runde. Mittlerweile ist auch der Parkrun im Westpark jeden Samstag ein fester Bestandteil unserer wöchentlichen Läufe geworden. Ich habe übrigens an 19 Parkruns bisher teilgenommen und mir gefällt die Organisation sehr. Mit einigen meiner Lauffreunde stand ich bei internationalen Wettkämpfen am Start und so macht doch das Reisen noch mehr Spaß. Allein laufe ich selten. Rückblick 2019 - Meine sportlichen Erlebnisse Vor allem sportlich gesehen lief es im Rückblick 2019 schon fast zu gut. Ich konnte auf der Marathondistanz und auf 10 km persönliche Bestzeiten laufen. Bin mit 2.200 km soviele Kilometer wie nie gelaufen und dazu kommen reichliche Fahrradkilometer. Eine Monatskarte für die öffentlichen Verkehrsmittel habe ich schon lange nicht mehr. Meinen Alltag bestreite ich möglichst zu Fuss oder mit dem Fahrrad. Nachdem ich mein Auto in diesem Jahr kaum bewegt hatte, habe ich es im Oktober verkauft, auch wenn mir das sehr schwer fiel. Für mich ist es ein gutes Gefühl nicht abhängig von irgendwelchen Fahrplänen zu sein, wobei mein doch sehr naher Arbeitsplatz dies auch begünstigt. Mein Fokus ist irgendwie mehr und mehr Richtung Straßenläufe gegangen, Berge habe ich weniger gesehen und wenn dann, meist wandernd zum Sonnenaufgang. Meine Sonnenaufgangstouren gingen z.B. auf die Rotwand, den Laubenstein, den Wallberg, die Brecherspitz oder den Seebergkopf. Die läuferischen Erlebnisse waren zahlreich und ich möchte ein paar in Erinnerung rufen, da empfehlenswert: Funchal Marathon im Januar - 3. AK Platzierung - 04:06:01 Stunden Venloop Lauf - 10 km mit 50:11 Minuten und als Belohnung die besten Pommes der Welt Krakau Marathon im April - Persönliche Bestzeit mit 03.53:22 Stunden Sixtus Schliersee Lauf - Halbmarathon mit einigen Höhenmetern, rund um den Schliersee und zusammen mit der Runfurther Crew Luxemburg Halbmarathon - Halbmarathon am Abend mit einer Zeit von 02:00:01 Stunden. Viking Challenge in Norwegen - 13 sehr steile Kilometer auf den Gaustatoppen Engadin Ultraks - wunderschöner Traillauf in der Schweiz mit 30 km / 1.700 HM Rovaniemi City Run & Lappland Marathon - 3. AK Platzierung mit 01:46:50 Stunden auf der Halbmarathondistanz Karwendelmarsch - Ultralauf von 52 km / 2.200 HM in 07:26:27 (20. AK) Usti nad Labem Halbmarathon - schöner Halbmarathon mit schöner Medaille New York Marathon - Schönste Sightseeing Runde durch New York (04:11:09 Stunden) Nikolauslauf - persönliche Bestzeit 10 km - 48:22 Min Rückblick 2019 - Ausblick 2020 Ach spannend wird es sicherlich auch 2020 wieder. Wenn ich den Rückblick 2019 so betrachte, kann es eigentlich gar nicht noch besser werden. Für 2020 habe ich noch nicht wirklich viele Ziele gesteckt. Läuferisch will ich aber an der neuen Superhalfs Serie teilnehmen - fünf der größten Halbmarathon-Events von Europa - in Lissabon, Prag, Kopenhagen, Cardiff und Valencia. Es ist übrigens die erste Ausgabe der Superhalfs. Die Strecken sind gut geeignet für Bestzeiten. Um sich als "SuperRunner" zu bezeichnen hat man drei Jahre Zeit die fünf Läufe zu absolvieren, ich will es in einem Jahr schaffen. Ein weiterer Marathon darf sicherlich auch wieder dabei sein, aber hier fehlt mir noch das Ziel, da ich aktuell den Zeitrahmen nicht abstecken möchte. Was ich allerdings weis, ich will noch ganz viele Sonnenaufgänge in den Bergen erleben. Das Gefühl, den Tag in den Bergen zu beginnen ist unbeschreiblich schön und gibt mir Energie für meinen doch sehr stressigen Alltag. Herzlich Willkommen in 2020, ich freu mich auf alles was kommt, bin gespannt, wohin meine Füsse mich im neuen Jahr tragen. Wie erging es dir 2019 ? Hast du dir etwas bestimmtes für das neue Jahr vorgenommen? Hier findest du meine Jahresrückblicke aus den letzten Jahren: 1. Rückblick 2018 2. Rückblick 2017 3. Rückblick 2016














